DE613398C - Einrichtung zur Querverlegung von Foerdermitteln in der Grube - Google Patents
Einrichtung zur Querverlegung von Foerdermitteln in der GrubeInfo
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- DE613398C DE613398C DE1930613398D DE613398DD DE613398C DE 613398 C DE613398 C DE 613398C DE 1930613398 D DE1930613398 D DE 1930613398D DE 613398D D DE613398D D DE 613398DD DE 613398 C DE613398 C DE 613398C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21F—SAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
- E21F13/00—Transport specially adapted to underground conditions
- E21F13/08—Shifting conveyors or other transport devices from one location at the working face to another
- E21F13/086—Armoured conveyors shifting devices
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Description
- Einrichtung zur Querverlegung von Fördermitteln in der Grube Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Ausgestaltung der-in-Patent-5-g9 o97 gekennzeichneten Einrichtung zum Querverlegen von Fördermitteln, besonders gegliederten Förderbändern in der Grube. Bei der Einrichtung nach Patent 599 097 ist ein hinter der Versatzeinrichtung herzuziehender Zwangsschlitten vorhanden; durch den nach Maßgabe des Voranschreitens des Versatzes das gegliederte Fördermittel seitwärts verschoben wird. Dieser Einrichtung gegenüber kennzeichnet sich die vorliegende Erfindung dadurch, daß das die Seitenverschiebung des Fördermittels bewirkende Bockgestell unabhängig von der Versatzeinrichtung angeordnet, lediglich nach den Erfordernissen der Abbaufördereinrichtung verschiebbar und wahlweise an beliebiger Stelle zur gliedweisen Verschiebung des Fördermittels einsetzbar ist.
- Bekannt ist eine Einrichtung, bei der ein Keilstück zur Verschiebung des Führungsrahmens einer die wahlweise Bewegung von Abbau und Fördermitteln gestattenden Einrichtung dient, jedoch handelt es sich bei diesem Führungsrahmen um ein über die ganze Streblänge sich erstreckendes in sich versteiftes, gewissermaßen starres Gebilde, das im gesamten seitlich verschoben werden muB. Außerdem ist dieses starre Gebilde dem Stoßverlauf nicht anzupassen. Fördermittel in der Ausbildung als endlose Bänder usw. lassen sich nur dann dem Stoßverlauf anpassen, wenn sie gegliedert sind, wobei aber entgegensteht, daß Bänder im allgemeinen genau ausgerichtet verlegt werden müssen. Die Erfindung vermittelt zwischen diesen Forderungen dadurch, daß sie die Fördermittel nach Maßgabe des Abbaufortschritts seitwärts verschiebt, und zwar unabhängig von andern Einrichtungen. Es wird dabei die Gliederung der Fördermittel an sich herangezogen, indem auf dieser aufgebaut und auch ein absatzweises Verschieben des ganzen Fördermittels durch das Bockgestell herbeigeführt wird. Es sind lediglich die Fördermittel entsprechend vorzubereiten und die Stützglieder zweckmäßig kufenartig auszubilden. Ein derart vorbereitetes Fördermittel kann dann durch ein an ihm entlang gezogenes Bockgestell nach dem des Patentes 599 097 seitlich verschoben werden, und zwar je nach der Art des Bockgestells durch ein- oder mehrmaliges Rücken, ohne den Verband des Fördermittels zu lösen. Auch durch Veränderung der Keilhöhe kann das Bockgestell an die erforderliche Querverschiebung angepaßt werden. Die Abstrebung des Keilstückes in sich kann durch Zylinder erfolgen, deren Kolben unter der Wirkung von Preßluft stehen und damit ein federndes Widerlager abgeben. Durch Steuerung der Zylinder ist es möglich, den Kolben in ständigem Hidundhergang zu halten, so daß die damit erzielte Schubeinrichtung als Hilfseinrichtung arbeitet und die Verschiebung des Keilstückes entlang dem Fördermittel erleichtert. Diese Längsbewegung des Bockgestells am Fördermittel entlang kann auch bei Bändern durch diese selbst erfolgen, indem es an das entsprechend der Abrückbewegung laufende Trum gehängt ist.
- Die Bewegung des Bockgestells unabhängig vom Fördermittel kann aber auch mittels haspelartiger Einrichtungen erfolgen. Der Aufbau der neuen Einrichtung läßt verschiedene Ausführungsformen zu, so daß auf Grund einer schematisch die Erfindung veranschaulichenden Zeichnung die nähere Beschreibung erfolgen kann.
- Die Zeichnung gibt in Abb. z eine Längsansicht, Abb. a die Stirnansicht und in Abb. 3 den Grundriß eines Abschnittes von Grubenbau und Fördermittel wieder.
- Es wird angenommen, daß das FQrdermittel von dem Stoß A aus der X-Achse zum Stoß B in die Y-Achse verschoben werden soll. Das Fördermittel a, ein Band, Kratzer oder auch Schüttelrutschen, ist an den Stützen, den Verbindungen usw. b für eine solche Querverschiebung eingerichtet, indem entweder die sowieso vorhandenen oder vorzusehenden Querverbindungen der Stützen _ kufenartig oder der Aufbau zur Verschiebung geeignet ausgebildet werden. Zur Erleichterung des Anlaufes können die äußeren Flächen usw. d auch kufenartig in Achsenrichtung des Fördermittels ausgestaltet oder wie bei den dargestellten Kratzern entsprechend aufgebaut werden. Wo das Fördermittel mit dem Ausbau verbunden ist oder dieser selbst verschiebbar ist und das Fördermittel trägt, kann auch der Ausbau entsprechend vorgerichtet werden, so daß er mit verschoben werden kann. Zur Verschiebung des Bandes oder der Rutsche wird nach der Erfindung ein bockartiges Gestell e verwendet, das an seinem dem Fördermittel entgegengeführten Ende mit einem keilartig verlaufenden Anlaufstück f ausgerüstet ist. Das Anlaufstück f kann bei g, angelenkt sein, so daß es in seiner Keilneigung je nach der Höhe des Bockes in Querrichtung verstellt werden kann. Die Widerlagerseite des Bockgestells e kann entsprechend dem Widerlager am Stoß A ausgestaltet sein. Eine Wand oder auch einfache Kufen h können die Widerlagerseite bilden. Die beiden Längsstreben oder Wände f und h des Gestells e werden durch Streben verbunden, die nachstellbar sein können., Gemäß der Weiterbildung werden als Strebe durch Preßluft usw. beaufschlagbare Zylinder i vorgesehen, deren Kolbenstange k an dem Anlaufstück f angreift und die um Zapfen L an den Rückenstücken h des Keilstückes schwingen. Die Preßluft kann in üblicher Weise über den Schlauch na zugeführt werden. Wird der Zylinder i nicht gesteuert, so gibt er ein federndes Widerlager ab. Bei Steuerung kann diese so vorgesehen werden, daß der Kolben in ständigem Hinundhergang arbeitet und damit als Schubeinrichtung auf das Anlaufstück f wirkt, wodurch das Fördermittel verschoben wird und die Längsverschiebung erleichtert ist.
- Die Bewegung des Bockes e kann, wie schon ausgeführt, durch das Fördermittel selbst oder durch einen besonderen haspelartigen Antrieb erfolgen. Im ersteren Fall wird das entsprechend laufende Bandtrum mit dem Gestell verbunden, im zweiten Fall erfolgt der Betrieb wie mit Haspel usw. Am Gestell e können zu diesem Zweck die passenden Ausgestaltungen getroffen werden. Z. B. ist ein Anschlag n für das Verbindungsglied o vorgesehen, das mit dem Bandtrum, Kratzertrum üsw. verbunden wird. Das Fördermittel läuft normal weiter und zieht das Gestell nach, so daß sich das Fördermittel selbst seitlich verschiebt. Wo Rutschen verschoben werden müssen oder das Fördermittel einen Anschluß wegen seiner Beschaffenheit nicht ermöglicht, wird der Bock e an seinem Anschlag n mit einem Seil p o. dgl. verbunden und dann mittels Haspel,__ usw: am Stoß entlang gezo en.
- Der Stoß A-kann-_durch _ z gebildet werden, er kann aber auch ein fester oder wandernder Ausbau sein oder durch leicht verlegbare Böcke q dargestellt werden, je nachdem wie die Verhältnisse liegen oder ein mehr oder weniger beschleunigter Arbeitsfortschritt erzielt werden soll. Es kann dem Arbeitsfortschritt sowohl das Verschieben des Fördermittels wie auch das Nachrücken des Widerlagers angepaßt werden, so daß ein aufeinander eingestellter Gleichgang entsteht. Besonders wo ein wandernder Ausbau das Widerlager bildet, kann durch dessen ständiges Nachrücken die Bahn des KeilstÜckes und damit die Verschiebung des Fördermittels bestimmt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: z. Einrichtung zur Querverlegung, bzw. Verschiebung von Fördermitteln, besonders gegliederten Förderbändern, Rutschen und Kratzern in der Grube mittels eines keilartig ausgestalteten Bockgestells, nach Patent 599 097, dadurch gekennzeichnet, daß das Bockgestell (e, f, h) unabhängig von der Versatzeinrichtung angeordnet, lediglich nach den Erfordernissen der Abbaufördereinrichtung verschiebbar und wahlweise an beliebiger Stelle zur gliedweisen Verschiebung des Fördermittels einsetzbar ist. z. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Bockgestell (e) bei Bändern an das entsprechend der Abrückbewegung laufende Trum angehängt ist. 3. Einrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß das Bockgestell unabhängig vom Fördermittel an haspelartigen oder ähnlichen Einrichtungen angehängt ist. q.. Einrichtung nach Anspruch i und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Bockgestells in Richtung des Verlegeras verstellbar und die Keilneigung seines Anlaufstückes (f) entsprechend einstellbar ist. 5. Einrichtung nach Anspruch i und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstrebung des Bockgestells durch einen von Preßluft oder einem andern Druckmittel beaufschlagten Zylinder (i) erfolgt, der ein federndes Widerlager für das Anlauf- und Schubstück (f) des Bockgestells bildet. 6. Einrichtung nach Anspruch i und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das Anlaufstück (f) des Bockgestelles in ständigem Hinundhergang -als Schubvorrichtung während der Längsbewegung des Bockgestells arbeitet. 7. Einrichtung nach Anspruch i und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen des Fördermittels bzw. seine Träger in Querrichtung am Liegenden und in Längsrichtung gegenüber dem Bockgestell (e) kufenartig ausgestaltet sind.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE613398T | 1930-06-28 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE613398C true DE613398C (de) | 1935-05-20 |
Family
ID=6576542
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1930613398D Expired DE613398C (de) | 1930-06-28 | 1930-06-28 | Einrichtung zur Querverlegung von Foerdermitteln in der Grube |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE613398C (de) |
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE849685C (de) * | 1942-08-06 | 1952-09-18 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Kohlengewinnungs- oder Ausraeumvorrichtung, von welcher ein Rueckschlitten zur seitlichen Verschiebung des Foerdermittels schleppend mitgenommen wird |
DE920476C (de) * | 1952-02-17 | 1954-11-22 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Rueckbarer Gurtfoerderer |
DE970191C (de) * | 1944-06-22 | 1958-08-28 | Gerhard Werner | Verfahren und Vorrichtung zum Verlegen der einer vorzugsweise schaelenden Gewinnungsmaschine zugeordneten Fuehrungseinrichtung mittels von der Gewinnungsmaschine mitgefuehrter Hilfsvorrichtungen |
-
1930
- 1930-06-28 DE DE1930613398D patent/DE613398C/de not_active Expired
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE849685C (de) * | 1942-08-06 | 1952-09-18 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Kohlengewinnungs- oder Ausraeumvorrichtung, von welcher ein Rueckschlitten zur seitlichen Verschiebung des Foerdermittels schleppend mitgenommen wird |
DE970191C (de) * | 1944-06-22 | 1958-08-28 | Gerhard Werner | Verfahren und Vorrichtung zum Verlegen der einer vorzugsweise schaelenden Gewinnungsmaschine zugeordneten Fuehrungseinrichtung mittels von der Gewinnungsmaschine mitgefuehrter Hilfsvorrichtungen |
DE920476C (de) * | 1952-02-17 | 1954-11-22 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Rueckbarer Gurtfoerderer |
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