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DE61033C - Aufzwickmaschine - Google Patents

Aufzwickmaschine

Info

Publication number
DE61033C
DE61033C DENDAT61033D DE61033DA DE61033C DE 61033 C DE61033 C DE 61033C DE NDAT61033 D DENDAT61033 D DE NDAT61033D DE 61033D A DE61033D A DE 61033DA DE 61033 C DE61033 C DE 61033C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fork
toe
shaft
heel
last
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT61033D
Other languages
English (en)
Original Assignee
L. DRESSLER in Erfurt
Publication of DE61033C publication Critical patent/DE61033C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D21/00Lasting machines
    • A43D21/16Lasting machines with lasting pincers and toe- or heel-embracing wipers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D21/00Lasting machines
    • A43D21/12Lasting machines with lasting clamps, shoe-shaped clamps, pincers, wipers, stretching straps or the like for forming the toe or heel parts of the last
    • A43D21/125Lasting machines with lasting clamps, shoe-shaped clamps, pincers, wipers, stretching straps or the like for forming the toe or heel parts of the last with a plurality of pincers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D21/00Lasting machines
    • A43D21/18Lasting machines with lasting pincers and straight-acting wipers, also for forming the shank portions of shoes

Landscapes

  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Aufzwickmaschine für Schuhwerk, die auf den beiliegenden Zeichnungen zur Anschauung gebracht ist. 1 Auf denselben zeigt:
Fig. ι die Seitenansicht eines Theiles der Aufzwickmaschine, . . ' V :
Fig. 2 die schaubildliche Ansicht eines Theiles der Maschine;
Fig. 3 ist ein Yerticalschnitt durch die Rückwand der Maschine, .
Fig. 4 eine Rückansicht derselben, .■ Fig. 5 ein Schnitt nach 5-5 von Fig. 4;
Fig. 6 und 7 zeigen schaubildliche Ansicht und Schnitt des Hackengreifers,- . '
Fig. 8, 9 und 10 zeigen Ansicht und Schnitte . ' durch die Vorrichtung, welche den Zehentheil hält; ■ .
Fig. 11 und 12 sind theilweise Schnitte durch die Vorlichtung zum Halten des .Hackengreifers, . . ' ;
Fig. 13 und 14 Ansicht und Schnitt durch die Vorrichtung zum Halten der seitlichen Leistenbacken, .
Fig. 15 und 16 Schnitte durch den den Leisten tragenden Arm;
Fig. 17 zeigt die Seitenansicht einer seitlichen Leistenbacke mit theilweisem Schnitt durch das Verschlufsstück (Endformgeber),
Fig. 18 die Vorderansicht des Endformgebers, .. ■ ;
Fig. 19 einen Schnitt durch den Bund oder Kopf, der die Zehenzangen trägt, mit theilweiser Ansicht;
Fig. 20, 21, 22, 23 und 24 sind Ansichten, welche die Einrichtung der seitlichen Leistenbacken und des Endformgebers, der die Druckleisten regelt, deutlicher erkennen lassen;
Fig. 25, 26, 27 und 28 sind Ansichten, welche die Einrichtung des schwingenden Kopfes erkennen lassen,· der in Fig. 1 weggeblieben ist und die Streckvorrichtung trägt.
Mit; A ist ein Rahmen .bezeichnet, der von den Füfsen B getragen wird. An demselben befindet sich, eine horizontale .Grundplatte C und eine verticale Rückplatte D, welche in einen Bügel E endigt, der nach vorn herüberreicht (Fig. ι und 2). .
Die hintere Platte D ist mit einem senkrechten Schlitz F und mit wagrechten Führungen G versehen (Fig. 1 bis 3), von denen ersterer den.' Leistenträger// aufnimmt, sowie die Halter / und J. für den Zehentheil und den Hackentheil, während die Führungen G die Halter KK für die seitlichen Backen tragen. Die Halter KK sind einander gleich. Sie bestehen aus; je einer flachen Platte K\ welche in die Führungen G pafst, und aus einem hohlen Arm K2, Fig. 1,2, 13 und 14, in welchem ein am besten cylindrischer Stiel Ks angeordnet ist, der an seinem äufseren Ende mit einem Auge K1 den Stiel der Backe aufnimmt.
An der Unterseite des Armes K2 sind Angüsse K6 angebracht, in welchen sich eine Stange Ke so bewegt, dafs sie sich in dem einen Angufs frei drehen kann, während sie in den anderen eingeschraubt ist (Fig. 14).
Zwischen den Angüssen K5 ist die Schraubstange K6 mit einem Bund K7 versehen, mittelst dessen sie gedreht werden kann. An dem Stiel Ks befindet sich der mit einer Oeffnung für das Ende der Stange K6 versehene Angufs K 8. Zwei an der Stange Ke angebrachte Ringe verhindern deren Verschiebung in der Lä'ngsrichtuug, gestatten jedoch deren Drehung.
Es geht aus dieser Anordnung hervor, dafs durch Drehen der Stange Ke der die Backen
tragende Stiel K^ verstellt werden' kann, so dafs die Finger oder Stäbe der Backe mit dem Boden des Leistens in gleiche Ebene gebracht werden können. Um den Backenstiel in dem Auge K* des Stieles KB zu befestigen, ist die Schraube K9 vorgesehen, welche an ihrem oberen Ende eine cylindrische Verstärkung K10 besitzt, die in das an dem Auge K* befindliche Schraubenloch pafst (Fig. 13 und 14), so dafs beim Drehen der Schraube die Verstärkung sich gegen den Backenschaft legt und denselben in seiner Lage festhält.
An der Rückseite der Platte K1 des Halters K ist ein Zapfen Ku eingeschraubt, welcher in den Schlitzen Κλΐ, Fig. 4, mit den Haltern sich wagrecht bewegen kann.
Der Träger / des Hackenformers (Fig. 1, 2, 3, 11 und 12) hat einige Aehnlichkeit mit den Haltern K der Seitenbacken, d. h. derselbe ist mit einem hohlen Arm zur Aufnahme eines Stieles versehen, welcher in seiner Rundung die Vorrichtungen für den Hackenleisten aufnimmt, und ist ebenfalls mit einer Schraube versehen, um besagte Vorrichtungen gegen oder von dem Boden oder der Hacke des Leistens verstellen zu können.
Der Träger J besteht aus dem festen Theil J1, welcher in der lothrechten Führung F der Rückwand D gleiten kann. Dieser Theil J1 ist ausgebohrt, um einen Block J2 aufzunehmen, der mit einem seitlichen, durch den Schlitz J4 an der Rückseite des Trägers nach aufsen vorspringenden Arm J3 versehen ist, der zugleich durch einen in der Platte J6 befindlichen Schlitz </5 greift, der an dem Träger, wie in Fig. 3, 11 und 12 dargestellt, befestigt ist. Diese Platte J6 hält in Verbindung mit den am festen Theil des Trägers /befindlichen Flantschen J1 ersteren an der Rückwand D fest.
Innerhalb des Blockes J2 befindet sich ein mit einem Schraubengewinde an der Aufsenseite versehenes Rohr J8, welches in den Block eingreift und an der Bewegung in der Längsrichtung innerhalb des Trägers J vermittelst der Unterlegscheiben /9 und Schrauben J10 oder in anderer Weise verhindert .wird.
Mit J11 (s. Fig. 3 und 12) ist eine Schraube bezeichnet, die sich an dem Rohr befindet und so in dasselbe eingreift, dafs sie mit dem mit einer Führung P7 versehenen Schaft P8 in Eingriff kommt. .
Der Träger / für den Zehentheil (Fig. .1, 2, 3,8 und 9) besteht aus dem Haupttheil I\ welcher in die an der Rückwand D befindliche Führung pafst, ferner aus dem hohlen Arm /2, welcher den Stiel L1 des die Zehentheile tragenden Rahmens L aufnimmt, und endlich aus einem zweiten hohlen Arm J3, welcher den Halter O für die Zehe des Leistens aufnimmt und dessen inneres Ende sich von der Vorderfläche des Haupttheües /' absetzt und an seiner Seite mit dem Lager /* versehen ist (Fig. 1, 3 und 8).
An der Rückseite des Haupttheües/1 bezw. an der daran befindlichen Platte M6 springt ein Zapfen /5 vor, auf welchem eine Scheibe /6 gelagert ist, die, wie in Fig. 3 und 4 dargestellt, mit einem Handgriff I1 versehen ist. Ein Gelenkstück /8 verbindet die Hebedaumenscheibe mit dem Vierkant /9, der an dem Angufs J3 des Trägers / befestigt ist, während die Gelenkstücke /10 die Platte mit den Backenhaltern KK, Fig. 4, verbinden.
Mit L, Fig. 8 und 9, ist der Zehenzangenkopf bezeichnet, der mit einem hohlen Stiel Lx versehen ist, der in den hohlen Arm /2 pafst, und aufserdem mit zwei getrennten Armen L2 L2, die einen Bolzen L3 umspannen, um welchen ein cylindrisches Gehäuse L1 zu schwingen vermag. Der Stiel L1 wird bei seiner Bewegung von einem Keil L 5, Fig. 8, geführt, während an seiner Oberseite ein Zapfen L6 durch einen Schlitz U in dem hohlen Arm I3 auf ihn einwirkt. Dieser Zapfen L6 steht mit dem oberen Theile des Gehäuses L* durch ein verstellbares nachgiebiges Gelenkstück L8 und zwei mit Gewinde versehene Stangen L9 in Verbindung. Um die eine Stange L9 greift ein. Muttergewinde L10, in welchem die Feder Lu gelagert ist, während ein anderes mit Flantschen versehenes Muttergewinde L12 auf das Ende der anderen Stange L9 aufgeschraubt ist und sich gegen die Feder L11 legt. In das Muttergewinde L10 ist ferner eine andere Hohlspindel L13 eingeschraubt, in welcher die Mutterschraube L12 frei gleiten kann.
Aus dieser Einrichtung geht hervor, dafs das Gehäufse (der Kopf) L4 um seinen Zapfen L3 schwingen kann, und dafs die Feder Lu bei solchem Schwingen leicht nachgiebt oder zusammengedrückt wird, so dafs die Zehentheile (in der Zeichnung nicht dargestellt), welche von dem Gehäuse mitgeführt werden, sich selbsttätig nach dem Boden des Leistens verstellen, im Falle der letztere mit den Zehentheilen nicht in einer Linie liegen sollte.
Es ist ebenfalls klar, dafs das Gehäuse und die von demselben geführten Greifer je nach dem Drehen der Schraubenmutter L I0 in der einen oder anderen Richtung in jede gewünschte, geneigte Lage gebracht werden können, um den länglichen Curven am Zehentheil zu entsprechen.
In dem Gehäuse Li gleitet der Schaft, welcher die Zehengreifer trägt; derselbe besteht nur aus einer geraden, gezahnten Stange M, die in ein lose auf dem Zapfen L3 angebrachtes Zahnrad Af1 eingreift. Letzteres is mit schrägen Zähnen M2, Flg. 8 und 9, versehen,
welche in ein ähnliches Getriebe am Ende des Schaftes Af4, der centrisch durch den hohlen Stiel L1 geht, eingreift, so dafs, wenn sich der Schaft Mi dreht, die Zahnstange M mit den daran befestigten Zehengreifern aus dem Gehäuse JL4 hervorgestofsen oder in dasselbe hineingezogen wird.
Der Schaft M4 soll in der Längsrichtung mit dem Kopf L gleiten und ist zu diesem Zweck das Rückende desselben durch eine in der Platte M6, welche den Halter / an der Rückwand D festhält, gelagerte Muffe M5 geführt. Ein Splint M7, Fig. 4, gestattet dem durch .die Muffe gehenden Schaft die Bewegung in der Längsrichtung, verhindert jedoch, dafs diese Theile sich unabhängig von einander drehen.
Die Muffe M 5 umspannt ein Kurbelarm M8, Fig. ι und 4, welcher mit der Daumenplatte vermittelst der Pleuelstange M9 verbunden ist. Der Kopf L trägt auf der einen Seite eine aufrecht stehende und mit einem gekrümmten Schlitz Mn, Fig. 3, versehene Platte M10, durch welche von der Seite des Gehäuses L* her zwei oder mehr Zapfen oder Schrauben M12 reichen, an denen eine mit einer Marke versehene Platte M13 befestigt ist, welch erstere in Gemeinschaft mit der Eintheilung auf der Scheibe M10 den Beobachter in den Stand setzt, sofort abzulesen, ob der Kopf L die richtige geneigte Lage hat.
An der einen Seite des hohlen Stieles L1 springt ein mit Gewinde versehener Angufs N vor zur Aufnahme einer hohlen Schraubspindel N1, durch welche eine mit einer Schulter versehene und einen Vierkant JV3 tragende Stange N2 geht (Fig. 10), welcher Vierkant auf eine drehbare Führungsplatte N* einwirkt, die an der Rückwand D, wie aus Fig. 2 und 10 ersichtlich, mittelst der Schraube N5 befestigt ist. Diese Befestigung ist eine solche, dafs die geneigte Lage der Platte nach Wunsch verändert werden kann dadurch, dafs Schraube N5 in dem auf Platte 2V4 befindlichen Schlitz festgestellt wird. Ist diese Platte IV4 nun geneigt angeordnet und wird der Halter / gehoben, so wird der Vierkant N3, welcher in der Führungsplatte N* gleitet, indem er auf die Verbindungsstücke N2 N1 und N/einwirkt, den Kopf L sammt den an denselben befestigten Theilen einwärts ziehen, in den hohlen Arm I2 hinein; wird der Halter dagegen gesenkt, so wird der Kopf L vorgestofsen. Durch Veränderung der Neigung der Platte 2V4 kann die Gröfse und Richtung der selbsttätigen Bewegung des Kopfes L überwacht werden.
Diese selbsttätige Regelung der Ein- und Auswärtsbewegung des Kopfes L, je nachdem der Halter für besagten Kopf gehoben oder gesenkt wird, ist von grofser Tragweite, da man dadurch im Stande ist, die geeignete Lage der von besagtem Kopfe getragenen Vorrichtungen zu einander und zum Boden1 des Leistens, ohne Rücksicht . auf die Länge des Leistens, beizubehalten. Jedoch kann der Kopf behufs seiner ersten Einstellung . mit Hand einwärts oder auswärts bewegt werden, dadurch, dafs man die Hohlspindel N1 mittelst der aus Fig. 9 ersichtlichen Einrichtungen dreht.
In dem hohlen Arm /3, Fig. 8, des Halters / ist eine Stange O für die Auflage der Leistenzehe angeordnet, welche durch eine Feder O1 nach aufsen gedruckt und mittelst Stiftes O 2 geführt wird. An ihrem inneren Ende ist die Stange O lose mit einem an dem oberen Theile eines aufrechten Schaftes O4 befindlichen Arme O3 verbunden, welch ersterer an diesem oberen Theile durch das von der Seite des Halters / vorspringende Lager /4 getragen wird. . ,
Der Schaft O 4 geht in senkrechter Richtung durch den Leistenträger H und ist mit seinem unteren Ende in eine Platte Ö 5 eingefügt, welche auf dem Fufsboden, wie aus Fig. 1 und 3 ersichtlich ist, in geeigneter Lage befestigt ist.
In dieser Lagerplatte O5 ist ein Tritthebel O6 angeordnet, welcher mit dem senkrechten Schaft O4 mittelst Zahngetriebes O7 O* in Verbindung steht, so dafs, wenn dieser Tritthebel niedergedrückt wird, der Schaft O 4 sich theilweise dreht, aber nach Aufhören des Druckes durch die Federn O ] und i?4 in seine Lage zurückbewegt wird.
Der Leistenträger H besteht aus einem hohlen Arm H1 und einem Haupttheil H2, welcher in der Rückwand D geführt wird (Fig. 2, 3, 15 und 16). In diesem Arm H1 kann sich ein Stiel H5 frei bewegen, welcher zur Aufnahme des Leistens bestimmt ist. Der Stiel H3 wird durch eine Feder H1 nach aufsen gedruckt, die in dem hohlen Arm gelagert ist, und steht mit einem an dem Schafte O4 befindlichen Arm in Verbindung.
Wenn daher der Schaft O4 gedreht wird, so ziehen seine Arme O 3 und H5 die Stiele O und H3 nach innen in die hohlen Arme /3 und H1 und den Leisten mit. '
Mit P, Fig. 4, ist eine Welle bezeichnet, die an dem einen Ende ein Zahnrad P1, an dem anderen Ende einen Handgriff P2 trägt; diese Welle ist in einer Muffe P3 angeordnet, die an der Unterseite des Gestellbodens in der Richtung der Rückwand D angebracht ist. Das Zahnrad P1 kämmt in ein ähnliches Zahnrad P4 an dem unteren Ende des Schaftes P8, der in der Bodenplatte C gelagert ist (Fig. 4).
Dieser Schaft P8 besitzt bei P5 und P6 Rechts- und Linksgewinde verschiedener Steigung, welche in die Halter H bezw. / eingreifen (Fig. 3). ,
Im Schaft befindet sich auch der Länge nach eine Nuth P7, in welche die in der Muffe /8
befindliche Schraube Ju fafst, so dafs die Muffe, während sie sich mit dem Schafte dreht, auch auf demselben sich verschieben kann.
Wenn der Schaft gedreht wird, dreht er auch die mit Gewinde versehene Muffe J8, aber da die letztere verhindert ist, sich mit ihrem Ende innerhalb des Halters J zu be·^ wegen, so wird der Block J2 durch die Drehung der Muffe innerhalb derselben veranlafst, aufivnd niederzugehen, je nach der Drehrichtung.
Da der Block J2 mit der Daumenscheibe /6 mittelst des Gelenkes /8 verbunden ist, so wird er dieselbe, wenn er gehoben wird, ein wenig drehen und dieselbe veranlassen, dafs durch die Gelenke J10 die seitlichen Halter K sich einwärts gegen einander bewegen. Diese Halter K sind verstellbar mit den Gelenken/10 verbunden, so dafs die Bewegung nach innen geregelt werden kann.
Durch das Drehen des Schraubschaftes nach rechts wird der Leistenträger H gehoben und der Halter / für den Zehentheil gesenkt, zugleich mit dem Heben des Blockes J2 des Halters J. ■
Die Gewinde an dem Schaft und der Muffe ändern sich in der Steigung im Verhältnifs 9, 12 und 5, so dafs der Block J2 sich weiter aufwärts bewegen wird als der Träger H, während der Halter / sich langsamer abwärts bewegt, als der Träger H aufwärts.
Damit die Verstellung der Halter nicht die Einwirkung des Schaftes O4 beeinflussen soll, ist letzterer in sich verschiebbar, wie ein Telescop angeordnet, wie in Fig. 3 dargestellt.
Um die Einstellung der seitlichen Backen veränderlich zu machen, damit der eine Satz Finger vor dem anderen in Thätigkeit tritt, ist der Zapfen K11 jedes Halters K mit einem excentrischen Ringe Q und einer Schraube Q1 versehen, die mittelst des Gelenkes /10 mit der Daumenplatte in Verbindung steht, wie aus Fig. 4 und 5 ersichtlich ist. Der Ring kann sich frei auf dem Zapfen Kn drehen, ausgenommen dann, wenn er am. Drehen durch den Federstift Q2, Fig. 5, verhindert wird.
Der Feders'tift wird durch den Kopf des Gelenkes /10 gehalten und kann in irgend eines der auf dem Ringe Q angeordneten Löcher Q3 eingreifen.
Wenn der Stift weggenommen ist, kann der Ring sich drehen, und folglich werden die ■ seitlichen Hälter nach der Mitte der Daumenscheibe zu oder von derselben wegbewegt, je nach der Drehung des Ringes. Mit R, Fig. 1, 2 und 3, sind Arme bezeichnet, welche an der Seite des Gehäuses L vorstehen und die Zehengreiferköpfe R : tragen. Der Arm jedes Kopfes dient nicht nur als · Stütze für denselben, sondern auch als Achse einer sectorartig gestalteten Zahnstange i?2, Fig. 19, welche in die gezahnte hohle Muffe R3 eingreift, die in der Längsrichtung durch den Kopf R 1 hindurchgeht.
Die Muffe ist bei ihrer Bewegung durch eine Schraube R* geführt, die in Fig. 19 in punktirten Linien angegeben ist, und trägt den Greiferhalter Rb, der in der Muffe verstellt werden kann.
Das obere Ende dieses Halters i?5 ist mit Gewinde versehen, um eine Schraube Rß aufzunehmen, während eine Feder R"1 den mit einer Schulter versehenen Halter R5 umgiebt und sich theils gegen die Schraube R6, theils gegen das Gehäuse legt.
Wenn der auf das Leder ausgeübte Zug zu grofs werden sollte, wird die Feder zusammengedrückt, so dafs die Muffe Rs sich auf dem Halter Rs bewegen kann.
S, Fig. ι und 2, bezeichnet eine Welle, die an der Unterseite des herüberreichenden Armes E gelagert und mit einem Handhebel S1 und zwei Armen S2 versehen ist, welche letztere durch eine verstellbare Stange SB mit dem Zahnsectorrade R2 verbunden sind.
Mit T, Fig. 1, ist eine zweite unterhalb des Armes E gelagerte Welle bezeichnet, die mit den Armen T1 und dem Handhebel T2 versehen ist. Die Arme T1 sind mit dem Greiferblock, der vom Kopf i?4 getragen wird, durch nachgiebige Stangen T3 verbunden, hauptsächlich in der Weise, wie bereits durch frühere Patentschriften bekannt ist.
Die seitlichen Leistenbacken bestehen aus dem Rahmen U, einer Reihe länglicher Stäbe oder Finger U1, dem Formgeber U"2, der auf diese Stäbe oder Finger drückt, um ihnen die geeignete Krümmung zu geben, Und dem an jedem Ende mit einem Schlitz £/4 versehenen Endformgeber f/3, Fig. 1, 17 und 18.
Die Schlitze an dem Formgeber UB erweitern sich an der oberen Seite, so dafs sie über die Köpfe der Zapfen C/5 fassen können, die an der Aufsenseite des Rahmens U hervorstehen. Die Zapfen setzen sich nach innen ab, so dafs, wenn der Formgeber darüber gesteckt ist und in der Längsrichtung bewegt wird, derselbe am zufälligen Herunterfallen verhindert ist.
An dem Halter J sitzt ein hohler Stiel F, Fig. i, 2, 3, 11 und 12, welcher die Stange F1 des Hackengreifers aufnimmt. Dieselbe ist mit einer Sperrklinke V'2 versehen, welche in eine Kerbe an dem Haupttheil Vs des Greifers fafst. Wie die Fig. 6 und 7 zeigen, besteht dieser Haupttheil F"3 aus einem Rückentheil, Seitentheilen, einem offenen Vorder- und Obertheil. Zwischen den Seiten ist ein Block F4 drehbar auf dem Zapfen F5 angeordnet, der in Schlitzen verstellbar ist, so dafs der Block in dem Theil F3 vor- und rückwärts bewegt werden kann. >
Mit Fe ist ein an der Rückseite des Blockes befindlicher und durch die Rückseite. des Haupttheiles F3 hindurchgreifender Stiel bezeichnet, der von einer gewundenen Feder F9 umgeben ist, die gegen diesen Haupttheil F3 und eine an dem Stiel befindliche Schraubenmutter drückt. Der Stiel V6 wird von dem oben erwähnten Drehzapfen F5 gehalten. Eine Druckschraube F7 an dem oberen Ende des Haupttheiles F3 begrenzt die Bewegung des Blockes F4 nach innen. An dem oberen Ende des Blockes F4 und zwar an dessen Vorderseite sind die Greifer F8 drehbar gelagert.
An der aufrechten Rückwand D ist eine mit einer Eintheilung versehene Platte D1 angeordnet, über welche, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, ein an dem Halter / befindlicher Zeiger D2 greift, so dafs sofort ersehen werden kann, wieviel die Schraube, um die Maschine für die verschiedenen Leisten einzustellen, gedreht werden mufs. .
Aus den Fig. 20, 21, 22, 23 und 24 ist zu ersehen, dafs die Backen AA1 in der Längsrichtung verstellbare Finger oder Stäbe B besitzen , mit sich nach innen absetzenden Schäften a, gekrümmten oberen Flächen h und Rippen i, Fig. 24, während C und D die End - bezw. oberen Formgeber sind, welche gegen die Finger drücken. Die Schäfte a reichen durch konische Höhlungen ■ b und haben jeder einen Ansatz f und einen Kopf e, gegen welch letzteren der Formgeber C drückt, der mittelst einer durchbohrten Platte c und Hebel d in ' seiner Stellung gehalten wird; auch die durch die Fig. 17 und 18 erläuterte Construction kann hierbei Anwendung finden. Die Schrauben g drücken gegen die Endfinger und pressen sie. zusammen.
Wenn es nun gewünscht wird, mit einem »Rechtsleisten« zu arbeiten, wird der Formgeber C aus der Backe A herausgenommen und in die Backe A' eingesetzt, worauf die einzelnen Theile die in Fig. 20 und 21 mit vollen Linien gezeichnete Stellung einnehmen; wenn jedoch mit einem »Linksleisten« gearbeitet werden soll, wird der Formgeber C aus der Backe A1 herausgenommen und in die Backet, eingesetzt,- wodurch die Finger der Backe A l die ■ in Fig. 21 mit punktirten Linien dargestellte Stellung einnehmen. Auf die Weise kann mit den beiden Backen und einem Formgeber die Maschine nach Belieben Rechtsund Linksleisten bearbeiten. .
Die Vorrichtungen, welche das Oberleder über den Leisten ziehen, ehe die seitlichen Backen ihre Thä'tigkeit beginnen, bestehen in einem schwingenden Kopf, wie solcher in den Fig. 25, 26, 27 und 28 dargestellt ist, bei welchem- A ein Rahmen bedeutet, B dessen Füfse, A' das Bodenstück, A2 die Rückseite, As einen gekrümmten, herüberreichenden Arm und Ai einen lothrechten Ständer, an welchem der Rahmen C mit den Greifern drehbar sitzt. Der Rahmen C ist mit einem Schiebflügel X2 versehen, an welchem sich Kreuzköpfe X1 befinden, die die Greiferträger halten. Diese Kreuzköpfe X1 haben die Form gezahnter Stangen t, welche die Zahnsegmente tx oder die mit Handgriff i3 versehenen Stangenenden i2 aufnehmen. An dem unteren Theile des Ständers A*' befindet sich ein Schlitz v, in welchen eine Feder v2 den Verschlufsbolzen ν' zwängt. Der Flügel X2. ist mit einem gekrümmten Fufs v3 versehen, der an der Oberseite des Bolzens v1 gleitet und ihn auslöst. Wenn der Leisten in die Maschine eingesetzt werden soll, schwingt der Rahmen C bei Seite, wie in Fig. 25 dargestellt ist, " und schwingt zurück, wenn der Leisten in Stellung ist, wobei der Flügel X2 vorgleitet, so dafs die Greifer das Leder festhalten können. Sobald die Greifer das Leder gefafst haben, weicht der Flügel X2 zurück und streckt dabei das Oberleder über den Leisten. Nun werden die seitlichen Backen bethätigt und vervollständigen das Aufzwicken, worauf der Rahmen C wieder nach der einen Seite schwingt und die Entfernung des Leistens gestattet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Aufzwickmaschine, bei welcher behufs Einstellung der Maschine entsprechend der Gröfsennummer des Leistens die Fersenstütze, Spitzenstutze, Fersengabel und Spitzengabel direct und die Seitenbacken indirect durch eine einzige Schraubenspindel (P8) mit Gewinde verschiedener Steigung und Richtung derart gestellt werden, dafs dieselbe bei Aufwärtsbewegung der Fersengabel ' die Leistenstütze ebenfalls nach aufwärts und die Spitzenstütze mit Spitzengabel nach abwärts bewegt, während die .Innenbewegung der Seitenbacken von der sich aufwärts bewegenden Fersengabel aus erfolgt, worauf dann bei mit Schaft versehenen, durch die Spannvorrichtung gehaltenen Leisten die Fersengabel, die . Zehengabel und die Seitenbacken durch Drehen der Daumenscheibe /6 gleichzeitig und allseitig den mittelst der Zangen übergezogenen Schaft über die auf dem Leisten befestigte Brandsohle auf-, pressen.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT61033D Aufzwickmaschine Expired - Lifetime DE61033C (de)

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