DE609716C - Schaltgesperre - Google Patents
SchaltgesperreInfo
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Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K7/00—Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
- H02K7/06—Means for converting reciprocating motion into rotary motion or vice versa
- H02K7/065—Electromechanical oscillators; Vibrating magnetic drives
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
22. FEBRUAR 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Schaltgesperre
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Oktober 1930 ab
In der Technik werden häufig Schaltgesperre verwendet, durch die die Schwingbewegung
einer Welle in die Drehbewegung einer anderen Welle oder umgekehrt umgewandelt werden
kann. Man benutzt für solchen Zweck gewöhnlich Sperrklinkengetriebe oder Kugelfreiläufe.
Diese bekannten Anordnungen haben jedoch meist den Nachteil, daß sie einen verhältnismäßig
großen toten Gang besitzen oder nach kurzer Betriebsdauer erhalten. Um die Umwandlung
kleiner Drehschwingungen in eine Drehbewegung zu erzielen, hat man daher auch vorgeschlagen, als Gesperreglied zwischen dem
schwingenden Antriebsglied und dem umlaufenden Teil federnde stelzenförmige Glieder
vorzusehen, die aus paarweise angeordneten elastischen Platten bestehen, von denen die
einen flach und die anderen gekrümmt ausgebildet sind. Diese Gesperreglieder besitzen den
Nachteil, daß sie aus zwei Stücken bestehen und daß zwischen ihnen im Betrieb eine unerwünschte
Reibung auftritt. Es ist ferner auch ein Schaltgesperre bekanntgeworden, bei dem
die Gesperreglieder aus einer großen Zahl unmittelbar aneinanderliegender Lamellen besteht,
die etwas gebogen sind. Einerseits ist ein solches Gesperre infolge der großen Zahl der Lamellen
sehr schwer, und andererseits liegen die Lamellen so nahe nebeneinander, daß eine solche Kupplung
leicht zum Rutschen neigt. Im folgenden wird nun ein Schaltgesperre gezeigt, das alle
diese Nachteile nicht besitzt.
Bei dem Schaltgesperre gemäß der Erfindung werden zwar auch schräg gestellte Federlamellen
benutzt, doch sind diese Federlamellen in der Weise ausgebildet, daß sie eine etwa 7-förmige
Gestalt besitzen, wobei die kurzen Schenkel an der Arbeitsfläche des in Drehbewegung zu
versetzenden Teiles anliegen und die langen Schenkel fest unter einem Winkel von 90 °
auf der Arbeitsfläche des antreibenden schwingenden Teiles aufliegen. Diese Gesperreglieder
haben auch den Vorteil, daß sie in beiden Drehrichtungen wirksam sein können. Außerdem
wird durch die Ausbildung der Lamellenglieder ohne weiteres der zur Erzielung einer guten
Wirkungsweise notwendige Abstand der Lamellenglieder voneinander erreicht.
In den Fig. 1 und 2 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι ein solches Schaltgesperre im Querschnitt und Fig. 2 in verkleinertem Maßstabe
im Längsschnitt und in Verbindung mit einem Schwingankerelektromotor.
Das Schaltgesperre besteht aus einer mit der Arbeitsmaschine gekuppelten Scheibe 21, gegen
deren Innenrand sich eine Reihe 7-förmig gebogener Federn 22 legen, die gleichmäßig über
den Umfang verteilt sind. Auf der eine pendelnde Bewegung ausführenden Motorwelle 16
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Wilhelm.Wirth in Berlin-Siemensstadt.
sitzt die Scheibe 24, gegen die sich die langen Schenkel der Federn 22 legen. Bewegt sich
die Scheibe 24 im Uhrzeigersinn, so wird der lange Schenkel 23 der Federn fest zwischen den
Innenrand der Scheibe 21 und der Scheibe 24 geklemmt, so daß die Scheibe 21 fest irit der
Motorwelle gekuppelt wird und eine Drehung im Uhrzeigersinn erfährt. Schwingt die Scheibe
24 in entgegengesetzter Richtung, so wird das Ende 23 der Feder angehoben und schleift auf
der Scheibe 24, ohne daß die äußere Scheibe 21 bewegt wird. Hierdurch erhält also die mit der
Arbeitsmaschine gekuppelte Scheibe 21 Drehungsimpulse in einer Richtung.
Den Zusammenbau des in Fig. 1 dargestellten Getriebes mit einem elektrischen Schwingankermotor zeigt Fig. 2. Auf der Welle 16 des beim Betrieb eine hin und her gehende Bewegung ausführenden Ankers 14, der durch die Feder 18 an der vollen Umdrehung verhindert ist, ist die Scheibe 24 des Getriebes angeordnet, gegen die sich die von der als Riemenscheibe ausgebildeten Kupplungsscheibe 21 umschlossenen Federn 23 legen. Wird die Feldwicklung 13 des Primärteiles 11 mit Wechselstrom erregt, so erhält die Kupplungsscheibe 21 durch die hin und her gehende Bewegung des Ankers 14 eine Drehung in einer Richtung. Wenn der Erregerstrom der Feldwicklung 13 des Schwingmotors eine genügend hohe Frequenz hat und der Anker 14 infolgedessen eine hohe Schwingungszahl erhält, so erhält die Scheibe 21 infolge der Trägheit der umlaufenden Massen eine annähernd gleichförmige Bewegung, die sich aus einer großen Anzahl von Bewegungsimpulsen zusammensetzt.
Den Zusammenbau des in Fig. 1 dargestellten Getriebes mit einem elektrischen Schwingankermotor zeigt Fig. 2. Auf der Welle 16 des beim Betrieb eine hin und her gehende Bewegung ausführenden Ankers 14, der durch die Feder 18 an der vollen Umdrehung verhindert ist, ist die Scheibe 24 des Getriebes angeordnet, gegen die sich die von der als Riemenscheibe ausgebildeten Kupplungsscheibe 21 umschlossenen Federn 23 legen. Wird die Feldwicklung 13 des Primärteiles 11 mit Wechselstrom erregt, so erhält die Kupplungsscheibe 21 durch die hin und her gehende Bewegung des Ankers 14 eine Drehung in einer Richtung. Wenn der Erregerstrom der Feldwicklung 13 des Schwingmotors eine genügend hohe Frequenz hat und der Anker 14 infolgedessen eine hohe Schwingungszahl erhält, so erhält die Scheibe 21 infolge der Trägheit der umlaufenden Massen eine annähernd gleichförmige Bewegung, die sich aus einer großen Anzahl von Bewegungsimpulsen zusammensetzt.
Das in Fig. ι dargestellte Getriebe ermöglicht
es auch, die Drehrichtung der vom Motor angetriebenen Arbeitsmaschine zu ändern, ohne
daß eine Umschaltung des Erregerstromes des Motors erforderlich ist. Dies kann dadurch
erreicht werden, daß die innere Scheibe 24 über die Sperrlage der Feder 23 hinaus im Uhrzeigersinn
weitergedreht wird, so daß die Enden der Feder 23 über ihre Sperrstellung hinaus nach rechts in die punktiert bezeichnete
Lage gebracht werden. In dieser Lage bewirken sie eine Umkehr der Drehrichtung der äußeren
Kupplungsscheibe 21, ohne daß hierzu weitere Maßnahmen erforderlich sind. -
Claims (1)
- Patentanspruch:Schaltgesperre zur Umwandlung einer Schwingbewegung in eine Drehbewegung, bei dem die Schwingbewegung des antreibenden Teiles in Drehbewegung des konzentrisch dazu gelagerten anzutreibenden Teiles durch zwischen den beiden Teilen angeordnete schräg gestellte Federlamellen bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß diese Federlamellen eine etwa 7-förmige Gestalt besitzen, wobei die kurzen Schenkel an der Arbeitsfläche des in Drehbewegung zu versetzenden Teibs anliegen und die langen Schenkel fast unter einem Winkel von 90° auf der Arbeitsfläche des antreibenden schwingenden Teiles aufliegen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE609716T | 1930-10-05 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE609716C true DE609716C (de) | 1935-02-22 |
Family
ID=6575997
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1930609716D Expired DE609716C (de) | 1930-10-05 | 1930-10-05 | Schaltgesperre |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE609716C (de) |
-
1930
- 1930-10-05 DE DE1930609716D patent/DE609716C/de not_active Expired
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