DE609594C - Geschoss fuer Flintenlaeufe - Google Patents
Geschoss fuer FlintenlaeufeInfo
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- DE609594C DE609594C DEST50993D DEST050993D DE609594C DE 609594 C DE609594 C DE 609594C DE ST50993 D DEST50993 D DE ST50993D DE ST050993 D DEST050993 D DE ST050993D DE 609594 C DE609594 C DE 609594C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B10/00—Means for influencing, e.g. improving, the aerodynamic properties of projectiles or missiles; Arrangements on projectiles or missiles for stabilising, steering, range-reducing, range-increasing or fall-retarding
- F42B10/32—Range-reducing or range-increasing arrangements; Fall-retarding means
- F42B10/34—Tubular projectiles
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B14/00—Projectiles or missiles characterised by arrangements for guiding or sealing them inside barrels, or for lubricating or cleaning barrels
- F42B14/02—Driving bands; Rotating bands
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
Description
- Geschoß für Flintenläufe Die vorliegende Erfindung betrifft ein Geschoß, das dazu bestimmt ist, aus Rohren ohne Züge verfeuert zu werden.
- Um bei solchen Geschossen die Stabilisierung der Geschoßlängsachse während des Fluges zu erreichen, wurden bereits verschiedene Wegre beschritten, indem man z. B. das Pfeilprinzip zur Anwendung brachte oder das Geschoß selbst mit einer zentralen Bohrung versah, innerhalb. deren eine Turbine- angeordnet wurde, welche unter Einwirkung des Luftwiderstandes beim Fluge das Geschoß in rotierende Bewegung versetzte, um so ähnliche Wirkungen wie die bei gezogenen Waffen durch den Drall hervorgebrachten zu erzielen. Bei der vorliegenden Erfindung ist der Weg des Pfeilprinzips beschritten, d. h. ein schwerer Bleikopf ist mit einem leichteren Hinterteil zu einem Ganzen vereinigt, wodurch der schwerere Kopf im Fluge stets infolge seines größeren. Beharrungsvermögens vorzueilen bestrebt ist, den leichteren Hinterteil nach sich ziehend und so die Stabilität der Geschoßlängsachse herbeiführend. Jedes so konstruierte Geschoß müßte also im Fluge stabil sein, wenn es gelänge, Abgangsfehler beim Verlassen der Gewehrmündung auszuschalten.
- Alle bisher bekanntgewordenen Geschosse dieser Art leiden aber mehr oder weniger an derartigen Fehlern, einmal, weil der eigentliche Geschoßkörper nicht in genügend stabiler Weise mit seinen Stabilisierungselementen verbunden ist, das andere Mal, weil. die letzteren nicht die zur Endführung im Rohr notwehdige Form und Widerstandsfähigkeit besitzen.
- Mit vorliegender Erfindung soll diesen Mängeln. abgeholfen und eine Schußleistung erzielt werden, die weit über den bisher erreichbaren liegt.
- Zu diesem Zweck besteht das Geschoß, wie in Fig. i der Zeichnung dargestellt, aus dem Bleikopf a, der in bekannter Weise mit schräg zur Geschoßlängsachse angeordneten Führungsrippen a1 versehen ist, welche bis zu Kaliberhöhe über den eigentlichen Bleikopf vorstehen und so die Führung desselben im Rohr vermitteln. An Stelle der Rippen a1 kann diese Führung auch durch Ringe erfolgen, die zentrisch um den Bleikopf- angeordnet sind.
- An seiner Rückseite besitzt der Bleikopf a in bekannter Weise einen mit ihm aus einem Stück hergestellten verjüngten Fortsatza2, der einen kaliberstarken Führungskörper aus nicht metallischem Stoff trägt. Bleikopf a und Fortsatz a2 sind in ihrer ganzen Länge durch eine Bohrung a3 durchbrochen. Bei Geschossen größeren Kalibers wird die Bohrung a3 zweckmäßig noch turbinenartig ausgebildet in der Weise, wie es aus der Patentschrift 141 667, bekanntgeworden ist.
- Als Führungs- und Stabilisierungskörper wird erfindungsgemäß eine Pappscheibchensäule verwendet, deren, Scheiben abwechselnd verschiedenen Durchmesser besitzen, wie sie an sich für Ladepfropfen bekannt ist. Die Ringscheibchen in Kaliberdurchmesser werden am besten aus Graupappe und die zwischen diesen liegenden Scheibchen, die geringeren Durchmesser haben, werden entsprechend dem Ergebnis von Versuchen am besten aus sogenannter Holzpappe hergestellt. Den größeren Scheibchen b fällt die Führung des Geschosses an seinem Hinterteil im Rohr zu, während die Scheibchen bx, deren Durchmesser unter dem kleinsten Rohrdurchmesser der Würgebohrung des Laufes liegt, zur Ausfüllung und Abgrenzung der Zwischenräume zwischen den Scheibchen b dienen.
- Die Anzahl und Verteilung der Scheibchen auf dem Fortsatza22 ist so gewählt, daß ihr Reibungswiderstand im Rohr und an der Mündungsverengung dem Widerstand der normalen Schrotsäule entspricht und so die Rohrbeanspruchung regelt.
- Um die erforderliche feste Verbindung zwischen den Pappscheibchen b, bi und dem Bleikörper des Geschosses zu gewährleisten, wird erfindungsgemäß die Pappscheibchensäule durch Umbörtelung des Schwanzendes des Fortsatzes bei al, vorzugsweise unter Beigabe einer metallenen Endscheibe c, derart fest, z. B. durch gleichzeitige entsprechende Pressung der ganzen Scheibchensäule, mit dem Bleigeschoßkörper verbunden, daß keine Verschiebung der Längsachsen. von Scheibchensäule und Geschoßkörper gegeneinander im Schuß erfolgen kann. Ein solches Gesclzoß ist ohne Lagenänderung allen Beanspruchungen, insbesondere beire. Passieren der Mündung, gewachsen, wobei selbst die stärkste Mündungsverengung dieses Ergebnis nicht beeinträchtigt.
- An Stelle der Ringscheibchen b, b1 kann auch ein an sich bekannter Preßkörper d aus Papiermasse oder einem sonst geeigneten Material gemäß Fig:2 Verwendung finden, Evas die Fabrikation der Geschosse günstig beeinflußt.
- Soll das Geschoß auf Dickhäuter Anwendung finden, so kann ein Stahlkerne gemäß Fig.3 bei der bereits gebrauchsfertigen Patrone von vorn aus in die Bohrungg3 eingedrückt werden. Durch diese Anordnung kann das Geschoß universelle Anwendung finden, ohne daß hierfür eine besondere Ausführungsform erforderlich wird.
- Die Präzision des Schusses bei erfindungsgemäß ausgeführten Geschossen ist derart hervorragend, daß mit gezogen-en Waffen gleichen .Kalibers keine höheren Leistungen erreichbar werden, womit das Geschoß innerhalb der dafür in Frage kommenden Schußweiten nicht mehr als Behelfsgeschoß, sondern als vollkommen vollwertig anzusprechen ist.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Geschoß für Flintenläufe, insbesondere solche mit Würgebohrung, dessen mit Führungsrippen versehener zylindrischer Bleikopf, der auch durchbohrt sein und in der Bohrung eine von vorn eingesetzte Stahlspitze tragen kann, an seiner Hinterseite einen Fortsatz geringeren Durchmessers besitzt, auf dem ein aufgeschobener kaliberstarker Führungs- und Stabilisierungskörper aus nicht metallischem Stoff befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß als Führungs- und Stabilisierungskörper eine Pappscheibchensäule mit zwischen den einzelnen Kaliberdurchmesser ° aufweisenden Scheiben eingelegten Scheiben geringeren Durchmessers verwendet und durch Umbörteln des Schwanzendes des verjüngten Bleikopffortsatzes, vorzugsweise unter Beigabe einer metallenen Endscheibe, derart fest, z. B. ° durch gleichzeitige entsprechend starke Pressung der Pappscheibensäule, mit dem Bleigeschoßkörper verbunden ist, daß keine Verschiebung des Führungskörpers gegenüber dem Bleikörper in der Geschoßlängsachse im Schuß auftreten kann.
- 2. Geschoß nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Preßkörpers aus `Papiermasse oder ähnlichem Stoff mit vorstehenden, kaliberstarken, ringförmigen Rippen als -Führungs- und Stabilisierungskörper.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEST50993D DE609594C (de) | 1933-06-24 | 1933-06-24 | Geschoss fuer Flintenlaeufe |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DEST50993D DE609594C (de) | 1933-06-24 | 1933-06-24 | Geschoss fuer Flintenlaeufe |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE609594C true DE609594C (de) | 1935-02-18 |
Family
ID=7466197
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEST50993D Expired DE609594C (de) | 1933-06-24 | 1933-06-24 | Geschoss fuer Flintenlaeufe |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE609594C (de) |
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Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1933
- 1933-06-24 DE DEST50993D patent/DE609594C/de not_active Expired
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