DE609443C - Abfederung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Abfederung, insbesondere fuer KraftfahrzeugeInfo
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- DE609443C DE609443C DEP69166D DEP0069166D DE609443C DE 609443 C DE609443 C DE 609443C DE P69166 D DEP69166 D DE P69166D DE P0069166 D DEP0069166 D DE P0069166D DE 609443 C DE609443 C DE 609443C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
- F16F1/00—Springs
- F16F1/02—Springs made of steel or other material having low internal friction; Wound, torsion, leaf, cup, ring or the like springs, the material of the spring not being relevant
- F16F1/14—Torsion springs consisting of bars or tubes
- F16F1/16—Attachments or mountings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Handcart (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Abfederung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit die
Räder tragenden, unter der Wirkung von Drehfedern stehenden Lenkern.
Die Verbindung der Federenden mit dem Lenkerzapfen oder mit dem Rahmen erfolgte bisher
fast ausschließlich durch Nutenprofile, z. B. in Form von Riffeln, die in die Federenden und die
Lager bzw. Widerlager derselben eingearbeitet waren. Diese Verbindung hat den Nachteil,
daß die Federenden um die Nutentiefe verstärkt, z. B. aufgestaucht, und die Nutenprofile
erst nachträglich in diese verstärkten Federenden eingearbeitet werden müssen. Die Vielzahl
der hierzu benötigten Arbeitsgänge drückt die Wirtschaftlichkeit dieser Abfederung herab.
Außerdem setzt die Ausbildung der Nutenprofile die Festigkeit der Federn herab, da die
durch das Aufstauchen der Federenden bzw. durch das Einarbeiten der Nutenprofile hervorgerufenen
Werkstoff- und Formänderungen den Ausgangspunkt für die gefürchteten Ermüdungsbrüche
bilden können.
Die Erfindung besteht darin, daß die Federenden durch Klemmgesperre mit den Lenkerzapfen oder auch mit dem Rahmen verbunden sind. Dadurch ist erreicht, daß die Federenden unmittelbar mit dem Lenkerzapfen verklemmt werden können, ohne selbst irgendwelche Form- oder Werkstoffänderung zu erfahren. Gemäß der Erfindung bestehen die hierzu verwendeten Klemmkörper aus Nadeln oder Backen, die an den exzentrisch zur Drehachse ausgebildeten Klemmflächen des hohlen Drehzapfens angreifen.
Die Erfindung besteht darin, daß die Federenden durch Klemmgesperre mit den Lenkerzapfen oder auch mit dem Rahmen verbunden sind. Dadurch ist erreicht, daß die Federenden unmittelbar mit dem Lenkerzapfen verklemmt werden können, ohne selbst irgendwelche Form- oder Werkstoffänderung zu erfahren. Gemäß der Erfindung bestehen die hierzu verwendeten Klemmkörper aus Nadeln oder Backen, die an den exzentrisch zur Drehachse ausgebildeten Klemmflächen des hohlen Drehzapfens angreifen.
Durch die unmittelbare Lagerung der Klemmkörper im hohlen Drehzapfen kann das Gesperre
auf einem sehr geringen Rajim untergebracht und die Federkräfte fast unmittelbar auf die
Lenker übertragen werden. Bei Federstäben insbesondere ist es möglich, die Klemmkörper
an den glatten, in gleicher Stärke durch die hohlen Drehzapfen durchgeführten Enden anliegen
zu lassen, so daß die Federstäbe durchlaufend mit gleichem Durchmesser ausgeführt
und die Drehzapfen überdies mit kleinerem Durchmesser ausgebildet werden können. Diese
Vorteile im Verein mit der leichten Herstellung, dem leichten Zusammenbau, aber auch der
leichten Nachstellbarkeit sichern dieser Abfederung ein sehr großes Anwendungsgebiet.
Der' Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in mehreren Ausführungsbeispielen
näher veranschaulicht. Es zeigt
Fig. ι einen waagerechten Hauptschnitt durch den Drehzapfen des Lenkers,
Fig. 2 den zugehörigen Schnitt längs der Linie H-II in Fig. 1, etwa im doppelten Maßstab,
Fig. 3 eine Ansicht der Sicherungsfeder im gleichen Maßstab,
Fig. 4 einen waagerechten Hauptschnitt durch eine zweite Anordnung,
Fig. 5 den zugehörigen Schnitt längs der Linie V-V in Fig. 4,.etwa im doppelten Maßstab,
und
Fig. 6 den gleichen schematischen Schnitt einer weiteren Ausführung.
Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 3 ist der Drehzapfen 1 des Lenkers 2 mittels
der Büchsen 3, 4 in einem Gehäuse 5, das mit
dem. Rahmen verbunden ist, gelagert und durch
eine Mutter 6 gegen Verschiebung gesichert. Der Zapfen ι ist hohl ausgebildet und wird der
Länge nach von einem Federstab 7 durchsetzt. Der äußere Teil der Zapfenbohrung ist mit
Klemmflächen 8 versehen, die exzentrisch zur Drehachse A, und zwar in der Schwingrichtung
R aufsteigend, als Nutenprofil ausgebildet sind. Zwischen dem Federstabende ja, dessen
Durchmesser mit dem des Federstabes 7 übereinstimmt, sind Nadeln 9 eingelegt. Eine oder
mehrere dieser Nadeln 9 sind durch Andrückfedern 10 in ihrer Klemmstellung gesichert. Die
Feder 10 ist mit hakenförmigen Enden 11 versehen, die in einer Nut 12 der Deckplatte 13
gesichert liegen. Die Deckplatte 13 ist durch eine Schraube 14 mit dem Federstabende 7°
verbunden.
Wird der Lenker 2 beim Durchschwingen des ao Rades in der Richtung R gedreht, so laufen die
Nadeln 9 am glatten Umfang des Federstabendes 7° sowie auf den Flächen 8 der Drehzapfenbohrung
auf und verklemmen hierbei die Teile 1, 70. Die Schräge der KlemmfLächen 8
ist so gewählt, daß die Reibung den auftretenden Klemmkräften P, Q das Gleichgewicht
hält. Diese Schräge der Klemmflächen 8 ist durch den Halbmesser r angedeutet. Solange
das Rad belastet ist, d. h. solange ein Drehmoment in der Richtung R auf den Federstab 7
einwirkt, hält das Gesperre fest und überträgt das Drehmoment unmittelbar auf den Federstab
7. Da eine völlige Entlastung des Federstabes 7 gewöhnlich durch Anschläge am Rahmen
verhindert wird, bedarf das Gesperre keiner zusätzlichen Sicherung. Nun ist eine solche
jedoch beim Zusammenbau der Achsteile sehr erwünscht, um die Verbindung auch dann
kraftschlüssig zu erhalten, wenn kein Drehmoment vorhanden ist. Hierzu dient die Andrückfeder
10, die zwischen einer Nadel und dem Nutenprofil der Drehzapfenbohrung derart
eingelegt ist, daß die Nadel 9 das Federstabende 7a mit dem Drehzapfen 1 dauernd verklemmt.
Es können natürlich auch mehrere Nadeln mit solchen Sicherungen versehen sein. Soll das
Federstabende ya zwecks Änderung der Federvorspannung
nachgestellt werden, so wird der Federstab 7 zunächst durch Aufbocken des Wagens völlig entlastet. In dieser Stellung
wird nach Abnahme der Deckplatte 13 die Andrückfeder 10 mit Hilfe ihrer Enden 11 etwas
gelüftet, bis der Lenker 2 sich gegenüber dem Federstabende 7° im gewünschten Sinne drehen
läßt. Hierauf wird die Feder 10 wieder in ihren Sitz geschoben, die Deckplatte 13 aufgesetzt
und der Wagen abgebockt, so daß die ursprüngliche Klemmwirkung der Nadeln 9 wieder
eintritt. Soll der Federstab 7 ausgebaut werden, so entfernt man im entlasteten Zustand die
Deckplatte 13 und die Feder 10 und zieht den Federstab 7 vermittels eines mit Gewinde versehenen
Domes aus dem Drehzapfen 1 heraus.
Beim Attsführungsbeispiel nach den Fig. 4
bis 6 sind die Nadeln 9 durch zwei Backen 15 ersetzt, die auf dem glatten Federstabende ηα
einerseits und auf der exzentrisch erweiterten Bohrung 16 des Drehzapfens 1 andererseits aufliegen.
Die Schräge der äußeren Angriffsfläche ist durch den Halbmesser r angedeutet. Die
Backen 15 können entweder als Viertelringe, also mit einer Öffnung von 900 (Fig. 6), oder als
Halbringe mit einer Öffnung von i8o° (Fig. 5) ausgebildet sein. Im letzten Fall trägt jedoch
auch nur der Viertelring, was durch Pfeile angedeutet ist. Die Backen 15 werden zweckmäßig
durch Andrückfedern 17, die im Drehzapfen 1 verstellbar gelagert sind, in ihrer Klemmstellung
gesichert (Fig. 6). Statt dessen kann aber auch eine Andrückschraube 18, die mit
einem von außen zugänglichen Vierkantkopf 19 versehen ist, diese Sicherung übernehmen
(Fig. 5). Die Wirkungsweise dieses Gesperres entspricht im' wesentlichen der eingangs erläuterten.
Diese Ausführung ist aber gegenüber der früheren wirtschaftlicher, da die exzentrischen
Bohrungen 16 für ,die Backen 15 leichter
herzustellen sind als die Klemmflächen 8 für die Nadeln 9. Außerdem wird infolge der
gleichmäßigeren Verteilung der Klemmkräfte P, Q die Angriffsfläche - am Drehzapfen 1 und
Federstabende Ja besser geschont, da die Backen
15 im Gegensatz zu den Nadeln 9 an dieser keine Riefen bilden können. Dadurch ist auch die
feinste Nachstellung des Federstabes 7 unter allen Umständen sichergestellt.
Der Gegenstand der Erfindung -ist naturgemäß nicht auf diese Ausführungsbeispiele beschränkt.
In gleicher Weise wie mit dem Drehzapfen 1 kann der Federstab auch mit
seinem Widerlager im Rahmen verbunden sein. Die Klemmkörper 9, 15 können durch solche
anderer Art, z. B. durch Rollen, ersetzt sein. Welcherart die Radführung ist, ist für die Erfindung
ohne Belang. Der Lenker 2 kann das Rad allein oder im Verein mit einem zweiten Lenker tragen; der Lenker 2 kann aber auch
als besonderer Federlenker mit den Führungslenkern des Rades zusammenwirken. Ebenso ist
die Art der Drehfeder für die Erfindung ohne Belang. An Stelle des Federstabes kann auch
eine Schraubenfeder oder Spiralfeder oder Gummifeder Verwendung finden; das Gesperre
kann im letzten Fall entweder unmittelbar oder unter Vermittlung einer Zwischenwelle bzw.
eines Zwischenringes mit dem Federende verbunden sein. Federstäbe haben vor allen diesen
Ausführungen den Vorteil, daß sie aus glatten Stangen zugeschnitten und mangels jeder weiterenBearbeitung
außerordentlich billig hergestellt werden können.
Claims (3)
- Patentansprüche:ι. Abfederung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit die Räder tragenden, unter der Wirkung von Drehfedern stehenden Lenkern, dadurch gekennzeichnet, daß das Federende (ya) durch Klemmgesperre (8, 9 bzw. 15, 16) mit dem Lenkerzapfen (1) oder auch mit dem Rahmen verbunden ist.
- 2. Abfederung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmkörper aus Nadeln (9) oder Backen (15) bestehen, die an den exzentrisch zur Drehachse (A) ausgebildeten Klemmflächen (8 bzw. 16) des hohlen Drehzapfens (1) angreifen und auf dem glatten, in gleicher .Stärke durch den hohlen Drehzapfen (1) hindurchgeführten Ende (7°) des Federstabes (7) aufliegen.
- 3. Abfederung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmkörper (9, 15) durch Andrückfedern (10, 17) oder Schraubstifte (18) in ihrer Klemmstellung gesichert sind.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenHerum, gedruckt in der
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEP69166D DE609443C (de) | 1934-03-22 | 1934-03-22 | Abfederung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEP69166D DE609443C (de) | 1934-03-22 | 1934-03-22 | Abfederung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE609443C true DE609443C (de) | 1935-02-15 |
Family
ID=7391372
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEP69166D Expired DE609443C (de) | 1934-03-22 | 1934-03-22 | Abfederung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE609443C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE828200C (de) * | 1944-02-08 | 1952-01-17 | Porsche Kg | Abfederung von Fahrzeugraedern mittels Drehstabfedern ohne Bearbeitung der einzuspannenden Enden |
-
1934
- 1934-03-22 DE DEP69166D patent/DE609443C/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE828200C (de) * | 1944-02-08 | 1952-01-17 | Porsche Kg | Abfederung von Fahrzeugraedern mittels Drehstabfedern ohne Bearbeitung der einzuspannenden Enden |
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