DE607847C - Kugelfoermiger Vollball, der in unerwarteter Weise unter verschiedenen Winkeln zurueckspringt - Google Patents
Kugelfoermiger Vollball, der in unerwarteter Weise unter verschiedenen Winkeln zurueckspringtInfo
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- DE607847C DE607847C DEG85412D DEG0085412D DE607847C DE 607847 C DE607847 C DE 607847C DE G85412 D DEG85412 D DE G85412D DE G0085412 D DEG0085412 D DE G0085412D DE 607847 C DE607847 C DE 607847C
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- rubber
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63B—APPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
- A63B37/00—Solid balls; Rigid hollow balls; Marbles
- A63B37/14—Special surfaces
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Physical Education & Sports Medicine (AREA)
- Toys (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 9. JANUAR 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77a GRUPPE 19 oe
G 85412 XI]//a Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 20. Dezember 1934
Googly Limited in London
Kugelförmiger Vollball, der in unerwarteter Weise unter verschiedenen Winkeln zurückspringt
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. April 1933 ab
Die Priorität der Anmeldung in Großbritannien vom 14. November 1932.ist in Anspruch genommen.
Gegenstand der Erfindung ist ein kugelförmiger Vollball, der in unerwarteter Weise
unter verschiedenen Winkeln zurückspringt. Der erfindungsgemäße Ball besteht aus Ab-S
schnitten aus verhältnismäßig hartem Gummi und aus Abschnitten aus Schwammgummi,
die im Vergleich zur Gesamtgröße des Balls eine beträchtliche Ausdehnung haben. Hierdurch
ist erreicht, daß der Ball nachgiebig und leicht deformierbar ist und auch von
verhältnismäßig weichen Flächen zurückspringt.
Es ist bereits vorgeschlagen, um ein unregelmäßiges Zurückspringen eines Balles zu
t5 erreichen, diesem eine von der Kugelform
abweichende Gestalt zu geben, was aber zur Folge hat, daß man dem Balle von vornherein
ansieht, daß er unregelmäßig zurückspringt, während der Erfindungsgegenstand ein kugelförmiger Ball ist, dem man äußerlich
diese Eigenschaft nicht ansieht. Ferner hat man auch bereits Hartbälle, wie GoIf-
und Kricketbälle, mit exzentrisch angeordnetem Schwerpunkt hergestellt. Diese Bälle
können aber nicht zurückspringen.
Auf der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele von Bällen gemäß der Erfindung
dargestellt.
Fig. ι bis 3 zeigen im Schnitt die Herstellung eines Balles aus vier Quadranten von
verschiedenen Eigenschaften. Fig. 4 ist eine schaubildliche Ansicht eines Balles, der aus
einer scheiben- oder ringförmigen Einlage mit zwei angesetzten Kugelsegmenten besteht.
Fig. 5 zeigt einen Ball mit einem Kern, an dessen Seiten drei Segmente angesetzt sind.
Fig. 6 zeigt einen Ball mit unregelmäßig gestalteten Einlagen, die in einen Kern eingebettet
sind. Fig. 7 und 8 veranschaulichen im Schnitt das Formen eines Balles aus einem Kern und Einlagen. Fig. 9 und 10 zeigen
einen Ball mit einem Kern, der in einen diametral verlaufenden Hohlraum eingesetzt ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1, und 3 werden ein Ball .4 (Fig. 1) aus härterem
Gummi und ein Ball B (Fig. 2) aus weicherem oder Schwammgummi nach zwei senkrechten
Ebenen a1, a2 und b1, b2 in je vier
Quadranten zerlegt, und aus zwei Quadranten A1 und A2 des härteren und zwei Quadranteni?1,
B2 des weicheren Balles wird der Ball nach Fig. 3 zusammengestellt, derart,
daß die weicheren Quadranten B1, B2 durch die härteren Quadranten A1, A2 voneinander
getrennt werden. Die vier Quadranten werden zusammengestellt, mit Gummilösung zusammengeklebt, in eine Form gebracht und
vulkanisiert. Die Bälle A und B ergeben zwei zusammengesetzte Bälle nach Fig. 3. Anstatt
die Ballet, und B in vier Quadranten zu zerschneiden
und die Quadranten zusammenzusetzen, kann man auch die Quadranten für sich herstellen und zu Bällen zusammensetzen.
Ein solcher Ball springt vom Boden oder
von einer anderen harten Fläche verschieden weit zurück, je nachdem, welcher Quadrant
die Fläche getroffen hat. Trifft der Ball die Fläche in der Ebene einer seiner Trennfugen oder in der Nähe einer solchen
Fuge, so springt er in unerwarteter Weise im Winkel ab.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 sind an einer scheiben- oder ringförmigen Einlage
C in der Mitte beiderseits zwei Kugelsegmente C1 und C2 angesetzt, die zusammen
mit der Einlage C die Kugelform des Balles ergeben. Die Einlage C besteht aus Gummi
von bestimmten Eigenschaften, beispielsweise aus Gummi, der härter oder weicher ist als
der der beiden Segmente C1, C2. Segmente, die je nachdem härter oder weicher sind
als die Scheibe C, können gleiche Härte oder Dichte haben, oder jedes Segment kann von
anderer Dichte oder Härte sein wie das andere. In ähnlicher Weise wie bei dem Balle
nach Fig. 1 bis 3 kann man auch hier Bälle zerschneiden, um die Einlage und die Segmente
zu erhalten oder die Einlage C und die Segmente C1, C2 für sich herstellen und dann
zusammenbauen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 hat
der Ball einen Kern/> mit drei Segmenten D\ Eß, Eß.
Fig. 6 zeigt einen Ball, bei dem unregelmäßiggestaltete
Einlagen E aus Gummi von bestimmten Eigenschaften in einen Kern/:1
von anderen. Eigenschaften eingebettet sind. Der Kern kann beispielsweise weicher, aber
auch härter sein als die Einlagen. Die Einlagen werden beim Formen in den Kern eingebettet.
Schwammgummi eignet sich für dieses Verfahren nicht, wohl Gummi anderer
Art, doch dürfen die zwei oder mehr verschiedenen Gummiarten, aus denen der Ball
besteht, in der Form nicht vermischt, sondern müssen getrennt gehalten werden.
Ein Formverfahren für einen BaE mit Einlagen zeigen Fig. 7 und 8. Gemäß Fig. 7 wird
ein Kern/7 in einer Form/71 geformt, die
nach innen gerichtete Vorsprünge F2 hat, so daß der Kern/7 entsprechende Vertiefungen
erhält. In einer zweiten Form// (Fig. 8) werden die Vertiefungen des Kerns F mit
Gummieinlagen F3 ausgefüllt, die aus Gummi von anderen Eigenschaften als der Kern bestehen.
Der Ball hat nun genaue Kugelform.· Die Einlagen/73 können in der Form// vulkanisiert
werden.
Gemäß Fig. 9 und 10 wird ein Ball/ mit einem nach einem Durchmesser verlaufenden
Hohlraum 1J1 hergestellt oder der Hohlraum/1
aus dem vollen Ball herausgeschnitten. Der Hohlraum wird dann mit Gummi ausgefüllt, der härter oder weicher ist als
der des Balles /, und das Ganze wird geformt und vulkanisiert.
, Irgendwelche Verzierungen können auf den Bällen angebracht werden, beispielsweise kann
man die Zonen mit scharf voneinander abgehobenen Farben versehen, oder man kann die
Verzierungen dazu benutzen, um die Verschiedenheiten des Gefüges in den einzelnen Teilen
des Balles oder die Trennfugen zwischen den Teilen zu verdecken.
Ein Ball gemäß der Erfindung bereitet nicht nur Belustigung, sondern auch Körperübung,
weil man nicht weiß, wie weit und in welcher Richtung er zurückprallen wird, so daß das Spielen mit dem Ball ein scharfes
Zusammenarbeiten von Augen und Muskeln und schnelles Zuspringen beim Fangen des zurückprallenden Balles erfordert.
Claims (4)
1. Kugelförmiger Vollball, der in unerwarteter Weise unter verschiedenen Win- ■
kein zurückspringt, dadurch gekennzeichnet, daß der Ball aus Abschnitten (A1, A2)
aus verhältnismäßig hartem Gummi und aus Abschnitten (B1, B2) aus Schwammgummi
besteht, die im Vergleich zur Gesamtgröße des Balles eine beträchtliche Ausdehnung haben, so daß der Ball nachgiebig
lind leicht deformierbar ist und auch von verhältnismäßig weichen Flächen
zurückspringt.
2. Ball nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenfläche des
Balles aus verhältnismäßig großen Teilflächen aus weichem und hartem Gummi
besteht.
3. Ball nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ball aus
je zwei Quadranten aus hartem und weichem Gummi besteht, wobei die härteren Quadranten die weicheren voneinander
trennen, und umgekehrt.
4. Ball nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits
einer Scheibe oder eines Ringes (C) aus Gummi zwei Segmente (C1, C2) aus
Gummi verschiedener Härte befestigt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
GB607847X | 1932-11-14 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE607847C true DE607847C (de) | 1935-01-09 |
Family
ID=10486082
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEG85412D Expired DE607847C (de) | 1932-11-14 | 1933-04-28 | Kugelfoermiger Vollball, der in unerwarteter Weise unter verschiedenen Winkeln zurueckspringt |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE607847C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP0241651A2 (de) * | 1986-04-14 | 1987-10-21 | Wilson Sporting Goods Company | Golfball mit Kern variabler Dichte |
-
1933
- 1933-04-28 DE DEG85412D patent/DE607847C/de not_active Expired
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP0241651A2 (de) * | 1986-04-14 | 1987-10-21 | Wilson Sporting Goods Company | Golfball mit Kern variabler Dichte |
EP0241651A3 (en) * | 1986-04-14 | 1989-03-15 | Wilson Sporting Goods Company | Golf ball with variable density center |
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