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DE607320C - Spulmaschine fuer konische Spulenhuelsen mit Treibtrommelantrieb - Google Patents

Spulmaschine fuer konische Spulenhuelsen mit Treibtrommelantrieb

Info

Publication number
DE607320C
DE607320C DEU11403D DEU0011403D DE607320C DE 607320 C DE607320 C DE 607320C DE U11403 D DEU11403 D DE U11403D DE U0011403 D DEU0011403 D DE U0011403D DE 607320 C DE607320 C DE 607320C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bobbin
spindle
bolt
flange
case
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEU11403D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Leesona Corp
Original Assignee
Leesona Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to FR723552D priority Critical patent/FR723552A/fr
Application filed by Leesona Corp filed Critical Leesona Corp
Priority to DEU11403D priority patent/DE607320C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE607320C publication Critical patent/DE607320C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/40Arrangements for rotating packages
    • B65H54/54Arrangements for supporting cores or formers at winding stations; Securing cores or formers to driving members
    • B65H54/543Securing cores or holders to supporting or driving members, e.g. collapsible mandrels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Winding Filamentary Materials (AREA)

Description

Bei der Spulmaschine für konische Spulenhülsen mit Treibtrommelantrieb nach dem Hauptpatent sind an dem abhebbaren Spulenhalter und an der Spulenhülse Sperrglieder derart angeordnet, daß die Spulenhülse beim Abheben von der Treibtrommel durch Axialverschiebung infolge ihres Eigengewichtes sich gegen Zurückdrehen selbsttätig verriegelt und beim Auflegen durch Zurückverschieben wieder selbsttätig löst.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun eine weitere Ausgestaltung bzw. Verbesserung einer derartigen Sperreinrichtung und besteht in der Hauptsache darin, daß der an dem Spulenhalter gelagerte Sperriegel auf der dicken Hülsenseite angeordnet und mit einer hakenförmigen Abbiegung versehen ist, die beim Aufschieben der Spulenhülse hinter einen ringförmigen Flansch der Hülse einschnappt und einen Sperrzahn aufweist, welcher beim Abheben der Hülse und deren infolge ihres Eigengewichtes eintretenden axialen Verschiebung in einen radialen Schlitz des Flansches zur Sicherung der Hülse gegen Zurückdrehen eingreift. Der an der hakenförmigen Abbiegung des Sperr-
- riegels vorgesehene Sperrzahn ist sodann an der einen in den Schlitz des Hülsenflansches eingreifenden Seitenfläche zweckmäßig derart abgeschrägt, daß beim Drehen der Hülse in der Aufwickelrichtung der Sperrzahn aus dem Schlitz gedrängt wird.
Bei Spulmaschinen, bei denen die Spindel in bekannter Weise an ihrem Halter ausschwenkbar gelagert ist und in der Arbeitsstellung durch ein Sperrglied gesichert wird, ist der Sperriegel erfindungsgemäß mit einem Anschlag versehen, der beim Schwenken der Spindel aus der Arbeitsstellung gegen das Sperrglied stößt, so daß der Riegel ^rschwenkt wird und dadurch dessen I
förmige Abbiegung außer Eingriff m
Flansch der Spulenhülse gelangt.
Diese Verriegelungsvorrichtung nach
Erfindung hat gegenüber den bekannten wie auch der nach dem Hauptpatent den Vorteil, daß· das Umlegen des Riegels von Hand bt
Aufschieben einer Spulenhülse bzw. Abziel: η einer vollen Spule wegfällt; die Bedienung der Maschine ist also vereinfacht. Ein weiterer Vorteil ist, daß die Verriegelungsvorrichtung an dem dem Tragarm zugekehrten Ende der Spindel liegt, so daß in diesem Falle die Spindel nicht über das äußere Ende der Spulenhülse hinauszuragen braucht und infolgedessen ein Verfangen oder Verwickeln des Fadens an dem äußeren Spindelende nicht stattfinden kann.
Die beiliegende Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar ist
Fig. ι eine Vorderansicht des für die Erfindung in Betracht kommenden Teiles der Spulmaschine,
Fig. 2 eine der Fig. ι entsprechende Ansicht, in welcher die Spulenhülse von der Treibtrommel abgehoben ist; ίο Fig. 3 zeigt einen Grundriß der auf der Spindel sitzenden Spulenhülse bei ausgelöster Sperrvorrichtung, also in einer Lage, in der die Spulenhülse auf der Spindel gedreht werden kann, jedoch in der Längsrichtung gesichert ist;
Fig. 4 ist ein der Fig. 3 entsprechender Grundriß, jedoch bei Sperrlage der Verriegelungsvorrichtung ;
Fig. 5 zeigt im Grundriß die in die Abäso ziehstellung geschwenkte Spindel in Verbindung mit der Verriegelungsvorrichtung;
Fig. 6 zeigt in vergrößertem Maßstabe eine Seitenansicht des Spindelschaftes und einen Teilschnitt durch die Spulenhülse mit der Sperrvorrichtung;
Fig. 7 zeigt in vergrößertem Maßstabe eine schaubildliche Ansicht des Sperriegels.
In den Fig. 1 und 2 ist 2 die bekannte zylindrische Treibtrommel oder Treibrolle, die auf der ständig umlaufenden Welle 3 sitzt und durch diese in Drehung versetzt wird. Der Treibtrommel 2 liegt die Spindel 5 gegenüber, welche in bekannter Weise mittels eines Zapfens 11 an dem freien Ende eines schwenkbaren Armes 6 angebracht ist, so daß sie bei der Zunahme des Spulendurchmessers von der Treibtrommel zurückweichen kann. An dem Arm 6 ist eine Feder 13 befestigt, die an ihrem freien Ende 14 V-förmig umgebogen ist und mit einer an dem Schaft der Spindel 5 vorgesehenen Rast 15 in Eingriff kommen kann, um die Spindel in einer Stellung zu sichern, in welcher ihre Achse parallel zu der Achse der Treibtrommel 2 liegt.
Auf der Spindel 5 ist eine in Form eines abgestumpften Eegels ausgebildete Spulenhülse X angeordnet. Die Spulenhülse X sitzt mit ihrer axialen Bohrung χ auf Büchsen oder Rollen 7, die auf der Spindel 5 drehbar gelagert sind. Die eine der beiden Rollen 7 liegt einer an dem Schaftende der Spindel 5 vorgesehenen Schulter 8 gegenüber, und zwischen den beiden Rollen befindet sich eine Abstandhülse 9, durch die die äußere Rolle gegen einen Ring oder eine Scheibe 10 gehalten wird. An ihrem breiteren Ende ist die Spulenhülse X mit einer erweiterten Bohrung c versehen, in die der verstärkte Schaft der Spindel 5 derart hineinragt, daß die an dem Schaftende vorgesehene Schulter 8 eine Verschiebung der Spulenhülse in Richtung auf die Schulter verhindert. An der der Achsbohrung zugekehrten Seite ist die Bohrung c mit einer Ausdrehung c' versehen, so daß ein nach innen gerichteter ringförmiger Flansch f entsteht, der mit einer Anzahl radial gerichteter Schlitze s versehen ist. Die Spulenhülse X kann aus einem beliebigen Stoff, z. B. Holz, Fiber o·. dgl., hergestellt sein und ist an ihrem Umfang mit ringförmigen Nuten g versehen, die ein Abgleiten der Spulenwindungen verhindern. An dem breiteren Ende der Spulenhülse ist in bekannter Weise eine größere Umfangsnut oder Aussparung e vorgesehen, in der zu Beginn des Spulens das Fadenende in einigen Windungen um die Spulenhülse herumgelegt werden kann, um es spater wieder abwickeln und mit einer anderen Spule verknüpfen zu können.
Zur Hinundherführung des Fadens in der Längsrichtung der Spindel 5 dient im vorliegenden Falle der Fadenführer 16, der auf waagerechten Führungen oder Laufschienen 17 und 18 verschiebbar angeordnet ist und durch eine schraubenförmige Kurve hin und her bewegt wird. Der Fadenführer 16 weist einen Schlitz oder Ausschnitt 20 auf, durch den der Faden y hindurchläuft, und am unte- go ren Ende des Fadenführers ist- eine Rolle oder ein Zapfen 21, der mit der schraubenförmigen Nut 22 der Kurvenführung 19 in Eingriff steht, angeordnet. Die Kurvenführung 19 ist auf einer ständig umlaufenden Welle 23 befestigt (Fig. 1).
An dem abgeflachten Schaftende der Spindel 5 sind zwei parallele seitliche Rippen 25 vorgesehen. Durch die Rippen 25 geht ein Zapfen 26 hindurch, an dem der Sperriegel 30 angelenkt ist. Der Riegel 30 ist zweckmäßig aus einem flachen Blechstück hergestellt, welches an dem einen Ende mit zwei rechtwinklig umgebogenen Ansätzen 31 versehen und an dem Hauptteil schwach gekrümmt ist. Die Ansätze 31 sind mit übereinanderliegenden Bohrungen 32 versehen, durch welche sich der an den Rippen 25 gelagerte Zapfen 26 hindurch erstreckt. Die hinteren Kanten der Ansätze 31 sind in bezug auf den Hauptteil des Riegels winklig geneigt und bilden Anschlag- bzw. Nockenflächen 33, die mit dem V-förmigen Ende 14 der Feder 13 in Eingriff kommen, wenn die Spindel 5 zum Zwecke des Abziehens der Spulenhülse in die in Fig. 5 dargestellte Lage geschwenkt wird. Durch die gegen die Nockenfläche 33 zur Anlage kommende Feder 13 wird das der Feder zugekehrte Ende des Riegels 30 nach innen geschwenkt, wie weiter unten noch näher erläutert ist. Das freie Ende des Riegels 30 ist annähernd rechtwinklig zu dem-Hauptteil
des Riegels zu einem Haken ader Finger 34 umgebogen. An der einen Seite des Hakens 34 ist ein Ansatz oder Zahn 35 vorgesehen, dessen Seitenfläche 36 abgeschrägt ist. Der Haken 34 kann in die an dem Ende der Spulenhülse X befindliche Ausdrehung c' eingeführt und derart nach außen bewegt werden, daß er sich gegen den nach innen gerichteten Flansch / legt und dadurch die Spulenhülse während des Spulens gegen eine unerwünschte Verschiebung in der Längsrichtung sichert. Wenn die Spindel 5 zum Zwecke des Abziehens der fertigen Spule nach außen geschwenkt wird, wird der Haken selbsttätig aus der Ausdrehung herausbewegt, sobald die Feder 13 gegen die Nockenflächen 33 des Riegels 30 zur Anlage kommt. Die Schwenkung des Riegels 30 in die Sperrlage, in der der Haken 34 mit der Spulenhülse X in Eingriff kommt, wird durch einen in einer Bohrung 39 des Spindelschaftes verschiebbar angeordneten Stift 38 bewirkt. Der Stift 38 wird durch eine in der Bohrung 39 angeordnete Schraubenfeder 40 nach außen gedrückt, und die hierdurch hervorgerufene Auswärtsbewegung des Riegels 30 wird durch einen zwischen den Rippen 25 des Spindelschaftes angeordneten Anschlagstift 41 begrenzt.
Bei der Vorbereitung der Maschine für das Spulen wird die Spulenhülse X auf die Spindel 5 bzw. die diese umschließenden Hülsen 7 geschoben, wobei die Spindel durch Auswärtsschwenken des Armes 6 von der Treibrolle 2 abgehoben und durch Drehung um den Zapfen 11 in die in Fig. 5 dargestellte Lage gebracht ist. Bei dem Auswärtsschwenken der Spindel 5 kommt das V-förmig gestaltete Ende 14 der Feder 13 gegen die schrägen Nockenflächen 33 des Riegels 30 zur Anlage, und die Folge hiervon ist, daß das vordere Ende des Riegels gegen die Wirkung des Kolbenstiftes 38 nach innen geschwenkt wird. Die Spulenhülse X kann dann so weit auf die
♦5 Spindel S aufgeschoben werden, bis die innere Stirnfläche der Ausdrehung c gegen die als Anschlag wirkende Schulter 8 des Spindelschaftes zur Anlage kommt und der an dem Ende des Riegels 30 vorgesehene Haken 34 innerhalb der erweiterten Ausdrehung c' liegt, so daß er hinter den ringförmigen Flansch f greifen kann.
Die Spindel 5 wird dann in die in Fig. 3 und 4 dargestellte Lage geschwenkt, wobei das V-förmige Ende der Feder 13 außer Eingriff mit den Nockenflächen 33 des Riegels 30 kommt, so daß das freie Ende des Riegels durch den unter Federwirkung stehenden Kolbenstift 38 nach außen geschwenkt wird und der Haken 34 hinter den ringförmigen Flansch / der Spulenhülse X greift. Bei dieser Lage des Hakens 34 innerhalb der Ausdrehung c' an der Rückseite des Flansches / ist die Spulenhülse X gegen Verschiebung in der Längsrichtung gesichert, ohne in ihrer Drehung auf den Rollen 7 behindert zu sein. Sobald die Spindel 5 in die in Fig. 3 und 4 dargestellte Arbeitstellung geschwenkt ist, kommt das V-förmige Ende 14 der Feder 13 in Eingriff mit der entsprechend ausgebildeten Rast 15 des Spindelschaftes und hält dadurch die Spindel parallel zur Achse der Treibrolle 2.
Die Spindel 5 ist in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise nach ihrem äußeren Ende zu nach unten geneigt, so daß die Spulenhülse X das Bestreben hat, von der Spindel abzugleiten. Die Folge hiervon ist, daß der Zahn 35 des Riegels 30 bestrebt ist, in einen der Schlitze j einzugreifen. Wenn demnach an der Spulenhülse X eine Kraft angreift, die sie in der der gewöhnlichen Drehrichtung entgegengesetzten Richtung zu drehen bestrebt ist, kommt der Zahn 35 mit einem der Schlitze s in Eingriff und verhindert dadurch ein Zurückdrehen der Spulenhülse.
Das Ende des Fadens y wird durch Herumwickeln um die Spulenhülse X in der Nut e gesichert, und hierauf wird die Spindel 5 mit dem Arm 6 gesenkt, so daß die Spulenhülse mit ihrem Umfang gegen die Treibtrommel 2 zur Anlage kommt (Fig. 1). Sobald dies der Fall ist, wird die Spulenhülse X infolge des von der Treibtrommel ausgeübten Gegendruckes nach rechts verschoben, so daß der Zahn 35 des Riegels 30 außer Eingriff mit dem die Schlitze s enthaltenden Flansch f kommt (Fig. 3). Auf alle Fälle findet unmittelbar zu Beginn des Umlaufes der Spulenhülse X in Richtung des in Fig. ι eingezeichneten Pfeiles ein Herausgleiten des abgeschrägten Zahnes 35 aus dem mit ihm in Eingriff stehenden Schlitz s statt, so daß die Spulenhülse ungehindert in Umlauf versetzt werden kann. Es wird also gewissermaßen auf die abgeschrägte Seitenfläche des Zahnes 35 eine Keilwirkung ausgeübt, die den Zahn aus dem Schlitz s herausdrängt.
Durch das Gewicht des Armes 6 und der mit diesem verbundenen Teile wird ein ge- no nügender Druck ausgeübt, um den Reibungseingriff zwischen der Oberfläche der Hülse X bzw. dem auf diese aufgespulten Garn und dem Umfang der Treibtrommel 2 aufrechtzuerhalten. Infolge dieses Druckes ist die Spulenhülse ferner bestrebt, sich in Richtung auf ihr breiteres Ende zu bewegen, so· daß die Stirnfläche der Bohrungc gegen die Schulter 8 der Spindel 5 gehalten wird und der Zahn 35 des Riegels außer Eingriff mit den Schiitzen ^ bleibt. Sobald die Spulenhülse X durch die Rolle 2 in Umlauf versetzt wird, wird der
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Faden y von der Nut oder dem Schlitz 20 des hin und her gehenden Fadenführers 16 aufgefangen und. ständig hin und her geführt.
Die Maschine wird zweckmäßig in bekannter Weise mit einer selbsttätigen Ausrückvorrichtung versehen, durch die bei Fadenbruch oder bei Erschöpfung des Fadenvorrates ein Stillsetzen der Maschine bewirkt wird. Durch diese Vorrichtung wird die Spindel 5 angehoben, so daß die Spule außer Berührung mit der Treibtrommel 2 kommt und infolgedessen der Antrieb der Spule unterbrochen wird. Bei diesem Anheben der Spindel 5 in die in Fig. 2 dargestellte Lage gleitet die Spulenhülse X auf der Spindel nach unten, bis der Flansch/ sich bei Stillstand der Spulenhülse gegen den Zahn 35 des Riegels 30 legt. Wenn nun das freie Ende des Fadens 3/ an derRolle 2 oder deren Welle 3 hängengeblieben ist oder sich an einem anderen bewegten Teil der Maschine verfangen hat, greift der Zahn 35 des Riegels 30 in einen der Schlitzen, so daß ein Zurückdrehen der Spulenhülse durch den von dem Faden ausgeübten Zug verhindert wird. Wenn sich also der Faden beispielsweise um den Umfang der Rolle 2 oder die Welle 3 herumgewickelt hat, so ist ein Wiederabwickeln des Fadens von der Spule unmöglich, da die Spulenhülse X durch den in einen der Schlitzes eingreifenden Zahn35 gegen Zurückdrehen gesichert ist. Der Faden wird infolgedessen abgerissen, und es kann nicht der Fall eintreten, daß sich der Faden von der Spule abwickelt und dadurch eine größere Fadenmenge verlorengeht. Infolgedessen wird auch verhindert, daß sich der von der Spule abwickelnde Faden auf der Treibtrommel 2 aufwickelt und auf dieser eine Erhöhung bildet, die bei Fortsetzung des Spulens einen einwandfreien Reibungseingriff zwischen Spule und Treibtrommel nicht zustande kommen läßt.
Wenn das Spulen durch Abheben der Spule von der Treibtrommel 2 in der aus Fig. 2 und 4 ersichtlichen Weise unterbrochen wird, kann die Spindel 5 um den Zapfen 11 in die in Fig. 5 dargestellte Abziehstellung geschwenkt werden. Hierbei kommt das V-formige Ende 14 der Feder 13 außer Eingriff mit der an dem Ende des Spindelschaftes vorgesehenen Rast 15 und legt sich gegen die Seite des Spindelschaftes, so daß die Spindel nachgiebig in der Abziehstellung festgehalten wird. Am Ende der Schwenkbewegung der Spindel 5 kommt das Ende 14 der Feder 13 mit den Nockenflächen 33 des Riegels 30 in Berührung, so daß das hakenförmige vordere Ende des Riegels unter Überwindung des von dem Kolbenstift 38 ausgeübten Druckes nach innen geschwenkt wird. Der Haken 34 des Riegels 30 wird infolgedessen in der Nut c der Spulenhülse X so weit zurückbewegt, daß er den ringförmigen Flansch / freigibt. Die Hülse X kann dann von der Spindel S abgezogen, und eine leere Spulenhülse auf die Spindel aufgeschoben werden, um die Maschine für die Herstellung einer neuen Spule vorzubereiten.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Spulmaschine für konische Spulenhülsen mit Treibtrommelantrieb, bei welcher die Spulenhülse auf einem abhebbaren Spulenhalter drehbar gelagert ist, nach Patent 560093, dadurch gekennzeichnet, daß der an dem Spulenhalter gelagerte Sperriegel (30) auf der dicken Hülsenseite angeordnet und mit einer hakenförmigen Abbiegung (34) versehen ist, die beim Aufschieben der Spulenhülse hinter einen ringförmigen Flansch (f) der Hülse einschnappt itnd einen Sperrzahn (35) aufweist, welcher beim Abheben die Hülse und deren infolge ihres Eigengewichtes eintretenden axialen Verschiebung in einen radialen Schlitz (s) des Flansches (/) zur Sicherung der Hülse gegen Zurückdrehen eingreift.
  2. 2. Spulmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrzahn (35) an der einen in den Schlitz des Hülsenflansches eingreifenden Seitenfläche
    ' (36) so abgeschrägt ist, daß beim Drehen der Hülse in der Aufwickelrichtung der Sperrzahn aus dem Schlitz gedrängt wird.
  3. 3. Spulmaschine nach Anspruch 1, bei welcher die Spindel an ihrem Halter ausschwenkbar gelagert und in der Arbeitsstellung durch ein Sperrglied gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperriegel mit einem Anschlag (33) versehen ist, der beim Schwenken der Spindel aus der Arbeitsstellung gegen das Sperrglied (13, 14) stößt, so daß der Riegel verschwenkt wird und dadurch dessen hakenförmige Abbiegung (34) außer Eingriff mit dem Flansch (f) der Spulenhülse gelangt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEU11403D 1931-08-15 1931-08-15 Spulmaschine fuer konische Spulenhuelsen mit Treibtrommelantrieb Expired DE607320C (de)

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FR723552D FR723552A (fr) 1931-08-15 1931-08-13 Perfectionnements apportés aux bobinoirs
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DEU11403D DE607320C (de) 1931-08-15 1931-08-15 Spulmaschine fuer konische Spulenhuelsen mit Treibtrommelantrieb

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Publication Number Publication Date
DE607320C true DE607320C (de) 1934-12-21

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ID=7567625

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DEU11403D Expired DE607320C (de) 1931-08-15 1931-08-15 Spulmaschine fuer konische Spulenhuelsen mit Treibtrommelantrieb

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FR (1) FR723552A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1100867B (de) * 1954-03-26 1961-03-02 Karlsruhe Augsburg Iweka Spulenhalter fuer Kunstfaden-Spulmaschinen
DE1210512B (de) * 1953-01-15 1966-02-10 Universal Winding Co Spulenspinnmaschine fuer kuenstliche Faeden

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1210512B (de) * 1953-01-15 1966-02-10 Universal Winding Co Spulenspinnmaschine fuer kuenstliche Faeden
DE1100867B (de) * 1954-03-26 1961-03-02 Karlsruhe Augsburg Iweka Spulenhalter fuer Kunstfaden-Spulmaschinen

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Publication number Publication date
FR723552A (fr) 1932-04-11

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