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DE60422C - Rotationsschnellpresse - Google Patents

Rotationsschnellpresse

Info

Publication number
DE60422C
DE60422C DENDAT60422D DE60422DA DE60422C DE 60422 C DE60422 C DE 60422C DE NDAT60422 D DENDAT60422 D DE NDAT60422D DE 60422D A DE60422D A DE 60422DA DE 60422 C DE60422 C DE 60422C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
printing
cylinders
cylinder
sheet
pair
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT60422D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. G. MAILÄNDER in Cannstatt a. N., Württemberg
Publication of DE60422C publication Critical patent/DE60422C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F5/00Rotary letterpress machines
    • B41F5/02Rotary letterpress machines for printing on sheets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 15: Drückerei,
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Rotationsdruckmaschine, von welcher Fig. 1 die Seitenansicht zeigt, während
Fig. 2 die Bänderführung und
Fig. 3 bis 6 die Schnitte der einzelnen Cylinder und des Trockenapparates veranschaulichen.
Fig. 7 läfst die Ein- und Auslösung der Druckcylinder α und a *, sowie die Brems^ vorrichtung derselben erkennen.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, besteht die Maschine in ihren Haupttheilen, abgesehen von den gewöhnlichen Befriebsmechanismen, aus den beiden Druckcylindern α und a1, den beiden Satzcylindern b und £>?, den beiden Farbwerken, dem Trockenapparat, dem Abschmutzcylinder mit Reinigungswalzen und der Bänderführung.
Was die beiden Druckcylinder betrifft, so sind dieselben, wie aus Fig. 4 und 5 ersichtlich ist, ähnlich denjenigen der gewöhnlichen Schnellpresse, während die beiden Satzcylinder ähnlich denjenigen an Rotationsmaschinen sind.
Der Trockenapparat (Fig. 6) besteht aus einem hohlen gufseisernen Kasten, in welchem der Länge nach drei Gasrohre durchgezogen sind, oder auf welchem, wenn gereinigtes Petroleum gebrannt wird, drei Brenner aufgeschraubt werden, welche genau regulirbar sind.
Der Abschmutzcylinder (Fig. 3) besteht aus einem Cylinder mit einer Oeffnung, an welcher auf jeder Seite eine Spannvorrichtung angebracht ist, um 10 bis 12 Oelbogen aufziehen (bezw. einklemmen) zu können.
Die Reinigungsvorrichtung besteht aus zwei eisernen Walzen, welche mit einem weichen Stoff überzogen sind ; dieselben liegen auf einander, wobei die obere Walze mit dem Abschmutzcylinder in Berührung kommt, während die untere Walze in einem Becken oder Behälter läuft, der mit pulverisirtem Speckstein o. dergl. gefüllt ist.
Die Bandleitung (Fig. 2) besteht aus einer Anzahl Bänder, welche je nach dem Format gestellt werden können und den Zweck haben, den Schöndruck durch den Trockenapparat dem Abschmutzcylinder und dem Widerdruckcylinder zuzuführen.
Fig. 7 zeigt die Mechanismen der beiden Druckcylinder, welche nöthig sind, um dieselben in die Satzcylinder ein- und auszulösen, wie bei der gewöhnlichen Buchdruckpresse.
Der Mechanismus ist folgender:
Auf den beiden Druckcylindern befinden sich die beiden Zahnsegmente s und sl, welche mittelst Schrauben auf dem Cylinder befestigt sind und in welche zwei Zahnsegmente ^. und ^1 eingreifen. Diese beiden Zahnsegmente \ und \l stehen mittelst Zugstange mit den Excentern, welche sich auf der Hauptwelle befinden, in Verbindung. Durch diese Excenter und Zugstangen werden die Segmente \ und ^1 in eine schwingende Bewegung versetzt, so dafs die beiden Druckcylinder gedreht werden und die angehobelten Flächen an den Zahnrädern der Druckcylinder aus ihrer Stellung kommen. Die Zahnräder der beiden Druckcylinder greifen alsdann in die Zahnräder der rotirenden Satzcylinder ein, dieselben drehen
die Druckcylinder, bis wieder die angehobelten Flächen den Rädern der Satzcylinder gegenüber stehen. Während dieser Zeit sind die beiden Zahnsegmente \ und ^1 vermöge der Excenterbewegung der Hauptwelle wieder so viel zurückgeschwungen, dafs sie wieder in die beiden Zahnsegmente s und s1 eingreifen können. Zum Schlufs der Bewegung tritt auch die Bremsvorrichtung in Thätigkeit, um die Bewegung der beiden Druckcylinder zu hemmen.
Der Stillstand der Druckcylinder ist nothwendig, damit jedesmal die Greifer der beiden Druckcylinder einen weiteren Bogen fassen können, um ihn zu bedrucken, da nur einzelne Bogen angelegt und bedruckt werden können, wie es bei der gewöhnlichen Schnellpresse geschieht.
Wie nun aus Vorangegangenem ersichtlich wird; ist dadurch ein periodisch erfolgender Antrieb der Druckcylinder bedingt, weil an dieser Maschine jeder einzelne Bogen angelegt werden mufs, wie bei gewöhnlichen Schnellpressen. . ■
Was die Arbeitsweise der Maschine betrifft, so ist dieselbe folgende:
An dem Anlegeapparat am Schöndruckcylinder α wird der Bogen angelegt, wie an der gewöhnlichen Schnellpresse, während inzwischen am Widerdruckcylinder Leerlauf bogen angelegt werden. Alsdann schliefsen sich die Greifer, der Schön- und Widerdruckcylinder machen eine Umdrehung und stehen alsdann wieder still, dagegen bleiben die beiden Satzcylinder fortwährend in Bewegung. Gleichzeitig drehte sich auch der Abschmutzcylinder, sowie das ganze Bändersystem.
Es machen daher die Satzcylinder zwei Umdrehungen, während sich der Schön- und Widerdruckcylinder nur einmal dreht.
Die Schöndruckbogen nehmen nun den Weg, den ihnen die Bänder vorschreiben, und zwar derart, dafs der zweite Bogen durch den Trockenapparat läuft, während gleichzeitig der vierte Bogen über den Abschmutzcylinder geht; dementsprechend läuft der erste Bogen auf den zweiten Anlegetisch und wird dort von einem Mädchen in seine richtige Lage gebracht, wenn am Schöndruckcylinder der zehnte Bogen angelegt wird.
Die Reinigungswalzen reinigen den OeI-bogen auf dem Abschmutzcylinder bei jeder Umdrehung desselben, so dafs sich dieser nicht am nächsten Schöndruckbogen abschmutzen kann (bezw. denselben verschmiert), es ist daher bei dieser Anordnung der Schmutzbogen oder die Schmutzrolle erspart, ebenso ein Abziehen ausgeschlossen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Rotationsschnellpresse mit zwei beständig umlaufenden Satzcylindern b bl und zwei periodisch stillstehenden Druckcylindern aal, bei welcher ein beiderseitiges Bedrucken einzelner Bogen in der Weise bewirkt wird, dafs der Bogen zwischen dem ersten Cylinderpaar α und b den Schöndruck erhält, dann mittelst entsprechend periodisch bewegter Bandleitung über einen Trockenapparat und einen Abschmutzcylinder geleitet und dann dem zweiten Cylinderpaar a1 und bx zur Erzeugung des Widerdruckes auf einem derart langen Wege zugeführt wird, dafs ein Verschmieren des Schöndruckes ausgeschlossen ist.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT60422D Rotationsschnellpresse Expired - Lifetime DE60422C (de)

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DE60422C true DE60422C (de)

Family

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DENDAT60422D Expired - Lifetime DE60422C (de) Rotationsschnellpresse

Country Status (1)

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DE (1) DE60422C (de)

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