DE603914C - Wurstfuellvorrichtung - Google Patents
WurstfuellvorrichtungInfo
- Publication number
- DE603914C DE603914C DEK126914D DEK0126914D DE603914C DE 603914 C DE603914 C DE 603914C DE K126914 D DEK126914 D DE K126914D DE K0126914 D DEK0126914 D DE K0126914D DE 603914 C DE603914 C DE 603914C
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- Germany
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- oil
- pressure
- lever
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- filling device
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- Expired
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A22—BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
- A22C—PROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
- A22C11/00—Sausage making ; Apparatus for handling or conveying sausage products during manufacture
- A22C11/02—Sausage filling or stuffing machines
- A22C11/06—Sausage filling or stuffing machines with piston operated by liquid or gaseous means
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Zoology (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Fluid-Pressure Circuits (AREA)
- Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)
Description
- Wurstfüllvorrichtung Bei den bekannten Wurstfüllvorrichtungen, bei denen der Preßkolben durch Drucköl bewegt wird, wird das während der Füllpausen von der immerwährend in Betrieb befindlichen Preßpumpe geförderte 01, obwohl es hierbei nicht zum Preßzylinder geführt wird, unter dauernd hohem Druck durch die Leitungen gepumpt, was eine Erwärmung des Öles und damit auch der ganzen Vorrichtung zur Folge hat. Die sich dabei absondernde Wärme überträgt sich auf das Füllgnt und verdirbt das Fleisch sehr leicht. Andrerseits wird der auf dem Füllgut ruhende Druck nach dem Füllen jeder Wurst selbsttätig weggenommen, wodurch zur Aufholung des alten hohen Druckes eine geraume Zeit verstreicht, wenn weitergearbeitet werden soll; dies macht sich aber bei Füllen des Darmes unangenehm bemerkbar und bedeutet einen Verlust an Zeit.
- Diese Übelstände sollen durch den Gegenstand der Erfindung dadurch behoben werden, daß der Druck, welcher auf dem Füllgut ruht, nicht zurückgeht, also konstant bleibt, daß aber das 01 nur während des Füllens des Darmes unter Druck arbeitet, dagegen während der Füllpausen, während z. B. die Wurst abgebunden wird, ohne Druck durch die Rohrleitungen fließt.
- Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in beispielsweiser Ausführungsform in einem teilweisen Längsschnitt dargestellt.
- Das durch die Pumpe a aus dem Sammelbehälter b geförderte Öl wird zum Ventil c geführt und von hier entweder durch die Rohrleitung d unter den Hochdruckkolben e oder durch die Leitung f vor diesen Kolben geleitet; oder aber es läuft durch die Leitung g wieder in den Sammelbehälter b zurück.
- Soll also der Fleischkolben h, welcher sich im Fleischzylinder i bewegt, gehoben werden, d. h. die im Zylinder befindliche Wurstmasse soll aus der Öffnung k in den Darm gebracht werden, dann wird der Fußtritt l niedergedrückt und damit die mit diesem Fußtritt verbundene Zugschiene na und das an ihrem oberen Ende befestigte Messer 7a heruntergezogen. Dabei wird aber auch der im Bolzen o drehbar gelagerte Winkelhebel p bewegt und die Schiene seitwärts verschoben. Diese Bewegung der Schiene r bewirkt einen bestimmten seitlichen Anschlag des Hebels s, welcher auf der Achse t des Ventilkükens befestigt ist und diese hierdurch wieder so bewegt, daß der Durchfluß des von der Pumpe kommenden Öles durch die Rohrleitung d freigelegt ist, das Öl also unter den Kolben e tritt und diesen mit dem an seinem oberen Ende befestigten Fleischkolben nach oben hebt. Da das Messer n geöffnet ist, kann das Füllgut durch k in den Darm eintreten. Auf dem Kolben c lastet dabei ein bestinunter, zum Herausbringen der Wurstmasse aus der Offnungk erforderlicher Druck.
- Ist die Wurst fertig, so wird der Fußtritt L freigegeben, und die Feder u hebt denselben selbsttätig in seine alte Stellung zurück, d. h. das Gestänge »z, das Messer n, der Winkelhebel, die Schiene y und der Hebels sind wieder in ihrer alten mittleren Lage. Mit dem Hebel s hat sich aber auch das Ventilküken so gedreht, daß das Öl durch die Leitung g von der Pumpe in das Bassin läuft, d. h. ohne Arbeit zu verrichten leer durch die Leitungen hindurchfließt.
- Dadurch aber, daß die Rohrleitung d im Ventil c mit diesen Hebelbewegungen gleichzeitig sofort verschlossen ist, kann der auf dem Kolben e ruhende Öldruck nicht zurückgehen, es bleibt also der auf dem Füllgut ruhende Druck konstant.
- Der Raum v zwischen der Kolbenstange w und dem Hochdruckzylinder x ist mit Öl gefüllt, welches beim Aufwärtsgang des Kolbens e durch die Rohrleitung f in das Ventil und von hier in den Ölbehälter b zurückfließt.
- Da sich hinter dem Kolben e eine große Menge 01 befindet und die Abwärtsbewegung des Kolbens schneller ist als der Aufwärtsgang, würde dieses Öl, welches durch die Rohrleitung d, das Ventil c in die Leitung g zurückfließt, eine große Geschwindigkeit und große, sich in Wärme umsetzende Reibung bekommen. Zur Vermeidung dieses Übelstandes ist ein Ablaßventil 3 am unteren Ende des Hochdruckzylinders x vorgesehen, welches sich nur öffnet, wenn der Hebel s in seiner rechten Außenlage steht. Zu diesem Zweck ist im Sockel b ein Hebel 7 angeordnet, in dessen Bolzen 8 eine Schiene 5 mit ihrem am oberen Ende befindlichen Schlitz 6 eingreift und welche am unteren Ende mit dem Ventilhebel 4 des Ventils 3 verbunden ist. Die Schiene 5 bewegt sich nur dann, wenn der Hebels nach außen verschoben wird, d. h. wenn sich der Kolben c abwärts bewegt, und öffnet dabei das Ventil 3, so daß das Öl nicht durch die Leitung d, Ventil c und Leitung g, sondern auch durch das Ventil 3 in den Sammelbehälter b zurückfließt. Befallen übrigen Bewegungen des Hebels s verschiebt sich der auf gleicher Achse sitzende Hebel 7 mit seinem Bolzen 8 nur im Schlitz 6, ohne jedoch den Hebel 5 zu betätigen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Wurstfüllvorrichtung mit durch Öldruck bewegten Preßkolben, bei der während der Füllpause das von der dauernd in Betrieb befindlichen Preßpumpe hochgedrückte Öl nicht zum Preßzylinder geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß durch Fußsteuerung eines an sich bekannten Mehrwegeventils der Zutritt weiteren Drucköles zur Druckleitung unterbunden wird, jedoch ein Absinken des auf dem Preßkolben ruhenden Öldruckes auch während der Füllpausen, während welcher das Öl die Leitung ohne Druck durchfließt, nicht erfolgt.
- 2. Wurstfüllvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim beschleunigten Abwärtsgang des Kolbens vom Mehrwegeventil aus ein am Boden des Hochdruckzylinders (x) angeflanschtes besonderes Ablaßventil (3) zum Zwecke des leichteren Ölabflusses über einen Hebel (7), Schiene (5) und Hebel (¢) gesteuert wird.
Priority Applications (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEK131507D DE604618C (de) | 1932-09-10 | Wurstfuellvorrichtung | |
DEK126914D DE603914C (de) | 1932-09-10 | 1932-09-10 | Wurstfuellvorrichtung |
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEK131507D DE604618C (de) | 1932-09-10 | Wurstfuellvorrichtung | |
DEK126914D DE603914C (de) | 1932-09-10 | 1932-09-10 | Wurstfuellvorrichtung |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE603914C true DE603914C (de) | 1934-10-10 |
Family
ID=34751041
Family Applications (2)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEK131507D Expired DE604618C (de) | 1932-09-10 | Wurstfuellvorrichtung | |
DEK126914D Expired DE603914C (de) | 1932-09-10 | 1932-09-10 | Wurstfuellvorrichtung |
Family Applications Before (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEK131507D Expired DE604618C (de) | 1932-09-10 | Wurstfuellvorrichtung |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (2) | DE603914C (de) |
-
0
- DE DEK131507D patent/DE604618C/de not_active Expired
-
1932
- 1932-09-10 DE DEK126914D patent/DE603914C/de not_active Expired
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE604618C (de) | 1934-10-24 |
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