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Technisches Gebiet
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Die
vorliegende Patentanmeldung betrifft ein Verfahren zur Datenkommunikation
in Kabelfernsehnetzwerken nach Anspruch 1.
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Die
vorliegende Patentanmeldung betrifft ferner ein Modem zur Datenkommunikation
in Kabelfernsehnetzwerken nach Anspruch 6 und ein Kabelfernsehnetzwerk
nach Anspruch 10.
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Hintergrund der Erfindung
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Es
gibt eine steigende Nachfrage nach kostenwirksamen Lösungen insbesondere
für Internetverbindungen
in MATV (Master Antenna Television – Gemeinschaftsantennen-) und
SMATV (Satellite Master Antenna Television – Satelliten-Gemeinschaftsantennen-)
Anlagen. Eine herkömmliche
Lösung
für einen
Internetzugang ist, ein Modem in der gewöhnlichen Telefonleitung zu
verwenden. Andere Lösungen,
die die Telefonleitung verwenden, wie ISDN oder ADSL, werden oft
sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Gebrauch genutzt,
wenn eine höhere
Datenübertragungsgeschwindigkeit
nötig ist. Alle
diese Telefonleitungslösungen
werden hauptsächlich
für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen
verwendet. Diese Art der Kommunikationsleitung mit mehreren anderen
Nutzern zu teilen benötigt
noch immer Zugangsnetzwerke in den Gebäuden. Eine Alternative ist,
ein separates Netzwerk zur Datenkommunikation zu bauen, was die
Standardlösung
für Büro- oder Heimnetzwerke
ist. In vielen Gebieten mag dieses teuer sein verglichen dazu, bestehende
Kabel, wie das koaxiale Fernsehnetzwerk, alternativ zu nutzen.
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Menschen,
die an CATV (Kabelfernsehen) Netzwerke angeschlossen sind, können Zugang
zum Internet über
ein CATV Modem bekommen. Diese Lösung
ist hauptsächlich
in größeren Netzwerken verfügbar wegen
der teuren CATV Kopfstationausrüstung,
die zur Datenkommunikation in CATV Netzwerken nötig ist, auch bezeichnet als
DOCSISTM (Data Over Cable Service Interface
Specification), welches die von CableLabs® zertifizierte
(CableLabs® CertifiedTM), Standardtechnologie für CATV Netzwerke
ist. DOCSISTM definiert Schnittstellenanforderungen
für Kabelmodems,
die an Hochgeschwindigkeits-Datenverteilungen über Kabelfernsehsystemnetzwerke
beteiligt sind.
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Ein
herkömmliches
Problem in Koaxialkabelnetzwerken ist die Rauschdichte, insbesondere
im Band unter den Fernsehkanälen,
das normalerweise bei 5–65
MHz liegt. Dieses Band ist Upstream-Daten (Daten vom Benutzer zur
CATV Kopfstation) zugeordnet. Obwohl das Koaxialkabel abgeschirmt
ist, wird das Rauschen hauptsächlich
durch umgebende Störungen
aus verschiedenen Quellen, wie Kurzwellentransmission, Motoren etc.,
verursacht. Auch CATV Modems tragen mit Rauschen von ihren aktiven
Anteilen zum Netzwerk bei. Vom Rausch- und Störungsstandpunkt aus ist das
Sammeln von Signalen in der Kopfstation schwieriger als das Verteilen von
Signalen von der Kopfstation. Das liegt daran, dass die ganze Verkabelung
im Netzwerk zu einem Punkt zusammengeführt wird. Wenn ein Datenkommunikationssystem
in CATV Netzwerken installiert wird, ist es daher oft nötig, die
Netzwerkkomponenten, wie Verteilverstärker und eventuell andere passive
Komponenten, wie Weichen, Abgriffe, Fernsehausgänge, etc., zu verbessern.
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Die
existierende Modulationstechnik, die für CATV Netzwerke verwendet
wird, heißt
QAM (Quadrature Amplitude Modulation) und benötigt gute Signal-zu-Rausch- und Signal-zu-Interferenz-Leistung, insbesondere
wenn das Netzwerk mit höheren
Datenübertragungsgeschwindigkeiten
betrieben wird und besonders im Band unterhalb der Fernsehkanäle. Die
QAM Signale sind in zwei separate Kanäle für Downstream Daten (Daten von
der CATV Kopfstation zum Benutzer) und Upstream Daten (Daten vom
Benutzer zur CATV Kopfstation) aufgeteilt. Der Downstream kann in
jedem Bereich in dem normalen Fernsehband angeordnet sein, beispielsweise
bis zu 860 MHz in Europa aber auch höher in anderen Ländern oder
bei anderen speziellen Anwendungen.
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Die
oben beschriebene Datenverteilung über Kabelfernsehsystemnetzwerke
ist bereits bekannt durch die DOCSISTM Spezifizierung,
die über
CableLabs® (Cable
Television Laboratories Inc., Louisville, USA) verfügbar ist.
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Ein
Nachteil der bekannten Implementierungen der oben genannten herkömmlichen
DOCSISTM Spezifizierung ist, dass teure
Ausrüstung
für Kopfstationen
zur Datenkommunikation nach dieser Spezifizierung nötig ist,
und dass die existierende Modulationstechnik, die in CATV Netzwerken
in Übereinstimmung
mit der DOCSISTM Spezifizierung verwendet wird,
QAM (Quadrature Amplitude Modulation) ist, die eine gute Signal-zu-Rausch-
und Signal-zu-Interferenz-Leistung benötigt, insbesondere wenn das Netzwerk
mit höheren
Datenübertragungsgeschwindigkeiten
betrieben wird und besonders im Band unterhalb der Fernsehkanäle. Daher
ist es oft nötig, Netzwerkkomponenten,
wie Verteilverstärker
und eventuell andere passive Komponenten, wie Weichen, Abgriffe,
Fernsehausgänge,
etc., zu verbessern, um CATV Netzwerke anzupassen, um Datenkommunikation
in Übereinstimmung
mit der DOCSISTM Spezifizierung zu ermöglichen.
Die Kosten, die mit einer solchen Verbesserung verbunden sind, können erheblich
sein.
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Die
obigen Kostenaspekte sind oftmals die Hinderungsgründe (show
stoppers) für
jegliche Verbesserung, um Datenkommunikation und Datennetzwerkzugang
in kleinen und mittleren Koaxialkabelnetzwerken, wie MATV (Master
Antenna Television – Gemeinschaftsantennen-)
und SMATV (Satellite Master Antenna Television – Satelliten-Gemeinschaftsantennen-)
Anlagen, bereitzustellen.
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D1:
WO 96/37062, offenbart ein ein bestehendes CATV System nutzendes
zweiseitiges Point-to-Multipoint Datenübertragungssystem, welches
koaxiale Kabelsegmente, Fasersegmente und Kombinationen aus diesen
umfassen kann. Die im System enthaltenen Modems, d. h. das Kopfstationsmodem
und die sich an Benutzerknoten befindenden Downstream Modems, sind
angeordnet, um eine gegenseitige Datenkommunikationsverbindung aufzubauen,
die OFDM Modulation verwendet, wobei im CATV System ein Datensignal
zusammen mit einem Fernsehsignal übertragen werden kann.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Eine
Aufgabe der Erfindung ist, ein verbessertes Verfahren zur Datenkommunikation
in Kabelfernsehnetzwerken bereitzustellen.
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Diese
Aufgabe wird gelöst
gemäß dem kennzeichnenden
Teil des Anspruchs 1.
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Dank
der Bereitstellung von Host- und Knoten-Modems, die Stromleitungs-Transceiver zur Handhabung
von Datenkommunikation verwenden und Modulation/Demodulation bereitstellen,
können Kabelfernsehnetzwerke,
und insbesondere MATV und SMATV Anlagen, eine bezahlbare und leicht
anwendbare Lösung
für die
gemeinsame Nutzung von Datenkapazität über die existierende Infrastruktur
eines koaxialen Kabelfernsehnetzwerkes. Auch die Kosten einer Netzwerkverbesserung
werden dank der Unempfindlichkeit der Modulationstechnologie von
Stromleitungs-Transceivern
minimiert.
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Eine
weitere Aufgabe der Erfindung ist, ein verbessertes Modem zur Datenkommunikation
in Kabelfernsehnetzwerken bereitzustellen. Diese Aufgabe wird gelöst gemäß dem kennzeichnenden
Teil des Anspruchs 6. Außerdem
spezifiziert Anspruch 10 ein zugehöriges Kabelfernsehnetzwerk.
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Dank
der Bereitstellung von Stromleitungs-Transceivern zur Handhabung
von Datenkommunikation und zum Bereitstellen von Modulation/Demodulation
werden Modems für
Kabelfernsehnetzwerke, und insbesondere MATV und SMATV Anlagen,
bereitgestellt, die bezahlbare und leicht anwendbare Lösungen für die gemeinsame
Nutzung von Datenkapazität über die
bestehende Infrastruktur eines koaxialen Kabelfernsehnetzwerkes
ermöglichen.
Auch die Kosten einer Netzwerkverbesserung werden dank der Unempfindlichkeit
der Modulationstechnologie von Stromleitungs-Transceivern minimiert.
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Bevorzugte
Ausgestaltungen sind in den abhängigen
Ansprüchen
aufgelistet.
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Beschreibung der Zeichnungen
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Im
Folgenden wird die Erfindung mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen
detaillierter beschrieben, von denen:
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1 ein
Blockschaltbild eines Host/Knoten-Modems gemäß der Ausgestaltungen der Erfindung
zeigt.
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2 zeigt
ein Blockschaltbild eines Diplexfilters zur Umgehung von Verteilverstärkern, die
nicht mit internen Diplexfiltern ausgerüstet sind.
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Weitere
Aufgaben und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden aus der
folgenden detaillierten Beschreibung, betrachtet in Verbindung mit den
beiliegenden Zeichnungen, offensichtlich. Es ist jedoch so zu verstehen,
dass die Zeichnungen nur zum Zwecke der Illustration gestaltet wurden
und nicht als Definition der Grenzen der Erfindung, für die auf
die beigefügten
Ansprüche
verwiesen werden soll. Weiterhin ist es so zu verstehen, dass die
Zeichnungen nicht notwendigerweise maßstabsgetreu gezeichnet sind
und dass, sofern nicht anders angegeben, sie lediglich gedacht sind,
um konzeptionell die hier beschriebenen Strukturen und Prozeduren
zu illustrieren.
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Beschreibung von Ausführungsformen
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Diese
Erfindung betrifft die Datenkommunikation und den Datennetzwerkzugriff
in verschiedenen Arten koaxialer Kabelnetzwerke, insbesondere MATV
(Master Antenna Television – Gemeinschaftsantennen-)
und SMATV (Satellite Master Antenna Television – Satelliten-Gemeinschaftsantennen-)
Anlagen, die herkömmliche
Zugriffsnetzwerke für
die Verbreitung von Fernsehkanälen
in Haushalten, Hotels, Schulen, Büros, etc. sind.
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Eine
andere Technik, die bestehende Kabel nutzt, ist die Datenkommunikation über die
Stromleitungen für
den Haus- oder Bürogebrauch.
Dieses Verfahren benötigt
durch die verrauschte Umgebung, der die nicht abgeschirmten Stromleitungen
ausgesetzt sind, eine extrem robuste Modulationstechnik. Diese Modulation
ist nor malerweise eine Form der Spread-Spektrummodulation, beispielsweise
OFDM (Orthogonal Frequency Division Multiplex). Der große Vorteil
dieser Modulation ist die von der Empfangsqualität abhängende dynamische Bandbreitenanpassung,
die es möglich
macht, mit aktueller Technologie Hochgeschwindigkeitsdatensignale
bis zu 200–300
Meter in Stromkabeln zu verteilen. Die Stromleitungs-Datenkommunikationslösung ist
eine relativ neue Technologie und hat raffinierte Merkmale für Medienzugriffssteuerung
und Verschlüsselungsverfahren,
die ideal für
mehrere Benutzer sind, die das Zugangsnetzwerk teilen. Ein Versuch,
die obige Technologie zu standardisieren, wurde von einer Gruppe
die Branche führender
Gesellschaften unternommen, die die HomePlug Powerline Alliance
gründeten,
um einen Industriestandard für
Hochgeschwindigkeitsvernetzung von Haushalten über Stromleitungen zu schaffen.
Dieser Standard ist heute als HomePlug-1.0-Spezifizierung verfügbar.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung können MATV-
und SMATV-Anlagen durch die Verwendung von Stromleitungs-Datenkommunikationstechnologie,
die eine Technologie mit relativ großem Volumen und niedrigen Kosten
ist, eine bezahlbare und leicht zu verwendende Lösung bekommen, um Datenkapazität über die
bestehende Infrastruktur des koaxialen Fernsehnetzwerkes zu teilen.
Auch werden die Kosten einer Netzwerkverbesserung minimiert dank
der Stabilität
der Modulationstechnologie, die für Stromleitungs-Kommunikation
nötig ist.
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Ein
neues Verfahren, ein Hochleistungsdatenkommunikationssystem für MATV-
und SMATV-Anlagen geeignet zu machen ist, die Technologie der Stromleitungs-Kommunikation
an die Verteilung in Koaxialkabelnetzwerken anzupassen. Das Koaxialkabel
verteilt die Datensignale über
viel größere Distanzen
als die Stromleitungen wegen der geringeren Leitungsdämpfung und
der insgesamt besseren Leistung. Die stabile Modulation der Stromleitungs-Technologie
wird in dem Koaxialkabel exzellente Ergebnisse bringen, insbesondere
in dem verrauschten Band unterhalb der Fernsehkanäle und sie benötigt nicht
die Hochleistung wie QAM modulierte Signale. QAM ist, wie oben erläutert, heute
die Standardmodulation für
CATV Netzwerke.
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Ein
Unterschied zwischen QAM Modulation und der Modulation, die für die Stromleitung
verwendet wird, ist die größere Bandbreite
der Stromleitungs-Modulation
im Vergleich zu QAM. Dies ist in kleineren Netzwerken, wie MATV-
und SMATV-Anlagen, akzeptabel, da das Fernsehband normalerweise nicht
so stark besetzt ist, wie in großen Netzwerken. In einem unten
beschriebenen transparenten System werden überhaupt keine Fernsehkanäle von den
Datensignalen besetzt.
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Die
Koaxialkabelnetzwerke haben verschiedene Strukturen, die hauptsächlich von
der Größe der Netzwerke
abhängen.
Kleine Netzwerke benötigen
nur wenige Verteilverstärker
und große
Netzwerke benötigen
mehr Verstärker
und auch bessere Leistung der Fernsehverteilungseinrichtung. Daher ist
dieses neue Datenkommunikationssystem in Abhängigkeit von der Netzwerkgröße in drei
Systeme unterteilt. Transparenter Down- und Upstream, frequenzumgewandelter
Downstream- und transparenter Upstream und frequenzumgewandelter
Down- und Upstream.
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Das
Grundlegende in allen drei Alternativsystemen ist, dass der Sromleitungs-Transceiver-Chip
zur Handhabung der ganzen Datenkommunikation in dem System verwendet
wird und dass auch die Modulation von dem Chip bereitgestellt wird. Die
Signale von dem Stromleitungs-Transceiver-Chip, TX (Transmit data – gesendete
Daten) und RX (Receive data – empfangene
Daten) werden bei jedem System separat behandelt um am Ende in einen
75 Ohm koaxial Konnektor zusammengeführt zu werden, um auf das Koaxialkabelnetzwerk über den herkömmlichen
Fernsehausgang zuzugreifen. Das „Host-Modem" ist die Kommunikationseinrichtung, die
in der Kopfstation verwendet wird, die mit den Benutzern kommuniziert.
Jedes der Benutzergeräte wird „Knoten-Modem" genannt. In allen
Systemen ist es auch möglich,
die Datensignale zu „überbrücken" (wiederholen), um
den Abstand eines Kollisionsbereichs zu überwinden.
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In
einer ersten Ausführungsform
wird ein transparentes System beschrieben, das passend für die kleinsten
Koaxialkabelnetzwerke mit kürzeren Kabelsegmenten
ist, die daher keine oder nur wenige Verteilverstärker haben.
Das Stromleitungs-Modulationsverfahren
wird in dem Koaxialkabel auf die gleiche Art wie in der Stromleitung
und bei den gleichen Frequenzen verwendet. Da die Stromleitungs- Kommunikation für sowohl
Down- als auch für
Upstream nur Frequenzen verwendet, die Frequenzen unterhalb der
Fernsehkanäle
entsprechen, werden keine Fernsehkanäle in diesem System besetzt.
Verteilverstärker
in dem Netzwerk lassen ggf. Datensignale nicht in beide Richtungen
in dem Frequenzband unterhalb der Fernsehkanäle durch, und können daher mit
einem externen passiven Diplexfilter umgangen werden, der die Datensignale
in sowohl Down- als auch Upstream-Richtung transparent passieren lässt. Eine
andere Lösung
ist die Verbesserung auf Verstärker
mit einem internen Diplexfilter. Andere passive Netzwerkkomponenten
oder Fernsehausgänge
müssen
normalerweise nicht geändert
werden.
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In 1 ist
ein Blockschaltbild eines Host-/Knoten-Modems nach der vorliegenden
Erfindung gezeigt. Eine PC (Personal Computer)-Schnittstelle und
eine DC (direct current – Gleichstrom)
Einspeisung 1 sind mit einem Stromleitungs-Transceiver-Chip 2 verbunden.
Das TX (gesendete Daten) Signal von dem Stromleitungs-Transceiver-Chip 2 wird von
einem Verstärker 3 verstärkt und
von dem Hochpassfilter 4 und dem Tiefpassfilter 5 gefiltert,
die beispielsweise Signale passieren lassen, deren Frequenzen in
dem Band 4–25
MHz sind. Das TX Freigabesignal 6 steuert den Schalter 7 so,
dass er weiterleitet, wenn Daten gesendet werden, und blockt, wenn
Daten empfangen werden. Dies geschieht, um zusätzliches Rauschen im Signalweg
von den verschiedenen Knoten zu verhindern, das den dynamischen
Bereich des Systems reduzieren könnte.
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Das
RX (empfangene Daten) Signal von dem Koaxialkabelnetzwerk 8 wird
von dem Tiefpassfilter 9 und dem Hochpassfilter 10 gefiltert
und von einem Verstärker 11 verstärkt und
AGC (Automatic Gain Control – automatische
Amplitudenregelung) gesteuert über
Kabel 12. Der AGC Mechanismus ist in dem Stromleitungs-Transceiver-Chip 2 eingebaut,
um den gleichen Eingangspegel aufrecht zu erhalten.
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Schließlich werden
die Impedanzen der RX und TX Signale angepasst und die Signale werden
in einen einzelnen 75 Ohm RF Konnektor 8 zusammengefasst 13.
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Der
Block 14 ist eine Option für die Frequenzumwandlung des
TX Signals von dem Stromleitungs-Transceiver-Chip 2 für die Kommunikation
auf separaten Kanälen.
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Der
Block 15 ist eine Option für die Frequenzumwandlung des
RX Signals von dem Stromleitungs-Transceiver-Chip 2 für die Kommunikation
auf separaten Kanä len.
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Wenn
die Downstream- und Upstream-Datensignale unterhalb des Fernsehbandes
eines Koaxialkabelnetzwerkes, das Verteilverstärker beinhaltet, übermittelt
werden, können
sie eventuell, wie oben beschrieben, diese nicht passieren, solange
die Verstärker
keine internen Diplexfilter haben. Daher muss ein passiver Diplexfilter 16,
wie in 2 gezeigt, mit dem Verstärker 17 verbunden
werden, um die Daten in beiden Richtungen transparent unter dem
Fernsehband passieren zu lassen. Dieser Filter 16 wird
eine geringere Schwächung
des Fernsehsignals verursachen, die aber leicht durch Erhöhung der Verstärkungsfaktoren
in den Verstärkern 17 kompensiert
wird.
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Ein
CATV Kabel wird zu einem Diplexfilter 16 geführt, der
die Daten in beide Richtungen durch einen Tiefpassfilter 18 weiterleitet,
der den Datenkanal von dem im Koaxialkabel übertragenen Fernsehband trennt.
Die Fernsehkanäle
werden über
einen Hochpassfilter 19 gespeist, der vom Fernsehband startet und
der das Fernsehband von den Datensignalen trennt. DC Spannung darf 20 passieren
wegen einer möglichen
DC Ferneinspeisung über
das Koaxialkabel zu den Verstärkern 17.
Das Ausgangssignal aus diesem Hochpassfilter 19 wird in
den Verteilverstärker 17 eingespeist,
um dann zurück
zu einem zweiten Hochpassfilter 21 mit DC Pass 20,
der der gleiche wie für
den ersten Hochpassfilter 19 ist, geführt zu werden. Die Impedanzen
aller Konnektoren 8 werden auf 75 Ohm angepasst.
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In
einer zweiten Ausführungsform
wird das oben beschriebene System an Netzwerke mit längeren Koaxialkabelsegmenten
angepasst, die mehrere Verteilverstärker benötigen. In diesem Fall werden die
RX und TX Signale in zwei separate Frequenzen aufgeteilt (Split-Band).
Die Downstream-Daten werden frequenzumge wandelt in einen passenden
Kanal innerhalb des Frequenzbereichs von 47–1000 MHz. Die Upstream Daten
benutzen weiterhin die ursprüngliche
Frequenz in dem Band unterhalb der Fernsehnkanäle wie im transparenten System.
Die Verstärker
müssen
mit einer passiven oder aktiven „Rückleitung" (Signalpass für Upstream Daten zu der Kopfstation)
und in diesem System wird kein externer Umgehungsfilter benötigt. Andere
passive Netzwerkkomponenten oder Fernsehausgänge müssen normalerweise nicht ausgetauscht
werden. Es ist auch möglich,
mehrere Downstream-Kanäle
zu benutzen und den gleichen Upstream-Kanal zu teilen.
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Im
Host-Modem wird die Frequenz der TX Daten in Block 14 der 1 in
irgendeine wählbare Frequenz
im Band 1 MHz–1000
MHz umgewandelt. Die RX Daten werden transparent behandelt, d.h. Block 15 der 1 leitet
die Signale nur weiter.
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Im
Knoten-Modem wird die Frequenz der RX Daten in Block 15 der 1 in
irgendeine wählbare Frequenz
im Band 1 MHz–1000
MHz umgewandelt. Die TX Daten werden transparent behandelt, d.h. Block 14 der 1 leitet
die Signale nur weiter.
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In
einer dritten Ausführungsform
ist das oben beschriebene System angepasst, um in größeren Netzwerken
mit längeren
Kabelsegmenten verwendet zu werden, die mehrere Verstärker mit
aktiver Verteilung in sowohl Downstream- als auch Upstream-Richtung
benötigen.
Es ist auch möglich, für eine höhere Datenübertragungsgeschwindigkeit zu
den Benutzern durch Teilung des Netzwerkes in verschiedene Bereiche
mehrere verschiedene Downstream- und Upstream-Kanäle zu verwenden. Es
ist auch möglich,
mehrere Downstream-Kanäle
zu verwenden und den gleichen Upstream-Kanal zu teilen. Die Downstream-Daten
werden frequenzumgewandelt in einen passenden Kanal innerhalb des
Frequenzbereichs von 47–1000
MHz. Die Upstream Daten werden frequenzumgewandelt in einen passenden
Kanal innerhalb des Frequenzbereichs von 1–1000 MHz.
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In
dem Host- und dem Knoten-Modem wird die Frequenz der TX Daten in
Block 14 der 1 in irgendeine wählbare Frequenz
im Band 1 MHz–1000 MHz umgewandelt.
Die Frequenz der RX Daten wird in Block 15 der 1 in
irgendeine wählbare
Frequenz im Band 1 MHz–1000
MHz umgewandelt.
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Die
Erfindung ist nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsformen
beschränkt,
sondern kann im Rahmen der folgenden Ansprüche variiert werden.
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Daher
ist es selbstverständlich,
dass, während
grundlegende neue Merkmale der Erfindung gezeigt und beschrieben
und aufgezeigt wurden, wie sie in einer bevorzugten Ausführungsform
davon angewendet wurden, verschiedene Auslassungen und Substitutionen
und Veränderungen
in der Form und den Details der abgebildeten Einrichtungen und deren
Arbeitsweise von Fachleuten vorgenommen werden können. Es ist beispielsweise
ausdrücklich
beabsichtigt, dass alle Kombinationen von den Elementen und/oder
Verfahrensschritten, die im Wesentlichen die gleiche Funktion auf
die im Wesentlichen gleiche Weise erfüllen um die gleichen Ergebnisse
zu erhalten, im Rahmen der Erfindung enthalten sind. Zudem sollte
anerkannt werden, dass Strukturen und/oder Elemente und/oder Verfahrensschritte,
die in Verbindung mit irgendeiner offenbarten Form oder Ausgestaltung
der Erfindung gezeigt und/oder beschrieben wurden, in jede andere
offenbarte oder beschriebene oder vorgeschlagene Form oder Ausgestaltung
als generell wählbaren
Aufbau integriert werden können. Es
ist daher die Absicht, nur soweit eingeschränkt zu sein, wie es durch den
Rahmen der hieran angehängten
Ansprüche
angezeigt ist.