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Die
vorliegende Erfindung betrifft neue Pyrimidinderivate, die als Neuropeptid
Y-Rezeptorliganden (NPY-Rezeptorliganden),
insbesondere Neuropeptid Y-Antagonisten (NPY-Antagonisten), nützlich sind.
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Die
Erfindung betrifft insbesondere Verbindungen der Formel I
worin
R
1 und
R
2 unabhängig
voneinander Alkyl, Cycloalkyl oder Aralkyl sind oder einer von R
1 und R
2 Wasserstoff und
der andere Alkyl, Aminoalkyl oder Cyclopropyl ist, oder R
1 und R
2 zusammen
mit dem N-Atom, an das sie gebunden sind, einen 4- bis 10-gliedrigen
heterocylischen Ring bilden, gegebenenfalls substituiert mit einem bis
drei Substituenten, unabhängig
voneinander ausgewählt
aus Alkyl, Hydroxy, Alkoxy, Alkoxyalkyl, Hydroxyalkyl oder CONR
5R
6;
R
3 Alkyl, Cycloalkyl, Alkoxyalkyl, Hydroxyalkyl,
Halogenalkyl, Alkoxy, Alkoxyalkoxy, Hydroxyalkoxyalkyl, Hydroxyalkoxy,
Aralkyl oder Amino ist;
R
4 Aryl oder
Heteroaryl ist, wobei R
4 nicht Nitro-furyl
oder Nitro-thienyl ist;
R
5 und R
6 unabhängig
voneinander Wasserstoff oder Alkyl sind;
A
1 CH
oder N ist; A
2 CH oder N ist; wobei eines
von A
1 und A
2 N
ist und das andere CH ist;
und pharmazeutisch nutzbare Salze
und Ester davon.
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Dokument WO 98/40356 nennt
Pyridine als Neuropeptid Y-Rezeptorantagonisten.
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Die
Verbindungen der Formel I und ihre pharmazeutisch verwendbaren Salze
und Ester sind neu und besitzen wertvolle pharmakologische Eigenschaften.
Sie sind Neuropeptidliganden, beispielsweise Neuropeptidrezeptorantagonisten,
und insbesondere sind sie selektive Neuropeptid Y Y5-Rezeptorantagonisten.
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Neuropeptid
Y ist ein 36-Aminosäurepeptid,
das in dem zentralen und peripheren Nervensystem weit verbreitet
ist. Dieses Peptid vermittelt eine Vielzahl an physiologischen Wirkungen
durch seine verschiedenen Rezeptorsubtypen. Untersuchungen an Tieren
haben gezeigt, daß Neuropeptid
Y ein starker Stimulus für
die Nahrungsaufnahme ist, und es wurde gezeigt, daß die Aktivierung
des Neuropeptid Y Y5-Rezeptors zu Hyperphagie und verringerter Thermogenese
führt.
Daher stellen Verbindungen, die Neuropeptid Y am Y5-Rezeptorsubtyp
antagonisieren einen Ansatz zur Behandlung von Ernährungsstörungen,
wie Fettleibigkeit und Hyperphagie, dar.
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Der
gegenwärtige
Ansatz bezweckt, durch medizinischen Eingriff Gewichtsverlust oder
die Verhinderung von Gewichtszunahme zu induzieren. Dies wird erreicht,
indem die Regelung des Appetits beeinflußt wird, die durch den Hypothalamus,
einer wichtigen Hirnregion, die nachweislich die Nahrungsaufnahme
regelt, übertragen
wird. Hierin hat sich das Neuropeptid Y (NPY) als einer der stärksten Zentralmediatoren
für Nahrungsaufnahme
bei verschiedenen Tierarten erwiesen. Erhöhte NPY-Niveaus führen zu
einer starken Nahrungsaufnahme. Von verschiedenen Neuropeptid Y-Rezeptoren
(NPY-Rezeptoren) ist geschrieben worden, daß sie eine Rolle bei der Appetitregelung
und Gewichts zunahme spielen. Die Beeinflussung dieser Rezeptoren
verringert wahrscheinlich den Appetit und folglich die Gewichtszunahme.
Verringerung und dauerhaftes Halten des Körpergewichtes können auch
vorteilhafte Folgen in bezug auf die Risikofaktoren, wie Arthritis
und Diabetes, haben.
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Demgemäß können die
Verbindungen der Formel I bei der Prophylaxe oder Behandlung von
Arthritis, Diabetes und insbesondere Eßstörungen und Fettleibigkeit verwendet
werden.
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Gegenstände der
vorliegenden Erfindung sind die Verbindungen der Formel I und ihre
zuvor genannten Salze und Ester an sich und ihre Verwendung als
therapeutisch aktive Substanzen, ein Verfahren zur Herstellung der
Verbindungen, Zwischenprodukte, pharmazeutische Zusammensetzungen,
Medikamente, enthaltend die Verbindungen, ihre pharmazeutisch verwendbaren
Salze und Ester, die Verwendung der Verbindungen, Salze und Ester
zur Prophylaxe und/oder Therapie von Erkrankungen, insbesondere
bei der Behandlung oder Prophylaxe von Arthritis, Diabetes und insbesondere
Eßstörungen,
wie Hyperphagie und insbesondere Fettleibigkeit, und die Verwendung
der Verbindungen, Salze und Ester zur Herstellung von Medikamenten
zur Behandlung oder Prophylaxe von Arthritis, Diabetes und insbesondere
Eßstörungen und
Fettleibigkeit.
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In
der vorliegenden Beschreibung bezeichnet der Ausdruck „Alkyl" allein oder in Kombination
eine geradkettige oder verzweigtkettige Alkylgruppe mit 1 bis 8
Kohlenstoffatomen, vorzugsweise eine gerad- oder verzweigtkettige
Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und besonders bevorzugt
eine gerad- oder verzweigtkettige Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen.
Beispiele geradkettiger und verzweigter C1-C8-Alkylgruppen sind Methyl, Ethyl, Propyl,
Isopropyl, Butyl, Isobutyl, tert.-Butyl, die isomeren Pentyle, die
isomeren Hexyle, die isomeren Heptyle und die isomeren Octyle, vorzugsweise
Methyl und Ethyl und am stärksten
bevorzugt Methyl.
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Der
Ausdruck „Cycloalkyl" allein oder in Kombination
bezeichnet einen Cycloalkylring mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen und
vorzugsweise einen Cycloalkylring mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen.
Beispiele von C3-C8-Cycloalkyl
sind Cyclopropyl, Methyl-cyclopropyl, Dimethylcyclopropyl, Cyclobutyl,
Methylcyclobutyl, Cyclopentyl, Methyl-cyclopentyl, Cyclohexyl, Methyl-cyclohexyl,
Dimethylcyclohexyl, Cycloheptyl und Cyclooctyl, vorzugsweise Cyclopropyl.
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Der
Ausdruck „Halogenalkyl" allein oder in Kombination
bezeichnet eine Alkyl- oder Cycloalkylgruppe, vorzugsweise eine
Alkylgruppe, wie zuvor definiert, in der ein bis drei Wasserstoffatome
durch Halogenatome ersetzt worden sind. Bevorzugte Beispiele sind
Trichlormethyl oder Trifluormethyl. Besonders bevorzugt ist Trifluormethyl.
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Der
Ausdruck „Alkylsulfanyl" allein oder in Kombination
bezeichnet eine Alkyl-S-Gruppe, in der Alkyl wie zuvor definiert
ist.
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Der
Ausdruck „Alkylsulfonyl" allein oder in Kombination
bezeichnet eine
-Gruppe, worin Alkyl wie
zuvor definiert ist.
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Der
Ausdruck „Aminosulfonyl" allein oder in Kombination
bezeichnet eine
-Gruppe, worin Amino wie
zuvor definiert ist.
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Der
Ausdruck „Hydroxyalkyl" allein oder in Kombination
bezeichnet eine Alkylgruppe, wie zuvor beschrieben, worin ein oder
zwei, vorzugsweise ein Wasserstoffatom durch eine Hydroxygruppe
ersetzt worden ist. Ein bevorzugtes Beispiel ist Hydroxymethyl.
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Der
Ausdruck „Alkoxy" allein oder in Kombination
bezeichnet eine Gruppe der Formel Alkyl-O-, worin der Ausdruck „Alkyl" die zuvor gegebene
Bedeutung aufweist, wie Methoxy, Ethoxy, n-Propoxy, Isopropoxy, n-Butoxy,
Isobutoxy, sec.-Butoxy und tert.-Butoxy, 2-Hydroxyethoxy, 2-Methoxyethoxy,
vorzugsweise Methoxy und Ethoxy, und am stärksten bevorzugt Methoxy.
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Der
Ausdruck „Alkoxyalkyl" allein oder in Kombination
bezeichnet eine Alkylgruppe, wie zuvor beschrieben, worin ein oder
zwei, vorzugsweise ein Wasserstoffatom durch eine Alkoxygruppe ersetzt
worden ist. Bevorzugte Beispiele sind Methoxymethyl und Ethoxymethyl.
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Der
Ausdruck „Hydroxyalkoxyalkyl" allein oder in Kombination
bezeichnet eine Alkylgruppe, wie zuvor beschrieben, worin ein oder
zwei, vorzugsweise ein Wasserstoffatom durch eine Hydroxyalkoxygruppe
ersetzt worden ist. Ein bevorzugtes Beispiel ist Hydroxyethoxymethyl.
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Der
Ausdruck „Alkoxyalkoxy" allein oder in Kombination
bezeichnet eine Gruppe der Formel Alkyl-O-alkyl-O-, worin der Ausdruck „Alkyl" die zuvor angegebene
Bedeutung hat. Ein bevorzugtes Beispiel ist 2-Methoxyethoxy.
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Der
Ausdruck „Hydroxyalkoxy" allein oder in Kombination
bezeichnet eine Alkoxygruppe, wie zuvor beschrieben, worin ein Wasserstoffatom
durch eine Hydroxygruppe ersetzt worden ist. Beispiele sind 3-Hydroxypropoxy
und vorzugsweise 2-Hydroxyethoxy.
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Der
Ausdruck „Aryl" allein oder in Kombination
bezeichnet eine Phenyl- oder Naphthylgruppe, vorzugsweise eine Phenylgruppe,
die gegebenenfalls ein bis vier, vorzugsweise ein bis drei, besonders
bevorzugt ein oder zwei Substituenten trägt, die unabhängig aus
Halogen, Halogenalkyl, Nitro, Alkoxy, Cyano, Amino, -O-(CH2)1-3-O-, Hydroxy,
Heterocyclyl, Alkylsulfanyl, Alkylsulfonyl, Aralkoxy, Alkoxycarbonyl,
Hydroxyalkyl, Aminosulfonyl und Alkylsulfonylamino ausgewählt sind.
Bevorzugte Substituenten von Aryl sind Halogen, Halogenalkyl, Nitro,
Alkoxy, Cyano, Amino, -O-(CH2)1-O-,
Hydroxy, Tetrazolyl, Alkylsulfanyl, Alkylsulfonyl, Aralkoxy, Alkoxycarbonyl,
Hydroxyalkyl und Aminosulfonyl. Besonders bevorzugte Substituenten
von Aryl sind Trifluormethyl, Nitro, Chlor, Fluor, Alkoxy, Cyano,
Dimethylamino, -O-(CH2)-O-, Hydroxy, 2H-Tetrazol-5-yl,
Alkylsulfanyl, Alkylsulfonyl, Benzyloxy, Alkoxycarbonyl, Hydroxymethyl,
Diaminosulfonyl und primäres
Amino. Beispiele solcher Arylgruppen sind Trifluormethylphenyl,
Nitrophenyl, Chlorphenyl, Methoxyphenyl, Dimethoxyphenyl, Cyanophenyl,
Dichlorphenyl, Dimethylaminophenyl, 2-Benzo(1,3)dioxol-5-yl, Hydroxyphenyl,
(2H-Tetrazol-5-yl)-phenyl, Methylsulfanyl, Methylsulfonyl, Fluorphenyl,
Benzyloxy-phenyl, Methoxycarbonyl-phenyl, Difluorphenyl, Hydroxymethylen-phenyl,
Chlorfluorphenyl, Dimethylaminosulfonylphenyl und Aminophenyl.
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Der
Ausdruck „Aralkyl" allein oder in Kombination
bezeichnet eine Alkyl- oder Cycloalkylgruppe, wie zuvor definiert,
worin ein Wasserstoffatom durch eine Phenyl- oder Naphthylgruppe
ersetzt worden ist, die gegebenenfalls einen oder mehrere Substituenten
trägt,
die jeweils unabhängig
aus Halogen, Trifluormethyl, Amino, Alkyl, Alkoxy, Alkylcarbonyl,
Cyano, Carbamoyl, Alkoxycarbamoyl, Methylendioxy, Carboxy, Alkoxycarbonyl,
Aminocarbonyl, Alkyaminocarbonyl, Dialkylaminocarbonyl, Hydroxy,
Nitro und dergleichen ausgewählt sind.
Beispiele von Aralkylgruppen sind Benzyl, Benzyl, substituiert mit
Hydroxy, Alkoxy oder Halogen, vorzugsweise Fluor. Besonders bevorzugt
ist Benzyl.
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Der
Ausdruck „Heterocyclyl", wie in der Definition
des Ausdrucks Aryl verwendet, bezeichnet allein oder in Kombination
einen mono- oder bicyclischen carbocyclischen Ring mit 5 bis 10,
vorzugsweise 5 bis 6 Ringatomen, umfassend ein bis fünf Heteroatome,
vorzugsweise ein bis vier Heteroatome, unabhängig ausgewählt aus Stickstoff, Sauerstoff
oder Schwefel, vorzugsweise Stickstoff. Gegebenenfalls ist die Heterocyclylgruppe
unabhängig
mit Alkyl oder Halogen mono-, di- oder trisubstituiert. Beispiele
solcher Heterocyclylgruppen sind Pyrrolyl, Tetrazolyl, Oxazolyl,
Imidazolyl, Thiazolyl und Pyrimidinyl. Ein bevorzugtes Beispiel
ist 2H-Tetrazol-5-yl.
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Der
Ausdruck „Heteroaryl" allein oder in Kombination
bezeichnet einen aromatischen mono- oder bicyclischen carbocyclischen
Ring mit 5 bis 10, vorzugsweise 5 bis 6 Ringatomen, enthaltend ein
bis drei Heteroatome, vorzugsweise ein Heteroatom, z.B. unabhängig aus
Stickstoff, Sauerstoff oder Schwefel ausgewählt. Beispiele von Heteroarylgruppen
sind Pyrimidinyl, Pyridinyl, Thiophenyl, Oxazolyl, Thiazolyl und
Furanyl. Gegebenenfalls kann die Heteroarylgruppe unabhängig mit
Methyl oder Halogen mono-, di- oder trisubstituiert sein. Bevorzugte
Beispiele sind Thienyl, Pyridinyl, Furanyl und 2,6-Dimetyl-pyrimidin-4-yl.
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Der
Ausdruck „Amino" allein oder in Kombination
bezeichnet eine primäre,
sekundäre
oder tertiäre Aminogruppe,
die mittels des Stickstoffatoms gebunden ist, wobei die sekundäre Aminogruppe
einen Alkyl- oder Cycloalkylsubstituenten trägt und die tertiäre Aminogruppe
zwei gleiche oder unterschiedliche Alkyl- oder Cycloalkylsubstituenten
trägt oder
die zwei Stickstoffsubstitutenten zusammen einen Ring bilden, wie
beispielsweise -NH2, Methylamino, Ethylamino,
Dimethylamino, Diethylamino, Methyl-ethylamino, Pyrrolidin-1-yl oder
Piperidino usw., vorzugsweise Amino, Dimethylamino und Diethylamino
und insbesondere primäres
Amino.
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Der
Ausdruck „Halogen" bezeichnet Fluor,
Chlor, Brom oder Iod und vorzugsweise Fluor, Chlor oder Brom und
besonders Fluor oder Chlor.
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Der
Ausdruck „pharmazeutisch
verwendbares Salz" bezieht
sich auf die Salze, die die biologische Wirksamkeit und die Eigenschaften
der freien Basen oder freien Säuren
beibehalten, die weder biologisch noch anderweitig unerwünscht sind.
Die Salze werden mit anorganischen Säure, wie Salzsäure, Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Salpetersäure, Phosphorsäure und
dergleichen, und organischen Säuren,
wie Essigsäure,
Propionsäure,
Glykolsäure,
Pyruvinsäure,
Oxalsäure,
Maleinsäure,
Malonsäure,
Bernsteinsäure,
Fumarsäure,
Weinsäure,
Zitronensäure,
Benzoesäure,
Zimtsäure,
Mandelsäure,
Methansulfonsäure,
Ethansulfonsäure,
p-Toluolsulfonsäure,
Salicylsäure,
N-Acetylcystein und dergleichen, gebildet. Außerdem können diese Salze durch Zugeben
einer anorganischen Base oder einer organischen Base zu der freien
Säure hergestellt
werden. Salze, die von anorganischen Basen abgeleitet sind, umfassen
die Natrium-, Kalium-, Lithium-, Ammonium-, Calcium-, Magnesiumsalze
und dergleichen, sind aber nicht darauf beschränkt. Salze, die von organischen
Basen abgeleitet sind, umfassen Salze von primären, sekundären und tertiären Aminen,
substituierte Amine, einschließlich
natürlich
vorkommende substituierte Amine, cyclische Amine und basische Ionenaustauscherharze,
wie Isopropylamin, Trimethylamin, Diethylamin, Triethylamin, Tripropylamin,
Ethanolamin, Lysin, Arginin, N-Ethylpiperidin, Piperidin, Polyiminharze
und dergleichen, sind aber nicht darauf beschränkt. Die Verbindung der Formel
I kann auch in Form von Zwitterionen hergestellt werden.
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Die
Verbindungen der Formel I können
auch solvatisiert, z.B. hydratisiert, sein. Die Solvatisierung kann
im Verlauf des Herstellungsverfahrens erreicht werden oder kann
z.B. als eine Folge der hygroskopischen Eigenschaften einer anfänglich wasserfreien
Verbindung der Formel I (Hydratisierung) stattfinden. Der Ausdruck
pharmazeutisch verwendbares Salz umfaßt auch physiologisch verwendbare
Solvate.
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"Pharmazeutisch verwendbare
Ester" bedeutet,
daß Verbindungen
der allgemeinen Formel (I) an funktionellen Gruppen derivatisiert
werden können,
um Derivate bereitzustellen, die zur Rückumwandlung zu den Stammverbindun gen
in vivo fähig
sind. Beispiele solcher Verbindungen umfassen physiologisch akzeptable und
metabolisch labile Esterderivative, wie Methoxymethylester, Methylthiomethylester
und Pivaloyloxymethylester. Ferner liegen jegliche physiologisch
akzeptablen Äquivalente
der Verbindungen der allgemeinen Formel (I), die den metabolisch
labilen Estern ähnlich
sind, die die Stammverbindungen der allgemeinen Formel (I) in vivo
erzeugen können,
im Umfang dieser Erfindung.
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Der
Ausdruck "Lipaseinhibitor" bezieht sich auf
Verbindungen, die die Wirkung von Lipasen, beispielsweise gastrische
und pankreatische Lipasen, inhibieren können. Beispielsweise sind Orlistat
und Lipstatin, wie in US-Patent Nr. 4,598,089 beschrieben, potente
Inhibitoren von Lipasen. Lipstatin ist ein natürliches Produkt mikrobiellen
Ursprungs und Orlistat ist das Ergebnis einer Hydrierung von Lipstatin.
Andere Lipaseinhibitoren umfassen eine Klasse von Verbindungen,
die üblicherweise
als Panclicine bezeichnet wird. Panclicine sind Analoga von Orlistat
(Mutoh et al., 1994). Der Ausdruck „Lipaseinhibitor" bezieht sich auch
auf polymergebundene Lipaseinhibitoren, beispielsweise in der internationalen
Patentanmeldung WO 99/34786 (Geltex Pharmaceuticals Inc.) beschrieben.
Diese Polymere sind dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer oder mehreren Gruppen
substituiert sind, die Lipasen inhibieren. Der Ausdruck "Lipaseinhibitor" umfaßt außerdem pharmazeutisch
akzeptable Salze von diesen Verbindungen. Der Ausdruck "Lipaseinhibitor" bezieht sich vorzugsweise
auf Orlistat.
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Orlistat
ist eine bekannte Verbindung, die bei der Bekämpfung oder Verhinderung von
Fettleibigkeit und Hyperlipidemie nützlich ist. Siehe US-Patent
Nr. 4,598,089, erteilt am 1. Juli 1986, das auch Verfahren zur Herstellung
von Orlistat offenbart, und US-Patent Nr. 6,004,996, das entsprechende
pharmazeutische Zusammensetzungen offenbart. Weitere geeignete pharmazeutische
Zusammensetzungen sind beispielsweise in der internationalen Patentanmeldung
WO 00/09122 und WO 00/09123 beschrieben. Weitere Verfahren zur Herstellung
von Orlistat werden in den europäischen
Patentanmeldungen Veröffentlichungs-Nr.
185,359, 189,577, 443,449 und 524,495 offenbart.
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Orlistat
wird vorzugsweise oral bei 60 bis 720 mg pro Tag in geteilten Dosen
zwei- bis dreimal pro Tag verabreicht. Bevorzugt ist eine Verabreichung
von 180 bis 360 mg, am stärksten
bevorzugt 360 mg pro Tag des Lipaseinhibitors an einen Probanden,
bevorzugt in geteilten Dosen zwei- oder insbesondere dreimal pro Tag.
Der Proband ist vorzugsweise ein fettleibiger oder übergewichtiger
Mensch, d.h. ein Mensch mit einem Bodymaßindex von 25 oder größer. Im
allgemeinen ist es bevorzugt, den Lipaseinhibitor innerhalb etwa
einer oder zwei Stunden nach der Aufnahme einer fettreichen Mahlzeit
zu verabreichen. Im allgemeinen ist es für die Verabreichung eines wie
oben definierten Lipaseinhibitors bevorzugt, daß die Behandlung bei einem
Menschen angewandt wird, der eine starke Familiengeschichte in bezug
auf Fettleibigkeit aufweist und einen Bodymaßindex von 25 oder größer hat.
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Orlistat
kann an Menschen in konventionellen oralen Zusammensetzungen, wie
Tabletten, Tabletten in Hüllenform,
harten und weichen Gelatinekapseln, Emulsionen oder Suspensionen,
verabreicht werden. Beispiele von Trägern, die für Tabletten, Tabletten in Hüllenform,
Dragees und harte Gelatinekapseln verwendet werden können, sind
Laktose, andere Zucker und Zuckeralkohole, wie Sorbitol, Mannitol,
Maltodextrin, oder andere Füllstoffe;
oberflächenaktive
Mittel, wie Natriumlaurylsulfat, Brij 96 oder Tween 80; Desintegrationsmittel,
wie Natriumstärkeglycolat,
Maisstärke
oder Derivate davon; Polymere, wie Povidon, Crospovidon; Talk; Stearinsäure oder
ihre Salze und dergleichen. Geeignete Träger für weiche Gelatinekapseln sind
beispielsweise pflanzliche Öle,
Wachse, Fette, halbfeste und flüssige
Polyole und dergleichen. Außerdem
können
die pharmazeutischen Präparate
Konservierungsmittel, Löslichmacher,
Stabilisierungsmittel, Feuchthaltemittel, Emulgatoren, Süßungsmittel,
Färbemittel,
Aromastoffe, Salze zum Variieren des osmotischen Drucks, Puffer,
Beschichtungsmittel und Antioxidationsmittel enthalten. Sie können ferner
noch andere therapeutisch wertvolle Substanzen enthalten. Die Formulierungen
können üblicherweise
in Einheitsdosierform vorlie gen und können durch alle in der pharmazeutischen
Technik bekannten Verfahren hergestellt werden. Vorzugsweise wird
Orlistat gemäß der in
den Beispielen bzw. in US-Patent Nr. 6,004,996 gezeigten Formulierung
verabreicht.
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Die
Verbindungen der Formel I können
verschiedene asymmetrische Zentren enthalten und können in Form
von optisch reinen Enantiomeren, Gemischen von Enantiomeren, wie
beispielsweise Racematen, optisch reinen Diastereoisomeren, Gemischen
von Diastereoisomeren, diastereoisomeren Racematen oder Gemischen
von diastereoisomeren Racematen vorliegen.
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Ein
bevorzugter Aspekt der vorliegenden Erfindung sind Verbindungen
gemäß Formel
I, worin R3 Alkyl oder Amino und besonders
bevorzugt Methyl oder Methylamino ist. Am stärksten bevorzugt ist Methyl.
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Ein
weiterer bevorzugter Aspekt der Erfindung sind Verbindungen der
Formel I, worin A1 CH ist und A2 N
ist. Besonders bevorzugt sind Verbindungen der Formel I, worin A1 N ist und A2 CH
ist.
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Ferner
bevorzugte Verbindungen der Formel I sind die, worin einer von R1 und R2 Wasserstoff
ist und der andere Alkyl, Aminoalkyl oder Cyclopropyl ist oder R1 und R2 zusammen
mit dem N-Atom, an das sie angelagert sind, einen 4- bis 10-gliedrigen
heterocylischen Ring bilden, der gegebenenfalls mit einem oder zwei Substituenten
substituiert ist, unabhängig
ausgewählt
aus Alkyl, Hydroxy oder Alkoxy. Bevorzugte 4- bis 10-gliedrige heterocyclische
Ringe sind carbocyclische Ringe, die gegebenenfalls ein oder zwei,
vorzugsweise ein, weiteres Heteroatom, unabhängig ausgewählt aus O, N und S, wobei N
und insbesondere O bevorzugt sind, zusätzlich zu dem N-Atom, an das
R1 und R2 angelagert
sind, umfassen. Beispiele dieser heterocyclischen Ringe sind Azetidin,
Pyrrolidin, Piperidin, Hexamethylenimin, Morpholin, Thiomorpholin,
Piperazin und Tetrahydroisochinolin. Bevorzugte 4- bis 10-gliedrige
heterocyclische Ringe, die durch R1 und
R2 zusammen mit dem N-Atom gebildet werden,
an das sie angelagert sind, sind Pyrrolidin, Piperidin, Morpholin,
Tetrahydro-isochinolin und Azetidin. Besonders bevorzugte Verbindungen
der Formel I sind die, worin R1 und R2 zusammen mit dem N-Atom, an das sie angelagert
sind, ein gegebenenfalls mit Alkyl substituiertes Pyrrolidin oder
Azetidin bilden. Am stärksten
bevorzugt sind Pyrrolidin und Methyl-azetidin.
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Besonders
bevorzugte Verbindungen der Formel I sind die, worin R4 Phenyl,
gegebenenfalls substituiert mit ein bis drei Substituenten, unabhängig ausgewählt aus
Halogen, Hydroxy, Alkoxy, Amino, Cyano, Halogenalkyl, Nitro, 2H-Tetrazol-5-yl,
Alkylthio, Alkylsulfonyl, Benzyloxy, Alkoxycarbonyl, Hydroxyalkyl,
Aminosulfonyl, -O-CH2-O-, ist oder R4 Thienyl, Furanyl oder Pyridinyl ist.
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Ein
weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung sind Verbindungen der
Formel Ib
worin die Doppelbindung *
eine Z-Doppelbindung ist und A
1, A
2 und R
1 bis R
4 wie zuvor definiert sind. Z-Doppelbindung bedeutet,
daß sich
R
4 und der Pyrimidinring an derselben Seite
der Doppelbindung befinden. Besonders bevorzugt sind Verbindungen
der Formel Ia
worin die Doppelbindung *
eine E-Doppelbindung ist und A
1, A
2 und R
1 bis R
4 wie zuvor definiert sind. E-Doppelbindung bedeutet,
daß sich
R
4 und der Pyrimidinring nicht an derselben
Seite der Doppelbindung befinden.
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Beispiele
von bevorzugten Verbindungen der Formel I sind:
(E)-2-Methyl-4-pyrrolidin-1-yl-6-[2-(3-trifluormethyl-phenyl)-vinyl]-pyrimidin;
(E)-4-Methyl-6-pyrrolidin-1-yl-2-[2-(3-trifluormethyl-phenyl)-vinyl]-pyrimidin;
(E)-2-Methyl-4-piperidin-1-yl-6-[2-(3-trifluormethyl-phenyl)-vinyl]-pyrimidin;
(E)-4-Methyl-6-piperidin-1-yl-2-[2-(3-trifluormethyl-phenyl)-vinyl]-pyrimidin;
(E)-4-{2-Methyl-6-[2-(3-trifluormethyl-phenyl)-vinyl]-pyrimidin-4-yl}-morpholin;
(E)-4-{6-Methyl-2-[2-(3-trifluormethyl-phenyl)-vinyl]-pyrimidin-4-yl}-morpholin;
(E)-2-{2-Methyl-6-[2-(3-trifluormethyl-phenyl)-vinyl]-pyrimidin-4-yl}-1,2,3,4-tetrahydro-isochinolin;
(E)-2-{6-Methyl-2-[2-(3-trifluormethyl-phenyl)-vinyl]-pyrimidin-4-yl}-1,2,3,4-tetrahydro-isochinolin;
(E)-2-Methyl-4-[2-(3-nitro-phenyl)-vinyl]-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin;
(E)-2-Methyl-4-[2-(3-nitro-phenyl)-vinyl]-6-piperidin-1-yl-pyrimidin;
(E)-4-Methyl-2-[2-(3-nitro-phenyl)-vinyl]-6-piperidin-1-yl-pyrimidin;
(E)-2-[2-(3-Chlor-phenyl)-vinyl]-4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin;
(E)-4-Methyl-6-pyrrolidin-1-yl-2-(2-thiophen-2-yl-vinyl)-pyrimidin;
(E)-2-[2-(4-Methoxy-phenyl)-vinyl]-4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin;
(E)-2-[2-(2,4-Dimethoxy-phenyl)-vinyl]-4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin;
(E)-4-[2-(4-Methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-benzonitril;
(E)-2-[2-(3,4-Dichlor-phenyl)-vinyl]-4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin;
(E)-2-[2-(2,4-Dichlor-phenyl)-vinyl]-4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin;
(E)-Cyclopropyl-{2-[2-(2,4-dichlor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin-4-yl}-amin;
(E)-3-[2-(4-Methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-benzonitril;
(E)-3-[2-(4-Cyclopropylamino-6-methyl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-benzonitril;
(E)-{2-[2-(3-Chlor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin-4-yl}-cyclopropyl-amin;
(E)-3-{2-[4-(3-Methyl-azetidin-1-yl)-6-methyl-pyrimidin-2-yl]-vinyl}-benzonitril;
(E)-2-[2-(3-Chlor-phenyl)-vinyl]-4-methyl-6-(3-methyl-azetidin-1-yl)-pyrimidin;
(E)-3-{2-[4-(3-Hydroxy-pyrrolidin-1-yl)-6-methyl-pyrimidin-2-yl]-vinyl}-benzonitril;
(E)-3-[2-(4-Butylamino-6-methyl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-benzonitril;
(E)-Dimethyl-{4-[2-(4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-phenyl}-amin;
(E)-2-(2-Benzo[1,3]dioxol-5-yl-vinyl)-4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin;
(E)-2-[2-(3-Methoxy-phenyl)-vinyl]-4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin;
(E)-4-(3-Ethoxy-pyrrolidin-1-yl)-2-[2-(3-methoxy-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin;
(E)-2-[2-(3-Hydroxy-phenyl)-vinyl]-4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin;
(E)-3-{2-[4-(2-Amino-ethylamino)-6-methyl-pyrimidin-2-yl]-vinyl}-benzonitril;
(E)-3-{2-[4-(3-Ethoxy-pyrrolidin-1-yl)-6-methyl-pyrimidin-2-yl]-vinyl}-benzonitril;
(E)-4-Methyl-6-pyrrolidin-1-yl-2-{2-[3-(2H-tetrazol-5-yl)-phenyl]-vinyl}-pyrimidin;
(E)-4-Methyl-2-[2-(4-methylsulfanyl-phenyl)-vinyl]-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin;
2-[2-(4-Methansulfonyl-phenyl)-vinyl]-4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin;
(E)-2-[2-(3-Fluor-phenyl)-vinyl]-4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin;
(E)-4-(3-Ethoxy-pyrrolidin-1-yl)-2-[2-(3-fluor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin;
(E)-2-[2-(3-Benzyloxy-phenyl)-vinyl]-4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin;
(E)-3-[2-(4-Methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-benzoesäuremethylester;
(E)-{3-[2-(4-Methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-phenyl}-methanol;
(E)-2-[2-(3,4-Difluor-phenyl)-vinyl]-4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin;
(E)-2-[2-(2,4-Difluor-phenyl)-vinyl]-4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin;
(E)-2-[2-(4-Fluor-3-chlor-phenyl)-vinyl]-4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin;
(E)-4-Methoxy-N,N-dimethyl-3-[2-(4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-benzolsulfonamid;
(E)-4-Methyl-2-[2-(3-nitro-phenyl)-vinyl]-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin;
(E)-3-[2-(4-Methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-phenylamin;
(E)-2-[2-(3,5-Dichlor-phenyl)-vinyl]-4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin;
(E)-4-Methyl-2-(2-pyridin-2-yl-vinyl)-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin;
(E)-4-Methyl-2-(2-pyridin-4-yl-vinyl)-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin;
(E)-Methyl-[2-(2-pyridin-2-yl-vinyl)-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin-4-yl]-amin;
(E)-Methyl-[2-(2-pyridin-4-yl-vinyl)-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin-4-yl]-amin.
-
Beispiele
von besonders bevorzugten Verbindungen der Formel I sind:
(E)-4-Methyl-6-pyrrolidin-1-yl-2-[2-(3-trifluormethyl-phenyl)-vinyl]-pyrimidin;
(E)-2-[2-(3-Chlor-phenyl)-vinyl]-4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin;
(E)-2-[2-(2,4-Dichlor-phenyl)-vinyl]-4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin;
(E)-3-[2-(4-Methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-benzonitril;
(E)-3-{2-[4-(3-Methyl-azetidin-1-yl)-6-methyl-pyrimidin-2-yl]-vinyl}-benzonitril;
(E)-2-[2-(3-Methoxy-phenyl)-vinyl]-4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin;
(E)-{3-[2-(4-Methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-phenyl}-methanol;
(E)-2-[2-(3,4-Difluor-phenyl)-vinyl]-4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin;
(E)-2-[2-(4-Fluor-3-chlor-phenyl)-vinyl]-4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin;
(E)-Methyl-[2-(2-pyridin-4-yl-vinyl)-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin-4-yl]-amin.
-
Verfahren
zur Herstellung von Verbindungen der Formel I sind ein Gegenstand
der Erfindung.
-
Die
Substituenten und Indizes, die in der folgenden Beschreibung der
Verfahren verwendet werden, haben die oben angegebene Bedeutung,
sofern nicht anderes angegeben.
-
Verbindungen
der Formel I können
durch die folgenden Verfahren erhalten werden:
Gemäß Schema
1 können
Verbindungen der allgemeinen Formel II, bei der Hal Chlor oder Brom
bedeutet, mit den entsprechenden Amine in einem geeigneten Lösungsmittel,
wie Methanol, Isopropanol oder THF – oder ohne Lö sungsmittel – umgesetzt
werden, um die Aminoderivate der allgemeinen Formel III selektiv
zu erhalten. Die Verbindungen des allgemeinen Typs III können dann
in einer Pd-katalysierten Kopplungsreaktion (Reaktion vom Heck-Typ;
für einen Überblick:
M. Beller et al.: ,Palladium-catalysed olefination of aryl halides
and related transformations',
Transition Metals for Organic Synthesis, Band 1, 1998, Wiley-VCH)
mit entsprechenden Olefinen XI, wie oben definiert, in Gegenwart
von Phosphinen, wie Tris-(o-tolyl)phosphin oder Tri-t-butylphosphin
in DMF und mit NaHCO
3 oder CsCO
3 als
Base umgesetzt werden, um Verbindungen der allgemeinen Formel I
zu erhalten. In dem Fall, wo Gemische von Isomeren erhalten werden,
können
diese Isomere durch Chromatographie getrennt werden. Alternativ
kann Verbindung III mit einem entsprechenden Acetylenderivat der Formel
CH≡C-R
4 (XIV) in einer Sanagashira-Kopplung mit
Pd(PPh
3)
4, CuI in
Triethylamin als Base und Lösungsmittel
(für ein
allgemeines Verfahren: K. Sonogashira in Synthesis, 1977, S. 777),
gefolgt von Reduktion entweder mittels Hydrierung mit einem Lindlar-Katalysator
in Ethanol oder Benzol als Lösungsmittel
(für ein analoges
Verfahren: X. Huang, Synthesis 1995, S. 769) oder mit Natriumbis-(2-methoxy)aluminiumhydrid (Red-A1)
in einem geeigneten Lösungsmittel,
wie THF (für
ein allgemeines Verfahren: M. F. Semmelhack, J. Org. Chem., 1975,
S. 3619), umgesetzt werden. Schema
1
- (b) Alternativ können, gemäß Schema
1, Verbindungen der allgemeinen Formel I aus Verbindungen des Typs
IV durch Umsetzen mit den entsprechenden Aldehyden XII in Essigsäureanhydrid
oder Propionsäureanhydrid
als Lösungsmittel
bei erhöhten
Temperaturen in analoger Weise zu einem von A. Fujita (Chem. Pharm
Bull, 1965, S. 1183) beschriebenen Verfahren erhalten werden.
- (c) Eine weitere Alternative, die in Schema 2 zusammengefaßt ist,
besteht aus der Umsetzung eines Methylhydroxypyrimidins der Formel
V mit einem entsprechenden Aldehyd in einer Kondensation vom Aldol-Typ,
wie oben, um Verbindungen der Formel VI zu erhalten. In Fällen, wo
R3 Me ist, reagiert entweder eine der Me-Gruppen
selektiv mit dem Aldehyd (in Abhängigkeit
der A2- und A1-Definitionen)
oder die erhaltenen Gemische werden durch Chromatographie getrennt,
um die Verbindungen der allgemeinen Formel VI zu erhalten. Die Umwandlungen
zu Verbindungen der Formel I können
gemäß einer
Standardreaktionssequenz, umfassend Halogenierung mit z.B. POCl3 (oder POBr3), um
Verbindungen des Typs VII zu erhalten, und anschließende Substitution
mit entsprechenden Aminen, wie oben beschrieben, erreicht werden. Schema
2
- (d) Eine weitere Alternative, um Verbindungen des Typs I herzustellen,
besteht darin, Pyrimidinylaldehyde des allgemeinen Typs VIII mit
geeigneten Wittigsalzen umzusetzen, wie in Schema 3 dargestellt,
oder geeignet substituierte Wittigsalze des Typs IX mit den entsprechenden
Aldehyden zu kondensieren.
-
Die
Verbindungen der Formel IX können
aus VIII durch Standardumwandlung erhalten werden, die in der Technik
bekannt ist (Reduktion des Aldehyds, Halogenierung gefolgt von Wittigsalzbildung).
In Abhängigkeit
der Reaktionsbedingungen können
Gemische aus (E)- und (Z)-Isomeren erhalten werden, die durch chromatographische
Verfahren (z.B. präparative
HPLC) getrennt werden können,
oder die thermodynamisch stabileren (E)-Isomere 1a bzw. die kinetisch
favorisierten (Z)-Isomere 1b können
als Hauptprodukte erhalten werden. Daher kann unter 'salzfreien' und 'stark verdünnbaren' Bedingungen in THF
als Lösungsmittel
das (Z)-Isomer beispielsweise selektiv erhalten werden, wohingegen
in Gegenwart von Lithiumsalzen und unter ,hohen Konzentrations'-Bedingungen das
(E)-Isomer erhalten werden kann (für einen allgemeinen Überblick:
W. Carruthers: Some Modern Methods of Organic Synthesis, 2. Auflage,
Cambridge Texts in Chemistry und Biochemistry, 1978 und: B. E. Maryanoff
J. Org. Chem. 1986, S. 3302). Schema
3

R' bedeutet
z.B. Phenyl.
-
Herstellung der Zwischenprodukte:
-
Die
Ausgangsmaterialien der allgemeinen Formel III sind entweder in
der Literatur bekannt oder können
unter Anwendung klassischer Verfahren der Pyrimidinsynthese und
anschließende
Umwandlung einer funktionellen Gruppe von Amidinen (oder Harnstoff)
und Malonsäurederivaten
erhalten werden, wie in Schema 4 dargestellt – wobei die Definitionen von
A2 und A1 und R3 in Betracht gezogen werden. Die Halogenierung der
Pyrimidin-diolzwischenprodukte X, um Verbindungen der allgemeinen
Formel II bereitzustellen, kann mit z.B. POCl3 oder
POBr3 erreicht werden, wie oben beschrieben.
-
-
Alternativ
können,
z.B. wenn R3 Alkoxy oder Amino ist und A2 CH ist und A1 N
ist, Verbindungen der allgemeinen Formel III aus 2,4,6-Tribrompyrimidin
(Langley et al. JACS, 1956, S. 2136) durch sequentielle Substitutionsreaktionen
erhalten werden, gefolgt von chromatographischer Trennung in Fällen, wo
Gemische von Produkten erhalten werden – in analoger Weise zu Verfahren,
die oben beschrieben sind und im wesentlichen in der Technik bekannt
sind.
-
-
Verbindungen
der Formel IV, von denen die Pyrimidinylaldehyde der Formel VIII
durch Oxidation gemäß der allgemeinen
Verfahren, wie in der Literatur beschrieben: z.B. H. Yamanaka, Chem.
Pharm. Bull, 1984, S. 2005, erhal ten werden können, sind im wesentlichen
in der Literatur bekannt (z.B. J. Org. Chem. 1987, S. 10l7). Verbindungen
der allgemeinen Formel V sind entweder kommerziell erhältlich,
in der Literatur beschrieben oder durch Standardverfahren der Pyrimidinsynthese
in analoger Weise zu den Sequenzen, die in Schema 4 dargestellt
sind, leicht zu erhalten. Daher können aus der Kondensation eines
Amidins gemäß Schema
4 mit Alkylacetoacetat Verbindungen der allgemeinen Formel V erhalten
werden, wobei A2 N ist, A1 CH
ist. Verbindungen der Formel V (worin A2 CH
ist, A1 N ist, R3 nicht
Alkoxy oder Amino ist) können
wie für
Xb, Schema 4, indem Harnstoff durch Acetamidin ausgetauscht wird,
und in den Fällen,
wo R3 Alkoxy oder Amino ist, aus Methylamidin
und Malonester (oder Alkylcyanoacetat, wobei R3 Amino
ist) in analoger Weise zu Xa, Schema 4, gefolgt von Umwandlungen
von funktionellen Gruppen, die in der Literatur bekannt sind, hergestellt
werden.
-
Wenn
ein Gemisch von Verbindungen gemäß Formel
Ia und Ib gemäß irgendeiner
der genannten Reaktionen erhalten wird, erfolgt eine Trennung möglicherweise
durch in der Technik bekannte Verfahren, wie Chromatographie.
-
Ein
bevorzugtes Verfahren zur Herstellung einer Verbindung der Formel
I umfaßt
eine der folgenden Reaktionen:
-
-
Umsetzung
einer Verbindung gemäß Formel
III in Gegenwart einer Verbindung der Formel XI, worin R1, R2, R3,
R4, A1 und A2 wie in einem der Ansprüche 1 bis 9 definiert sind
und Hal Chlor oder Brom bedeutet. In einem bevorzugten Aspekt wird
die obige Reaktion in Gegenwart eines Übergangsmetallkatalysators,
insbesondere Palladium, und insbesondere in Gegenwart eines Phosphins
durchgeführt.
-
-
Umsetzung
einer Verbindung gemäß Formel
IV in Gegenwart einer Verbindung der Formel XII, worin R1, R2, R3,
R4, A1 und A2 wie in einem der Ansprüche 1 bis 9 definiert sind;
-
-
Umsetzung
einer Verbindung gemäß Formel
VII in Gegenwart einer Verbindung der Formel XIII, worin R1, R2, R3,
R4, A1 und A2 wie in einem der Ansprüche 1 bis 9 definiert sind
und Hal Chlor oder Brom bedeutet;
-
-
Umsetzung
einer Verbindung gemäß Formel
III in Gegenwart einer Verbindung der Formel XIV und anschließende Reduktion,
wobei R1, R2, R3, R4, A1 und
A2 wie in einem der Ansprüche 1 bis
9 definiert sind und Hal Chlor oder Brom bedeutet.
-
Bevorzugte
Zwischenprodukte der Formel III sind:
2-Chlor-4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin;
2-Brom-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin-4-yl-methyl-amin.
-
Bevorzugte
Zwischenprodukte der Formel VI und VII sind:
(E)-4-Chlor-2-[2-(3-chlor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin;
(E)-4-Chlor-6-methyl-2-(2-thiophen-2-yl-vinyl)-pyrimidin;
(E)-4-Chlor-2-[2-(4-methoxy-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin;
(E)-4-Chlor-2-[2-(2,4-dimethoxy-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin;
(E)-4-[2-(4-Chlor-6-methyl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-benzonitril;
(E)-4-Chlor-2-[2-(3,4-dichlor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin;
4-Chlor-2-[2-(2,4-dichlor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin;
(E)-4-Chlor-2-[2-(2,4-dichlor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin;
(E)-3-[2-(4-Chlor-6-methyl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-benzonitril;
(E)-3-[2-(4-Chlor-6-methyl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-benzonitril;
(E)-4-Chlor-2-[2-(3-chlor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin;
(E)-3-[2-(4-Chlor-6-methyl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-benzonitril;
(E)-4-Chlor-2-[2-(3-chlor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin;
(E)-3-[2-(4-Chlor-6-methyl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-benzonitril;
(E)-3-[2-(4-Chlor-6-methyl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-benzonitril;
(E)-4-Chlor-2-[2-(4-dimethylamino-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin;
(E)-2-(2-Benzo[1,3]dioxol-5-yl-vinyl)-4-chlor-6-methyl-pyrimidin;
(E)-4-Chlor-2-[2-(3-methoxy-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin;
(E)-4-Chlor-2-[2-(3-methoxy-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin;
(E)-2-[2-(3-Methoxy-phenyl)-vinyl]-4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin;
(E)-3-[2-(4-Chlor-6-methyl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-benzonitril;
(E)-3-[2-(4-Chlor-6-methyl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-benzonitril;
(E)-3-[2-(4-Methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-benzonitril;
(E)-4-Chlor-6-methyl-2-[2-(4-methylsulfanyl-phenyl)-vinyl]-pyrimidin;
(E)-4-Chlor-6-methyl-2-[2-(4-methyl-sulfanyl-phenyl)-vinyl]-pyrimidin;
(E)-4-Chlor-6-methyl-2-[2-(3-fluor-phenyl)-vinyl]-pyrimidin;
(E)-4-Chlor-6-methyl-2-[2-(3-fluor-phenyl)-vinyl]-pyrimidin;
(E)-2-[2-(3-Benzyloxy-phenyl)-vinyl]-4-chlor-6-methyl-pyrimidin;
(E)-3-[2-(4-Chlor-6-methyl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-benzoesäuremethylester;
(E)-3-[2-(4-Methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-benzoesäuremethylester;
(E)-4-Chlor-2-[2-(3,4-difluor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin;
(E)-4-Chlor-2-[2-(2,4-difluor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin;
(E)-4-Chlor-2-[2-(3-chlor-4-fluor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin;
(E)-3-[2-(4-Chlor-6-methyl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-4-methoxy-N,N-dimethylbenzolsulfonamid;
(E)-4-Chlor-2-[2-(3-nitro-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin;
(E)-4-Methyl-2-[2-(3-nitro-phenyl)-vinyl]-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin;
4-Chlor-2-[2-(3,5-dichlor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin.
-
Die
Verbindungen der Formel I, die oben für die Verwendung als therapeutisch
aktive Substanzen beschrieben wurden, sind ferner ein Gegenstand
der Erfindung.
-
Auch
ein Gegenstand der Erfindung sind Verbindungen, die oben für die Herstellung
von Medikamenten zur Prophylaxe und Therapie von Erkrankungen, die
durch Störungen
verursacht werden, die mit dem NPY-Rezeptor in Verbindung stehen,
insbesondere für
die Herstellung von Medikamenten zur Prophylaxe und Therapie von
Arthritis, Diabetes und insbesondere Eßstörungen und Fettleibigkeit,
beschrieben sind.
-
Ebenso
sind pharmazeutische Zusammensetzungen, umfassend eine Verbindung
der Formel I, wie oben beschrieben, und einen therapeutisch inerten
Träger,
ein Gegenstand der Erfindung.
-
Ein
weiterer Gegenstand der Erfindung ist die obige pharmazeutische
Zusammensetzung, umfassend ferner eine therapeutisch wirksame Menge
eines Lipaseinhibitors. Ein bevorzugter Lipaseinhibitor ist Orlistat.
-
Ein
Gegenstand der Erfindung ist ebenso die Verwendung der Verbindungen,
die oben für
die Herstellung von Medikamenten, insbesondere für die Behandlung und Prophylaxe
von Arthritis, Diabetes und insbesondere Eßstörungen und Fettleibigkeit beschrieben
sind.
-
Ein
weiterer Gegenstand der Erfindung umfaßt Verbindungen, die gemäß einem
der beschriebenen Verfahren hergestellt werden.
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Die
Verbindungen der Erfindung können
vorzugsweise in einem Verfahren der Behandlung von Fettleibigkeit
bei einem Menschen, der einer solchen Behandlung bedarf, verwendet
werden, was die Verabreichung einer therapeu tisch wirksamen Menge
einer Verbindung gemäß Formel
I und eine therapeutisch wirksame Menge eines Lipaseinhibitors,
vorzugsweise, worin der Lipaseinhibitor Orlistat ist, an einen Menschen umfaßt. In dem
genannten Verfahren erfolgt die Verabreichung gleichzeitig, getrennt
oder nacheinander.
-
Eine
weitere bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung einer Verbindung der
Formel I bei der Herstellung eines Medikaments zur Behandlung und
Vorbeugung von Fettleibigkeit bei einem Patienten, der ferner eine
Behandlung mit einem Lipaseinhibitor, vorzugsweise, worin der Lipaseinhibitor
Orlistat ist, erfährt.
-
Assayverfahren
-
Klonen von Maus-NPY5-Rezeptor-cDNAs:
-
Die
Voll-Längen-cDNA,
die den Maus-NPY5-Rezeptor (mNPY5-Rezeptor) kodiert, wurde durch
Mausgehirn-cDNA unter Verwendung spezieller Primer, konstruiert,
basierend auf der veröffentlichten
Sequenz, und Pfu DNA-Polymerase (Stratagene), amplifiziert. Das
Amplifikationsprodukt wurde in den Säugerexpressionsvektor pcDNA3
unter Verwendung von Eco RI- und XhoI-Restriktionsorten subkloniert.
Positive Klone wurden sequenziert und ein Klon, der die veröffentliche
Sequenz kodiert, wurde für
die Erzeugung stabiler Zellklone gewählt.
-
Stabile Transfektion:
-
Menschliche
embryonale Nieren-293-Zellen (HEK293) wurde mit 10 μg mNPY5 DNA
unter Verwendung des Lipofectaminreagens (Gibco BRL) gemäß den Anweisungen
des Herstellers transfektiert. Zwei Tage nach der Transfektion wurde
die Geneticin-Selektion (1 mg/ml) initiiert und verschiedene stabile
Klone wurden isoliert. Ein Klon wurde ferner zur pharmakologischen
Charakterisierung verwendet.
-
Radioligandenkonkurrenzbindung:
-
Menschliche
embryonale Nieren-293-Zellen (HEK293), die den rekombinanten Maus-NPY5-Rezeptor (mNPY5)
exprimieren, wurden durch drei Gefrier/Taukreisläufe in hypotonischem Trispuffer
(5 mM, pH 7,4, 1 mM MgCl2) aufgeschlossen,
homogenisiert und bei 72.000 × g
für 15
min zentrifugiert. Das Pellet wurde zweimal mit 75 mM Trispuffer,
pH 7,4, enthaltend 25 mM MgCl2 und 250 mM
Saccharose, 0,1 mM Phenylmethylsulfonylfluorid und 0,1 mM 1,10-Phenanthrolin,
gewaschen, in demselben Puffer resuspendiert und in aliquoten Teilen
bei –80°C gelagert.
Das Protein wurde gemäß dem Verfahren
von Lowry unter Verwendung von Rinderserumalbumin (BSA) als Standard
bestimmt.
-
Radioligandenkonkurrenzbindungsassays
wurden in 250 μl
25 mM Hepespuffer (pH 7,4, 2,5 mM CaCl2,
1 mM MgCl2), 1% Rinderserumalbumin und 0,01%
NaN3, enthaltend 5 μg Protein, 100 pM [125I]
markiertes Peptid YY (PYY) und 10 μl DMSO, enthaltend zunehmende
Mengen nicht markierte Testverbindungen, durchgeführt. Nach
der Inkubation für
1 h bei 22°C
wurden der gebundene und freie Ligand durch Filtration über Glasfaserfilter
getrennt. Die nicht-spezifische Bindung wurde in Gegenwart von 1 μM nicht markiertem PYY
bewertet. Die spezifische Bindung wird als Differenz zwischen der
gesamten Bindung und der nicht spezifischen Bindung definiert. Die
IC50-Werte werden als die Konzentration
an Antagonist definiert, die 50% der Bindung von [125I]
markiertem Neuropeptid Y verschiebt. Er wird durch lineare Regressionsanalyse
nach logit/log-Transformation der Bindungsdaten bestimmt.
-
Die
Ergebnisse, die in dem vorstehenden Test unter Verwendung repräsentativer
Verbindungen der Erfindung als Testverbindungen erhalten wurden,
werden in der folgenden Tabelle gezeigt:
-
-
Bevorzugte
Verbindungen, wie oben beschrieben, haben IC50-Werte
unter 1000 nM; stärker
bevorzugte Verbindungen haben IC50-Werte
unter 100 nM, insbesondere unter 10 nM. Die am stärksten bevorzugten Verbindungen
haben IC50-Werte unter 1 nM. Diese Ergebnisse
wurden unter Verwendung des vorstehenden Tests erhalten.
-
Die
Verbindungen der Formel I und ihre pharmazeutisch verwendbaren Salze
und Ester können
als Medikamente verwendet werden (z.B. in Form von pharmazeutischen
Präparaten).
Die pharmazeutischen Präparate
können
innerlich, wie oral (z.B. in Form von Tabletten, Tabletten in Hüllenform,
Dragees, harten und weichen Gelatinekapseln, Lösungen, Emulsionen oder Suspensionen),
nasal (z.B. in Form von Nasensprays) oder rektal (z.B. in Form von
Zäpfchen)
verabreicht werden. Die Verabreichung kann jedoch auch parenteral, wie
beispielsweise intramuskulär
oder intravenös
(z.B. in Form von Injektionslösungen)
erfolgen.
-
Die
Verbindungen der Formel I und ihre pharmazeutisch verwendbaren Salze
und Ester können
mit pharmazeutisch inerten, anorganischen oder organischen Hilfsmitteln
für die
Herstellung von Tabletten, Tabletten in Hüllenform, Dragees und harten
Gelatinekapseln verarbeitet werden. Laktose, Maisstärke oder
Derivate davon, Talk, Stearinsäure
oder ihre Salze usw. können
verwendet werden, beispielsweise als solche Hilfsmittel für Tabletten,
Dragees und harte Gelatinekapseln.
-
Geeignete
Hilfsmittel für
weiche Gelatinekapseln sind beispielsweise pflanzliche Öle, Wachse,
Fette, halbfeste Substanzen und flüssige Polyole, usw.
-
Geeignete
Hilfsmittel für
die Herstellung von Lösungen
und Sirups sind beispielsweise Wasser, Polyole, Saccharose, Invertzucker,
Glukose, usw.
-
Geeignete
Hilfsmittel für
Injektionslösungen
sind beispielsweise Wasser, Alkohole, Polyole, Glycerol, pflanzliche Öle, usw.
-
Geeignete
Hilfsmittel für
Zäpfchen
sind beispielsweise natürliche
oder gehärtete Öle, Wachse,
Fette, halbfeste oder flüssige
Polyole, usw.
-
Außerdem können die
pharmazeutischen Präparate
Konservierungsmittel, Lösungsvermittler,
Viskositätssteigernde
Substanzen, Stabilisatoren, Feuchthaltemittel, Emulgatoren, Süßungsmittel,
Farbstoffe, Geschmacksstoffe, Salze zur Variierung des osmotischen
Druckes, Puffer, Maskierungsmittel oder Antioxidationsmittel enthalten.
Sie können
außerdem
noch andere therapeutisch wertvolle Substanzen enthalten.
-
Gemäß der Erfindung
können
die Verbindungen der Formel I und ihre pharmazeutisch verwendbaren Salze
und Ester für
die Prophylaxe und Behandlung von Arthritis, Diabetes und insbesondere
Eßstörungen und
Fettleibigkeit verwendet werden. Die Dosierung kann innerhalb breiter
Grenzen variieren und wird natürlich
auf die individuellen Erfordernisse in jedem besonderen Fall angepaßt. Im allgemeinen
sollte im Fall der oralen Verabreichung eine tägliche Dosis von etwa 0,1 mg
bis 20 mg pro kg Körpergewicht,
vorzugsweise etwa 0,5 mg bis 4 mg pro kg Körpergewicht (z.B. etwa 300
mg pro Person), geteilt in vorzugsweise 1–3 einzelne Dosen, die beispielsweise
aus gleichen Mengen bestehen können,
geeignet sein. Es ist jedoch offensichtlich, daß die zuvor angegebene obere
Grenze überschritten
werden kann, wenn dies erforderlich zu sein scheint.
-
Die
Erfindung wird hierin nachstehend durch Beispiele veranschaulicht,
die keine einschränkenden
Eigenschaften ausweisen.
-
Beispiele
-
Die
Herstellung der Verbindungen der Beispiele 1–11 kann wie folgt erreicht
werden:
-
Allgemeines Verfahren
zur Kondensation von 2,4-Dimethyl-6-[dialkylamino]-pyrimidinen mit
aromatischen Aldehyden:
-
Ein
Gemisch aus dem Pyrimidinderivat (1 mmol) und dem aromatischen Aldehyd
(1,0–1,5
mmol) wurde unter Rückfluß in Propionsäureanhydrid
(0,4 ml) erhitzt, bis der Aldehyd vollständig umgesetzt war (2–8 h). Nach
dem Abkühlen
wurde die Lösung
mit Ether verdünnt,
mit 2 M wässeriger
NaOH-Lösung
und Salzlösung gewaschen,
getrocknet (MgSO4) und eingedampft. Die
Regioisomere wurden durch SiO2-Chromatographie unter
Verwendung eines Cyclohexan-Ether-Gradienten isoliert.
-
Demgemäß wurden
hergestellt:
-
Beispiele 1 und 2
-
Aufgrund
der Umsetzung von 2,4-Dimethyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin (J. Org.
Chem. 1987, 52, 1017; 200 mg, 1,13 mmol) mit 3-Trifluormethylbenzaldehyd
(196 mg, 1,13 mmol):
(E)-2-Methyl-4-pyrrolidin-1-yl-6-[2-(3-trifluormethyl-phenyl)-vinyl]-pyrimidin
(59 mg, 16%) als gebrochen weißer
Feststoff. ISP-Massenspektrum, m/e: 334,2 (M + 1 berechnet für C18H18F3N3: 334).
(E)-4-Methyl-6-pyrrolidin-1-yl-2-[2-(3-trifluormethyl-phenyl)-vinyl]-pyrimidin
(33 mg, 9%) als weißer
Feststoff. ISP-Massenspektrum, m/e: 334,3 (M + 1 berechnet für C18H18F3N3: 334).
-
Beispiele 3 und 4
-
Aufgrund
der Umsetzung von 2,4-Dimethyl-6-piperidin-1-yl-pyrimidin (J. Org.
Chem. 1987, 52, 1017; 221 mg, 1,15 mmol) mit 3-Trifluormethylbenzaldehyd
(231 mg, 1,33 mmol):
(E)-2-Methyl-4-piperidin-1-yl-6-[2-(3-trifluormethyl-phenyl)-vinyl]-pyrimidin
(147 mg, 37%) als hellgelbes Öl. ISP-Massenspektrum,
m/e: 348,4 (M + 1 berechnet für
C19H20F3N3: 348).
(E)-4-Methyl-6-piperidin-1-yl-2-[2-(3-trifluormethyl-phenyl)-vinyl]-pyrimidin
(33 mg, 8%) als hellgelbes Öl. ISP-Massenspektrum,
m/e: 348,4 (M + 1 berechnet für
C19H20F3N3: 348).
-
Beispiel 5 und 6
-
Aufgrund
der Umsetzung von 4-(2,6-Dimethyl-pyrimidin-4-yl)-morpholin (J.
Org. Chem. 1987, 52, 1017; 200 mg, 1,03 mmol) und 3-Trifluormethylbenzaldehyd
(270 mg, 1,55 mmol):
(E)-4-{2-Methyl-6-[2-(3-trifluormethyl-phenyl)-vinyl]-pyrimidin-4-yl}-morpholin
(58 mg, 16%) als gebrochen weißer
Feststoff. ISP-Massenspektrum, m/e: 350,3 (M + 1 berechnet für C18H18F3N3O: 350).
(E)-4-{6-Methyl-2-[2-(3-trifluormethyl-phenyl)-vinyl]-pyrimidin-4-yl}-morpholin
(54 mg, 15%) als gebrochen weißer
Feststoff. ISP-Massenspektrum, m/e: 350,3 (M + 1 berechnet für C18H18F3N3O: 350).
-
Beispiel 7 und 8
-
- a) Aufgrund der Umsetzung von 2-(2,6-Dimethyl-pyrimidin-4-yl)-1,2,3,4-tetrahydro-isochinolin
(200 mg, 0,836 mmol) mit 3-Trifluormethylbenzaldehyd (167 mg, 0,961
mmol):
(E)-2-{2-Methyl-6-[2-(3-trifluormethyl-phenyl)-vinyl]-pyrimidin-4-yl}-1,2,3,4-tetrahydro-isochinolin
(132 mg, 40%) als gelbes Öl.
ISP-Massenspektrum, m/e: 396,3 (M + 1 berechnet für C23H20F3N3: 396).
(E)-2-{6-Methyl-2-[2-(3-trifluormethyl-phenyl)-vinyl]-pyrimidin-4-yl}-1,2,3,4-tetrahydro-isochinolin
(58 mg, 18%) als gelbes Öl.
ISP-Massenspektrum, m/e: 396,3 (M + 1 berechnet für C23H20F3N3: 396).
Herstellung des Ausgangsmaterials:
- b) Ein Gemisch aus 4-Chlor-2,6-dimethylpyrimidin (Chem. Ber.
1902, 35, 1575; 1,24 g, 8,70 mmol) und 1,2,3,4-Tetrahydroisochinolin
(3,47 g, 26,1 mmol) wurde bei Raumtemperatur für 3 h gerührt. Der gebildete Feststoff
wurde dann in Toluol (15 ml) und 1 M wässerigem Kaliumphosphatpuffer
(pH 6,85, 15 ml) gelöst. Die
organische Schicht wurde abgetrennt, mit Salzlösung gewaschen, getrocknet
(MgSO4) und eingedampft. Die Umkristallisierung
in Hexan (150 ml) ergab 2-(2,6-Dimethyl-pyrimidin-4-yl)-1,2,3,4-tetrahydro-isochinolin
(1,71 g, 82%) als kristallinen hellgelben Feststoff. EI-Massenspektrum,
m/e: 239,1 (M berechnet für
C15H17N3:
239).
-
Beispiel 9
-
Aufgrund
der Umsetzung von 2,4-Dimethyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin (J. Org.
Chem. 1987, 52, 1017; 200 mg, 1,13 mmol) mit 3-Nitrobenzaldehyd
(196 mg, 1,30 mmol):
(E)-2-Methyl-4-[2-(3-nitro-phenyl)-vinyl]-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin
(41 mg, 12%) als gelber Feststoff. EI-Massenspektrum, m/e: 310,1 (M berechnet
für C17H18N4O2: 310).
-
Beispiel 10 und 11
-
Aufgrund
der Umsetzung von 2,4-Dimethyl-6-piperidin-1-yl-pyrimidin (J. Org.
Chem. 1987, 52, 1017; 200 mg, 1,05 mmol) und 3-Nitrobenzaldehyd
(182 mg, 1,20 mmol):
(E)-2-Methyl-4-[2-(3-nitro-phenyl)-vinyl]-6-piperidin-1-yl-pyrimidin
(30 mg, 9%) als gelber Feststoff. ISP-Massenspektrum, m/e: 325,4 (M + 1 berechnet
für C23H20F3N3: 325).
(E)-4-Methyl-2-[2-(3-nitro-phenyl)-vinyl]-6-piperidin-1-yl-pyrimidin
(22 mg, 6%) als gelber Feststoff. ISP-Massenspektrum, m/e: 325,4 (M + 1 berechnet
für C23H20F3N3: 325).
-
Beispiel 12
-
- a) Ein Gemisch aus 66 mg (0,25 mmol) (E)-4-Chlor-2-[2-(3-chlor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin
und 0,89 g (12,5 mmol) Pyrrolidin wurde bei 60°C für 1,5 h erhitzt, wonach die
Umsetzung gemäß der DC-Analyse (CH2Cl2/EtOAc: 4/1)
beendet wurde. Der Überschuß Pyrrolidin
wurde im Vakuum entfernt und der Rest wurde auf einer Kieselgelchromatographiesäule (eluiert
mit CH2Cl2/EtOAc:
4/1) gereinigt. Die gereinigten Fraktionen wurden vereinigt, im
Vakuum evakuiert, der feste Rest wurde mit Ether verrieben und durch
Saugen abfiltriert, wodurch (E)-2-[2-(3-Chlor-phenyl)-vinyl]-4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin
(61 mg, 80%) als gebrochen weißer
kristalliner Feststoff erhalten wurde. ISP-Massenspektrum, m/e:
300,3 (M + 1 berechnet für
C17H18ClN3: 300).
Herstellung des Ausgangsmaterials:
- b) 1,24 g (10 mmol) 2,4-Dimethyl-6-hydroxypyrimidin in Essigsäureanhydrid
(2,8 ml) wurden bei RT mit 1,41 g (10 mmol) 3-Chlorbenzaldehyd behandelt
und das Gemisch wurde für
5 Stunden bei 145°C
bis zur Beendigung der Umsetzung gemäß der DC-Analyse erhitzt. Das
Reaktionsgemisch wurde auf RT abgekühlt, der kristalline Feststoff,
der sich gebildet hatte, wurde durch Saugen abfiltriert und mit
Diethylether gewaschen, wodurch 1,92 g (78%) des gewünschten
(E)-2-[2-(3-Chlor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin-4-ols als gebrochen
weiße
Kristalle erhalten wurden. EI-Massenspektrum, m/e: 246,1 (M berechnet
für C13H11ClN2O:
246).
- c) 0,246 g (1 mmol) (E)-2-[2-(3-Chlor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin-4-ol
wurden mit 1,83 ml (20 mmol) POCl3 behandelt
und anschließend
bei 130°C
für 4,5
Stunden erhitzt. Das Gemisch wurde auf RT abgekühlt, im Vakuum konzentriert
und der Rest wurde zwischen EtOAc, Wasser und gesättigtem
KHCO3 verteilt. Die organische Schicht wurde
abgetrennt, über
Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum konzentriert. Der Rest wurde
auf eine kurze Kieselgelsäule
mit CH2Cl2/Hexan
(3:2) als Elutionsmittel aufgetragen. Die Kombination der gereinigten
Fraktionen und die Konzentration im Vakuum ergaben 188 mg (71%)
des gewünschten
(E)-4-Chlor-2-[2-(3-chlor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidins als weißen Feststoff.
EI-Massenspektrum, m/e: 264 (M berechnet für C13H10Cl2N2:
264)
-
Beispiel 13
-
- a) In analoger Weise zu Beispiel 12a) wurde
aus (E)-4-Chlor-6-methyl-2-(2-thiophen-2-yl-vinyl)-pyrimidin (71
mg, 0,3 mmol) und Pyrrolidin (1,24 ml, 15 mmol) (E)-4-Methyl-6-pyrrolidin-1-yl-2-(2-thiophen-2-yl-vinyl)-pyrimidin (55 mg,
66,7%) als gebrochen weißer
kristalliner Feststoff erhalten. EI-Massenspektrum, m/e: 271 (M
berechnet für
C15H17N3S:
271).
Herstellung des Ausgangsmaterials:
- b) In analoger Weise zu Beispiel 12b) wurde aus 2,4-Dimethyl-6-hydroxypyrimidin
(1,24 g, 10 mmol) und 2-Thiophencarboxaldehyd (1,12 g, 10 mmol)
in Essigsäureanhydrid
(E)-6-Methyl-2-(2-thiophen-2-yl-vinyl)-pyrimidin-4-ol (0,51 g, 23%) als gelber Feststoff
erhalten. EI-Massenspektrum, m/e: 218,1 (M berechnet für C11H10N2OS:
218).
- c) In analoger Weise zu Beispiel 12c) wurde durch Erhitzen von
(E)-6-Methyl-2-(2-thiophen-2-yl-vinyl)-pyrimidin-4-ol (0,38 g, 1,74 mmol) in
POCl3 (3,19 ml, 34,8 mmol) bei 130°C für 4,5 h
(E)-4-Chlor-6-methyl-2-(2-thiophen-2-yl-vinyl)-pyrimidin
(0,236 g, 57%) als hellgelber Feststoff erhalten. EI-Massenspektrum,
m/e: 236 (M berechnet für
C11H9ClN2S: 236).
-
Beispiel 14
-
- a) In analoger Weise zu Beispiel 12a) wurde
aus (E)-4-Chlor-2-[2-(4-methoxy-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin (78 mg,
0,3 mmol) und Pyrrolidin (1,24 ml, 15 mmol) (E)-2-[2-(4-Methoxy-phenyl)-vinyl]-4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin
(58 mg, 66,7%) als gebrochen weißer kristalliner Feststoff
erhalten. ISP-Massenspektrum, m/e: 296,4 (M + 1 berechnet für C18H21N3O:
296).
Herstellung des Ausgangsmaterials:
- b) In analoger Weise zu Beispiel 12b) wurde aus 2,4-Dimethyl-6-hydroxypyrimidin
(1,24 g, 10 mmol) und 4-Methoxybenzaldehyd (1,36 g, 10 mmol) in
Essigsäureanhydrid
(E)-2-[2-(4-Methoxy-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin-4-ol (0,304 g, 12,5%) als
gelber Feststoff erhalten. EI-Massenspektrum, m/e: 242,1 (M berechnet
für C14H14N2O2: 242).
- c) In analoger Weise zu Beispiel 12c) wurde durch Erhitzen von
(E)-2-[2-(4-Methoxy-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin-4-ol (0,3 g, 1,24
mmol) in POCl3 (2,27 ml, 24,76 mmol) bei
130°C für 4,5 h (E)-4-Chlor-2-[2-(4-methoxy-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin
(0,306 g, 94%) als hellgelber Feststoff erhalten. EI-Massenspektrum,
m/e: 260,1 (M berechnet für
C14H13ClN2O: 260).
-
Beispiel 15
-
- a) In analoger Weise zu Beispiel 12a) wurde
aus (E)-4-Chlor-2-[2-(2,4-dimethoxy-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin (87,2 mg,
0,3 mmol) und Pyrrolidin (1,24 ml, 15 mmol) (E)-2-[2-(2,4-Dimethoxy-phenyl)-vinyl]-4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin
(58 mg, 60%) als gebrochen weißer
kristalliner Feststoff erhalten. ISP-Massenspektrum, m/e: 326,4
(M + 1 berechnet für
C19H23N3O2: 326).
Herstellung des Ausgangsmaterials:
- b) In analoger Weise zu Beispiel 12b) wurde aus 2,4-Dimethyl-6-hydroxypyrimidin
(1,86 g, 15 mmol) und 2,4-Dimethoxybenzaldehyd (2,7 g, 15 mmol)
in Essigsäureanhydrid
(E)-2-[2-(2,4-Dimethoxy-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin-4-ol (0,864 g, 21%) als gelber
Feststoff erhalten. EI-Massenspektrum, m/e: 272,1 (M berechnet für C15H16N2O3: 272).
- c) In analoger Weise zu Beispiel 12c) wurde durch Erhitzen von
(E)-2-[2-(2,4-Dimethoxy-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin-4-ol (0,33 g, 1,22
mmol) in POCl3 (2,24 ml, 24,5 mmol) bei
130°C für 4,5 h 4-Chlor-2-[2-(2,4-dimethoxy-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin
(0,21 g, 60%) als hellgelber Feststoff erhalten. EI-Massenspektrum,
m/e: 290 (M berechnet für
C15H15ClN2O2: 290).
-
Beispiel 16
-
- a) In analoger Weise zu Beispiel 12a) wurde
aus (E)-4-[2-(4-Chlor-6-methyl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]benzonitril (102
mg, 0,4 mmol) und Pyrrolidin (1,65 ml, 20 mmol) (E)-4-[2-(4-Methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]benzonitril
(98 mg, 85%) als hellgelber kristalliner Feststoff erhalten. ISP-Massenspektrum,
m/e: 291,3 (M + 1 berechnet für
C18H18N4:
291).
Herstellung des Ausgangsmaterials:
- b) In analoger Weise zu Beispiel 12b) wurde aus 2,4-Dimethyl-6-hydroxypyrimidin
(1,24 g, 10 mmol) und 4-Cyanobenzaldehyd (1,31 g, 10 mmol) in Essigsäureanhydrid
(E)-4-[2-(4-Hydroxy-6-methyl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]benzonitril (2,13
g, 90%) als hellgelber Feststoff erhalten. EI-Massenspektrum, m/e:
237,1 (M berechnet für
C14H11N3O:
237).
- c) In analoger Weise zu Beispiel 12c) wurde durch Erhitzen von
(E)-4-[2-(4-Hydroxy-6-methyl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-benzonitril (0,71 g, 3
mmol) in POCl3 (5,49 ml, 60 mmol) bei 130°C für 4,5 h (E)-4-[2-(4-Chlor-6-methyl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-benzonitril
(0,59 g, 76%) als rosafarbener Feststoff erhalten. EI-Massenspektrum,
m/e: 255 (M berechnet für
C14H10ClN3: 255).
-
Beispiel 17
-
- a) In analoger Weise zu Beispiel 12a) wurde
aus (E)-4-Chlor-2-[2-(3,4-dichlor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin (74,9 mg,
0,25 mmol) und Pyrrolidin (1,03 ml, 12,5 mmol) (E)-2-[2-(3,4-Dichlor-phenyl)-vinyl]-4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin
(55 mg, 60%) als gebrochen weißer
kristalliner Feststoff erhalten. ISP-Massenspektrum, m/e: 334,2
(M + 1 berechnet für
C17H17Cl2N3: 334).
Herstellung
des Ausgangsmaterials:
- b) In analoger Weise zu Beispiel 12b) wurde aus 2,4-Dimethyl-6-hydroxypyrimidin
(1,24 g, 10 mmol) und 3,4-Dichlorbenzaldehyd (1,75 g, 10 mmol) in
Essigsäureanhydrid
(E)-2-[2-(3,4-Dichlor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin-4-ol (1,96 g, 70%) als hellgelber
Feststoff erhalten. EI-Massenspektrum, m/e: 280 (M berechnet für C13H10Cl2N2O: 280).
- c) In analoger Weise zu Beispiel 12c) wurde durch Erhitzen von
(E)-2-[2-(3,4-Dichlor-phenyl)-vinyl]-6-methylpyrimidin-4-ol (0,56 g, 2 mmol)
in POCl3 (3,66 ml, 40 mmol) bei 130°C für 4,5 h
(E)-4-Chlor-2-[2-(3,4-dichlor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin
(0,345 g, 58%) als rosafarbener Feststoff erhalten. EI-Massenspektrum,
m/e: 298 (M berechnet für
C13H9Cl3N2: 298).
-
Beispiel 18
-
- a) In analoger Weise zu Beispiel 12a) wurde
aus 4-Chlor-2-[2-(2,4-dichlor-phenyl)-vinyl]-6-methylpyrimidin (60
mg, 0,2 mmol) und Pyrrolidin (0,83 ml, 10 mmol) 2-[2-(2,4-Dichlor-phenyl)-vinyl]-4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin (48 mg,
70%) als gebrochen weißer
kristalliner Feststoff erhalten. ISP-Massenspektrum, m/e: 334,2
(M + 1 berechnet für
C17H17Cl2N3: 334).
Herstellung
des Ausgangsmaterials:
- b) In analoger Weise zu Beispiel 12b) wurde aus 2,4-Dimethyl-6-hydroxypyrimidin
(1,24 g, 10 mmol) und 2,4-Dichlorbenzaldehyd (1,75 g, 10 mmol) in
Essigsäureanhydrid
(E)-2-[2-(2,4-Dichlor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin-4-ol (2,08 g, 74%) als hellgelber
Feststoff erhalten. EI-Massenspektrum, m/e: 280 (M berechnet für C13H10Cl2N2O: 280).
- c) In analoger Weise zu Beispiel 12c) wurde durch Erhitzen von
(E)-2-[2-(2,4-Dichlor-phenyl)-vinyl]-6-methylpyrimidin-4-ol (0,5 g, 1,78
mmol) in POCl3 (3,26 ml, 35,6 mmol) bei
130°C für 4,5 h (E)-4-Chlor-2-[2-(2,4-dichlor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin
(0,491 g, 92%) als rosafarbener Feststoff erhalten. EI-Massenspektrum,
m/e: 298 (M berechnet für
C13H9Cl3N2: 298).
-
Beispiel 19
-
In
analoger Weise zu Beispiel 12 wurde aus (E)-4-Chloro-2-[2-(2,4-dichlor-phenyl)-vinyl]-6-methylpyrimidin
(60 mg, 0,2 mmol), Produkt von Beispiel 18c), und Cyclopropylamin
(0,7 ml, 10 mmol) (E)-Cyclopropyl-{2-[2-(2,4-dichlor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin-4-yl}-amin
(40 mg, 60%) als weißer
kristalliner Feststoff erhalten. ISP-Massenspektrum, m/e: 320,3 (M + 1 berechnet
für C17H17Cl2N3: 320).
-
Beispiel 20
-
- a) In analoger Weise zu Beispiel 12a) wurde
aus (E)-3-[2-(4-Chlor-6-methyl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-benzonitril (100
mg, 0,39 mmol) und Pyrrolidin (2 ml, 24 mmol) (E)-3-[2-(4-Methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-benzonitril
(81 mg, 72%) als kristalliner Feststoff erhalten. ISP-Massenspektrum,
m/e: 291,3 (M + 1 berechnet für
C18H18N4:
291).
Herstellung des Ausgangsmaterials:
- b) In analoger Weise zu Beispiel 12b) wurde aus 2,4-Dimethyl-6-hydroxypyrimidin
(1,1 g, 8,86 mmol) und 3-Cyanobenzaldehyd (1,16 g, 8,86 mmol) in
Essigsäureanhydrid
(E)-3-[2-(4-Hydroxy-6-methyl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]benzonitril (1,56
g, 74%) als gelber Feststoff erhalten. EI-Massenspektrum, m/e: 237
(M berechnet für
C14H11N3O:
237).
- c) In analoger Weise zu Beispiel 12c) wurde durch Erhitzen von
(E)-3-[2-(4-Hydroxy-6-methyl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-benzonitril (1 g, 4,21
mmol) in POCl3 (7,7 ml, 84,3 mmol) bei 130°C für 4,5 h (E)-3-[2-(4-Chlor-6-methyl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-benzonitril
(1,07 g, 99%) als orangefarbener Feststoff erhalten. EI-Massenspektrum,
m/e: 255 (M berechnet für
C14H10ClN3: 255).
-
Beispiel 21
-
In
analoger Weise zu Beispiel 12 wurde aus (E)-3-[2-(4-Chlor-6-methyl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-benzonitril
(100 mg, 0,39 mmol), Produkt von Beispiel 20c), und Cyclopropylamin
(2 ml, 28,6 mmol) (E)-3-[2-(4-Cyclopropylamino-6-methyl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-benzonitril
(86 mg, 80%) als gebrochen weißer
amorpher Feststoff erhalten. ISP-Massenspektrum, m/e: 277,3 (M +
1 berechnet für
C17H16N4:
277).
-
Beispiel 22
-
In
analoger Weise zu Beispiel 12 wurde aus (E)-4-Chlor-2-[2-(3-chlor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin (50
mg, 0,19 mmol), Produkt von Beispiel 12c), und Cyclopropylamin (2
ml, 28,6 mmol) (E)-{2-[2-(3-Chlor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin-4-yl}-cyclopropyl-amin
(35 mg, 63%) als gebrochen weißer
amorpher Feststoff erhalten. ISP-Massenspektrum, m/e: 286,2 (M +
1 berechnet für
C16H16ClN3: 286).
-
Beispiel 23
-
In
analoger Weise zu Beispiel 12 wurde aus (E)-3-[2-(4-Chlor-6-methyl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-benzonitril
(100 mg, 0,39 mmol), Produkt von Beispiel 20c), und Aminomethylcyclopropan
(2 ml, 23,3 mmol) unter Aminomethylcyclopropylumlagerung (E)-3-{2-[4-(3-Methyl-azetidin-1-yl)-6-methyl-pyrimidin-2-yl]-vinyl}-benzonitril (80
mg, 72%) als gebrochen weißer
amorpher Feststoff erhalten. ISP-Massenspektrum, m/e: 291,3 (M +
1 berechnet für
C18H18N4:
291).
-
Beispiel 24
-
In
analoger Weise zu Beispiel 12 wurde aus (E)-4-Chlor-2-[2-(3-chlor-phenyl)-vinyl]-6-methylpyrimidin (50
mg, 0,19 mmol), Produkt von Beispiel 12c), und Aminomethyl-cyclopropan
(2 ml, 23,3 mmol) unter Aminomethylcyclopropylumlagerung (E)-2-[2-(3-Chlor-phenyl)-vinyl]-4-methyl-6-(3-methyl-azetidin-1-yl)-pyrimidin
(37 mg, 63%) als weißer
amorpher Feststoff erhalten. ISP-Massenspektrum, m/e: 300,2 (M +
1 berechnet für
C17H18ClN3: 300).
-
Beispiel 25
-
In
analoger Weise zu Beispiel 12 wurde aus (E)-3-[2-(4-Chlor-6-methyl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-benzonitril
(100 mg, 0,39 mmol), Produkt von Beispiel 20c), und 3-Hydroxy-pyrrolidin
(2 ml, 21,3 mmol) (E)-3-{2-[4-(3-Hydroxy-pyrrolidin-1-yl)-6-methyl-pyrimidin-2-yl]-vinyl}-benzonitril
(86 mg, 96%) als hellgelber Feststoff erhalten. ISP-Massenspektrum,
m/e: 307,3 (M + 1 berechnet für
C18H18N4O:
307).
-
Beispiel 26
-
In
analoger Weise zu Beispiel 12 wurde aus (E)-3-[2-(4-Chlor-6-methyl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]benzonitril (100
mg, 0,39 mmol), Produkt von Beispiel 20c), und Butylamin (2 ml,
21,3 mmol) (E)-3-[2-(4-Butylamino-6-methyl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-benzonitril (82
mg, 72%) als amorpher gebrochen weißer Feststoff erhalten. ISP-Massenspektrum,
m/e: 293,3 (M + 1 berechnet für
C18H20N4:
293).
-
Beispiel 27
-
- a) In analoger Weise zu Beispiel 12a) wurde
aus (E)-4-Chlor-2-[2-(4-dimethylamino-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidine (100 mg,
0,37 mmol) und Pyrrolidin (2 ml, 24 mmol) (E)-Dimethyl-{4-[2-(4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl- pyrimidin-2-yl)-vinyl]-phenyl}-amin
(19 mg, 16,8%) als gelber amorpher Feststoff erhalten. ISP-Massenspektrum,
m/e: 309,2 (M + 1 berechnet für
C19H24N4:
309).
Herstellung des Ausgangsmaterials:
- b) In analoger Weise zu Beispiel 12b) wurde aus 2,4-Dimethyl-6-hydroxypyrimidin
(1,5 g, 12 mmol) und 4-Dimethylaminobenzaldehyd (1,8 g, 12 mmol)
in Essigsäureanhydrid
(E)-2-[2-(4-Dimethylamino-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin-4-ol (3,1 g) als
schwarzes Öl
erhalten, das bei der nächsten
Reaktion ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
- c) In analoger Weise zu Beispiel 12c) wurde durch Erhitzen von
2-[2-(4-Dimethylamino-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin-4-ol (2 g, 7,8 mmol)
in POCl3 (14,3 ml, 157 mmol) bei 130°C für 4,5 h
(E)-4-Chlor-2-[2-(4-dimethylamino-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin
(0,38 g, 18,5%) als dunkles Öl
erhalten. EI-Massenspektrum, m/e: 273 (M berechnet für C15H16ClN3:
273).
-
Beispiel 28
-
- a) In analoger Weise zu Beispiel 12a) wurde
aus (E)-2-(2-Benzo[1,3]dioxol-5-yl-vinyl)-4-chlor-6-methyl-pyrimidin (60 mg,
0,22 mmol) und Pyrrolidin (2 ml, 24 mmol) (E)-2-(2-Benzo[1,3]dioxol-5-yl-vinyl)-4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin
(55 mg, 81%) als gebrochen weißer
amorpher Feststoff erhalten. ISP-Massenspektrum, m/e: 310,2 (M +
1 berechnet für
C18H19N3O2: 310).
Herstellung des Ausgangsmaterials:
- b) In analoger Weise zu Beispiel 12b) wurde aus 2,4-Dimethyl-6-hydroxypyrimidin
(1,5 g, 12 mmol) und Piperonal (1,8 g, 12 mmol) in Essigsäureanhydrid
(E)-2-(2-Benzo[1,3]dioxol-5-yl-vinyl)-6-methyl-pyrimidin-4-ol (0,76
g, 24,5%) als gelber Feststoff erhalten. EI-Massenspektrum, m/e:
256 (M berechnet für C14H14N2O3: 256).
- c) In analoger Weise zu Beispiel 12c) wurde durch Erhitzen von
(E)-2-(2-Benzo[1,3]dioxol-5-yl-vinyl)-6-methylpyrimidin-4-ol (0,5 g, 1,95
mmol) in POCl3 (3,5 ml, 39 mmol) bei 130°C für 4,5 h
(E)-2-(2-Benzo[1,3]dioxol-5-yl-vinyl)-4-chlor-6-methyl-pyrimidin
(0,48 g, 90%) als gelber Feststoff erhalten. ISP-Massenspektrum,
m/e: 275,2 (M + 1 berechnet für
C14H11Cl2N2: 275).
-
Beispiel 29
-
- a) In analoger Weise zu Beispiel 12a) wurde
aus (E)-4-Chlor-2-[2-(3-methoxy-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin (60 mg,
0,22 mmol) und Pyrrolidin (2 ml, 24 mmol) (E)-2-[2-(3-Methoxy-phenyl)-vinyl]-4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin
(60 mg, 97%) als gebrochen weißer
amorpher Feststoff erhalten. ISP-Massenspektrum, m/e: 296,3 (M +
1 berechnet für
C18H21N3O:
296).
Herstellung des Ausgangsmaterials:
- b) In analoger Weise zu Beispiel 12b) wurde aus 2,4-Dimethyl-6-hydroxypyrimidin
(1,5 g, 12 mmol) und 3-Methoxybenzaldehyd (1,6 g, 12 mmol) in Essigsäureanhydrid
(E)-2-[2-(3-Methoxy-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin-4-ol (0,84 g, 29%) als gelber
Feststoff erhalten. EI-Massenspektrum, m/e: 242 (M berechnet für C14H14N2O2: 242).
- c) In analoger Weise zu Beispiel 12c) wurde durch Erhitzen von
(E)-2-[2-(3-Methoxy-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin-4-ol (0,6 g, 2,48
mmol) in POCl3 (4,6 ml, 29,5 mmol) bei 130°C für 4,5 h (E)-4-Chlor-2-[2-(3-methoxy-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin
(0,53 g, 82%) als orangefarbener Feststoff erhalten. ISP-Massenspektrum, m/e:
261,2 (M + 1 berechnet für
C14H13ClN2O: 261).
-
Beispiel 30
-
In
analoger Weise zu Beispiel 12 wurde aus (E)-4-Chlor-2-[2-(3-methoxy-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin
(60 mg, 0,23 mmol), Produkt von Beispiel 29c), und (S)-3-Ethoxy-pyrrolidin
(132 mg, 1,1 mmol) – Herstellung
gemäß Tetrahedron
Lett. 1995, 2745 – (E),(S)-4-(3-Ethoxy-pyrrolidin-1-yl)-2-[2-(3-methoxy-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin (71 mg,
91%) als weißer
amorpher Feststoff erhalten. ISP-Massenspektrum, m/e: 340,3 (M +
1 berechnet für
C20H25N3O2: 340).
-
Beispiel 31
-
Zu
einer Lösung
aus (E)-2-[2-(3-Methoxy-phenyl)-vinyl]-4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin
(100 mg, 0,34 mmol), Produkt von Beispiel 29, in CH2Cl2 wurde tropfenweise und unter Rühren bei
0°C eine
1 M-Lösung aus
BBr3 in CH2Cl2 (0,51 ml) zugegeben. Das Reaktionsgemisch
wurde für
1 h bei 0°C
gerührt,
wonach die Reaktion gemäß der DC-Analyse
beendet war. Dieses Gemisch wurde auf Eis gegossen und das Produkt
in CH2Cl2 extrahiert.
Die organische Schicht wurde über
Na2SO4 getrocknet
und im Vakuum konzentriert. Der gebildete kristalline Feststoff
wurde durch Saugen abfiltriert und in Hochvakuum getrocknet, wodurch (E)-2-[2-(3-Hydroxy-phenyl)-vinyl]-4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin
(45 mg, 47,2%) als hellgrauer Feststoff erhalten wurde. ISP-Massenspektrum,
m/e: 282,2 (M + 1 berechnet für
C17H19N3O:
282).
-
Beispiel 32
-
In
analoger Weise zu Beispiel 12 wurde aus (E)-3-[2-(4-Chlor-6-methyl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-benzonitril
(60 mg, 0,23 mmol), Produkt von Beispiel 20c), und Ethylendiamin
(E)-3-{2-[4-(2-Amino-ethylamino)-6-methyl-pyrimidin-2-yl]-vinyl}-benzonitril (36
mg, 55%) als gebrochen weißer
Feststoff erhalten. ISP-Massenspektrum, m/e: 280,2 (M + 1 berechnet
für C16H17N5:
280).
-
Beispiel 33
-
In
analoger Weise zu Beispiel 12 wurde aus (E)-3-[2-(4-Chlor-6-methyl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-benzonitril
(60 mg, 0,24 mmol), Produkt von Beispiel 20c), und (S)-3-Ethoxy-pyrrolidin
(135 mg, 1,2 mmol) (E),(S)-3-{2-[4-(3-Ethoxy-pyrrolidin-1-yl)-6-methyl-pyrimidin-2-yl]-vinyl}-benzonitril
(79 mg, 100%) als gebrochen weißer
Schaum erhalten. ISP-Massenspektrum, m/e: 335,3 (M + 1 berechnet
für C20H22N4O:
335).
-
Beispiel 34
-
Ein
Gemisch aus 100 mg (0,34 mmol) (E)-3-[2-(4-Methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-benzonitril,
448 mg (6,9 mmol) NaN3 und 368 mg (6,9 mmol)
NH4Cl in 10 ml DMF wurde bei 70°C für 20 h erhitzt
bis die Reaktion gemäß DC-Analyse
beendet war. Das Reaktionsgemisch wurde auf RT abgekühlt, im
Vakuum konzentriert und dann zwischen 1 N HCl und CH2Cl2 verteilt. Die organische Schicht wurde
abgetrennt und die wässerige
Schicht wurde mehrmals mit CH2Cl2 extrahiert. Die vereinigten organischen
Schichten wurden über Na2SO4 getrocknet und
im Vakuum konzentriert. Der gebildete kristalline Feststoff wurde
durch Saugen abfiltriert und in Hochvakuum getrocknet, wodurch (E)-4-Methyl-6-pyrrolidin-1-yl-2-{2-[3-(2H-tetrazol-5-yl)-phenyl]-vinyl}-pyrimidin
(20 mg, 17,4%) als gebrochen weißer Feststoff erhalten wurde.
ISP-Massenspektrum, m/e: 334,3 (M + 1 berechnet für C18H19N7:
334).
-
Beispiel 35
-
- a) In analoger Weise zu Beispiel 12a) wurde
aus (E)-4-Chlor-6-methyl-2-[2-(4-methylsulfanyl-phenyl)-vinyl]-pyrimidin (300 mg,
0,22 mmol) und Pyrrolidin (2 ml, 24 mmol) (E)-4-Methyl-2-[2-(4-methylsulfanyl-phenyl)-vinyl]-6-pyrrolidin-1-ylpyrimidin
(330 mg, 98%) als gebrochen weißer
amorpher Feststoff erhalten. ISP-Massenspektrum, m/e: 312,2 (M +
1 berechnet für
C18H21N3S:
312).
Herstellung des Ausgangsmaterials:
- b) In analoger Weise zu Beispiel 12b) wurde aus 2,4-Dimethyl-6-hydroxypyrimidin
(2 g, 16,1 mmol) und 4-Methylmercaptobenzaldehyd (2,45 g, 16,1 mmol)
in Essigsäureanhydrid
(E)-6-Methyl-2-[2-(4-methylsulfanyl-phenyl)-vinyl]-pyrimidin-4-ol (3,27
g, 78%) als gelber Feststoff erhalten. EI-Massenspektrum, m/e: 258,1
(M berechnet für
C14H14N2OS:
258).
- c) In analoger Weise zu Beispiel 12c) wurde durch Erhitzen von
(E)-6-Methyl-2-[2-(4-methylsulfanyl-phenyl)-vinyl]-pyrimidin-4-ol (2 g,
7,74 mmol) in POCl3 (14 ml, 0,15 mol) bei
130°C für 4,5 h
(E)-4-Chlor-6-methyl-2-[2-(4-methylsulfanyl-phenyl)-vinyl]-pyrimidin
(1,99 g, 93%) als gebrochen weißer
Feststoff erhalten. EI-Massenspektrum, m/e: 276,1 (M berechnet für C14H13ClN2S:
276).
-
Beispiel 36
-
Zu
einer Lösung
aus 150 mg (0,48 mmol) (E)-4-Chlor-6-methyl-2-[2-(4-methyl-sulfanyl-phenyl)-vinyl]-pyrimidin, Produkt
von Beispiel 35, in 10 ml CH2Cl2 wurden
bei 0°C
356 mg (1,44 mmol) m-Chlorperbenzoesäure zugegeben und das Gemisch
wurde dann bei RT für
2 h bis zur Beendigung der Reaktion gemäß DC-Analyse gerührt. Das
Reaktionsgemisch wurde zwischen kaltem wässerigem KHCO3 und
CH2Cl2 verteilt, die
Schichten wurden abgetrennt und die wässerige Schicht zweimal mit
CH2Cl2 extrahiert.
Die vereinigten organischen Schichten wurden über Na2SO4 getrocknet und im Vakuum konzentriert.
Der Rest wurde auf eine Kieselgelsäule mit MeOH/CH2Cl2 (Gradient: 2%–30%) als Elutionsmittel aufgetragen.
Kombination der gereinigten Fraktionen und Konzentration im Vakuum
ergaben das gewünschte
2-[2-(4-Methansulfonyl-phenyl)-vinyl]-4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin
als (E/Z)-Gemisch (1/1) in amorpher, gebrochen weißer Form. ISP-Massenspektrum,
m/e: 344,3 (M + 1 berechnet für
C18H21N3OS:
344).
-
Beispiel 37
-
- a) In analoger Weise zu Beispiel 12a) wurde
aus (E)-4-Chlor-6-methyl-2-[2-(3-fluor-phenyl)-vinyl]-pyrimidin (100
mg, 0,4 mmol) und Pyrrolidin (1,65 ml, 20 mmol) (E)-2-[2-(3-Fluor-phenyl)-vinyl]-4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin (110 mg,
98%) als gebrochen weißer
amorpher Feststoff erhalten. ISP-Massenspektrum, m/e: 284,2 (M +
1 berechnet für
C17H18FN3: 284).
Herstellung des Ausgangsmaterials:
- b) In analoger Weise zu Beispiel 12b) wurde aus 2,4-Dimethyl-6-hydroxypyrimidin
(1,24 g, 10 mmol) und 3-Fluorbenzaldehyd (1,24 g, 10 mmol) in Essigsäureanhydrid
(E)-6-Methyl-2-[2-(3-fluor-phenyl)-vinyl]-pyrimidin-4-ol (1,22 g,
53%) als hellgelber Feststoff erhalten.
EI-Massenspektrum,
m/e: 230,1 (M berechnet für
C13H11FN2O: 230).
- c) In analoger Weise zu Beispiel 12c) wurde durch Erhitzen von
(E)-6-Methyl-2-[2-(3-fluor-phenyl)-vinyl]pyrimidin-4-ol (1,12 g, 4,86 mmol)
in POCl3 (9 ml, 0,1 mol) bei 130°C für 4,5 h
(E)-4-Chlor-6-methyl- 2-[2-(3-fluor-phenyl)-vinyl]-pyrimidin
(1 g, 86%) als weißer
Feststoff erhalten. EI-Massenspektrum, m/e: 248 (M berechnet für C14H13ClFN2: 248).
-
Beispiel 38
-
In
analoger Weise zu Beispiel 12 wurde aus (E)-4-Chlor-6-methyl-2-[2-(3-fluor-phenyl)-vinyl]-pyrimidin (100
mg, 0,4 mmol), Produkt von Beispiel 37c), und (S)-3-Ethoxy-pyrrolidin
(230 mg, 2 mmol) in Dioxan (2 ml) (E),(S)-4-(3-Ethoxy-pyrrolidin-1-yl)-2-[2-(3-fluor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin
(90 mg, 70%) als farblose Flüssigkeit
erhalten. ISP-Massenspektrum, m/e: 328,3 (M + 1 berechnet für C19H22FN3O:
328).
-
Beispiel 39
-
- a) In analoger Weise zu Beispiel 12a) wurde
aus (E)-2-[2-(3-Benzyloxy-phenyl)-vinyl]-4-chlor-6-methyl-pyrimidin (500 mg,
1,5 mmol) und Pyrrolidin (2 ml, 25 mmol) (E)-2-[2-(3-Benzyloxy-phenyl)-vinyl]-4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin
(250 mg, 46%) als gebrochen weißer
Feststoff erhalten. ISP-Massenspektrum, m/e: 372,3 (M + 1 berechnet
für C24H25N3O:
372).
Herstellung des Ausgangsmaterials:
- b) In analoger Weise zu Beispiel 12b) wurde aus 2,4-Dimethyl-6-hydroxypyrimidin
(2 g, 16,1 mmol) und 3-Benzyloxybenzaldehyd (3,42 g, 16,1 mmol)
in Essigsäureanhydrid
(E)-2-[2-(3-Benzyloxy-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin-4-ol (2,8 g, 54%) als gebrochen
weißer
Feststoff erhalten. EI-Massenspektrum, m/e: 318 (M berechnet für C20H18N2O2: 318).
- c) In analoger Weise zu Beispiel 12c) wurde durch Erhitzen von
(E)-2-[2-(3-Benzyloxy-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin-4-ol (1,5 g, 4,7
mmol) in POCl3 (8,65 ml, 0,094 mol) bei
130°C für 4,5 h
(E)-2-[2-(3-Benzyloxy-phenyl)-vinyl]-4-chlor-6-methyl-pyrimidin
(1 g, 86%) als hellgelber Feststoff erhalten. EI-Massenspektrum,
m/e: 336 (M berechnet für
C20H17ClN2O: 336).
-
Beispiel 40
-
- a) In analoger Weise zu Beispiel 12a) wurde
aus (E)-3-[2-(4-Chlor-6-methyl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-benzoesäuremethylester
(120 mg, 0,42 mmol) und Pyrrolidin (60 mg, 0,83 mmol) (E)-3-[2-(4-Methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-benzoesäuremethylester
(120 mg, 92%) als hellgelber Feststoff erhalten. ISP-Massenspektrum,
m/e: 324,4 (M + 1 berechnet für
C19H21N3O2: 324).
Herstellung des Ausgangsmaterials:
- b) In analoger Weise zu Beispiel 12b) wurde aus 2,4-Dimethyl-6-hydroxypyrimidin
(1,86 g, 15 mmol) und 3-Methoxycarbonylbenzaldehyd (2,46 g, 15 mmol)
in Essigsäureanhydrid
(E)-3-[2-(4-Hydroxy-6-methyl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-benzoesäuremethylester (3,16 g, 78%)
als gelber Feststoff erhalten. ISN-Massenspektrum, m/e: 269,3 (M-H
berechnet für
C15H14N2O3: 269).
- c) In analoger Weise zu Beispiel 12c) wurde durch Erhitzen von
(E)-3-[2-(4-Hydroxy-6-methyl-pyrimidin-2-yl)vinyl]-benzoesäuremethylester (2 g, 7,4 mmol)
in POCl3 (13,6 ml, 0,15 mol) bei 130°C für 4,5 h (E)-3-[2-(4-Chlor-6-methyl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-benzoesäuremethylester
(0,97 g, 45%) als hellgelber Feststoff erhalten. EI-Massenspektrum,
m/e: 288,1 (M berechnet für
C15H13ClN2O2: 288).
-
Beispiel 41
-
Eine
Lösung
aus 60 mg (E)-3-[2-(4-Methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-benzoesäuremethylester,
Produkt von Beispiel 40, in MeOH/THF (je 2 ml) wurde bei RT mit
41 mg (0,37 mmol) CaCl2, gefolgt von 28
mg (0,74 mmol) NaBH4 behandelt und dann
für 18
h bei RT bis zur Beendigung der Reaktion gemäß DC-Analyse gerührt. Das
Reaktionsgemisch wurde zwischen verdünnter wässeriger HCl und EtOAc verteilt. Die
organische Schicht wurde abgetrennt, über Na2SO4 getrocknet und im Vakuum konzentriert.
Der Rest wurde auf eine kurze Kieselgelsäule mit CH2Cl2/MeOH (95%) als Elutionsmittel aufgetragen.
Kombination der gereinigten Fraktionen und Konzentration im Vakuum
ergaben 10 mg (18%) des gewünschten
(E)-{3-[2-(4-Methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-phenyl}-methanols
als weißen
Feststoff. ISP-Massenspektrum, m/e: 296,4 (M + 1 berechnet für C18H21ClN3O:
296).
-
Beispiel 42
-
- a) In analoger Weise zu Beispiel 12a) wurde
aus (E)-4-Chlor-2-[2-(3,4-difluor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin (106 mg,
0,4 mmol) und Pyrrolidin (1,65 ml, 20 mmol) (E)-2-[2-(3,4-Difluor-phenyl)-vinyl]-4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin
(60 mg, 37%) als gebrochen weißer
Feststoff erhalten. ISP-Massenspektrum, m/e: 302,3 (M + 1 berechnet
für C17H17F2N3: 302)
Herstellung des Ausgangsmaterials:
- b) In analoger Weise zu Beispiel 12b) wurde aus 2,4-Dimethyl-6-hydroxypyrimidin
(1,24 g, 10 mmol) und 3,4-Difluorbenzaldehyd (1,03 ml, 10 mmol)
in Essigsäureanhydrid
2-[2-(3,4-Difluorfluor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin-4-ol (1,54 g, 62%) als gelber
Feststoff erhalten. EI-Massenspektrum, m/e: 248 (M berechnet für C13H10F2N2O2: 248)
- c) In analoger Weise zu Beispiel 12c) wurde durch Erhitzen des
erhaltenen 2-[2-(3,4-Difluor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin-4-ols (1,54 g, 6,2
mmol) in POCl3 (11,83 ml, 0,12 mol) bei
130°C für 4,5 h (E)-4-Chlor-2-[2-(3,4-difluor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin
(1,1 g, 66,5%) als hellgelber Feststoff erhalten. EI-Massenspektrum,
m/e: 266 (M berechnet für
C13H9F2N2Cl: 266).
-
Beispiel 43
-
- a) In analoger Weise zu Beispiel 12a) wurde
aus (E)-4-Chlor-2-[2-(2,4-difluor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin (106 mg,
0,4 mmol) und Pyrrolidin (1,65 ml, 20 mmol) (E)-2-[2-(2,4-Difluor-phenyl)-vinyl]-4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin
(60 mg, 37%) als gebrochen weißer
Feststoff erhalten. ISP-Massenspektrum, m/e: 302,2 (M + 1 berechnet
für C17H17F2N3: 302).
Herstellung des Ausgangsmaterials:
- b) In analoger Weise zu Beispiel 12b) wurde aus 2,4-Dimethyl-6-hydroxypyrimidin
(1,24 g, 10 mmol) und 2,4-Difluorbenzaldehyd (1,03 ml, 10 mmol)
in Essigsäureanhydrid
(E)-2-[2-(2,4-Difluorfluor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin-4-ol (1,48
g, 60%) als weißer
Feststoff erhalten. EI-Massenspektrum, m/e: 248 (M berechnet für C13H10F2N2O2: 248).
- c) In analoger Weise zu Beispiel 12c) wurde durch Erhitzen von
(E)-2-[2-(2,4-Difluor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin-4-ol (1,48 g, 6 mmol)
in POCl3 (10,96 ml, 0,12 mol) bei 130°C für 4,5 h (E)-4-Chlor-2-[2-(3,4-difluor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin
(1 g, 63%) als gelber Feststoff erhalten. EI-Massenspektrum, m/e:
266,1 (M berechnet für
C13H9F2N2Cl: 266).
-
Beispiel 44
-
- a) In analoger Weise zu Beispiel 12a) wurde
aus (E)-4-Chlor-2-[2-(3-chlor-4-fluor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin (80 mg,
0,3 mmol) und Pyrrolidin (1,24 ml, 15 mmol) (E)-2-[2-(3-Chlor-4-fluor-phenyl)-vinyl]-4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin
(21 mg, 22%) als gelber Feststoff erhalten. ISP-Massenspektrum, m/e:
318,2 (M + 1 berechnet für
C17H17ClFN3: 318).
Herstellung des Ausgangsmaterials:
- b) In analoger Weise zu Beispiel 12b) wurde aus 2,4-Dimethyl-6-hydroxypyrimidin
(1,24 g, 10 mmol) und 3-Chlor-4-fluorbenzaldehyd (1,58 g, 10 mmol)
in Essigsäureanhydrid
(E)-2-[2-(3-Chlor-4-fluorfluor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin-4-ol (2 g, 75%) als
gebrochen weißer
Feststoff erhalten. EI-Massenspektrum, m/e: 264 (M berechnet für C13H10ClFN2O: 264).
- c) In analoger Weise zu Beispiel 12c) wurde durch Erhitzen von
(E)-2-[2-(3-Chlor-4-fluorfluor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin-4-ol (1,85
g, 7 mmol) in POCl3 (12,83 ml, 0,14 mol)
bei 130°C
für 4,5
h (E)-4-Chlor-2-[2-(3-chlor-4-fluor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin
(1,65 g, 83%) als gelber Feststoff erhalten. EI-Massenspektrum,
m/e: 282 (M + 1 berechnet für
C13H9Cl2FN2: 282).
-
Beispiel 45
-
- a) In analoger Weise zu Beispiel 12a) wurde
aus (E)-3-[2-(4-Chlor-6-methyl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-4-methoxy-N,N-dimethyl-benzolsulfonamid
(147 mg, 0,4 mmol) und Pyrrolidin (1,65 ml, 20 mmol) (E)-4-Methoxy-N,N-dimethyl-3-[2-(4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-benzolsulfonamid
(142 mg, 88%) als gebrochen weißer
Feststoff erhalten. ISP-Massenspektrum, m/e: 403,5 (M + 1 berechnet
für C20H26N4O3S: 403).
Herstellung des Ausgangsmaterials:
- b) In analoger Weise zu Beispiel 12b) wurde aus 2,4-Dimethyl-6-hydroxypyrimidin
(1,02 g, 8,2 mmol) und 3-Formyl-4-methoxy-N,N-dimethyl-benzolsulfonamid
(2 g, 8,2 mmol) in Essigsäureanhydrid
(E)-3-[2-(4-Hydroxy-6-methyl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-4-methoxy-N,N-dimethyl-benzolsulfonamid
(2 g, 69%) als gebrochen weißer
Feststoff erhalten. EI-Massenspektrum, m/e: 349 (M berechnet für C16H19N3O4S: 349).
- c) In analoger Weise zu Beispiel 12c) wurde durch Erhitzen von
(E)-3-[2-(4-Hydroxy-6-methyl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-4-methoxy-N,N-dimethyl-benzolsulfonamid
(2 g, 5,7 mmol) in POCl3 (10,48 ml, 0,11
mol) bei 130°C
für 4,5
h (E)-3-[2-(4-Chlor-6-methyl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-4-methoxy-N,N-dimethyl-benzolsulfonamid (1,43
g, 68%) als gelber Feststoff erhalten. EI-Massenspektrum, m/e: 367,1
(M berechnet für C16H18N3O3SCl: 367).
-
Beispiel 46
-
- a) In analoger Weise zu Beispiel 12a) wurde
aus (E)-4-Chlor-2-[2-(3-nitro-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin (270
mg, 1 mmol) und Pyrrolidin (4,34 ml, 52 mmol) (E)-4-Methyl-2-[2-(3-nitro-phenyl)-vinyl]-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin (240 mg,
73,65%) als gelber Feststoff erhalten. ISP-Massenspektrum, m/e:
311,2 (M + 1 berechnet für
C17H18N4O2: 311).
Herstellung des Ausgangsmaterials:
- b) In analoger Weise zu Beispiel 12b) wurde aus 2,4-Dimethyl-6-hydroxypyrimidin
(1,24 g, 10 mmol) und 3-Nitro-benzaldehyd (1,5 g, 10 mmol) in Essigsäureanhydrid
(E)-2-[2-(3-Nitro-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin-4-ol (2,1 g,
84%) als gebrochen weißer
Feststoff erhalten.
- c) In analoger Weise zu Beispiel 12c) wurde durch Erhitzen von
(E)-2-[2-(3-Nitro-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin-4-ol (1,28 g, 5 mmol) in POCl3 (9,16 ml, 0,1 mol) bei 130°C für 4,5 h
(E)-4-Chlor-2-[2-(3-nitro-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin (0,97 g, 71%)
als gebrochen weißer
Feststoff erhalten. EI-Massenspektrum, m/e: 275 (M berechnet für C13H10ClN3O2: 275).
-
Beispiel 47
-
Zu
einer Suspension aus 480 mg (1,57 mmol) (E)-4-Methyl-2-[2-(3-nitro-phenyl)-vinyl]-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin in 12 ml
Ethanol wurden bei RT 1,41 g (6,28 mmol) Zinn(II)-chloriddihydrat
zugegeben, gefolgt von tropfenweiser Zugabe von 1 ml 36%iger HCl.
Das Gemisch wurde bei RT für
12 h gerührt,
der pH auf pH 7 durch tropfenweise Zugabe von 3 N NaOH eingestellt
und dann mehrmals mit AcOEt extrahiert. Die organischen Schichten
wurden vereinigt, über
Na2SO4 getrocknet
und im Vakuum konzentriert. Der Rest wurde auf eine Kieselgelsäule mit
CH2Cl2/MeOH (10/1)
als Elutionsmittel aufgetragen. Kombination der gereinigten Fraktionen
und Eindampfen im Vakuum ergaben 289 mg (65,7%) des gewünschten
(E)-3-[2-(4-Methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin-2-yl)-vinyl]-phenylamins als gelben
Feststoff. ISP-Massenspektrum, m/e: 281,2 (M + 1 berechnet für C17H20N4:
281).
-
Beispiel 48
-
- a) In analoger Weise zu Beispiel 12a) wurde
aus 4-Chlor-2-[2-(3,5-dichlor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin (200
mg, 0,67 mmol) und Pyrrolidin (237 mg, 3,3 mmol) in Isopropanol
(2 ml) (E)-2-[2-(3,5-Dichlor-phenyl)-vinyl]-4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin
(193 mg, 86,5%) als hellbrauner Feststoff erhalten. ISP-Massenspektrum,
m/e: 334,2 (M + 1 berechnet für
C17H17Cl2N3: 334).
Herstellung
des Ausgangsmaterials:
- b) In analoger Weise zu Beispiel 12b) wurde aus 2,4-Dimethyl-6-hydroxypyrimidin
(2 g, 16,1 mmol) und 3,5-Dichlor-benzaldehyd (2,8 g, 16 mmol) in
Essigsäureanhydrid
2-[2-(3,5-Dichlor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin-4-ol (4,24 g, 93%)
als hellroter Feststoff erhalten. ISP-Massenspektrum, m/e: 281,1
(M + 1 berechnet für
C13H10Cl2N2O: 281).
- c) In analoger Weise zu Beispiel 12c) wurde durch Erhitzen von
2-[2-(3,5-Dichlor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin-4-ol (3 g, 10,6 mmol) in POCl3 (19,6 ml, 0,21 mol) bei 130°C für 4,5 h
4-Chlor-2-[2-(3,5-dichlor-phenyl)-vinyl]-6-methyl-pyrimidin (2,74 g, 86%)
als hellroter Feststoff erhalten. EI-Massenspektrum, m/e: 298,1
(M berechnet für
C13H9C3N2: 298).
-
Beispiel 49
-
- a) Zu einer gerührten Lösung aus 100 mg (0,5 mmol)
2-Chlor-4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin in 0,5 ml DMF unter
einer Argonatmosphäre
wurden bei RT 67 mg (0,25 mmol) Tris-(o-tolyl)phosphin, 5,5 mg (0,025 mmol)
Palladium(II)-acetat, 17 mg (0,2 mmol) NaHCO3,
gefolgt von 263 mg (2,5 mmol) 2-Vinylpyridin zugegeben. Das Gemisch
wurde bei 130°C
für 48
h erhitzt, auf RT abgekühlt
und 1,5 ml gesättigte
wässerige NaCl-Lösung wurde
zugegeben. Das Gemisch wurde 4mal mit 2 ml EtOAc/Et2O
(2/1) extrahiert, die vereinigten organischen Schichten wurden mit
gesättigtem
wässerigem
NaCl gewaschen, über
MgSO4 getrocknet und im Vakuum konzentriert.
Der Rest wurde auf eine Kieselgelsäule mit Hexan/EtOAc als Elutionsmittel
(Gradient: 1/1 bis 1/9) aufgetragen. Kombination der gereinigten
Fraktionen und Konzentration im Vakuum ergaben 26 mg (20%) des gewünschten
(E)-4-Methyl- 2-(2-pyridin-2-yl-vinyl)-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidins als
gelben Feststoff. ISP-Massenspektrum, m/e: 267,3 (M + 1 berechnet
für C16H18N4:
267).
Herstellung des Ausgangsmaterials:
- b) 0,815 g (5 mmol) 2,4-Dichlor-6-methylpyrimidin, gelöst in 5
ml Isopropanol, wurden unter Eiskühlung tropfenweise mit 0,71
g (10 mmol) Pyrrolidin behandelt. Das Gemisch wurde für 1 h bei
RT gerührt,
dann im Vakuum konzentriert. Der Rest wurde auf einer Kieselgelchromatographiesäule mit
CH2Cl2/AcOEt (4/1) als
Elutionsmittel gereinigt, wodurch 0,72 g (73%) des gewünschten
2-Chlor-4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidins als gebrochen weißer Feststoff
erhalten wurden. EI-Massenspektrum, m/e: 197 (M berechnet für C9H12N3Cl:
197).
-
Beispiel 50
-
In
analoger Weise zu Beispiel 49 wurde aus 2-Chlor-4-methyl-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin
(183 mg, 0,924 mmol), Produkt von Beispiel 49b), und 4-Vinylpyridin
(192 mg, 1,83 mmol) mit Pd2(dba)3 als Katalysator, P(tBu)3 als
Phosphinligand und Cs2CO3 als
Base (E)-4-Methyl-2-(2-pyridin-4-yl-vinyl)-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin
(118 mg, 47%) als hellbrauner Feststoff erhalten. ISP-Massenspektrum,
m/e: 267,3 (M + 1 berechnet für C16H18N4:
267).
-
Beispiel 51
-
- a) In analoger Weise zu Beispiel 49 wurde aus
(2-Brom-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin-4-yl)-methylamin (100 mg, 0,39
mmol) und 2-Vinylpyridin (204 mg, 1,9 mmol) Methyl-[2-(2-pyridin-2-yl-vinyl)-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin-4-yl]-amin
(63 mg, 57,6%) als amorpher gelber Feststoff erhalten. ISP-Massenspektrum,
m/e: 282,2 (M + 1 berechnet für
C19H19N5:
282).
Herstellung des Ausgangsmaterials:
- b) In analoger Weise zu Beispiel 49b) wurde aus (2,6-Dibrom-pyrimidin-4-yl)-methyl-amin
(500 mg, 1,9 mmol) und Pyrrolidin (266 mg, 3,8 mmol) (2-Brom-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin-4-yl)-methyl-amin
(412 mg, 85,6%) als weißer
Feststoff erhalten. ISP-Massenspektrum, m/e: 257,1 (M + 1 berechnet
für C9H13BrN4: 257).
- c) Das obige Ausgangsmaterial (2,6-Dibrom-pyrimidin-4-yl)-methyl-amin
wurde aus 2,4,6-Tribrompyrimidin (JACS, 78,2136) durch Behandeln
mit Methylamin in EtOH als weißer
Feststoff mit einem Schmelzpunkt: 201–202°C hergestellt.
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Beispiel 52
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- a) In analoger Weise zu Beispiel 49 wurde aus
(2-Brom-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin-4-yl)-methyl-amin (150 mg, 5,8
mmol), Produkt von Beispiel 51b), und 4-Vinylpyridin (306 mg, 2,9
mmol) Methyl-[2-(4-pyridin-2-yl-vinyl)-6-pyrrolidin-1-yl-pyrimidin-4-yl]-amin
(83 mg, 50,5%) als gelber Feststoff erhalten. ISP-Massenspektrum,
m/e: 282,2 (M + 1 berechnet für
C19H19N5:
282).
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Beispiel A
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Eine
Verbindung der Formel I kann in einer an sich bekannten Weise als
Wirkstoff für
die Herstellung von Tabletten der folgenden Zusammensetzung verwendet
werden:
| | pro
Tablette |
| Wirkstoff | 200
mg |
| mikrokristalline
Cellulose | 155
mg |
| Maisstärke | 25
mg |
| Talk | 25
mg |
| Hydroxypropylmethylcellulose | 20
mg |
| | 425 mg |
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Beispiel B
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Eine
Verbindung der Formel I kann in einer an sich bekannten Weise als
Wirkstoff für
die Herstellung von Kapseln der folgenden Zusammensetzung verwendet
werden:
| | pro
Kapsel |
| Wirkstoff | 100,0
mg |
| Maisstärke | 20,0
mg |
| Laktose | 95,0
mg |
| Talk | 4,5
mg |
| Magnesiumstearat | 0,5
mg |
| | 220,0 mg |