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DE600593C - Verfahren zum Giessen von Kupferbrammen - Google Patents

Verfahren zum Giessen von Kupferbrammen

Info

Publication number
DE600593C
DE600593C DEU10680D DEU0010680D DE600593C DE 600593 C DE600593 C DE 600593C DE U10680 D DEU10680 D DE U10680D DE U0010680 D DEU0010680 D DE U0010680D DE 600593 C DE600593 C DE 600593C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
copper
page
instead
line
slabs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEU10680D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
American Metal Co Ltd
Original Assignee
American Metal Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by American Metal Co Ltd filed Critical American Metal Co Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE600593C publication Critical patent/DE600593C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D7/00Casting ingots, e.g. from ferrous metals
    • B22D7/005Casting ingots, e.g. from ferrous metals from non-ferrous metals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

  • Verfahren zum Gießen von Kupferbrammen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Gießen von Kupferbrammen aus Elektrolytkupfer oder aus in Feuer raffiniertem Kupfer nach Patent 599 Z13, bei dem das Metall in aufrechtstehende, durch umlaufendes Druckwasser gekühlte Gießformen mit parallelen Längsseiten des Gießhohlraumes gegossen wird.
  • Bei anderen Gießverfahren ist es bereits vorgeschlagen worden, einen dauernd umlaufenden Förderer zu verwenden, der absatzweise bewegt wird und an dem die einzelnen Gießformen aufgehängt sind. Mit Hilfe dieses Förderers werden die Gießformen von der Gießstelle zur Entleerungsstelle gebracht. Es ist ferner bekannt, bei derartigen Gießvorrichtungen wassergekühlte Formen anzuwenden. Das Wasser wird hierbei den Formen mit Hilfe von Rohren zugeführt, die z. B. mittels Stopfbüchsen an die Zuführungs-und Abführungsleitungen angeschlossen sind.
  • Das neue Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß eine derartige an sich bekannte Gießvorrichtung dem Gießverfahren nach dem Hauptpatent angepaßt ist. Bei dem letzteren Verfahren wird durch die Kühlung der Gießformen, deren Gießhohlraum parallele Längsseiten aufweist, eine derartige Schrumpfung der gegossenen Bramme erzielt, daß diese von selbst aus der Form herausgleitet.
  • Durch die Verwendung der obenerwähnten bekannten Gießvorrichtung bei diesem Verfahren wird ein kontiniuierlicher beschleunigter Betrieb ermöglicht. Zu diesem Zweck wird die Geschwindigkeit und die Temperatur des im Kreislauf geführten und von der Drehachse der Tragvorrichtung her den Formen dauernd zugeleiteten Kühlmittels so geregelt, daß die Brammen bei gleichmäßigem Umlauf der Tragvorrichtung an der Formentleerungsstelle bei Entfernung des Formbodens infolge ausreichender Erstarrung aus der Form herausfallen.
  • Durch diese Anpassung der bekannten Gießeinrichtung an das Verfahren gemäß dem Hauptpatent bzw. durch die besondere Regelung der Geschwindigkeit und der Temperatur des Kühlmittels wird ein sehr schneller Gießbetrieb ermöglicht, der insbesondere bei Großbetrieben von erheblicher Bedeutung ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel zur Durchführung des Verfahrens ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht, Abb. 2 eine Draufsicht zu Fig. i und Abb.3 eine Seitenansicht der Regelvorrichtung.
  • Auf der Zeichnung sind in Abb-. i eine Reihe von Gießformen A dargestellt, die von einem gemeinsamen rad- oder scheibenförmigen Träger B getragen werden. Die Gießformen sind in gleichem Abstand voneinander angeordnet, so daß nach jedem Guß das Rad sich um einen Winkel dreht, der dem Abstand zweier Gießformen entspricht. Diese Drehung kann von Hand oder selbsttätig erfolgen. Zum Gießen kann eine übliche Vorlage C benutzt werden, die, nachdem sie mit geschmolzenem Kupfer gefüllt ist, gekippt wird, so daß das Kupfer in die Gießform A fließt. Vorzugsweise wird die Vorlage in der Nähe der Abstichöffnung D des Schmelzofens angeordnet. Die Gießformen können entweder einen Hohlraum für eine einzige Bramme oder, besonders bei dünnen Brammen, mehrere Hohlräume besitzen, wobei die Vorlage in letzterem Falle auch eine Mehrzahl von Ausflußöffnungen besitzen kann.
  • In Abb. 2 sind die Gießformen als Doppelformen, d. h. mit zwei Hohlräumen zum Gießen von zwei Brammen, dargestellt. Die Vorlage besitzt daher auch zwei Ausflußöffnungen. Zum Gießen kann die Gießforen entweder stillstehen, oder wenn der Träger B der Gießformen sich ständig bewegt, kann die Vorlage C während des Gießens mit der Gießform bewegt und dann wieder unter die Abstichöffnung zurückbewegt werden. Jede Gießform besitzt einen Kühlmantel E und eine Bodenöffnung, die durch eine Klappe F verschlossen wird, welche selbst ebenfalls mit einem Kühlmantel versehen sein kann. Diese Klappe ist durch einen senkrechten Bügel G, der sich gegen eine unterhalb der Tür liegende Schrägfläche legt, abschließbar.
  • In jeden Kühlmantel wird Wasser durch ein Einlaßrohr a. eingelassen und durch ein oberes Rohr b abgelassen. Da diese Rohre mit dem Träger B gedreht werden, sind sie sämtlich mit mittleren Rohren H, 1 verbunden. Das Rohr H erhält Wasser von ' einem Rohr I und das Rohr I leitet das Wasser in ein Rohr K, welches es endgültig ableitet. Um eine Drehung des Trägers B zu ermöglichen, sind die Rohre I und K mit Stopfbüchsen L und L1 versehen. Das durch das Rohrl in das ringförmig angeordnete Rohres eindringende Wasser fließt von dort durch die Zweigleitungen ca in die Kühlmäntel und von dort durch die Zweigleitungen b zur Ringleitung I, und von dort durch die Abführleitungen K. Das Wasser fließt somit gleichzeitig durch die Kühlmäntel aller Gießformen.
  • Bei der dargestellten Anordnung erhalten die Gießformen das geschmolzene Kupfer auf der einen Seite des Trägers B und lassen die fertigen Brammen auf der entgegengesetzten Seite um i8o° versetzt herausfallen. Die Brammen gelangen hierbei zwecks weiterer Kühlung in ein Wasserbad M, aus dem sie mit Hilfe eines Kettenförderers N herausgehoben werden.
  • Um zu erreichen, daß bei einem gleichmäßigen Lauf der Trageeinrichtung die Kupferbrammen an der Entleerungsstelle genügend erstarrt sind, ist insbesondere eine Regelung der Temperatur des Kühlmittels notwendig. Zu diesem Zweck befindet sich in einem Tank P Kühlwasser, und zwar wird in diesem Tank ein bestimmter Wasserstand aufrecht erhalten. Bei Inbetriebsetzung der Vorrichtung wird durch ein Rohr Q Dampf eingeblasen, wodurch die Wassertemperatur erhöht wird. In dem Rohr Q ist ein Ventil Q', beispielsweise ein durch Schwerkraft betätigtes Rückschlagventil, angeordnet. Das Rohr I ist in das Innere des Tankes P geführt, wobei in dieses Rohr vorzugsweise eine Pumpe T eingeschaltet ist, durch die die Geschwindigkeit des Wassers geregelt werden kann. Das Rohr K mündet im unteren Teil des Wassertanks P und ist hier mit Löchern versehen, so daß sich das heiße Wasser in verteilter Form in den Tank ergießt. Das Wasser ist in Jen Kühlmänteln auf hohe Temperaturen erwärmt worden, so daß das durch das Rohr K in den Tank .P einfließende Wasser eine erheblich höhere Temperatur besitzt als das ausfließende Wasser. Das Ventil Q' kann daher, wenn einmal der Betrieb läuft, geschlossen werden. Die Temperatur wird z. B. geregelt durch Regelung des Druckes im Tank P. Zu diesem Zweck ist das Auslaßrohr Z für den überschüssigen Dampf mit einem Entlastungsventil R versehen, welches so eingestellt werden kann, daß es den Dampf auf einer bestimmten Spannung durchläßt, so daß hierdurch die Temperatur im Tank begrenzt wird. Der Dampf kann abgeleitet werden und in beliebiger Form verwendet werden. Dadurch, daß das Ventil Q' als Rückschlagventil ausgebildet ist, schließt es sich, sobald im Tank ein bestimmter Druck entsteht. Das Ventil kann auch von Hand geschlossen werden, wenn die Vorrichtung stillgesetzt wird. Am Tank ist noch ein Sicherheitsventil U vorgesehen.
  • Zum Regulieren des Wasserspiegels im Tank P ist ein selbsttätiger Speisewasserregler V vorgesehen. Dieser steuert in bekannter Weise ein Speisewasserventil der Speisewasserleitung S, so daß stets der normale Wasserspiegel v-v im Tank aufrechterhalten wird.

Claims (1)

  1. PATfNTANSPttUC1i: Verfahren zum Gießen von Kupferbrammen aus Elektrolytkupfer oder aus im Feuer raffiniertem Kupfer nach Patent 599 213 unter Verwendung einer umlaufenden Tragvorrichtung zum Befördern der Formen in geschlossener Bahn zwischen Gießstelle und Entleerungsstelle, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit und' die Temperatur des im Kreislauf geführten und von der Drehachse der Tragvorrichtung her den Formen dauernd zugeleiteten Kühlmittels so geregelt wird, daß die Brammen bei gleichmäßigem Umlauf der Tragvorrichtung an -der Formentleerungsstelle bei Entfernung des Formbodens infolge ausreichender Erstarrung aus der Form herausfallen. Berichtigu#i£sblatt zur Patentschrift 64a() 593 Klasse 31c Gruppe 23/01 In der Patentschrift 60(> 593 ist in der Bezeichnung und auf Seite '! in Zeile 2 anstatt: "Kupferbrammen" zu. setzen: "Kupferwalzplatten von rechteckigem Querschnitt", auf Seite 1 in Zeile 29 anstatt: "Gramme" "Walzplatte", auf Seite 1 in Zeile 39 anstatt: "Grammen" "Walzplatten", auf" Seite 2 in Zeile 28. anstatt: "Gramme" 'Talzplatte", auf Seite 2 in Zeile 28129, 34, 71 und 73 anstatt: "Grammen" "Walzplatten", auf Seite 2 brammen" "Kupt`erwalapat t@,t,?" . Ar stanz`: und auf 5`eft&
DEU10680D 1928-03-26 1929-03-27 Verfahren zum Giessen von Kupferbrammen Expired DE600593C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US600593XA 1928-03-26 1928-03-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE600593C true DE600593C (de) 1934-07-28

Family

ID=22027053

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEU10680D Expired DE600593C (de) 1928-03-26 1929-03-27 Verfahren zum Giessen von Kupferbrammen

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