DE58216C - Copulir - Messer - Google Patents
Copulir - MesserInfo
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- DE58216C DE58216C DENDAT58216D DE58216DA DE58216C DE 58216 C DE58216 C DE 58216C DE NDAT58216 D DENDAT58216 D DE NDAT58216D DE 58216D A DE58216D A DE 58216DA DE 58216 C DE58216 C DE 58216C
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- Expired - Lifetime
Links
- 210000001847 Jaw Anatomy 0.000 claims description 3
- 235000014787 Vitis vinifera Nutrition 0.000 claims 1
- 240000006365 Vitis vinifera Species 0.000 claims 1
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G2/00—Vegetative propagation
- A01G2/30—Grafting
- A01G2/35—Cutting; Inserting
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Botany (AREA)
- Developmental Biology & Embryology (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Knives (AREA)
Description
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein scheerenartiges Instrument, welches dazu
dient, bei gleich starken Reben immer gleiche elliptische Schnittflächen behufs erfolgreicher
Copulirung zu erzielen. Dabei ist es wesentlich, dafs das Messer die Bewegung der Hand
nachahmen könne.
Fig. ι zeigt eine vordere Ansicht des Messers, Fig. 2 eine Seitenansicht; Fig. 3 ist ein Schnitt
nach χ -y in Fig. 1, Fig. 4 ein Schnitt nach
x'-y' in Fig. 2 und Fig. 5 ein Schnitt nach x"-y" in Fig. i.
Das Instrument besteht aus zwei Haupttheilen, die mit einander verbunden sind, und
zwar aus dem zangenartigen Rebenhalter und der Schneidvorrichtung. Letztere besteht in
einem scharfen Messer, welches vermittelst Schlitzes b und Flügelschraube c an einem
Schlitten d verstellbar ist. Der Schlitten d bildet einen stumpfen Winkel und ist dessen
einer Schenkel in dem Schlitze e der trapezförmigen Gestellplatte / mittelst eines Gleitbackens
g, Fig. 5, geführt, während der andere Schenkel mittelst Schwalbenschwanzführung
(Fig. ι bis 3) in einem zweiten Schlitten h gegen das Abheben von der Platte / gesichert
ist, da der Schlitten h ebenfalls in einem Schlitze T der Platte / geführt ist. Beide
Schlitze e und i sind zu je einer schrägen Seitenkante der Platte/ parallel, nähern sich also
einander nach oben im spitzen Winkel. An der unteren Seite der Gestellplatte f befindet
sich ein Bolzen j, um welchen ein mit Schleife k versehener Hebel I drehbar ist, der durch eine
starke Feder m immer in der Stellung Fig. 1 erhalten wird und in dessen Schleife k ein
Stift η des Schlittens d eingreift. Die Platte/ verlängert sich an der Seite nach unten zu
einer Handhabe 0, welche mit einer viereckigen Durchbrechung ρ versehen ist; durch
diese Oeffnung ρ ragt das rechtwinklig zu
einem Griffe a1 abgebogene Ende des Rebenhalters
q, welcher am Bolzen j in einem Scharnier r senkrecht zur Schneidvorrichtung
beweglich und durch eine Feder s immer in der in Fig. 2 ersichtlichen offenen Lage gehalten
wird. Der Rebenhalter ist an seinem oberen Ende mit einer prismatischen Verstärkung
t versehen, welche gegen die Platte / zu cylindrisch ausgekehlt ist. Der Verstärkung t
gegenüber liegt eine mit einer gröfseren Hohlkehle u versehene Backe v, Fig. 4, die zur
Aufnahme der zu schneidenden Rebe dient, und deren Hohlkehle, wie Fig. 2 zeigt, zur
Platte / geneigt ist, damit die Rebe beim Andrücken des'" Griffes a1 gegen die Handhabe ο
durch die Verstärkung t des Rebenhalters q in der punktirt ersichtlichen schrägen Lage zum
Messer gehalten werde.
Das Schneiden der Rebe geschieht nun, wenn sie in der Weise, wie vorhin erwähnt,
vom Rebenhalter q in der Backe ν festgehalten wird (Fig. 2 punktirt), indem der
Hebel I in der Pfeilrichtung mit der einen Hand bewegt wird, während die andere Hand
die Handhabe 0 sammt Griff α1 zusammenhält. Durch diese Bewegung des . Hebels I
wird das Messer α parallel zu sich selbst und in der Richtung des Schlitzes e verschoben
(Fig. ι punktirt ersichtlich), und da der Schlitz e schräg zur Rebenrichtung steht,
mufs die Messerschneide den Schnitt durch die Rebe ziehend verrichten, was der Bewegung
der Hand beim Schneiden entspricht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Copulir - Messer zur Erzeugung gleicher, elliptischer glatter Schnittflächen bei den zu copulirenden Weinreben, bestehend aus einer scharfen, mittelst Schlitten d in einem Schlitze e der Gestellplatte f geführten und durch den Hebel / beweglichen Messerklinge a, welche die zu ihrer Bewegungsebene durch den Rebenhalter q schräg gehaltene Rebe durch einen ziehenden Schnitt abschneidet, indem der Halter in . einem Scharnier r beweglich ist und durch Drücken seines Griffes al . gegen die Handhabe ο der Gestellplatte f mittelst seines ausgekehlten, verstärkten Endes t beliebig starke Reben in eine Hohlkehle u eines an der Gestellplatfe befestigten Backens ν drückt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE58216C true DE58216C (de) |
Family
ID=332538
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT58216D Expired - Lifetime DE58216C (de) | Copulir - Messer |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE58216C (de) |
-
0
- DE DENDAT58216D patent/DE58216C/de not_active Expired - Lifetime
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