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DE577926C - Vorrichtung zum kontinuierlichen Behandeln von Daempfen der Krackdestillate - Google Patents

Vorrichtung zum kontinuierlichen Behandeln von Daempfen der Krackdestillate

Info

Publication number
DE577926C
DE577926C DEG62290D DEG0062290D DE577926C DE 577926 C DE577926 C DE 577926C DE G62290 D DEG62290 D DE G62290D DE G0062290 D DEG0062290 D DE G0062290D DE 577926 C DE577926 C DE 577926C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
catalyst
vapors
container
dephlegmator
pipe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG62290D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GRAY PROCESSES CORP
Original Assignee
GRAY PROCESSES CORP
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GRAY PROCESSES CORP filed Critical GRAY PROCESSES CORP
Application granted granted Critical
Publication of DE577926C publication Critical patent/DE577926C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G50/00Production of liquid hydrocarbon mixtures from lower carbon number hydrocarbons, e.g. by oligomerisation

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum kontinuierlichen Behandeln von Dämpfen der Krackdestillate Das Behandeln von Dämpfen der Krackdestillate mit Katalysatoren, wie Fullererde, ist bereits bekannt. Dabei hat man bisher die durch die Behandlung gebildeten Polymerisationsprodukte zeitweilig abgezogen. Ein stetiges Abziehen, das an sich sehr vorteilhaft wäre, erwies sich als nicht ohne weiteres möglich, weil ein Entweichen von Dämpfen durch den Flüssigkeitsauslaß oder ein Mitreißen von Flüssigkeit durch den Dampfauslaß kaum vermeidbar war.
  • Die Erfindung schafft dadurch Abhilfe, daß am unteren Ende der Katalysatorkammer ein mit Organen zum getrennten kontinuierlichen Abführen der Polymerisationsprodukte und der Dämpfe versehenerSammelraum angeordnet ist.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist in der Katalysatorkammer eine Lösungsmittelzuleitung angebracht, so daß man den Katalysator bequem von den zäh anhaftenden Verunreinigungen befreien kann.
  • In der Zeichnung ist die Vorrichtung in verschiedenen Ausführungsformen schematisch dargestellt: Abb. i ist ein Aufriß eines Apparates zum Teil im Schnitt; Abb. 2, 3 und q. sind Darstellungen weiterer Ausführungen.
  • Die eingemauerte Destillierblase 5 (Abb. i) wird beliebig beheizt. - Sie ist durch ein Dampfrohr 6 mit einer öffnung nahe dem Boden des üblichen Dephlegmatorturmes 7 verbunden. In diesem ist ein Katalysatorbehälter 8 angebracht, der mit seinem offenen oberen Ende in Verbindung mit dem Inneren des Dephlegmators steht und unten einen Hals 9 hat. Dieser steht mit einer Abscheidekammer 12 in Verbindung, die im unteren Teile des Dephlegmators angebracht ist. Eine Rückleitung io führt vom Fuß des Dephlegmators zur Blase 5. Eine zweite Dampfleitung i i führt von einem Punkt oberhalb des Bodens der Kammer 12 zum üblichen Kondensator 13 und Behälter 15. Ein Rohr 16 führt vom Fuße der Kammer 12 zu einem Dreiwegventil 17, dessen einer Anschluß 18 zurück zur Blase führt, während der andere, i9, zu einem Kühler 2o und Behälter 2i führt. Ein Auslaßrohr 22 kann zum Trennen der permanenten Gase vom Kondensat am Fuße des Kondensators dienen. Die Röhre 1i, 18, i9, 22 können Ventile haben. Der Katalysatorbehälter 8 im Dephlegmator 7 hat ein Drahtnetz 23 dicht über dem Hals 9 und darüber eine Schicht 26 aus Glaswolle o. dgl. und darüber endlich eine Schicht von Fullererde o. dgl. Zum Füllen und Entleeren des Behälters 8 dienen vorzugsweise Mannlöcher 2q., 25.
  • Zwecks Reinigens der Destillate von hochsiedenden Kohlenwasserstoffen verfährt man wie folgt: Die Blase 5 wird mit schwerem C51, wie Gasöl, beschickt. Es wird unter Druck destilliert, indem man das Ventil im Rohreh schließt, bis der gewünschteDruck-5 bis 35 at - erreicht ist, worauf er durch Einregelung aufrechterhalten wird. Die verdampften Spaltprodukte treten in den Dephlegmator, berühren den Katalysatorbehälter 8 und erwärmen ihn sowie den darin befindlichen Katalysator. Die mit den Dämpfen mitgerissenen Flüssigkeiten und die im Dephlegmator kondensierten schwereren Teile der Dämpfe kehren durch Rohr io zur Blase zurück. Die Dämpfe ziehen um den Behälter8 herum und aufwärts und treten in ihn oben ein, um durch den Katalysator, das Netz 23 und den Hals 9 in die Trennkammer 12 abwärts zu ziehen und von da durch Rohr i i zum Kondensator 13. Der Katalysator wird so durch die Dämpfe geheizt, bevor er von ihnen durchtränkt wird. Sofern an diese Tränkung eine exotherme Reaktion sich anschließt, werden die Dämpfe und der Katalysator dadurch weitererhitzt. Die permanenten Gase ziehen durch Rohr a2 ab, und die fertigen Produkte werden flüssig im Behälter 15 gesammelt. Nach einiger Wirkungsdauer beginnt der Katalysator im Behälter 8 oben feucht zu werden, indem sich dort Polymere bilden, deren Siedepunkt höher ist als die Temperatur der Eintrittsdämpfe. Diese Befeuchtung setzt sich allmählich nach dem Boden des Katalysators mit fortschreitender Destillation fort, bis die Polymeren mit den Dämpfen durch den Hals 9 in. die Kammer i2 gelangen. Da die Polymeren flüssig sind, so fließen sie aus dem Fuße des Behälters i2 in das Rohr 16. Sollen sie gesammelt werden, so leitet man sie durch das Dreiwegv entil in das Rohr 19 und zum Behälter 21. Andernfalls können sie zur Blase 5 durch Rohr 18 zurückgeführt werden.
  • Nach Abb. 2 tritt die Dampfleitung 36 von der Blase 35 in den Dephlegmator 37 nahe seinem oberen Ende. Der Katalysatorbehälter 38 ist oben gegen den Oberteil des Dephlegmators abgedichtet, so daß die einzige Verbindung zwischen den Innenräumen des Dephlegmators 37 und des Behälters 38 durch den verengten Hals 39 am Fuß des Behälters vermittelt wird. Das Dampfrohr 41 führt vom Behälter 38 zum nicht gezeichneten Kondensator. Die in den Dephlegmator aus dem Rollre 36 tretenden Dämpfe strömen in den Behälter 38 und nach seinem Boden, treten durch den Hals 39 und kommen so in Berührung mit dem erhitzten Katalysator im Behälter 38. Die in dem Katalysator gebildeten Polymeren tropfen durch den Hals 39 nieder, vereinigen sich mit den aus den Dämpfen im Dephlegmator kondensierten Flüssigkeiten und kehren zur Blase 35 durch Rohr 4.a zurück. Bei dem Apparat nach Abb. 5 können die Dämpfe beim Durchziehen durch den Katalysator sich ausdehnen. Hier tritt das Dampfrohr 56 von der Blase 55 in den Dephleä mator 57 an einem Punkt, der ungefähr gegenüber dem unteren Ende des Kataly satorbebälters 58 liegt, dessen oberes Ende mit dem Innenraum des Dephleginators 57 durch ein Rohr 6o mit Ventil 61 verbunden ist. Der Behälter 58 steht unten durch ein Rohr 59 mit einer Trennkammer 62 in Verbindung, die vorzugsweise im Dephlegmator 57 liegt. Ein Rohr 63 führt die Dämpfe aus der Kammer, 6:2 zu einem nicht gezeichneten Kondensator. Ein Rohr 64 führt die Flüssigkeiten-zu einem nicht gezeichneten Behälter für die Polyrnerisationsprodukte. Die aus den Dämpfen im Dephlegmator 57 kondensierten Flüssigkeiten werden zur Blase 55 durch das Rohr 65 zurückgeführt. Hier kann das Ventil 61 so geregelt werden, daß der gewünschte Druck in -der Blase und dem Dephlegniator entsteht, während die Dämpfe durch die Kammer 58 mit geringerem Druck streichen können. Der Druck in der Kammer 58 kann durch Ventile 66, 67 in den Rohren 63, 64 geregelt werden.
  • Der Apparat nach Abb. 4 hat Einrichtungen, um das Entfernen des Katalysators zu erleichtern, nachdem er bis zur Unwirksamkeit vergiftet worden ist. Hier ziehen die Dämpfe aus der Blase durch das Rohr 76 in den Katalysatorbehälter 77. Der Katalysator ruht auf einem Siebe 78, dessen Mittelöffnung mit einem Abzugsrohr 79 in Verbindung steht. Dieses hat ein Ventil 8o zum Ablassen des Katalysators, wenn er unwirksam geworden ist. Die Dämpfe und Polymeren ziehen durch das Sieb in den Raum 8i. Die Polyineren fließen durch Rohr 82 zur Blase oder nach Wunsch zu einem Behälter. Die Dämpfe ziehen durch Rohr 83 zum Kondensator. Im oberen Teil des Katalysatorbehälters 77 sind Vorkehrungen getroffen, um in den Katalysator ein Lösungsmittel zwecks Auswaschens der klebrigen Masse einzuführen, die sich dort im Betriebe sammelt und das Ausfließen des Katalysators bei Betriebsschluß stört. Ein beliebiges Lösungsmittel kann verwendet werden, z. B. die im Verfahren erhaltenen Spaltbenzine, die im allgemeinen hierzu geeignet genug sind. Das Lösemittel wird oben in den Behälter 77 durch ein Rohr 84 geführt und über die Oberfläche des Katalysators durch die Brause 85 gespritzt. Die klebrigen Massen werden dadurch gelöst und ausgewaschen, so daß der Katalysator durch das Rohr 79 frei herausfallen kann. Gemäß Abb. 4 wird der Katalysatorbehälter 77 von einem Dampfmantel 86 umschlossen. Beliebige Einrichtungen können dazu dienen, den Katalysator zu heizen bzw. heiß zu halten, z. B. der gezeichnete Dampfmantel oder ein Isoliermantel. Statt dessen könnte man auch die Dämpfe um den Katalysatorbehälter leiten, bevor sie in ihn eintreten.
  • Die neue Vorrichtung ist sehr vorteilhaft, da sie in vorhandene Destillieranlagen eingebaut werden kann und dazu nur wenige zusätzliche Teile, nicht aber zusätzliche Wartung im Betriebe verlangt. Sie vermeidet den Zwang zu hohem Aufwande für Maschinen und Ausrüstung und ergibt ein Produkt, das besser als das bisher handelsübliche ist.
  • Die beschriebene Vorrichtung ist nicht nur zum Reinigen von Krackdestillaten, sondern auch für andere ähnliche Zwecke benutzbar, wo eine hataly tische Wirkung erwünscht ist. Die Vorrichtung kann z. B. mit entsprechenden Abänderungen dann angewandt werden, wenn die Dämpfe von zwei oder mehr Destillierblasen zusammengebracht und in Gegenwart eines Katalysators vereinigt werden sollen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum kontinuierlichen Behandeln von Dämpfen der Krackdestil-Tate mit Katalysatoren, wie Fullererde, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Ende der Katalysatorkammer ein mit Organen zum getrennten kontinuierlichen Abführen der Polymerisationsprodukte und der Dämpfe versehener Sammelraum angeordnet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Katalysatorkammer mit einem Mantel versehen ist, der einerseits mit der Katal_vsatorkammer und andererseits mit der Destilliervorrichtung in Verbindung steht.
  3. 3. Vorrichtung nach Ansptuch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Katalysatorkammer eine Lösungsmittelzuleitung angebracht ist.
DEG62290D 1923-09-26 1924-09-26 Vorrichtung zum kontinuierlichen Behandeln von Daempfen der Krackdestillate Expired DE577926C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US577926XA 1923-09-26 1923-09-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE577926C true DE577926C (de) 1933-06-07

Family

ID=22012793

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG62290D Expired DE577926C (de) 1923-09-26 1924-09-26 Vorrichtung zum kontinuierlichen Behandeln von Daempfen der Krackdestillate

Country Status (1)

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DE (1) DE577926C (de)

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