DE567549C - Vorrichtung zum ununterbrochenen Foerdern von Gluehgut - Google Patents
Vorrichtung zum ununterbrochenen Foerdern von GluehgutInfo
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Description
- Vorrichtung zum ununterbrochenen Fördern von Glühgut Im Industrieofenbau sind viele Ausführungen von Glühöfen für ununterbrochen arbeitenden Betrieb bekannt, bei denen die Fördervorrichtung für das Glühgut aus Scheibenrollenherden oder endlosen Ketten u. dgl. besteht.
- Da diese Scheibenrollen oder Ketten den 'im Ofen herrschenden Temperaturen von tooo und mehr Grad Celsius im Dauerbetrieb ausgesetzt sind, so ist bei Verwendung von Fluß- bzw. Gußeisen als Werkstoff für die Fördermittel eine Wasserkühlung der Scheibenrollen, Wellen, Ketten u. dgl. unbedingt erforderlich, da mit zunehmender Arbeitstemperatur im Ofen die zulässigen Beanspruchungen der Werkstoffe sehr abnehmen. Zur Kühlung der Scheibenrollen bildet man deshalb die Wellen der Scheibenrollen, die zumeist aus Flußeisen bestehen, als Hohlwellen aus und leitet Kühlwasser hindurch. Bei Kettenförderung dagegen versucht man, die Ketten durch Führung in wassergekühlten Schienen, die im Ofenherd eingebettet sind, vor zu großer Erwärmung zu schützen. Diese Maßnahmen schützen die Fördermittel wohl mehr oder weniger vor zu frühzeitiger Zerstörung, haben jedoch den wärmetechnischen Nachteil, daß durch das Kühlwasser ein großer Teil Wärme ungenutzt aus dem Ofen abgeführt wird. Diese nicht für die Erwärmung des Glühgutes nutzbar gemachte Wärmemenge ergibt daher einen entsprechend höheren Brennstoffverbrauch des Glühofens. Bei der Kettenförderung besteht noch ein weiterer Nachteil darin, daß die Kette bei den hohen Ofentemperaturen einem raschen Verschleiß unterworfen ist. Da die Oberflächen der Ketten zumeist rauh und uneben sind, scheidet die Kettenförderung für empfindliches Glühgut, z. B. dünne Tiefziehbleche, von vornherein aus.
- Die Scheibenrollenherde dagegen weisen noch den Nachteil auf, daß jede einzelne Scheibenwelle von einer außerhalb des Ofens liegenden Hauptwelle zumeist über ein Kegelräderpaar angetrieben wird. Die Kegelräder müssen hierbei ohne jegliches Spiel kämmen, um ein Zerkratzen der Glü:hgutoberfläche zu vermeiden.
- Diese baulichen Feinheiten führen jedoch zu einem großen Kostenaufwand für den Antrieb solcher Glühöfen. Schließlich ist bereits vorgeschlagen worden, die Förderrollen auf quer durch den Ofen gehenden Antriebswellen zu lagern.
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Fördervorrichtung für ununterbrochen arbeitende Glühöfen, welche durch ihre bauliche Eigenart jegliche Wärmeverluste, wie etwa durch Kiihl%s-asser oder Konvektions-und Strahlungsverluste der Fördermittel, vermeidet und den Betrieb des Glühofens wesentlich billiger gestaltet. Der Durchlauf des Glühgutes durch den Ofen wird erfindungsgemäß durch im Ofenherd angeordnete Förderrollen vorgenommen, die jedoch nicht in ihrer Achse, sondern durch eine am Umfang der Rolle angreifende Krx'ft, wie z. B. durch Kette, Drahtseil oder Stahlband, in Drehung versetzt werden. Dadurch, daß die Antriebskraft .an den Umfang der Förderrollen verlegt ist, werden diese, da ein Hebelarm,. welcher ein Drehmoment ausüben könnte, nicht vorhanden ist, nicht auf Verdrehung, sondern nur auf Druck beansprucht. Hierdurch wird es ermöglicht, die Förderrollen aus hitzebeständigen Metallegierungen und auch aus der billigeren Chamotte oder hochfeuerfestem Porzellan herzustellen. Der große Vorteil der Verwendbarkeit von Chamotte wie Porzellan besteht in der Widerstandsfähigkeit gegen hohe Temperaturen, so daß die Förderrollen wie auch die Ofenausmauerung den hohen Arbeitstemperaturen im Ofen im Dauerbetrieb widerstehen, ohne daß eine Wasserkühlung noch erforderlich ist. Durch den Fortfall von Kühlwasser und dadurch, daß die Förderrollen nicht mit der Außenluft in Berührung kommen und somit keine Wärme abzuführen vermögen, ergibt sich ein bedeutend geringerer Brennstoffverbrauch des Glühofens gegenüber anderen Ofenausführungen.
- In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt.
- Abb. i einen Längsschnitt durch den Glühofen und Abb. 2 einen Ouerschnitt durch den Glühofen.
- Der Ofenherd a besteht aus hochfeuerfester Chamotte und ist nur an den Stellen unterbrochen, an denen die Förderrollen b, deren Anzahl je nach der Ofengröße verschieden ist, angeordnet werden.
- Jede Rolle b, die in beliebiger Form als Scheibenrolle, Walze, Hohlwalze, Kugel u. dgl. ausgebildet werden kann, wird in einem Käfig c gehalten und .geführt, der ebenso wie die Förderrollen b aus feuerbeständigem - Stoff hergestellt wird. Die Rollen b ruhen mit ihrem Gewicht und dem darauf liegenden Glühgut auf einem darunter befindlichen Antriebsband d, das eine Kette, ein Drahtseil, ein Stahlband u. dgl. sein kann. Wird das Antriebsband d mittels der Räder e in Bewegung gesetzt und das obere, unter den Rollen b liegende ziehende Stück des Antriebsbandes d mittels einer Gleitschiene f gegen Durchbiegung geschützt, so werden die Rollen b durch Reibung in Drehung versetzt." Das Glühgut, z. B. Tief ziehbleche g, ruht mit seinem Gewicht auf den Rollen b und erzeugt an den Berührungspunkten von Rolle und Blech eine Reibung, so daß bei einer Drehung der Rollen b ein Vorwärtsrollen bzw. Durchlaufen des Glühgutes g (s. Pfeilrichtung) durch den Ofen erfolgt. Um ein noch leichteres Abrollen der Förderrollen b auf dem Antriebsband d, besonders bei Leerlauf des Ofens, zu erzielen, d. h. wenn die Rollen b nicht belastet sind, sondern sich nur mit ihrem Eigengewicht drehen, ist es zweckmäßig, dein Herd a eine geringe Neigung von der Einlauf seite la zur Auslaufseite i zu geben.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum ununterbrochenen Fördern von Glühgut mittels Förderrollen durch einen Glühöfen, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderrollen durch -Käfige (c), welche in der Ofensohle angebracht sind, mit geringem Spiel gegen Verschiebung in waagerechter Richtung gesichert werden und derart auf einem unterhalb der Ofensohle laufenden endlosen Förderband (d) aufliegen, daß sie sich bei bewegtem Förderband infolge der Reibung drehen.
- 2. Fördervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Herd (a) mit den Transportrollen (b), Käfigen (c) und Antriebsmitteln (d) eine geringe Neigung von der Einlaufseite (h) zur Auslaufseite (i) erhält.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DE567549T | 1930-11-14 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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DE567549C true DE567549C (de) | 1933-01-05 |
Family
ID=6567873
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DE1930567549D Expired DE567549C (de) | 1930-11-14 | 1930-11-14 | Vorrichtung zum ununterbrochenen Foerdern von Gluehgut |
Country Status (1)
Country | Link |
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DE (1) | DE567549C (de) |
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1085180B (de) * | 1955-08-26 | 1960-07-14 | Hans Werner Rohrwasser | Mehrzonen-Durchlauf-Gluehofen fuer Schutzgasbetrieb mit Rollenherd |
FR2180830A1 (de) * | 1972-04-17 | 1973-11-30 | Mcmaster Harold | |
DE2605303A1 (de) * | 1975-02-19 | 1976-09-02 | Mcmaster Harold | Rollenofen und glastempersystem |
-
1930
- 1930-11-14 DE DE1930567549D patent/DE567549C/de not_active Expired
Cited By (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1085180B (de) * | 1955-08-26 | 1960-07-14 | Hans Werner Rohrwasser | Mehrzonen-Durchlauf-Gluehofen fuer Schutzgasbetrieb mit Rollenherd |
FR2180830A1 (de) * | 1972-04-17 | 1973-11-30 | Mcmaster Harold | |
US3806312A (en) * | 1972-04-17 | 1974-04-23 | Larimer F | Roller hearth furnace |
DE2605303A1 (de) * | 1975-02-19 | 1976-09-02 | Mcmaster Harold | Rollenofen und glastempersystem |
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