DE566290C - Verfahren und Vorrichtung zur fortlaufenden UEberwachung des Stroemungszustandes voneiner Druckminderung unterworfenen Druckgasen mittels Manometer, insbesondere bei Atmungs- und Betaeubungsgeraeten - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur fortlaufenden UEberwachung des Stroemungszustandes voneiner Druckminderung unterworfenen Druckgasen mittels Manometer, insbesondere bei Atmungs- und BetaeubungsgeraetenInfo
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zur fortlaufenden Überwachung des Strömungszustandes von einer Druckminderung unterworfenen Druckgasen mittels Manometer, insbesondere bei Atmungs-und Betäubungsgeräten Für den Benutzer beispielsweise eines Atmungs- oder Betäubungsgerätes ist es von großer Wichtigkeit, in jedem Augenblick die einer Druckminderung unterworfenen, strömenden Druckgase ihrer Menge nach messen zu können. Es ist zu diesem Zweck bekannt, ein Manometer zu verwenden, das vor die letzte Dosierungsöffnung (Bohrung, Düse o. dgl.) des in seinem Druck geminderten Druckgases an die Druckgasleitung angeschaltet ist. Solange der Druck vor der Dosierungsöffnung des diese Dosierungsöffnung verlassenden Gases konstant bleibt, ist im allgemeinen anzunehmen, daß die Menge des Gases gleichfalls konstant ist. Ist also etwa bei einem Atmungsgerät die Einrichtung so getroffen, daß unter normalen Verhältnissen bei -einem Druck von 3 at hinter der Dosierungsöffnung der Drucksauerstcff dem Gerät in der Menge von 2 1/min zugeführt wird, so kann --das Manometer anstatt mit einer Druckskala auch mit einer Mengenskala versehen werden, indem der einem Druck von 3 at entsprechende Teilstrich mit der Bezeichnung 21/min versehen wird.
- Die Zuverlässigkeit dieser Art der Mengenmessung hängt aber ab von dem Zustande der Dosierungsöffnung. Verengt sich diese beispielsweise infolge von Verstopfung, so verringert sich die sie durchfließende Druckgasmenge. Dennoch bleibt der Druck vor der Dosierungsöffnung konstant, und das Manometer zeigt demgemäß eine falsche Menge an und versetzt den Benutzer in den Glauben, da.ß irgendwelche Änderungen nicht eingetreten seien.
- Diesen Nachteil beseitigt das Verfahren gemäß der Erfindung dadurch, daß die Druckminderung in mindestens zwei Stufen vorgendmmen und der sich zwischen diesen beiden Stufen einstellende Druck gemessen wird. Als Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens eignet sich z. B. eine solche, bei der in die Druckgasleitung im Abstand hintereinander zwei Dosierungsöffnungen für in der Zeiteinheit gleiche Durchflüßmengen eingeschaltet sind und an den Raum zwischen den Dosierungsöffnungen ein Manometer angeschaltet oder anschaltbar ist.
- Ein Ausführungsbeispiel dieser Vorrichtung ist auf der Zeichnung dargestellt.
- Ein Druckminderventil r ist mittels der Leitung 2 an einen Druckgas-, z. B. Sauerstoffvorratsbehälter angeschlossen. In den Gewindestutzen 3 dieses Druckminderventils ist ein Rohrstück .4 eingeschraubt. das durcheine Leitung 5 mit einem Atmungsgerät o. dgl. in Verbindung steht. Innerhalb des Rohrstückes 4. sind zwei als Dosierungsöffnungen wirkende Bohrungen 6 und 7 angeordnet, die einen Raum 8 zwischen sich frei lassen. Ein Kanal g in der Wandung dieses Raumes 8 führt nach einem Manometer io. Gegebenenfalls kann der Kanal g auch ein Rückschlagventil enthalten, das beim Anschließen des Manometers io geöffnet wird.
- Zur Erläuterung der Wirkungsweise werde angenommen, daß in die Leitung 5 Druckgas in der Menge von 21irnin strömen soll. Die Bohrungen 7 und 6 sind nun so bemessen, daß sie mit in der Zeiteinheit gleichen Durchflußmengen arbeiten, wobei die Dosierungsöffnung 7 auf einen Druck von beispielsweise 3 at einjustiert ist und die Dosierungsöffnung 6 auf einen Druck von beispielsweise q. at. Da in der Zeiteinheit gleiche Mengen aus beiden Öffnungen strömen, muß sich der Druck im Raum 8 zwangsläufig auf einen Druck von 3 at einstellen. Verstopft sich jetzt die Bohrung 6, so bleibt zwar der Betriebsdruck des Gases vor der Bohrung 6 nach wie vor q. at, dennoch sinkt aber der Druck im Raum 8, da dieser nicht allein von dem Betriebsdruck vor der Bohrung 6, sondern auch von der Durchflußmenge dieser Bohrung abhängt. Das Manometer wird also nach links ausschlagen. Verstopft sich andererseits die Bohrung 7, so steigt der Druck im Raum 8, und das Manometer schlägt nach rechts aus. Es sind also mit Hilfe des Manometers etwaige Schwankungen in der Menge der die Leitung 5 durchströmenden Druckgase in jedem Augenblick feststellbar und auch der Größe nach dann bestimmbar, wenn das Manometer mit die Menge anzeigenden Teilstrichen versehen ist.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: z. Verfahren zur fortlaufenden überwachung des Strömungszustandes von einer Druckminderung unterworfenen Druckgasen mittels Manometers, insbesondere bei Atmungs- und Betäubungsgeräten, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckminderung in mindestens zwei Stufen vorgenommen und der sich zwischen diesen beiden Stufen einstellende Druck gemessen wird.
- 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei in die Druckgasleitung im Abstand hintereinander eingeschaltete Dosierungsöffnungen für in der Zeiteinheit gleiche Durchflußmengen und ein an den Raum zwischen den Dosierungsöffnungen angeschaltetes oder anschaltbares Manometer.
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DE566290C true DE566290C (de) | 1932-12-14 |
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1928
- 1928-03-11 DE DED55218D patent/DE566290C/de not_active Expired
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