DE562089C - Anordnung zum Entwickeln von Rollfilmen - Google Patents
Anordnung zum Entwickeln von RollfilmenInfo
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- DE562089C DE562089C DEZ19835D DEZ0019835D DE562089C DE 562089 C DE562089 C DE 562089C DE Z19835 D DEZ19835 D DE Z19835D DE Z0019835 D DEZ0019835 D DE Z0019835D DE 562089 C DE562089 C DE 562089C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03D—APPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
- G03D13/00—Processing apparatus or accessories therefor, not covered by groups G11B3/00 - G11B11/00
- G03D13/02—Containers; Holding-devices
- G03D13/04—Trays; Dishes; Tanks ; Drums
- G03D13/06—Light-tight tanks with provision for loading in daylight
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- Photographic Developing Apparatuses (AREA)
Description
- Anordnung zum Entwickeln von Rollfilmen Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Entwickeln eines von einem Papierschutzstreifen getragenen Rollfilmes, bei welcher der Film durch ein Zugband von einer Spule abgewickelt und über Leitstützen, Leitrollen o. dgl. hin ausgespannt wird, während das Zugband selbst auf eine Spule aufgewickelt wird, insbesondere nach Patent 529 933.
- Bei den bekannten Geräten dieser Art mit Benutzung eines Zugbandes ist bisher so vorgegangen worden, daß der Papierschutzstreifen mit dem Film zusammen ausgespannt und so der Entwicklungs- und Fixierlösung ausgesetzt wurde. Das hatte jedoch noch den Nachteil, daß der Schutzstreifen mit der Lichthofschutzschicht auf der Rückseite des Filmes lange Zeit in Berührung stand, wodurch Fleckenbildung entstehen konnte. Auch mußte man noch vor dem Fixieren den Papierstreifen entfernen, und es traten, wenn das den Film tragende Gestell zu diesem Zwecke bei Tageslicht aus dem Entwicklergefäß herausgenommen wurde, leicht Schleierbildungen auf.
- Diese Nachteile sind auch schon bei Vorrichtungen anderer Art, bei denen jedoch kein Zugband verwendet wird, dadurch beseitigt worden, daß man den Papierstreifen vom Film trennte und frei aus dein Gehäuse herausführte oder auch auf eine neben der Abwickelspule angeordnete Spule wickelte, ohne für den Film selbst irgendwelche Leit- oder Tragmittel anzuordnen. Sie können gemäß der Erfindung auch bei mit Zugbändern arbeitenden Vorrichtungen vermieden werden, indem die Anordnung zum Entwickeln solcher von Papierschutzstreifen getragener Rollfilme derart gestaltet wird, daß der Papierschutzstreifen, wenn er die Spule v erläßt, in an sich bekannter Weise von der Filmbahn getrennt und unmittelbar auf der Zugbandaufwickelspule aufgewickelt wird, und zwar so, daß der Papierschutzstreifen zwischen die Lagen des sich aufwickelnden Zugorganes (Band. Schnur o. dgl.) zwischengewickelt wird. Mit einer solchen Anordnung kann man, ohne das Gestell mit dem ausgebreiteten Film aus seinem lichtdicht verschlossenen Behälter herausnehmen zu müssen, also tatsächlich bei Tageslicht, die Behandlung des Filmes bis zum vollständigen Ausspülen der letzten Reste der Fixierlösung vornehmen, was von besonderer Bedeutung für die jetzt mehr und mehr in Aufnahme kommenden, selbst gegen das rote Licht der Dunkelkammer äußerst empfindlichen panchromatischen Filme ist.
- Ein abgeänderter Vorschlag liegt darin, daß neben dieser Zugbandaufwickelspule eine weitere Spule zum Aufwickeln des Schutzstreifens angeordnet wird, die von ihr direkt angetrieben wird, beispielsweise durch Zahneingriff. Man erreicht dadurch, daß der aufgespulte Papierschutzstreifen später unmittelbar mit seiner Spule herausgenommen und weggeworfen werden kann, während das Zugband sofort wieder zum Heranholen eines neuen Filmes zurück an das Filmspulenlager geführt werden kann.
- Man erreicht durch eine Anordnung der Filmspule nahe der Zugbandaufwickelspule eine sehr flache Gestellform und dadurch eine Herabsetzung der Abmessungen des Flüssigkeitsbehälters, so daß bedeutend an Lösungsmengen gespart wird. Man kann dabei mit Vorteil die Leitrolle für den ausgebreiteten Film, welche bei einer ZickzackaMspannung des Filmes im Bereiche zwischen der Filmspule und der Zugbandaufwickelspule liegt, nach einwärts rücken.
- Die Führung des Papierschutzstreifens übernimmt eine im Bereiche zwischen der Filmspule und der Zugbandaufwickelspule angeordnete, quer zur Papierbandbewegung verlegte Führungsstange. Diese Stange kann zugleich als flache, gegen den Umfang des Spulenwickels wirkende Bremsplatte ausgebildet werden, die von einer Feder getragen wird, welche ihrerseits an einer Stütze oder unmittelbar am Gestell befestigt ist. Durch ihre Verlegung in den Raum zwischen beiden Spulen wird die Zugänglichkeit zu den Spulen erleichtert.
- Gemäß der Erfindung wird ferner vorgeschlagen, an den Stegen des Gestelles, die die Lager für die Filmspule und Zugbandaufwickelspule tragen, einen aus Draht gebildeten Griffbügel anzuordnen, dessen Schwenkachse zugleich die Führungsstange für den Papierschutzstreifen bilden kann, oder aber deren in der Schwenkachse gelegene Lagerzapfen als Träger einer entsprechenden Führungsrolle herangezogen werden können.
- Der gemäß der Erfindung neue Arbeitsgang, bei dem der Schutzstreifen zwischen die Windungen der Zugbandaufwickelspule zwischengewickelt wird, ist außerordentlich einfach und übersichtlich.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
- Fig. i zeigt ein Gestell zum Ausbreiten eines zu entwickelnden Filmes, Fig. 2 einen Schnitt zu Fig. i mit ausgebreitetem Film und durch Strichelung dargestellten Behälter.
- Fig. 3 ist eine Aufsicht zu Fig. i.
- An den Stegen i des j-förmigen Gestelles liegen in der Lagerung 3 die Achse q. der zu entwickelnden Filmspule 5 und der für den Eingriff des Drehschlüssels, bestimmte geschlitzte Zapfen 6 der Aufwickelspule 7 für das Zugband 8, an dessen Klemmei 9 das Ende des Filmstreifens io befestigt wird. Während die Spule 7 in Pfeilrichtung gedreht wird, wickelt sich das Zugband 8 auf ihr auf, geführt über eine Reihe von Leitrollen 11, 12, 13. Hierbei hebt die Zugklemme g den Film io auf die Bunde an den Innenseiten der Leitrollenscheiben, so daß der Film nur noch an seinen Rändern von diesen Bunden getragen wird. Währenddessen wird der Papierstreifen 1q., dessen Anfang mit dem Ende des Zugbandes 8 zusammen in einen Schlitz o. dgl. der Aufwickelspule 7 eingeführt wurde, über eine flache Bremsstange 1 5 hinweg, die unter dem Einfluß einer sich gegen eine kantige Stütze 17 abstützende Feder 16 steht, nach der Aufwickelspule hingezogen und zwischen die Windungen des Zugbandes eingewickelt. Die Drehzapfen des Griffbügels 18, -die in den Löchern i9 der Stege 2 liegen, können dabei als Träger einer Führungsrolle dienen, die an Stelle derBremsstange 15 die Führung des Schutzstreifens übernimmt, sofern eine besondere Bremsvorrichtung angebracht ist. Das Entwicklergefäß 2o besitzt einen mittels Spannverschlusses 21 lichtdicht befestigten Deckel 22, indem die Einfüllverschraubung 23 untergebracht ist.
- Sobald das Zugband 8 auf die Spule 7 aufgewickelt ist, ist zwischen seinen Lagen auch der Schutzstreifen aufgewickelt, so daß das Filmband io völlig frei über der Leitrollenbahn 11, 12, 13 ausgebreitet.liegt.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zum Entwickeln eines von einem Papierschutzstreifen getragenen Rollfilmes, bei der der Film durch ein Zugband von seiner Spule abgewickelt und, während das Zugband auf eine Spule aufgewickelt wird, über Leitstützen, -rollen o. dgl. hin ausgespannt wird, insbesondere nachPatent 529 933, dadurch gekennzeichnet, daß der Papierschutzstreifen (14) in an sich bekannter Weise von der Filmbahn (io) getrennt wird und auf der Zugbandaufwickelspule (7) oder einer mit ihr auf Drehung gekuppelten Aufwickelspule aufgewickelt wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Filmspule (5) und die Zugbandaufwickelspule (7) dicht nebeneinander und im Bereiche zwischen ihnen eine quer zur Bandbewegung verlegte Führungsstange oder -rolle (15) für den Papierschutzstreifen (14) angeordnet sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2 mit einer gegen den Umfang des Filmwickels drängenden Feder, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (16) in den Raum zwischen den Achsen der Filmspule (5) und der Zugbandaufwickelspule (7) verlegt ist und vorteilhaft die Führungsstange (15) trägt. ..
- Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Feder (i(» getragene Stange (15) so weit nach außen bzw. oben verbreitert ist, daß ihr oberer Rand den Papierschutzstreifen (14) über den auf der dieser Stange (15) benachbarten Leitrolle (12) liegendenFilm hinwegführt.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitrollle (12) so weit nach einwärts gerückt ist, daß der Papierschutzstreifen (14) von dem über sie geführten Filmstreifen (io) Abstand hat.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 2, 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende des Längssteges (2) des Gestellrahmens, an dem die Filmspule (5) und die Zugbandaufwickelspule (;) angeordnet sind, ein Handgriffbügel (1g) aus Draht o. dgl. eingehängt ist, dessen Drehachse bzw. -zapfen zugleich einer Führungsstange (wie 15) als Lager dient.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ19835D DE562089C (de) | 1931-12-25 | 1931-12-25 | Anordnung zum Entwickeln von Rollfilmen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEZ19835D DE562089C (de) | 1931-12-25 | 1931-12-25 | Anordnung zum Entwickeln von Rollfilmen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE562089C true DE562089C (de) | 1932-10-21 |
Family
ID=7624974
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ19835D Expired DE562089C (de) | 1931-12-25 | 1931-12-25 | Anordnung zum Entwickeln von Rollfilmen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE562089C (de) |
-
1931
- 1931-12-25 DE DEZ19835D patent/DE562089C/de not_active Expired
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