DE561196C - Arrangement for the automatic synchronization of asynchronous motors - Google Patents
Arrangement for the automatic synchronization of asynchronous motorsInfo
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- DE561196C DE561196C DE1930561196D DE561196DD DE561196C DE 561196 C DE561196 C DE 561196C DE 1930561196 D DE1930561196 D DE 1930561196D DE 561196D D DE561196D D DE 561196DD DE 561196 C DE561196 C DE 561196C
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Description
DEUTSCHES REICHGERMAN EMPIRE
AUSGEGEBEN AM
11. OKTOBER 1932ISSUED ON
OCTOBER 11, 1932
REICHSPATENTAMTREICH PATENT OFFICE
PATENTSCHRIFTPATENT LETTERING
KLASSE 21 d2 GRUPPECLASS 21 d 2 GROUP
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. November 1930 abPatented in the German Empire on November 25, 1930
Die Erfindung bezieht sich auf solche Anordnungen zum selbsttätigen Synchronisieren von Asynchronmotoren durch Anschluß einer auf dem Anker angeordneten Erregerwicklung an eine Gleichstromquelle nach beendetem Anlauf, bei denen in den die Gleichstromquelle und die Erregerwicklung enthaltenden Stromkreis ein elektromagnetisches Schaltschütz eingeschaltet ist, das im Erregerzustande den Stromkreis so lange geöffnet hält, bis der Schlupf des Motors auf einen bestimmten Wert gesunken ist. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Anordnung dieser Art, bei der die Synchronisierung auf einem neuen Wege in besonders zuverlässiger und einfacher Weise erreicht ist.The invention relates to such automatic synchronization arrangements of asynchronous motors by connecting an excitation winding arranged on the armature to a direct current source after the start-up, in which the direct current source and the circuit including the excitation winding is an electromagnetic contactor is switched on, which keeps the circuit open in the excitation state until the motor slips on one certain value has decreased. The subject of the invention is an arrangement this kind, in which the synchronization in a new way in a particularly reliable way and is achieved in a simple manner.
In der Zeichnung ist ein Schaltungsbild eines Ausführungsbeispiels der den Gegenstand der Erfindung bildenden AnordnungIn the drawing is a circuit diagram of an embodiment of the subject of the invention forming arrangement
ao dargestellt, bei dem es sich um einen synchronisierbaren Drehstrommotor handelt.ao, which is a synchronizable Three-phase motor acts.
A bezeichnet die das Drehfeld des Motors erzeugende Primärwicklung, die über einen mit einer Schaltwalze B versehenen Schalter an das Drehstromnetz C anschließbar ist. Der Schalter ist mit zehn der Reihe nach mit 1,2, 3 usw. bezeichneten Stromschlußfingern versehen, von denen die mit 1, 3 und 5 bezeichneten mit dem Drehstromnetz C und die mit 2, 4 und 6 bezeichneten mit der Primärwicklung A in Verbindung stehen. Die Schaltwalze B, bei der drei mit I, II und III bezeichnete Winkelstellungen zu unterscheiden sind, ist mit je zwei leitend miteinander verbundenen Stromschlußstreifen b1, b2, b3 versehen, die bei den Stellungen II und III je eine Verbindung zwischen den Fingern 1, 2, 3, 4 und 5, 6 herstellen. Der Anker des Motors trägt eine ebenso wie die Primärwicklung^ dreiphasig ausgeführte Wicklung D1 die durch drei Leitungen d1, d2 und d3 in üblicher Weise mit einem Anlaßwiderstand .E verbunden ist. Die Ankerwicklung D bildet zugleich die zum Zwecke der Synchronisierung des Motors an die Gleichstromquelle anschließbare Erregerwicklung, wobei angenommen ist, daß der Motor synchronisierbar ist, sobald der Schlupf nur noch 1 °/0 oder weniger beträgt. Als Gleichstromquelle dient ein Generator F, dessen eine Klemme durch eine Leitung G an den Stromschlußfinger 8 angeschlossen ist. Die andere Klemme des Generators F steht durch eine Leitung H mit zwei Stromschlußstücken h1 und hz eines als elektromagnetisches Schaltschütz ausgebildeten Schalters in Verbindung. Den Stromschlußstücken h1 und h2 stehen zwei Stromschlußstücke i1 und k1 gegenüber, die durch A denotes the primary winding which generates the rotating field of the motor and which can be connected to the three-phase network C via a switch provided with a switching drum B. The switch is provided with ten short-circuit fingers labeled 1, 2, 3, etc., of which those labeled 1, 3 and 5 are connected to the three-phase network C and those labeled 2, 4 and 6 are connected to the primary winding A. . The shift drum B, in which three angular positions marked I, II and III are to be distinguished, is provided with two conductively interconnected current connection strips b 1 , b 2 , b 3 , which in positions II and III each have a connection between the fingers Make 1, 2, 3, 4 and 5, 6. The armature of the motor carries a three-phase winding D 1, just like the primary winding ^, which is connected in the usual way to a starting resistor .E by three lines d 1 , d 2 and d 3. The armature winding D also forms the excitation winding which can be connected to the direct current source for the purpose of synchronizing the motor, it being assumed that the motor can be synchronized as soon as the slip is only 1 ° / 0 or less. A generator F, one terminal of which is connected to the current-fault finger 8 by a line G, serves as the direct current source. The other terminal of the generator F is connected by a line H to two current connection pieces h 1 and h z of a switch designed as an electromagnetic contactor. The current connection pieces h 1 and h 2 are two current connection pieces i 1 and k 1 opposite, which through
*) Von dem Patent sucher ist als der Erfinder angegeben worden:*) The patent seeker stated as the inventor:
Or.-Ing. Ludwig Schön in Essen,Or.-Ing. Ludwig Schön in Essen,
Leitungen! und K entsprechend mit den Leitungen ds und dr verbunden sind. Die Leitung
d1 ist durch eine Leitung L an den Stromschlußfinger 7 angeschlossen. Den beiden
Fingern 7 und 8 entsprechen auf der Schaltwalze B zwei leitend miteinander verbundene
Stromschlußstreifen &*, die nur bei der Stellung III eine Verbindung zwischenden
Fingern 7 und 8 herstellen.
Das elektromagnetische Schaltschütz . ist mit einem unter der Wirkung einer Erregerwicklung
M stehenden Anker JV versehen, der durch eine an ihm angreifende, im Sinne des
Pfeiles χ wirkende Zugfeder P, wenn die Erregerwicklung M stromlos ist, in einer Lage
gehalten wird, bei der er die Stromschlußstücke h1, i1 und h2, k1 mit je einem an ihm
sitzenden Schaltstück n1 und n2 verbindet.
Mit der Erregerwicklung M ist in Parallelschaltung ein induktionsfreier Widerstand Ai1
verbunden, der durch eine Leitung Q an die mit der Leitung H in Verbindung stehende
Klemme des Generators F und durch eine Leitung R an den Finger 9 angeschlossen ist.
Der Finger 10 steht durch eine Leitung 5 mit der anderen Klemme des Generators F in
Verbindung. Den beiden Fingern 9 und 10 entsprechen auf der Schaltwalze B zwei leitend
miteinander verbundene Strornschlußstreifen b5, die nur bei der Stellung II eine
Verbindung zwischen den Fingern 9 und 10 herstellen. Bei der Stellung I stehen sämtliche
Finger außer Verbindung mit den zugehörigen Stromschlußstreifen. Wenn die Erregerwicklung
M des elektromagnetischen Schaltschützes M1 N n1 n2, h1, i1, h2, k1 auf dem
Wege Q, M, R1 9, bs, το, S mit dem Generator
F in Verbindung steht, wird der Anker JV, wie auf der Zeichnung dargestellt, entgegen
40. der im Sinne des Pfeiles χ erfolgenden Wirkung der Feder P in einer Lage gehalten, bei
der die Schaltstücke n1 und n- von den Stromschlußstücken
h1, i1 und h2, k1 abgehoben sind.
Mit dem Motor A1 Ό steht ein mehrpha-♦5
siger, als Drehstrommotor ausgebildeter Hilfsmotor in Verbindung, der mit einer das
Drehfeld erzeugenden Primärwicklung T versehen ist. Diese steht durch eine Leitung t1
mit der Leitung d1, durch eine Leitung t2 mit
der Leitung d2 und durch eine Leitung ts mit
der Leitung ds in Verbindung. Die Leitung f
enthält einen Schalter mit zwei Stromschlußstücken tl und die Leitung ts einen Schalter
mit zwei Stromschluß stücken t5. Die Stromschlußstücke
il sind durch ein an dem Anker JV sitzendes Schaltstück ns und die Stromschlußstücke
i5 durch ein ebenfalls an dem Anker JV sitzendes Schaltstück ?j4 verbunden, wenn die
Schaltstücke n1 und n2 unter der Wirkung der
Erregerwicklung JIi von den Stromschlußstücken h1, i1 und h2, k1 abgehoben sind, und
stehen außer Verbindung miteinander, wenn die Schaltklinke n1 und n2 auf den Stromschlußstücken
h1, i1 und h2, k1 aufliegen. Der
Anker des Hilfsmotors sitzt auf einer r Welle U1 die zum Antrieb eines an sich bekannten
selbsttätigen, periodisch wirkenden Stromunterbrechers dient. Der Stromunterbrecher
besteht aus einer auf der Welle U befestigten Büchse U1, die mindestens zwei in
der Umfangsrichtung aufeinanderfolgende, aus leitendem und isolierendem Werkstoff bestehende
Ringstückeu2 und«·3 trägt, und zwei
Bürsten V1 die bei einer Drehung der Welle U
abwechselnd auf dem leitenden Ringstück u2 oder dem isolierenden Ringstück u3 aufliegen.
Die eine Bürste ist durch eine Leitung V1 an die Leitung S und die andere
Bürste durch eine Leitung V2 an die Leitung R angeschlossen.Cables! and K are connected to lines d s and dr , respectively. The line d 1 is connected to the current-fault finger 7 by a line L. The two fingers 7 and 8 correspond to two electrically interconnected current connection strips & * on the shift drum B , which establish a connection between the fingers 7 and 8 only in the position III.
The electromagnetic contactor. is provided with an armature JV which is under the action of an excitation winding M and which, when the excitation winding M is de-energized, is held in a position by a tension spring P acting on it and acting in the direction of the arrow χ , in which it removes the current connection pieces h 1 , i 1 and h 2 , k 1 connects each to a contact piece n 1 and n 2 seated on it. A non-inductive resistor Ai 1 is connected in parallel to the excitation winding M and is connected by a line Q to the terminal of the generator F connected to the line H and to the finger 9 by a line R. The finger 10 is connected to the other terminal of the generator F by a line 5. The two fingers 9 and 10 correspond to the shift drum B two conductively interconnected Strornschlußstreifen b 5, which connect between the fingers 9 and 10 only in the position II. In the I position, all fingers are out of contact with the associated current connection strips. When the exciting coil M of the electromagnetic contactor M n 1 N 1 n 2, h 1, i 1, h 2, k 1 by way of Q, M, R 1 9, s b, το, S communicates with the generator F in compound , the armature JV, as shown in the drawing, is held in opposition to the action of the spring P taking place in the direction of the arrow χ in a position in which the contact pieces n 1 and n- are separated from the current connection pieces h 1 , i 1 and h 2 , k 1 are lifted. A multi- phase auxiliary motor designed as a three-phase motor is connected to the motor A 1 Ό and is provided with a primary winding T which generates the rotary field. This is through a line t 1 to the line d 1, t 2 through a line to the line d 2, and by a conduit s t to the line d s in connection. The line f contains a switch with two current connection pieces t l and the line t s a switch with two current connection pieces t 5 . The current connection pieces i l are connected by a contact piece n s seated on the armature JV and the current connection pieces i 5 are connected by a contact piece? J 4 also seated on the armature JV, when the contact pieces n 1 and n 2 under the action of the field winding JIi of the Current connection pieces h 1 , i 1 and h 2 , k 1 are lifted, and are out of connection with each other when the pawl n 1 and n 2 rest on the current connection pieces h 1 , i 1 and h 2 , k 1. The armature of the auxiliary motor is seated on a shaft r U 1 serving of a known automatic, periodically acting circuit breaker to the drive. The circuit breaker consists of a sleeve U 1 fastened to the shaft U , which carries at least two circumferentially successive ring pieces u 2 and 3 consisting of conductive and insulating material, and two brushes V 1 which alternate when the shaft U rotates rest on the conductive ring piece u 2 or the insulating ring piece u 3. One brush is connected to the line S by a line V 1 and the other brush is connected to the line R by a line V 2 .
Wenn die Primärwicklung T des Hilfsmotors mit der Ankerwicklung D des Hauptmotors in Verbindung steht, durchfließt der in der Wicklung D erzeugte Drehstrom auch die Wicklung T, und zwar hat dieser Strom eine dem Schlupf des Hauptmotors entsprechende Frequenz,- der Hilfsmotor T1 U läuft also um so langsamer, je kleiner der Schlupf ist. Wenn beispielsweise das Drehstromnetz C die Frequenz 50 hat und der Schlupf bis auf 1 °/o gesunken ist, läuft der Hilfsmotor mit der Drehzahl 30 in der Minute, so daß die Welle U zu einer vollen Umdrehung 2 Sekunden braucht. Der die Erregerwicklung M des Schaltschutzes enthaltende Stromkreis F1-Q1M1M1, V2, V1V^1S1F bleibt also, wenn die Bürsten V1 wie es in Wirklichkeit abweichend von der Zeichnung der Fall ist, ohne Winkelabstand seitlich nebeneinander auf den Ringstücken. iP oder uz aufliegen, an dem Stromunterbrecher JJ1, V abwechselnd 1 Sekunde geschlossen und 1 Sekunde geöffnet. Die Verhältnisse in dem Erregerstromkreis F1. Q1 M1 M1, V2, V1 V1, S1 F sind nun, insbesondere durch Lamellierung des Ankers JV und durch passende Wahl der Größe des parallel zur Erregerwicklung M liegenden induktionsfreien Widerstandes JW1 so bestimmt, daß einerseits die Stromstärke nach dem Schließen des Stromkreises an dem Ringstück u2 sehr rasch in einem Bruchteil einer Sekunde den zur Verstellung des Schaltstützes erforderlichen Betrag erreicht, andererseits dagegen nach dem öffnen des Stromkreises an dem Ringstück u3 in der geschlossen bleibenden Leitung M1 M1 noch langer als ι Sekunde eine zum Festhalten des Ankers JV ausreichende Stromstärke bestehen bleibt. Solange also der Hilfsmotor noch mehr als Umdrehungen in der Minute macht, bleibt der Anker JV dauernd in seiner auf der Zeichnung dargestellten Lage, bei der die Lei-If the primary winding T of the auxiliary motor is connected to the armature winding D of the main motor, the three-phase current generated in the winding D also flows through the winding T, and this current has a frequency corresponding to the slip of the main motor - the auxiliary motor T 1 U is therefore running the slower the smaller the slip. If, for example, the three-phase network C has the frequency 50 and the slip has dropped to 1%, the auxiliary motor runs at the speed 30 per minute, so that the shaft U takes 2 seconds to complete a full revolution. The circuit F 1 -Q 1 M 1 M 1 , V 2 , V 1 V ^ 1 S 1 F containing the excitation winding M of the switching protection therefore remains without if the brushes V 1, as in reality deviating from the drawing Angular distance side by side on the ring pieces. iP or u z , on the circuit breaker JJ 1 , V alternately closed for 1 second and opened for 1 second. The conditions in the excitation circuit F 1 . Q 1 M 1 M 1 , V 2 , V 1 V 1 , S 1 F are now, in particular by lamination of the armature JV and a suitable choice of the size of the inductive resistor JW 1 lying parallel to the excitation winding M , so that on the one hand the current strength After closing the circuit on the ring piece u 2 very quickly in a fraction of a second the amount required to adjust the switch support is reached, on the other hand, after opening the circuit on the ring piece u 3 in the line M 1 M 1 that remains closed, even longer than ι second a sufficient current to hold the armature JV remains. So as long as the auxiliary motor makes more than revolutions per minute, the armature JV remains permanently in its position shown in the drawing, in which the line
tung H, K, J unterbrochen ist, und der Anker schließt diese Leitung erst, wenn die Drehzahl des Hilfsmotors kleiner als 30 Umdrehungen in der Minute geworden ist, also der Schlupf des Hauptmotors auf unter i°/0 gesunken ist.device H, K, J is interrupted, and the armature only closes this line when the speed of the auxiliary motor has become less than 30 revolutions per minute, i.e. the slip of the main motor has fallen below i ° / 0.
Vor dem Anlassen des Hauptmotors A, D befindet sich die Schaltwalze B in der Stellung I, bei der sämtliche Stromschlußfinger 1 bis 10 außer Verbindung mit den Streifen b1 bis bs stehen. "Wenn die Welle U des ebenso wie der Hauptmotor in Ruhe befindlichen Hilfsmotors T, U eine Winkelstellung hat, bei der die Bürsten V auf dem leitenden Ringstück u- aufliegen, ist die Erregerwicklung M des elektromagnetischen Schaltschützes M, N auf dem Wege Q1 M1 V2, V1 V1, S an den Gleichstromgenerator F angeschlossen, und der Anker Λ7 wird daher in seiner auf der Zeichnung dargestellten Lage gehalten, bei der die Schaltstücke n1 und n2 von den Stromschlußstücken W, i1 und h2, k1 abgehoben sind und die Schaltstücke n3 und w4 die Stromschlußstücke ί4 und ts verbinden. Befindet sich dagegen die Welle U in einer Winkelstellung, bei der die Bürsten V auf dem isolierenden Ringstück u3 aufliegen, so ist die Erregerwicklung M stromlos, und der Anker N befindet sich unter der Wirkung der Feder P in einer Stellung, bei der die Schaltstücke n1 und n2 auf den Stromschlußstücken W, i1 und h2, k1 aufliegen und die Schaltstücke n3 und M4 von den Stromschlußstücken ί4 und ί5 abgehoben sind.Before starting the main motor A, D , the shift drum B is in position I, in which all current-fault fingers 1 to 10 are out of connection with the strips b 1 to b s . "When the shaft of the auxiliary motor located as well as the main motor at rest T, U has an angular position U, in which the brush V on the conductive annular member u- rest, the excitation coil M of the electromagnetic contactor M, N on the path Q 1 M 1 V 2 , V 1 V 1 , S connected to the direct current generator F , and the armature Λ 7 is therefore held in its position shown in the drawing, in which the contact pieces n 1 and n 2 from the current connection pieces W, i 1 and h 2 , k 1 are lifted and the contact pieces n 3 and w 4 connect the current connection pieces ί 4 and t s . If, on the other hand, the shaft U is in an angular position in which the brushes V rest on the insulating ring piece u 3 , then the field winding is M currentless, and the armature N is under the action of the spring P in a position in which the contact pieces n 1 and n 2 rest on the current connection pieces W, i 1 and h 2 , k 1 and the contact pieces n 3 and M 4 of the current connectors ί 4 and ί 5 are lifted.
Zum Anlassen des Hauptmotors wird die Schaltwalze B zunächst in die Stellung II gebracht, bei der die Erregerwicklung A durch die Streifen b1 bis b3 an das Drehstromnetz angeschlossen ist und die Streifen b5 die Leitungen R und 6" verbinden. Die Erregerwicklung M des Schaltschützes M1 N ist jetzt an den Gleichstromgenerator F auf dem Wege S1 10, b5, 9, R1 M1 Q angeschlossen, so daß der Anker N1 falls er sich in der Stellung befand, bei der (abweichend von der Zeichnung) die Schaltstücke n1 und ti2 auf den Stromschlußstücken i1, W und k1, h2 aufliegen und die Schaltstücke n3 und n* von den Stromschlußstücken fl· und t5 abgehoben sind, in die auf der Zeichnung dargestellte Lage gelangt, bei der die Erregerwicklung T des Hilfsmotors T, U an die Ankerwicklung D des Hauptmotors angeschlossen ist. Der Hauptmotor läuft jetzt an, desgleichen der mit der Ankerwicklung D in Verbindung stehende Hilfsmotor. Beim Anlauf des Hauptmotors ist zunächst der Schlupf sehr groß, und die Welle U -des Hilfsmotors dreht sich daher sehr rasch. Infolge der oben beschriebenen Wahl der Verhältnisse in dem Erregerstromkreis F, Q, M1 M1, V2, V1 V1, S1 F bleibt daher, nachdem bei Weiterdrehung der Schaltwalze B in die Stellung III der Stromkreis F1S 10, bs, 9, R1 M1 Q, F bei 9 und 10 unterbrochen worden ist, der Anker N auch dann in seiner Stellung, wenn sich das isolierende Ringstück u3 unter den Bürsten V befindet. Erst wenn der Schlupf des Hauptmotors kleiner als 1 °/o und die Drehzahl der Welle U dementsprechend kleiner als 30 Umdrehungen in der Minute geworden ist, fällt der Anker N ab und schließt an den Stromschlußstücken h\ und h2, k1 die Leitungen H1 J und H1 K. Gleichzeitig werden die Schaltstücke ns und nl abgehoben, so daß der Hilfsmotor abgeschaltet wird und sofort zur Ruhe kommt. Durch die inzwischen in die Stellung III gelangte Schaltwalze B ist jetzt mittels der Streifen &4 der Stromkreis F, G, 8, b\ 7, L1 d1, D1 d2, K1 k1, n2, h2, d3, J1 i1, n1, W-, H, F geschlossen worden, so daß die Ankerwicklung D an den Gleichstromgenerator F angeschlossen ist; sie wirkt daher jetzt als Erregerwicklung eines Synchronmotors, so daß der Hauptmotor als Synchronmotor weiterläuft.To start the main engine, the shift drum B is first brought into position II, in which the excitation winding A is connected to the three-phase network through the strips b 1 to b 3 and the strips b 5 connect the lines R and 6 ″. The excitation winding M des Contactor M 1 N is now connected to the direct current generator F on the way S 1 10, b 5 , 9, R 1 M 1 Q , so that the armature N 1 if it was in the position in which (deviating from the drawing ) the contact pieces n 1 and ti 2 rest on the current connection pieces i 1 , W and k 1 , h 2 and the contact pieces n 3 and n * are lifted from the current connection pieces fl · and t 5 , in the position shown in the drawing, in which the excitation winding T of the auxiliary motor T, U is connected to the armature winding D of the main motor. The main motor now starts up, as does the auxiliary motor connected to the armature winding D. When the main motor starts up, the slip is initially very large, and the Shaft U of the auxiliary motor therefore turns very quickly. Therefore, due to the above-described selection of the ratios in the excitation circuit F, Q, M 1 M 1, V 2, V 1 V 1, S 1 F remains after at further rotation of the shift drum B in the position III the circuit F 1 S 10, b s , 9, R 1 M 1 Q, F has been interrupted at 9 and 10, the armature N is also in its position when the insulating ring piece u 3 is under the brushes V. Only when the slip of the main motor is less than 1% and the speed of the shaft U is correspondingly less than 30 revolutions per minute does the armature N drop out and close the lines at the current connectors h 1 and h 2 , k 1 H 1 J and H 1 K. At the same time, the contact pieces n s and n l are lifted off, so that the auxiliary motor is switched off and immediately comes to rest. By now III in the position reached shift drum B is now by means of the strip and 4 of the circuit F, G, 8, b \ 7, L 1 d 1, D 1 D 2, K 1 k 1, n 2, h 2, d 3 , J 1 i 1 , n 1 , W-, H, F have been closed so that the armature winding D is connected to the direct current generator F; it therefore now acts as the excitation winding of a synchronous motor, so that the main motor continues to run as a synchronous motor.
Claims (4)
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE561196T | 1930-11-25 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE561196C true DE561196C (en) | 1932-10-11 |
Family
ID=6566153
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1930561196D Expired DE561196C (en) | 1930-11-25 | 1930-11-25 | Arrangement for the automatic synchronization of asynchronous motors |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE561196C (en) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1266869B (en) * | 1959-05-07 | 1968-04-25 | Westinghouse Electric Corp | Device for controlling the synchronization of a synchronous motor starting as an asynchronous motor |
-
1930
- 1930-11-25 DE DE1930561196D patent/DE561196C/en not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1266869B (en) * | 1959-05-07 | 1968-04-25 | Westinghouse Electric Corp | Device for controlling the synchronization of a synchronous motor starting as an asynchronous motor |
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