[go: up one dir, main page]

DE561196C - Arrangement for the automatic synchronization of asynchronous motors - Google Patents

Arrangement for the automatic synchronization of asynchronous motors

Info

Publication number
DE561196C
DE561196C DE1930561196D DE561196DD DE561196C DE 561196 C DE561196 C DE 561196C DE 1930561196 D DE1930561196 D DE 1930561196D DE 561196D D DE561196D D DE 561196DD DE 561196 C DE561196 C DE 561196C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor
direct current
armature
current source
winding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930561196D
Other languages
German (de)
Inventor
Dr-Ing Ludwig Schoen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krupp Stahl AG filed Critical Krupp Stahl AG
Application granted granted Critical
Publication of DE561196C publication Critical patent/DE561196C/en
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P1/00Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/16Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/46Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual synchronous motor
    • H02P1/50Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual synchronous motor by changing over from asynchronous to synchronous operation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

DEUTSCHES REICHGERMAN EMPIRE

AUSGEGEBEN AM
11. OKTOBER 1932
ISSUED ON
OCTOBER 11, 1932

REICHSPATENTAMTREICH PATENT OFFICE

PATENTSCHRIFTPATENT LETTERING

KLASSE 21 d2 GRUPPECLASS 21 d 2 GROUP

Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. November 1930 abPatented in the German Empire on November 25, 1930

Die Erfindung bezieht sich auf solche Anordnungen zum selbsttätigen Synchronisieren von Asynchronmotoren durch Anschluß einer auf dem Anker angeordneten Erregerwicklung an eine Gleichstromquelle nach beendetem Anlauf, bei denen in den die Gleichstromquelle und die Erregerwicklung enthaltenden Stromkreis ein elektromagnetisches Schaltschütz eingeschaltet ist, das im Erregerzustande den Stromkreis so lange geöffnet hält, bis der Schlupf des Motors auf einen bestimmten Wert gesunken ist. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Anordnung dieser Art, bei der die Synchronisierung auf einem neuen Wege in besonders zuverlässiger und einfacher Weise erreicht ist.The invention relates to such automatic synchronization arrangements of asynchronous motors by connecting an excitation winding arranged on the armature to a direct current source after the start-up, in which the direct current source and the circuit including the excitation winding is an electromagnetic contactor is switched on, which keeps the circuit open in the excitation state until the motor slips on one certain value has decreased. The subject of the invention is an arrangement this kind, in which the synchronization in a new way in a particularly reliable way and is achieved in a simple manner.

In der Zeichnung ist ein Schaltungsbild eines Ausführungsbeispiels der den Gegenstand der Erfindung bildenden AnordnungIn the drawing is a circuit diagram of an embodiment of the subject of the invention forming arrangement

ao dargestellt, bei dem es sich um einen synchronisierbaren Drehstrommotor handelt.ao, which is a synchronizable Three-phase motor acts.

A bezeichnet die das Drehfeld des Motors erzeugende Primärwicklung, die über einen mit einer Schaltwalze B versehenen Schalter an das Drehstromnetz C anschließbar ist. Der Schalter ist mit zehn der Reihe nach mit 1,2, 3 usw. bezeichneten Stromschlußfingern versehen, von denen die mit 1, 3 und 5 bezeichneten mit dem Drehstromnetz C und die mit 2, 4 und 6 bezeichneten mit der Primärwicklung A in Verbindung stehen. Die Schaltwalze B, bei der drei mit I, II und III bezeichnete Winkelstellungen zu unterscheiden sind, ist mit je zwei leitend miteinander verbundenen Stromschlußstreifen b1, b2, b3 versehen, die bei den Stellungen II und III je eine Verbindung zwischen den Fingern 1, 2, 3, 4 und 5, 6 herstellen. Der Anker des Motors trägt eine ebenso wie die Primärwicklung^ dreiphasig ausgeführte Wicklung D1 die durch drei Leitungen d1, d2 und d3 in üblicher Weise mit einem Anlaßwiderstand .E verbunden ist. Die Ankerwicklung D bildet zugleich die zum Zwecke der Synchronisierung des Motors an die Gleichstromquelle anschließbare Erregerwicklung, wobei angenommen ist, daß der Motor synchronisierbar ist, sobald der Schlupf nur noch 1 °/0 oder weniger beträgt. Als Gleichstromquelle dient ein Generator F, dessen eine Klemme durch eine Leitung G an den Stromschlußfinger 8 angeschlossen ist. Die andere Klemme des Generators F steht durch eine Leitung H mit zwei Stromschlußstücken h1 und hz eines als elektromagnetisches Schaltschütz ausgebildeten Schalters in Verbindung. Den Stromschlußstücken h1 und h2 stehen zwei Stromschlußstücke i1 und k1 gegenüber, die durch A denotes the primary winding which generates the rotating field of the motor and which can be connected to the three-phase network C via a switch provided with a switching drum B. The switch is provided with ten short-circuit fingers labeled 1, 2, 3, etc., of which those labeled 1, 3 and 5 are connected to the three-phase network C and those labeled 2, 4 and 6 are connected to the primary winding A. . The shift drum B, in which three angular positions marked I, II and III are to be distinguished, is provided with two conductively interconnected current connection strips b 1 , b 2 , b 3 , which in positions II and III each have a connection between the fingers Make 1, 2, 3, 4 and 5, 6. The armature of the motor carries a three-phase winding D 1, just like the primary winding ^, which is connected in the usual way to a starting resistor .E by three lines d 1 , d 2 and d 3. The armature winding D also forms the excitation winding which can be connected to the direct current source for the purpose of synchronizing the motor, it being assumed that the motor can be synchronized as soon as the slip is only 1 ° / 0 or less. A generator F, one terminal of which is connected to the current-fault finger 8 by a line G, serves as the direct current source. The other terminal of the generator F is connected by a line H to two current connection pieces h 1 and h z of a switch designed as an electromagnetic contactor. The current connection pieces h 1 and h 2 are two current connection pieces i 1 and k 1 opposite, which through

*) Von dem Patent sucher ist als der Erfinder angegeben worden:*) The patent seeker stated as the inventor:

Or.-Ing. Ludwig Schön in Essen,Or.-Ing. Ludwig Schön in Essen,

Leitungen! und K entsprechend mit den Leitungen ds und dr verbunden sind. Die Leitung d1 ist durch eine Leitung L an den Stromschlußfinger 7 angeschlossen. Den beiden Fingern 7 und 8 entsprechen auf der Schaltwalze B zwei leitend miteinander verbundene Stromschlußstreifen &*, die nur bei der Stellung III eine Verbindung zwischenden Fingern 7 und 8 herstellen.
Das elektromagnetische Schaltschütz . ist mit einem unter der Wirkung einer Erregerwicklung M stehenden Anker JV versehen, der durch eine an ihm angreifende, im Sinne des Pfeiles χ wirkende Zugfeder P, wenn die Erregerwicklung M stromlos ist, in einer Lage gehalten wird, bei der er die Stromschlußstücke h1, i1 und h2, k1 mit je einem an ihm sitzenden Schaltstück n1 und n2 verbindet. Mit der Erregerwicklung M ist in Parallelschaltung ein induktionsfreier Widerstand Ai1 verbunden, der durch eine Leitung Q an die mit der Leitung H in Verbindung stehende Klemme des Generators F und durch eine Leitung R an den Finger 9 angeschlossen ist. Der Finger 10 steht durch eine Leitung 5 mit der anderen Klemme des Generators F in Verbindung. Den beiden Fingern 9 und 10 entsprechen auf der Schaltwalze B zwei leitend miteinander verbundene Strornschlußstreifen b5, die nur bei der Stellung II eine Verbindung zwischen den Fingern 9 und 10 herstellen. Bei der Stellung I stehen sämtliche Finger außer Verbindung mit den zugehörigen Stromschlußstreifen. Wenn die Erregerwicklung M des elektromagnetischen Schaltschützes M1 N n1 n2, h1, i1, h2, k1 auf dem Wege Q, M, R1 9, bs, το, S mit dem Generator F in Verbindung steht, wird der Anker JV, wie auf der Zeichnung dargestellt, entgegen 40. der im Sinne des Pfeiles χ erfolgenden Wirkung der Feder P in einer Lage gehalten, bei der die Schaltstücke n1 und n- von den Stromschlußstücken h1, i1 und h2, k1 abgehoben sind. Mit dem Motor A1 Ό steht ein mehrpha-♦5 siger, als Drehstrommotor ausgebildeter Hilfsmotor in Verbindung, der mit einer das Drehfeld erzeugenden Primärwicklung T versehen ist. Diese steht durch eine Leitung t1 mit der Leitung d1, durch eine Leitung t2 mit der Leitung d2 und durch eine Leitung ts mit der Leitung ds in Verbindung. Die Leitung f enthält einen Schalter mit zwei Stromschlußstücken tl und die Leitung ts einen Schalter mit zwei Stromschluß stücken t5. Die Stromschlußstücke il sind durch ein an dem Anker JV sitzendes Schaltstück ns und die Stromschlußstücke i5 durch ein ebenfalls an dem Anker JV sitzendes Schaltstück ?j4 verbunden, wenn die Schaltstücke n1 und n2 unter der Wirkung der Erregerwicklung JIi von den Stromschlußstücken h1, i1 und h2, k1 abgehoben sind, und stehen außer Verbindung miteinander, wenn die Schaltklinke n1 und n2 auf den Stromschlußstücken h1, i1 und h2, k1 aufliegen. Der Anker des Hilfsmotors sitzt auf einer r Welle U1 die zum Antrieb eines an sich bekannten selbsttätigen, periodisch wirkenden Stromunterbrechers dient. Der Stromunterbrecher besteht aus einer auf der Welle U befestigten Büchse U1, die mindestens zwei in der Umfangsrichtung aufeinanderfolgende, aus leitendem und isolierendem Werkstoff bestehende Ringstückeu2 und«·3 trägt, und zwei Bürsten V1 die bei einer Drehung der Welle U abwechselnd auf dem leitenden Ringstück u2 oder dem isolierenden Ringstück u3 aufliegen. Die eine Bürste ist durch eine Leitung V1 an die Leitung S und die andere Bürste durch eine Leitung V2 an die Leitung R angeschlossen.
Cables! and K are connected to lines d s and dr , respectively. The line d 1 is connected to the current-fault finger 7 by a line L. The two fingers 7 and 8 correspond to two electrically interconnected current connection strips & * on the shift drum B , which establish a connection between the fingers 7 and 8 only in the position III.
The electromagnetic contactor. is provided with an armature JV which is under the action of an excitation winding M and which, when the excitation winding M is de-energized, is held in a position by a tension spring P acting on it and acting in the direction of the arrow χ , in which it removes the current connection pieces h 1 , i 1 and h 2 , k 1 connects each to a contact piece n 1 and n 2 seated on it. A non-inductive resistor Ai 1 is connected in parallel to the excitation winding M and is connected by a line Q to the terminal of the generator F connected to the line H and to the finger 9 by a line R. The finger 10 is connected to the other terminal of the generator F by a line 5. The two fingers 9 and 10 correspond to the shift drum B two conductively interconnected Strornschlußstreifen b 5, which connect between the fingers 9 and 10 only in the position II. In the I position, all fingers are out of contact with the associated current connection strips. When the exciting coil M of the electromagnetic contactor M n 1 N 1 n 2, h 1, i 1, h 2, k 1 by way of Q, M, R 1 9, s b, το, S communicates with the generator F in compound , the armature JV, as shown in the drawing, is held in opposition to the action of the spring P taking place in the direction of the arrow χ in a position in which the contact pieces n 1 and n- are separated from the current connection pieces h 1 , i 1 and h 2 , k 1 are lifted. A multi- phase auxiliary motor designed as a three-phase motor is connected to the motor A 1 Ό and is provided with a primary winding T which generates the rotary field. This is through a line t 1 to the line d 1, t 2 through a line to the line d 2, and by a conduit s t to the line d s in connection. The line f contains a switch with two current connection pieces t l and the line t s a switch with two current connection pieces t 5 . The current connection pieces i l are connected by a contact piece n s seated on the armature JV and the current connection pieces i 5 are connected by a contact piece? J 4 also seated on the armature JV, when the contact pieces n 1 and n 2 under the action of the field winding JIi of the Current connection pieces h 1 , i 1 and h 2 , k 1 are lifted, and are out of connection with each other when the pawl n 1 and n 2 rest on the current connection pieces h 1 , i 1 and h 2 , k 1. The armature of the auxiliary motor is seated on a shaft r U 1 serving of a known automatic, periodically acting circuit breaker to the drive. The circuit breaker consists of a sleeve U 1 fastened to the shaft U , which carries at least two circumferentially successive ring pieces u 2 and 3 consisting of conductive and insulating material, and two brushes V 1 which alternate when the shaft U rotates rest on the conductive ring piece u 2 or the insulating ring piece u 3. One brush is connected to the line S by a line V 1 and the other brush is connected to the line R by a line V 2 .

Wenn die Primärwicklung T des Hilfsmotors mit der Ankerwicklung D des Hauptmotors in Verbindung steht, durchfließt der in der Wicklung D erzeugte Drehstrom auch die Wicklung T, und zwar hat dieser Strom eine dem Schlupf des Hauptmotors entsprechende Frequenz,- der Hilfsmotor T1 U läuft also um so langsamer, je kleiner der Schlupf ist. Wenn beispielsweise das Drehstromnetz C die Frequenz 50 hat und der Schlupf bis auf 1 °/o gesunken ist, läuft der Hilfsmotor mit der Drehzahl 30 in der Minute, so daß die Welle U zu einer vollen Umdrehung 2 Sekunden braucht. Der die Erregerwicklung M des Schaltschutzes enthaltende Stromkreis F1-Q1M1M1, V2, V1V^1S1F bleibt also, wenn die Bürsten V1 wie es in Wirklichkeit abweichend von der Zeichnung der Fall ist, ohne Winkelabstand seitlich nebeneinander auf den Ringstücken. iP oder uz aufliegen, an dem Stromunterbrecher JJ1, V abwechselnd 1 Sekunde geschlossen und 1 Sekunde geöffnet. Die Verhältnisse in dem Erregerstromkreis F1. Q1 M1 M1, V2, V1 V1, S1 F sind nun, insbesondere durch Lamellierung des Ankers JV und durch passende Wahl der Größe des parallel zur Erregerwicklung M liegenden induktionsfreien Widerstandes JW1 so bestimmt, daß einerseits die Stromstärke nach dem Schließen des Stromkreises an dem Ringstück u2 sehr rasch in einem Bruchteil einer Sekunde den zur Verstellung des Schaltstützes erforderlichen Betrag erreicht, andererseits dagegen nach dem öffnen des Stromkreises an dem Ringstück u3 in der geschlossen bleibenden Leitung M1 M1 noch langer als ι Sekunde eine zum Festhalten des Ankers JV ausreichende Stromstärke bestehen bleibt. Solange also der Hilfsmotor noch mehr als Umdrehungen in der Minute macht, bleibt der Anker JV dauernd in seiner auf der Zeichnung dargestellten Lage, bei der die Lei-If the primary winding T of the auxiliary motor is connected to the armature winding D of the main motor, the three-phase current generated in the winding D also flows through the winding T, and this current has a frequency corresponding to the slip of the main motor - the auxiliary motor T 1 U is therefore running the slower the smaller the slip. If, for example, the three-phase network C has the frequency 50 and the slip has dropped to 1%, the auxiliary motor runs at the speed 30 per minute, so that the shaft U takes 2 seconds to complete a full revolution. The circuit F 1 -Q 1 M 1 M 1 , V 2 , V 1 V ^ 1 S 1 F containing the excitation winding M of the switching protection therefore remains without if the brushes V 1, as in reality deviating from the drawing Angular distance side by side on the ring pieces. iP or u z , on the circuit breaker JJ 1 , V alternately closed for 1 second and opened for 1 second. The conditions in the excitation circuit F 1 . Q 1 M 1 M 1 , V 2 , V 1 V 1 , S 1 F are now, in particular by lamination of the armature JV and a suitable choice of the size of the inductive resistor JW 1 lying parallel to the excitation winding M , so that on the one hand the current strength After closing the circuit on the ring piece u 2 very quickly in a fraction of a second the amount required to adjust the switch support is reached, on the other hand, after opening the circuit on the ring piece u 3 in the line M 1 M 1 that remains closed, even longer than ι second a sufficient current to hold the armature JV remains. So as long as the auxiliary motor makes more than revolutions per minute, the armature JV remains permanently in its position shown in the drawing, in which the line

tung H, K, J unterbrochen ist, und der Anker schließt diese Leitung erst, wenn die Drehzahl des Hilfsmotors kleiner als 30 Umdrehungen in der Minute geworden ist, also der Schlupf des Hauptmotors auf unter i°/0 gesunken ist.device H, K, J is interrupted, and the armature only closes this line when the speed of the auxiliary motor has become less than 30 revolutions per minute, i.e. the slip of the main motor has fallen below i ° / 0.

Vor dem Anlassen des Hauptmotors A, D befindet sich die Schaltwalze B in der Stellung I, bei der sämtliche Stromschlußfinger 1 bis 10 außer Verbindung mit den Streifen b1 bis bs stehen. "Wenn die Welle U des ebenso wie der Hauptmotor in Ruhe befindlichen Hilfsmotors T, U eine Winkelstellung hat, bei der die Bürsten V auf dem leitenden Ringstück u- aufliegen, ist die Erregerwicklung M des elektromagnetischen Schaltschützes M, N auf dem Wege Q1 M1 V2, V1 V1, S an den Gleichstromgenerator F angeschlossen, und der Anker Λ7 wird daher in seiner auf der Zeichnung dargestellten Lage gehalten, bei der die Schaltstücke n1 und n2 von den Stromschlußstücken W, i1 und h2, k1 abgehoben sind und die Schaltstücke n3 und w4 die Stromschlußstücke ί4 und ts verbinden. Befindet sich dagegen die Welle U in einer Winkelstellung, bei der die Bürsten V auf dem isolierenden Ringstück u3 aufliegen, so ist die Erregerwicklung M stromlos, und der Anker N befindet sich unter der Wirkung der Feder P in einer Stellung, bei der die Schaltstücke n1 und n2 auf den Stromschlußstücken W, i1 und h2, k1 aufliegen und die Schaltstücke n3 und M4 von den Stromschlußstücken ί4 und ί5 abgehoben sind.Before starting the main motor A, D , the shift drum B is in position I, in which all current-fault fingers 1 to 10 are out of connection with the strips b 1 to b s . "When the shaft of the auxiliary motor located as well as the main motor at rest T, U has an angular position U, in which the brush V on the conductive annular member u- rest, the excitation coil M of the electromagnetic contactor M, N on the path Q 1 M 1 V 2 , V 1 V 1 , S connected to the direct current generator F , and the armature Λ 7 is therefore held in its position shown in the drawing, in which the contact pieces n 1 and n 2 from the current connection pieces W, i 1 and h 2 , k 1 are lifted and the contact pieces n 3 and w 4 connect the current connection pieces ί 4 and t s . If, on the other hand, the shaft U is in an angular position in which the brushes V rest on the insulating ring piece u 3 , then the field winding is M currentless, and the armature N is under the action of the spring P in a position in which the contact pieces n 1 and n 2 rest on the current connection pieces W, i 1 and h 2 , k 1 and the contact pieces n 3 and M 4 of the current connectors ί 4 and ί 5 are lifted.

Zum Anlassen des Hauptmotors wird die Schaltwalze B zunächst in die Stellung II gebracht, bei der die Erregerwicklung A durch die Streifen b1 bis b3 an das Drehstromnetz angeschlossen ist und die Streifen b5 die Leitungen R und 6" verbinden. Die Erregerwicklung M des Schaltschützes M1 N ist jetzt an den Gleichstromgenerator F auf dem Wege S1 10, b5, 9, R1 M1 Q angeschlossen, so daß der Anker N1 falls er sich in der Stellung befand, bei der (abweichend von der Zeichnung) die Schaltstücke n1 und ti2 auf den Stromschlußstücken i1, W und k1, h2 aufliegen und die Schaltstücke n3 und n* von den Stromschlußstücken fl· und t5 abgehoben sind, in die auf der Zeichnung dargestellte Lage gelangt, bei der die Erregerwicklung T des Hilfsmotors T, U an die Ankerwicklung D des Hauptmotors angeschlossen ist. Der Hauptmotor läuft jetzt an, desgleichen der mit der Ankerwicklung D in Verbindung stehende Hilfsmotor. Beim Anlauf des Hauptmotors ist zunächst der Schlupf sehr groß, und die Welle U -des Hilfsmotors dreht sich daher sehr rasch. Infolge der oben beschriebenen Wahl der Verhältnisse in dem Erregerstromkreis F, Q, M1 M1, V2, V1 V1, S1 F bleibt daher, nachdem bei Weiterdrehung der Schaltwalze B in die Stellung III der Stromkreis F1S 10, bs, 9, R1 M1 Q, F bei 9 und 10 unterbrochen worden ist, der Anker N auch dann in seiner Stellung, wenn sich das isolierende Ringstück u3 unter den Bürsten V befindet. Erst wenn der Schlupf des Hauptmotors kleiner als 1 °/o und die Drehzahl der Welle U dementsprechend kleiner als 30 Umdrehungen in der Minute geworden ist, fällt der Anker N ab und schließt an den Stromschlußstücken h\ und h2, k1 die Leitungen H1 J und H1 K. Gleichzeitig werden die Schaltstücke ns und nl abgehoben, so daß der Hilfsmotor abgeschaltet wird und sofort zur Ruhe kommt. Durch die inzwischen in die Stellung III gelangte Schaltwalze B ist jetzt mittels der Streifen &4 der Stromkreis F, G, 8, b\ 7, L1 d1, D1 d2, K1 k1, n2, h2, d3, J1 i1, n1, W-, H, F geschlossen worden, so daß die Ankerwicklung D an den Gleichstromgenerator F angeschlossen ist; sie wirkt daher jetzt als Erregerwicklung eines Synchronmotors, so daß der Hauptmotor als Synchronmotor weiterläuft.To start the main engine, the shift drum B is first brought into position II, in which the excitation winding A is connected to the three-phase network through the strips b 1 to b 3 and the strips b 5 connect the lines R and 6 ″. The excitation winding M des Contactor M 1 N is now connected to the direct current generator F on the way S 1 10, b 5 , 9, R 1 M 1 Q , so that the armature N 1 if it was in the position in which (deviating from the drawing ) the contact pieces n 1 and ti 2 rest on the current connection pieces i 1 , W and k 1 , h 2 and the contact pieces n 3 and n * are lifted from the current connection pieces fl · and t 5 , in the position shown in the drawing, in which the excitation winding T of the auxiliary motor T, U is connected to the armature winding D of the main motor. The main motor now starts up, as does the auxiliary motor connected to the armature winding D. When the main motor starts up, the slip is initially very large, and the Shaft U of the auxiliary motor therefore turns very quickly. Therefore, due to the above-described selection of the ratios in the excitation circuit F, Q, M 1 M 1, V 2, V 1 V 1, S 1 F remains after at further rotation of the shift drum B in the position III the circuit F 1 S 10, b s , 9, R 1 M 1 Q, F has been interrupted at 9 and 10, the armature N is also in its position when the insulating ring piece u 3 is under the brushes V. Only when the slip of the main motor is less than 1% and the speed of the shaft U is correspondingly less than 30 revolutions per minute does the armature N drop out and close the lines at the current connectors h 1 and h 2 , k 1 H 1 J and H 1 K. At the same time, the contact pieces n s and n l are lifted off, so that the auxiliary motor is switched off and immediately comes to rest. By now III in the position reached shift drum B is now by means of the strip and 4 of the circuit F, G, 8, b \ 7, L 1 d 1, D 1 D 2, K 1 k 1, n 2, h 2, d 3 , J 1 i 1 , n 1 , W-, H, F have been closed so that the armature winding D is connected to the direct current generator F; it therefore now acts as the excitation winding of a synchronous motor, so that the main motor continues to run as a synchronous motor.

Claims (4)

Patentansprüche:Patent claims: 1. Anordnung zum selbsttätigen Synchronisieren von Asynchronmotoren durch Anschluß einer auf dem Anker angeordneten Erregerwicklung an eine Gleichstromquelle nach beendetem Anlauf, bei der in den die Gleichstromquelle und die Erregerwicklung enthaltenden Stromkreis ein elektromagnetisches Schaltschütz eingeschaltet ist, das im Erregerzustande den Stromkreis so lange geöffnet hält, bis der Schlupf des Motors auf einen bestimmten Wert gesunken ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregerwicklung (M) des Schaltschützes an eine Gleichstromquelle (F) über einen selbsttätigen, periodisch wirkenden Stromunterbrecher (U1, u2, ua, V) angeschlossen ist, der auf der Welle (U) eines an die Ankerwicklung (D) des Asynchronmotors (A, D) angeschlossenen mehrphasigen Hilfsmotors (T, U) sitzt.1. Arrangement for the automatic synchronization of asynchronous motors by connecting an excitation winding arranged on the armature to a direct current source after the end of the start-up, in which an electromagnetic contactor is switched on in the circuit containing the direct current source and the excitation winding, which keeps the circuit open in the excited state, until the slip of the motor has decreased to a certain value, characterized in that the excitation winding (M) of the contactor is connected to a direct current source (F) via an automatic, periodically acting circuit breaker (U 1 , u 2 , u a , V) , which sits on the shaft (U) of a polyphase auxiliary motor (T, U) connected to the armature winding (D) of the asynchronous motor (A, D). 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregerwicklung (M) des Schaltschützes parallel zu einem induktionsfreien Widerstand (M1) liegt.2. Arrangement according to claim 1, characterized in that the excitation winding (M) of the contactor is parallel to an induction-free resistor (M 1 ) . 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsmotor (T1 U) durch den Anker (N) des Schaltschützes beim Übergang aus der Anlaufin die Betriebsstellung abschaltbar ist.3. Arrangement according to claim 1, characterized in that the auxiliary motor (T 1 U) can be switched off by the armature (N) of the contactor during the transition from the start-up to the operating position. 4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für den An-Schluß des Hauptmotors (A, D) ein Schalter (Β) dient, durch den in einer Zwi-4. Arrangement according to claim 1, characterized in that a switch (Β) is used for the connection of the main motor (A, D), through which in an intermediate schenstellung (II) die Erregerwicklung (M) des Schaltschützes vorübergehend unabhängig von dem Stromunterbrecher (U1, V) fest an die Gleichstromquelle (F) anschließbar ist, so daß die an die Gleichstromquelle (F) anschließbare Erregerwicklung (D) des Hauptmotors (A, D) erst auf der Endstellung (III) des Schalters (B) an die Gleichstromquelle (F) angeschlossen werden kann.between position (II) the field winding (M) of the contactor can be temporarily connected to the direct current source (F) independently of the circuit breaker (U 1 , V) , so that the field winding (D) of the main motor (A ) that can be connected to the direct current source (F) , D) can only be connected to the direct current source (F) in the end position (III) of the switch (B). Hierzu ι Blatt ZeichnungenFor this purpose ι sheet of drawings
DE1930561196D 1930-11-25 1930-11-25 Arrangement for the automatic synchronization of asynchronous motors Expired DE561196C (en)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE561196T 1930-11-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE561196C true DE561196C (en) 1932-10-11

Family

ID=6566153

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930561196D Expired DE561196C (en) 1930-11-25 1930-11-25 Arrangement for the automatic synchronization of asynchronous motors

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE561196C (en)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1266869B (en) * 1959-05-07 1968-04-25 Westinghouse Electric Corp Device for controlling the synchronization of a synchronous motor starting as an asynchronous motor

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1266869B (en) * 1959-05-07 1968-04-25 Westinghouse Electric Corp Device for controlling the synchronization of a synchronous motor starting as an asynchronous motor

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE561196C (en) Arrangement for the automatic synchronization of asynchronous motors
DE500925C (en) Starting circuit of the secondary winding of asynchronous machines
DE534972C (en) Single-phase induction motor with short-circuit rotor and auxiliary phase
DE674924C (en) Procedure for starting single-phase asynchronous motors
DE574571C (en) Single phase induction motor
DE694072C (en) Device for generating current impulses in the magneto used in the machine during the starting process
DE632584C (en) Electric starting device for internal combustion engines
DE367223C (en) Device for the automatic control of a dynamo rotating at different speeds and working with a battery
DE666974C (en) Push button control for electromotive drives with changing direction of movement and with fixed movement targets
AT121909B (en) Automatic starting device for three-phase motors u. like
DE534922C (en) Electrical switchgear for switching or multiple switching
DE668828C (en) Automatic contactor starter with a transformer to feed the resistance contactors
DE682536C (en) Single-phase induction motor with several main and auxiliary phase windings with different numbers of poles
DE665201C (en) Arrangement to ensure the synchronization of motors connected to a single-phase network that work on the principle of a repulsion motor
DE654533C (en) Automatic starter and ignition device
DE648267C (en) Automatic starter for multi-phase asynchronous motors with slip ring runner
DE432873C (en) Arrangement for the synchronization of three-phase motors, the secondary winding of which is connected in delta during starting
DE653359C (en) Device for setting the speeds of both directions of rotation of direct current shunt motors using the grid control
DE323444C (en) Electric starting device with sliding armature
DE450349C (en) Synchronization of multi-phase asynchronous-synchronous cascades, whose individual machine pole numbers have the same number of poles and which are started with resistance in the runner, especially AC-DC cascade converters
DE499529C (en) Switching device, especially for starting single-armature converters
DE383693C (en) Starting circuit for motors with windings of different numbers of poles and short-circuit armature
DE416572C (en) Battery ignition device for electric internal combustion engines
DE398868C (en) Equipment for the operation of Roentgen pipes etc. with multi-phase current
DE611334C (en) Device for the operation of single-phase induction motors with two primary windings offset against each other