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DE556712C - Vorrichtung zur Verhuetung des Einfrierens der Lufteintritte an Kuehlwerken - Google Patents

Vorrichtung zur Verhuetung des Einfrierens der Lufteintritte an Kuehlwerken

Info

Publication number
DE556712C
DE556712C DE1930556712D DE556712DD DE556712C DE 556712 C DE556712 C DE 556712C DE 1930556712 D DE1930556712 D DE 1930556712D DE 556712D D DE556712D D DE 556712DD DE 556712 C DE556712 C DE 556712C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
walls
rope
air inlets
runs down
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930556712D
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Lebius
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Demag AG filed Critical Demag AG
Application granted granted Critical
Publication of DE556712C publication Critical patent/DE556712C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28CHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA COME INTO DIRECT CONTACT WITHOUT CHEMICAL INTERACTION
    • F28C1/00Direct-contact trickle coolers, e.g. cooling towers
    • F28C1/12Arrangements for preventing clogging by frost
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02BCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
    • Y02B30/00Energy efficient heating, ventilation or air conditioning [HVAC]
    • Y02B30/70Efficient control or regulation technologies, e.g. for control of refrigerant flow, motor or heating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Verhütung des Einfrierens der Lufteintritte an Kühlwerken Der Wunsch, die Vereisung der Lufteintritte an Kaminkühlern und anderen Kühlwerken zu verhindern, hat bereits zu einer größeren Anzahl von Erfindungen geführt, deren Anwendung sich jedoch in der Praxis nicht bewährt hat.
  • Die Vereisung tritt bei allen Kühlern ein, bei denen die Kühlung bei vollständigem oder teilweisem Verspritzen des Wassers erreicht wird. Das erstere entsteht bei den sogenannten Latten-, das letztere bei den sogenannten Flächenberieselungen, deren Flächen nicht glatt (bei Holz nicht gehobelt sind) oder in horizontaler Richtung unterbrochen sind. Man hat diesen Übelstand bereits durch verschiedene Maßnahmen beseitigen wollen; z. B. hat man hinter den Lufteintritten einen Teil des Berieselungseinbaues in senkrechtem oder geneigtem Winkel abgeschnitten bzw. fortgenommen, so daß dort das Wasser, ohne die Latten zu durchströmen, frei, also wenig gekühlt, herunterfällt.
  • Eine andere Konstruktion sieht vor, einen warmen Wasserschleier, der über eine weit nach innen ragende Ablaufkante herunterläuft, quer in den Lufteintritt zu legen. Dieser Schleier wird von der einströmenden Luft zerrissen, wobei die Tropfen, wie auch bei der soeben beschriebenen Konstruktion, ziemlich hoch herunterfallen und auf den unteren etwa vorhandenen Einbauteilen, Pfeilern und Mauerkanten oder auf der Ablaufschale stark verspritzen, was wiederum zur Eisbildung führt.
  • Um diesen Übelstand wirksam zu vermeiden, wird nach Maßgabe der vorliegenden Erfindung die Eisbildung in folgender Weise verhütet.
  • Durch Versuchsmessungen ist festgestellt, daß an glatt ausgebildeten Wandflächen herabrieselndes Wasser sich auch bei großer Kälte nur um ein geringes abkühlt und auf jeden Fall nicht so tief, daß es zum Gefrieren kommt. Andererseits wird, wie oben erläutert, die Vereisung durch jede Verspritzung begünstigt.
  • Aus diesem Grunde wird der Erfindung gemäß vor die eigentliche Berieselung in oder hinter dem Lufteintritt ein das Verspritzen vermeidender, ganz glatter Flächeneinbau vorgeschaltet, welcher aus einer großen Anzahl verhältnismäßig dicht beieinanderstehender, glattgehobelter, auch an den Kanten abgerundeter Bretter (es können auch Beton-oder Metallwände oder Wände aus anderem geeigneten Material sein) besteht, deren Seitenflächen parallel zum Luftstrom liegen.
  • Wenn bei größerer Höhe dieser Wandflächen Querversteifungen nötig sind, so müssen auch diese in glatt abgerundeter Form oder so ausgebildet werden, daß an den Wänden herabfließendes Wasser bei Auftreffen auf diese Verteilungsorgane von diesen sofort wieder an die Brettflächen herangeleitet wird, so daß weder ein Verspritzen noch ein Abtropfen stattfinden kann.
  • Diese Wandflächen werden nun der Erfindung gemäß bei Frosteintritt mit warmem Wasser beschickt, welches unmittelbar, ohne die Kühlerberieselung als solche zu durchströmen, aus den Verteilungströgen des Warmwassers entnommen wird.
  • Um das Wasser an die Flächen zu leiten, werden diese in bekannter Weise in genau passende Schlitze eines Wasserverteilungstroges gesetzt und an den oberen Teilen ihrer Seitenflächen mit senkrechten Rillen versehen.
  • Das warme Wasser rieselt dann in den kleinen dicht beieinanderliegenden Zwischenräumen, welche durch die Trogschlitze, in welche die Bretter eingesetzt sind, und die Rillen gebildet sind, an den Brettflächen herunter.
  • Je nachdem der Frost stärker oder geringer ist, kann die Wasserzuteilung stärker oder schwächer eingestellt werden.
  • Bei Lufttemperaturen über o° werden die Wasserzuflußkanäle zu den Tauwänden wieder abgestellt, was schon deshalb nötig ist, weil die Tauwände selbst, wie oben schon angedeutet, das Wasser in nur ganz geringem Maße abkühlen.
  • Die Vorderkante der Tauwände kann senkrecht oder etwas nach außen geneigt verlaufen. Bei der letzteren Anordnung hat das herabrieselnde Wasser das Bestreben, an der Vorderkante verstärkt herabzufließen. Sollte also einmal die Beschickung der Tauwände bei Frosteintritt zu spät erfolgt sein, so daß sich, von der inneren Berieselung herrührend, auch an den Tauwänden Eis abgesetzt hat, so wird dieses, bei Inbetriebnahme der Wasserbeschickung in kürzester Zeit wieder abgetaut. Im übrigen können die Tauwände aus zusammenhängenden, breiteren Flächenelementen oder aus einzelnen Brettern bestehen. Desgleichen kann die untere Rufstützung der Tauwände entweder auf dem Fundament erfolgen oder aber in einem weiteren Wassertrog, der das herabfließende Wasser mit einem gewissen Wasserstand aufspeichert, was durch entsprechend ausgebildete Abflußöffnungen reguliert ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. An Hand der Figuren werden die Einzelheiten erklärt: Fig. i bis 5 betreffen eine Täuwandeinrichtung für Kühltürme mit seitlichem Lufteintritt, also für Ouerstromkühler oder seitlich belüftete Flächenkühler; Fig.6 bis 8, wobei Fig.4 und 5 gleichfalls zutreffen, betreffen eine Tauwandeinrichtung für die bekannten Kühltürme mit unterem seitlichen Lufteintritt.
  • Im übrigen stellt dar: Fig. i einen Querschnitt durch den Lufteintritt, also gegen die Tauwände gesehen, Fig. 2 eine Einzelheit, gegen die Tauwände gesehen, Fig.3 eine Einzelheit, Vorderansicht der Tauwände, Fig. 4 eine Ansicht des oberen Endes einer Tauwand, Fig.5 eine Draufsicht auf das in dem Trogschlitz steckende obere Tauwandende. In Fig. i ist d eine normale Lattenberieselung oder eine Flächenberieselung. Falls eine solche der letztgenannten Art vorliegt, so werden zweckmäßig die Tauwände g genau vor die Rieselflächenelemente gesetzt, damit ein glatter Luftdurchgang ermöglicht wird. b stellt eine normale Warmwasserverteilung mit Trögen und Rinnen und c den Anfang des Kühlturmmantels dar.
  • Falls kein Kühlturm, sondern ein Gradierwerk vorliegt, so hat das Rieselwerk nur eine Höhe, welche durch die Lage der Wasserverteilung bestimmt ist. d ist ein Warmwassersammeltrog, welcher im Winter durch öffnen der - Schieber oder Schützen e mit warmem Wasser beschickt wird, welches, wie aus der Zeichnung ersichtlich, unmittelbar aus der Warmwasserverteilung entnommen wird. Der- Warmwassersammeltrog d läßt das Wasser durch genügend große Auslaufrohre oder öffnungen in den Wasserverteilungskasten f fallen, in dessen Boden sämtliche Tauwände g mit ihrem oberen Ende eingesetzt sind. Das an den Tauwänden g herabrieselnde Wasser trifft auf vollständig abgerundete Leisten h, welche die breiteren Wände in sich zusammenhalten, und besonders ausgebildeteVersteifungsstücke k, welche die Wände gegeneinander aussteifen. Sämtliche Tauwände g stehen unten auf dem Fundament auf, welches für diesen Zweck besonders ausgebildet sein kann.
  • In Fig. 2 in Seitenansicht und in Fig. 3 in Vorderansicht ist dargestellt, in welcher Weise die Tauwände g in die Schlitze na in den Boden des Wasserkastens f eingesetzt sind. Das Wasser staut sich in dem Kasten f an und rieselt durch die Rillen 1, wie in Fig.4 und 5 besonders dargestellt, an den beiderseitigen Flächen von g herunter.
  • Die Querversteifungen k liegen über den Längsversteifungen h und sind so ausgebildet, daß sie das Wasser durch ihren dachförmigen Querschnitt nicht von den Flächen ablaufen lassen, so daß es auch bei den oben und unten stromlinienförmig abgerundeten Querleisten h an den Wandflächen g verbleibt, ohne abzutropfen (s. hierzu Fig. 3.@ In Fig. 6 und in den Einzelheiten Fig. 4, 5, und 8 kehren sinngemäß dieselben Bezeichnungen wieder. In Fig. 6 ist der Querschnitt durch den Lufteintritt dargestellt. Da hier der Lufteintritt nur am unteren Teil des Berieselungseinbaues angeordnet ist, wird das warme Wasser aus den Sammeltrögen d durch besondere Lutten oder Rohre in den Wasserverteilungskasten f herabgeleitet, so daß es also während des Herabfallens keinem Kühlprozeß unterworfen werden kann. Hier bestehen die Tauwände g aus einzelnen glatten Brettern g, welche in einen unteren Sammeltrog i hineingestellt sind. Aus den Einzelheiten Fig. 7 und 8 ist ersichtlich, wie die Taubretter g oben und unten geführt sind. Der Trog i hat eine seitliche Öffnung n, welche so groß ist, daß sich in dem Trog ein genügend hoher Wasserstand einstellt. Dadurch wird verhütet, daß das Wasser an den unteren Tauwandenden verspritzt, wodurch möglicherweise bei starkem Frost an dem Unterteil der Tauwände Eisbildungen entstehen können.

Claims (1)

  1. PATrNTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Verhütung des Einfrierens der Lufteintritte an Kühlwerken, wobei ein Teil des im Kühler verteilten warmen Wassers vor der eigentlichen Berieselung herunterläuft und als Anwärmemittel dient, dadurch gekennzeichnet, daß glatte, senkrecht stehende Flächenelemente kulissenartig so vor bzw. in die Lufteintritte gestellt sind, daß sie parallel zur Luftströmung stehen und mit einer Schicht (einem Film) direkt aus der %rmwasserverteilung entnommenen warmen Wassers beschickt -werden. a. Vorrichtung nach Anspruch i mit in Bodenschlitzen (7n) des Warmwassertroges (f) geführten Flächenelementen, dadurch gekennzeichnet, daß diese, hier als Tauwände (g) wirkend, bei dem Durchtritt durch die Bodenschlitze an den Seiten gerillt sind, so daß das warme Wasser in den Rillen (l) an den Wandflächen entlang herunterläuft. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß die Tauwände (g) bei breiterer Ausbildung mit stromlinienförmig abgerundeten Querleisten (h) zusammengehalten sind, welche ein Abtropfen des Wassers nicht zulassen, und daß zwischen den Wänden vorgesehene Querversteifungen (h) eine solche Form und Lage erhalten, daß das Barauftreffende Wasser nicht von den Tauflächen abgeleitet wird. q.. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderkante der Tauwände (g) nach oben außen schräg geneigt verläuft, so daß das senkrecht herabfließende Wasser an dieser Vorderkante in dickerer Schicht herunterläuft. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Endigungen der Tauwände (g) in besondere, nach dem Bassin ausgießende Wassersammeltröge (i) hineingestellt sind, welche für einen genügend hohen Wasserstand einreguliert -werden.
DE1930556712D 1930-06-03 1930-06-03 Vorrichtung zur Verhuetung des Einfrierens der Lufteintritte an Kuehlwerken Expired DE556712C (de)

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DE556712T 1930-06-03

Publications (1)

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DE556712C true DE556712C (de) 1932-08-20

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ID=6564862

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930556712D Expired DE556712C (de) 1930-06-03 1930-06-03 Vorrichtung zur Verhuetung des Einfrierens der Lufteintritte an Kuehlwerken

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DE (1) DE556712C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2616214A1 (fr) * 1987-06-03 1988-12-09 Jacir Dispositif de chauffage de la virole d'un ventilateur de refrigerant d'eau atmospherique, en vue du maintien hors gel de la virole

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2616214A1 (fr) * 1987-06-03 1988-12-09 Jacir Dispositif de chauffage de la virole d'un ventilateur de refrigerant d'eau atmospherique, en vue du maintien hors gel de la virole

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