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DE535257C - Autoklav - Google Patents

Autoklav

Info

Publication number
DE535257C
DE535257C DEK108672D DEK0108672D DE535257C DE 535257 C DE535257 C DE 535257C DE K108672 D DEK108672 D DE K108672D DE K0108672 D DEK0108672 D DE K0108672D DE 535257 C DE535257 C DE 535257C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
autoclave
heating device
heating
molten metal
outside
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK108672D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KOHLENVEREDLUNG und SCHWELWERK
Original Assignee
KOHLENVEREDLUNG und SCHWELWERK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KOHLENVEREDLUNG und SCHWELWERK filed Critical KOHLENVEREDLUNG und SCHWELWERK
Priority to DEK108672D priority Critical patent/DE535257C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE535257C publication Critical patent/DE535257C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J3/00Processes of utilising sub-atmospheric or super-atmospheric pressure to effect chemical or physical change of matter; Apparatus therefor
    • B01J3/002Component parts of these vessels not mentioned in B01J3/004, B01J3/006, B01J3/02 - B01J3/08; Measures taken in conjunction with the process to be carried out, e.g. safety measures

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Autoklav Autoklaven, wie sie zur kontinuierlichen Destillation, ILrackung oder Hydrierung von Teeren und Ölen Verwendung finden, arbeiten oft mit geschmolzenem Metall oder Metalllegierungen, die einen Teil des Autoklaven ausfüllen, als Wärmeübertragungsmittel. Die zur Behandlung kommende Flüssigkeit wird vorgewärmt und von unten her in das geschmolzene Metall eingeführt. Um die Schmelze auf der Arbeitstemperatur, die gewöhnlich annähernd dem Schmelzpunkt des Metalls oder der Legierung entspricht, zu halten, werden die Wandungen des Autoklaven von außen beheizt. Da die genannten Verfahren in vielen Fällen unter hohem Druck durchgeführt werden müssen, unterliegen die Autoklavwandungen einer außerordentlich starken Beanspruchung durch die hohen Temperaturen und den inneren Überdruck. Die Wandungen mußten sehr stark dimensioniert werden, und es war bei dem angegebenen Heizverfahren bisher auch nicht möglich, den flüssigen Inhalt des Autoklaven auf gleichmäßiger Temperatur zu erhalten, vielmehr zeigten die an die Autoklavwandung grenzenden Zonen immer höhere Temperaturen als die mittleren Zonen.
  • Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, die Flüssigkeit außerhalb des Autoklaven zu beheizen und durch eine Pumpe in Kreislauf zu halten. Dieses Verfahren ist sehr umständlich und führt bei Anwendung von flüssigem Zinn zu Betriebsstörungen, die das Verfahren praktisch unbrauchbar machen.
  • Erfindungsgemäß wird ein Autoklav mit einer außerhalb desselben angeordneten Aufheizvorrichtung für das in ihm befindliche geschmolzene Metall so vereinigt, daß das geschmolzene Metall infolge der durch die Aufheizung bewirkten Änderung seines spezifischen Gewichtes sich selbsttätig im Kreislauf durch den Autoklaven und die Aufheizvorrichtung bewegt.
  • Bei einer solchen Anordnung wird ein störungsfreier Betrieb sichergestellt, und die geschilderten Nachteile der bekannten Vorrichtungen werden vermieden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Einrichtung gemäß der Erfindung schematisch dargestellt. D er Autoklav I ist durch einen Deckel 2 abgeschlossen, durch dessen Öffnung 5 das Zuführungsrohr 6 für die Behandlungsstoffe nach unten reicht. Der Autoklav ist zum größten Teil mit geschmolzenem Metall oder einer geschmolzenen Legierung 12 gefüllt. Vom unteren Ende des Autoklaven führt ein Fallrohr 11 zu einer der teilungskammer IO, von der aus mehrere Steigrohre 8 nach aufwärts führen, deren Mündungen 3 in den Autoklaven in einer höheren Zone angeordnet sind. Jedes Steigrohr 8 ist mit einer besonderen Aufheizvorrichtung g ausgerüstet. Hierbei können die verschiedenen Aufheizvorrichtungen miteinander zu einem einzigen Ganzen vereinigt sein. Der ganze Autoklav und gegebenenfalls auch die Rohrleitungen, Verteilungskammer und Heizvorrichtungen sind in einer wärmeisolierenden Schicht 7 eingebettet. Um den Anheizvorgang des Autoklaven bei der Inbetriebnahme zu beschleunigen, können auch in der Isolierschicht 7 Heizkanäle vorgesehen sein.
  • Die Beheizung wird wie folgt durchgeführt: Nachdem das im Autoklaven wie auch in der Verteilungskammer und in den Rohrleitungen befindliche Metall geschmolzen ist, wird durch die Temperaturdifferenz an den Mündungen 3 der Steigrohre und an der Mündung 4 des Fallrohres ein selbsttätiger Kreislauf des flüssigen Autoklavinhalts bewirkt, der aus dem Autoklaven durch das Fallrohr I I über die Verteilungskammer und durch die Steigrohre 8 wieder in den Autoklav gelangt.
  • Im übrigen kann der Betrieb des Autoklaven, die Einführung und feine Verteilung der Belaandlungsstoffe in an sich bekannter Weise erfolgen.

Claims (2)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Autoklav mit einer außerhalb desselben vorgesehenen Aufheizvorrichtung für das in ihm enthaltene geschmolzene Metall, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsleitungen zwischen dem unteren und dem oberen Teil des Autoklaven durch die Aufheizvorrichtung derart geführt sind, daß das geschmolzene Metall infolge der durch die Aufheizung bewirkten Änderung seines spezifischen Gewichtes sich selbsttätig im Kreislauf durch den Autoklaven und die Aufheizvorrichtung bewegt.
  2. 2. Autoklav nach Anspruch I, gekennzeichnet durch ein vom unteren Ende-des Autoklaven zu einem Verteilungsbehälter (1 o) führendes Abfallrohr (tI) und mehrere Verbindungsrohre (8), die im Kreise um den Autoklaven angeordnet sind und von denen ein jedes mit einer Aufheizvorrichtung (9) ausgestattet ist, wobei gegebenenfalls die verschiedenen Aufheizvorrichtungen miteinander zu einem einzigen Ganzen vereinigt sind.
DEK108672D 1928-03-29 1928-03-29 Autoklav Expired DE535257C (de)

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DEK108672D DE535257C (de) 1928-03-29 1928-03-29 Autoklav

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DEK108672D DE535257C (de) 1928-03-29 1928-03-29 Autoklav

Publications (1)

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DE535257C true DE535257C (de) 1931-10-08

Family

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DEK108672D Expired DE535257C (de) 1928-03-29 1928-03-29 Autoklav

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