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DE528616C - Halter fuer duenne Lautschriftscheiben - Google Patents

Halter fuer duenne Lautschriftscheiben

Info

Publication number
DE528616C
DE528616C DE1929528616D DE528616DD DE528616C DE 528616 C DE528616 C DE 528616C DE 1929528616 D DE1929528616 D DE 1929528616D DE 528616D D DE528616D D DE 528616DD DE 528616 C DE528616 C DE 528616C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
phonetic
disc
thin
ring
holder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1929528616D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE528616C publication Critical patent/DE528616C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/68Record carriers
    • G11B3/70Record carriers characterised by the selection of material or structure; Processes or apparatus specially adapted for manufacturing record carriers

Landscapes

  • Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)

Description

Es sind bereits Halter für äünne Lautschriftscheiben, insbesondere solche aus Cellulosederivaten, bekannt, die mit einem zum Spannen oder Festhalten der Lautschriftscheibe dienenden Ring versehen sind. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein solcher Halter für Lautschriftscheiben, der ähnlich wie bei einem bekannten Stickereirahmen aus zwei Ringen besteht. Von diesen Ringen hat der innere erfindungsgemäß oben eine Ringnut als Führung eines Messers für das Ausschneiden der Lautschriftscheibe, und der äußere ist in an sich bekannter Weise mit Spannmitteln versehen.
Diese Vorrichtung gestattet, mit einfachen und zuverlässigen Mitteln dünne Lautschriftscheiben, z. B. aus Cellulosexanthogenat, nicht nur für die Schallaufnahme straff zu halten, sondern auch nach der Laut-
ao aufzeichnung leicht und rasch abzutrennen. Durch die Ringnut wird das Messer beim Schneidvorgang an beiden Seiten sicher geleitet, so daß ein regelmäßiger, glatter Schnitt entsteht, während ohne diese Nut beim Entlangfahren des Messers lediglich an der Innenkante des inneren Spannringes ein ungleichförmiger, unbrauchbarer Schnittrand entsteht und die dünne Scheibe an den meisten Stellen des Urnfanges eingerissen wird. Diese vorteilhafte Wirkung der Kreisnut des inneren Ringes wird dadurch begünstigt, daß die Scheibe zu beiden Seiten der Nut straft" auf einer festen Unterlage aufruht, die durch die obere Fläche des inneren Ringes gegeben ist.
Die Zeichnung zeigt den Halter nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel. Abb. ι ist eine teilweise geschnittene Ansicht und Abb. 2 ein Schnitt nach der Geraden 2-2 der Abb. 1, während Abb. 3 und 4 Schnitte nach der Geraden 3-3 der Abb. 1 sind und das Befestigen einer Lautschriftscheibe auf der Spannvorrichtung in zwei aufeinanderfolgenden Verfahrensstufen erkennen lassen. Abb. 5 zeigt in größerem Maßstabe in einer Ouerschnittsdarstellung das Ausschneiden der Scheibe, und Abb. 6 veranschaulicht die fertige, mit der Lautaufzeichnung versehene Scheibe im Gebrauch.
Die Lautschriftscheibe a, die durch eine aus Viskose oder einer ähnlichen Celluloselösung gewonnene dünne Folie gebildet sein kann, wird zuerst zwecks Vorbereitung für die Lautaufzeichnung z. B. durch Eintauchen in Wasser erweicht, bevor sie auf der Spannvorrichtung der Abb. 1 und 2 befestigt wird. Die Spannvorrichtung besteht aus den beiden konzentrisch ineinanderpassenden Ringen b und c, von denen der innere, b, erfindungsgemäß eine Ringnut b1 an seiner oberen Fläche aufweist und der äußere, c, an einer Stelle d geteilt und mit Flanschen c1 und c-
(Abb. ι) versehen ist sowie mittels einer die Flanschen durchsetzenden Schraube e unter Spannung versetzt werden kann.
Die erweichte dünne Lautschriftscheibe a wird, wie Abb. 3 zeigt, auf den Ring b gelegt und hat einen solchen Durchmesser, daß sie diesen Ring auf seinem ganzen Umfang überragt. Auf die obere Seite der Scheibe a wird der Ring c gesetzt, dessen Innendurchmesser etwas größer als der Außendurchmesser des Ringes b ist, so daß er unter Umkanten des Außenrandes der Scheibe α über den Ring b in die Stellung der Abb. 4 geschoben werden kann, in der die Scheibe a zwischen den Ringen b und c festgeklemmt und eingespannt ist. Um die Scheibe a in diesem Spannungszustand zu sichern, wird die Schraube e angezogen und dadurch der Ring c fest an den umgebördelten Rand der Scheibe» und den Ring & gepreßt.
Nunmehr wird die Scheibe α unter Drehen um ihre Mittelachse, beispielsweise nachdem die Plattentellerachse (Abb. 6) durch ein in der Scheibenmiitte angebrachtes Loch gesteckt ist, auf einer oder auf beiden Seiten mit der Lautschrift versehen. Nach Beendigung der Schallaufzeichnung und vollständiger Trocknung wird die Scheibe α von der Spannvorrichtung b, c, wie Abb. 5 zeigt, mittels eines Messers / abgetrennt, das in die Ringnut b1 des Ringes b eindringt und längs dieser Nut auf beiden Seiten geführt wird. Die fertige, mit der Lautschrift versehene Scheibe hat dann den Durchmesser der Ringnut b1 und kann jetzt z. B. bei Plattensprechmaschinen Verwendung finden, doch empfiehlt es sich, z. B. durch die an sich bekannten Gegengewichte oder Federn das wirksame Gewicht des Schallarms bzw. des Tonabnehmers gering zu machen. Wie Abb. 6 zeigt, kann die Lautschriftscheibe a1 auf dem Plattenteller i einer üblichen Sprechmaschine beispielsweise durch einen an sich bekannten Ring h von winkligem Querschnitt gehalten werden, den man über den Plattenteller i schiebt. Die Plattentellerachse greift dann, wie üblich, durch das Mittelloch der Lautschriftscheibe a1.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Halter für dünne Lautschriftscheiben, insbesondere solche aus Cellulosederivaten, mit einem zum Spannen dienenden Ring, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung aus zwei Ringen (b und c) besteht, deren innerer (b) oben eine Ringnut (b1) als Führung eines Messers (f) für das Ausschneiden der Lautschriftscheibe (a) hat und deren äußerer (c) in an sich bekannter Weise mit Spannmitteln (c1, c2, e) versehen ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DE1929528616D 1929-06-12 1929-07-17 Halter fuer duenne Lautschriftscheiben Expired DE528616C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR528616X 1929-06-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE528616C true DE528616C (de) 1931-07-01

Family

ID=8922180

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1929528616D Expired DE528616C (de) 1929-06-12 1929-07-17 Halter fuer duenne Lautschriftscheiben

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE528616C (de)

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