DE524946C - Stufenlos regelbares Geschwindigkeitswechselgetriebe - Google Patents
Stufenlos regelbares GeschwindigkeitswechselgetriebeInfo
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- DE524946C DE524946C DEK116775D DEK0116775D DE524946C DE 524946 C DE524946 C DE 524946C DE K116775 D DEK116775 D DE K116775D DE K0116775 D DEK0116775 D DE K0116775D DE 524946 C DE524946 C DE 524946C
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H3/00—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
- F16H3/02—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion
- F16H3/42—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion with gears having teeth formed or arranged for obtaining multiple gear ratios, e.g. nearly infinitely variable
- F16H3/426—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion with gears having teeth formed or arranged for obtaining multiple gear ratios, e.g. nearly infinitely variable the teeth being arranged on a generally flat, e.g. disc-type surface
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Friction Gearing (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft die besondere Ausbildung eines stufenlos regelbaren Geschwindigkeitswechselgetriebes
unter Verwendung beweglicher Lamellen.
Es sind bereits Regelungseinrichtungen mit Verwendung beweglicher Lamellen bekannt.
So wurde z. B. vorgeschlagen, bei einem
Reibradgetriebe zwei sich gegenüberliegende Zahnräder von beiden Seiten auf die Reibscheibe
drücken zu lassen. Dabei ist die Reibscheibe in einen Kranz axial beweglicher Lamellen aufgelöst, die von den Zähnen der
Zahnräder so verschoben werden, daß sie eine mehr oder weniger genaue Verzahnung
bilden, indem einem Zahnkopf des einen Rades stets eine Zahnlücke des anderen Rades
gegenübersteht, so daß die Lamellen zwangsläufig von einem Zahnkopf des einen Zahnrades
in eine Zahnlücke des anderen und umgekehrt geschoben werden.
Eine andere Lösung bedient sich einer Spezialkette, die über zwei Paar kegelförmiger Scheiben läuft. Dabei sind die Scheiben
ebenfalls so geriffelt, daß eine Erhöhung einer Vertiefung gegenübersteht. Der Zwischenraum
wird von einer Kette ausgefüllt, deren Kettenglieder ebenfalls axial bewegliche Lamellen enthalten, die von der Riffelung
zwangsläufig so verschoben werden, daß eine formschlüssige Verbindung entsteht. Schließlich benutzt man auch um ihren
Mittelpunkt schwenkbare Lamellen. Durch verwickelte Anordnung von geriffelten Kegelscheibenpaaren,
die sich einerseits um ihre Achse und deren Achsen sich wiederum auf
einer Kugelfläche bewegen, wird ebenfalls eine zwangsläufige stufenlose Geschwindigkeitsregelung
erreicht.
Alle diese Lösungen haben gemein, daß sie eine zwangsläufige Regelung darstellen,
d.h. daß die Lamellen zwangsläufig bewegt werden.
Es liegt aber im Wesen der stufenlosen Regelung, daß die formschlüssige Verbindung
solcher beweglichen Lamellen mit einer Verzahnung theoretisch nie ganz einwandfrei sein
kann, weil dann Klemmungen und hohe Flächenpressungen unvermeidlich sind, was sich
in der raschen Abnutzung dieser Lamellen zeigt.
Diese Übelstände werden gemäß der Erfindung dadurch verhütet, daß auf eine formschlüssige
Verbindung zugunsten einer kraftschlüssigen verzichtet wird. Die hierbei wirksame
Kraft ist aber nicht Reibung, sondern die Zentrifugalkraft. Damit wird zugleich eine elastische Verbindung erreicht, die weit
unempfindlicher auf Stöße ist als eine starre Verbindung.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Lamellen radial beweglich angeordnet
sind, so daß sie unter der Wirkung der Zentrifugalkraft nach außen gedrängt werden
und, gegen irgendeine Verzahnung gedrückt, die Form jener Zähne bilden und somit eine
elastische Verbindung darstellen.
Die Wirkung der Zentrifugalkraft kann auch noch durch Feder-, hydraulische oder
magnetische Kräfte unterstützt werden.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei Ausführungsformen beispielsweise
veranschaulicht. Es zeigt
Abb. ι eine schematische Darstellung des neuen Getriebes,
Abb. 2 einen Schnitt durch ein Zahnrad mit festen Zähnen,
Abb. 3 einen teilweisen Querschnitt durch ein Rad mit veränderlichen und mit festen
Zähnen,
Abb. 4 eine Feder zum Andrücken der die Zähne bildenden Lamellen,
ίο Abb. S einen Längsschnitt der Darstellung
nach Abb..3,
Abb. 6 eine schematische Darstellung einer abgeänderten Ausführungsform mit zu Paketen
zusammengefaßten Lamellen. Das an seinem Umfang mit radial beweglichen
Lamellen versehene Zahnrad 1 steht mit dem Tellerrad 2 im Eingriff. Die Achsen
beider Räder stehen senkrecht zueinander, liegen aber in derselben Ebene. Das TeÜerrad
2 ist mit festen Zähnen ausgestattet. Die Veränderung der Übersetzung geschieht durch
axiales Verschieben des Rades 1 auf seiner Welle etwa durch das Hebelgestänge 7, 8,
wobei die Kupplung des Rades mit der Welle etwa durch in Nuten eingreifende Keile aufrechterhalten
wird. Wird nun das treibende Radi gegen die Welle 4 des Radesa, hin
verschoben, so findet die Berührung beider Räder auf einem kleineren Umfang des Rades 2 statt, so daß also die Umlaufzahl
des angetriebenen Rades 2 erhöht wird. Wird das Rad 1 über die Mitte des Rades 2 hinaus
verschoben, so ändert letzteres seine Drehrichtung,
Für den Fall, daß man die Leistung auch in der Achsrichtung des Rades 1 abnehmen
will, steht das dann als Kegelrad ausgebildete Rad 2 mit einem zweiten Kegelrad 5 im Eingriff,
das gleichachsig zu Rad 1 angeordnet ist. Um eine gleichmäßige und günstigere Verteilung
der auftretenden Kräfte zu erreichen, kann noch ein zu Rad 2 symmetrisch angeordnetes,
im übrigen dem Rad 2 entsprechendes Rad 6 vorgesehen sein. Die Leistung kann nach Belieben von den Wellen 4, 9, 10
der Räder 2 bzw. 5 bzw. 6 abgenommen werden.
Es ist natürlich auch möglich, das Rad 1 als gewöhnliches Stirnrad auszubilden und
die Räder 2 bzw. 6 mit axial beweglichen Lamellen auszustatten, die dann die veränderliche
Verzahnung bilden würden.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 werden die einzelnen geführten Lamellen unter
Einwirkung einer Feder und der Zentrifugalkraft radial nach außen gedruckt.
Im Ring n, der mit dem Radkörper 12 fest verbunden ist, sind in gleichbleibender
Teilung so viel Schlitze eingefräst, als Lamellen 17 vorhanden sind. Diese liegen in den
Schlitzen und werden vom Radkörper 12 und vom Ring 11 seitlich geführt und von der
Feder 13 und der Zentrifugalkraft nach außen
gedruckt. Das Obertragen des Drehmoments geschieht durch die durch das Einfräsen der
Schlitze im Ring 11 entstandenen Führungsblättchen
18. Durch den Wulst 14 am Radkörper 12 und den Ring 15 werden 1 die Lamellen
17 am Herausfallen gehindert.
In Abb. 4 ist die Feder 3 dargestellt, die die Blättchen nach außen drückt. Sie ist ein
an beiden Seiten aufgebogenes kreisrundes Band, das auf den Radkörper 12 aufgelegt
wird und mit den ausgestanzten Fingern 16 zwischen den Führungsblättchen 18 des Rmges
12 die Lamellen 17 nach außen drückt. Das Herausdrücken der Lamellen kann auch
durch zentral dem Radkörper 12 zugeführtes Drucköl erfolgen, das zugleich die Schmierung
besorgt. Eine andere Möglichkeit ist auch das Ausbilden der Tellerräder 2 und 6 als Magnete, die die Lamellen anziehen.
Abb. 6 ist eine schematische Darstellung der Ausführungsform, bei der die Lamellen
in Paketen 19 geführt werden. Die Teilung der Pakete ist so gewählt, daß immer ein
Paket mit einem der beiden Räder im Eingriff steht. In diesem Fall können die Lamellen
noch dünner sein als bei ihrer Einzelausbildung. Sie müssen dann aber durch ver- go
stärkte Lamellen, Platten 20, gehalten werden, damit sie sich nicht durchbiegen können.
Claims (3)
1. Stufenlos regelbares Geschwindigkeitswechselgetriebe,
bei dem ein mit festen Zähnen versehenes Rad in ein zweites Rad eingreift, das auf seinem Umfang
mit beweglichen Lamellen ausgestattet ist, die beim Andrücken gegen die
- festen Zähne des einen Rades die Zähne des anderen Rades bilden, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lamellen des 'einen
Rades radial beweglich sind und durch Zentrifugalkraft an die Zähne des anderen ioj
Rades gedruckt werden,
2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen (17)
einzeln durch feststehende Lamellen (18) geführt werden. nc
3. Getriebe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine
mit ausgestanzten Fingern (16) versehene Feder (13) zur Unterstützung der Zentrifugalkraft
vorgesehen ist und die Lamel- nj len (17) nach außen drückt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEK116775D DE524946C (de) | 1929-09-28 | 1929-09-28 | Stufenlos regelbares Geschwindigkeitswechselgetriebe |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEK116775D DE524946C (de) | 1929-09-28 | 1929-09-28 | Stufenlos regelbares Geschwindigkeitswechselgetriebe |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE524946C true DE524946C (de) | 1931-05-20 |
Family
ID=7243656
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEK116775D Expired DE524946C (de) | 1929-09-28 | 1929-09-28 | Stufenlos regelbares Geschwindigkeitswechselgetriebe |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE524946C (de) |
Cited By (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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WO2014161492A1 (zh) * | 2013-04-02 | 2014-10-09 | Wang Guobin | 一种活齿滑片组、活齿单元体总成及活齿传动总成 |
-
1929
- 1929-09-28 DE DEK116775D patent/DE524946C/de not_active Expired
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CN104100688A (zh) * | 2013-04-02 | 2014-10-15 | 王国斌 | 一种活齿传动总成中的活齿滑片滑块组合设计方法 |
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