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DE524366C - Verfahren zur Verseifung von Walrat und Walratoel - Google Patents

Verfahren zur Verseifung von Walrat und Walratoel

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Publication number
DE524366C
DE524366C DEST45056D DEST045056D DE524366C DE 524366 C DE524366 C DE 524366C DE ST45056 D DEST45056 D DE ST45056D DE ST045056 D DEST045056 D DE ST045056D DE 524366 C DE524366 C DE 524366C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
whale oil
saponification
whale
alkali
reaction
Prior art date
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Expired
Application number
DEST45056D
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to DEST45056D priority Critical patent/DE524366C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE524366C publication Critical patent/DE524366C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D13/00Making of soap or soap solutions in general; Apparatus therefor
    • C11D13/02Boiling soap; Refining

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Fats And Perfumes (AREA)

Description

  • Verfahren zur Verseifung von Walrat und Walratöl Der Chemismus der als Varrentrappsche Reaktion bezeichneten Alkalischmelze betrifft zunächst den Abbau der Ölsäure zu Palmitinsäure unter Bildung der Seife dieser Fettsäure.
  • In Anwendung dieser Reaktion auf Wollfett erfolgt eine Verseifung dieses bei Umwandlung der vorhandenen Ölsäure in Palmitinsäure.
  • Ferner übt die Alkalischmelze dabei einen Einfluß auf Anteile des Wollfettes an gewissen Alkoholen aus, dahingehend, daß diese teilweise in Carbonsäuren übergeführt werden.
  • Die ursprüngliche Ausführungsform dieser Reaktion war dabei die, da.ß die Fettsubstanz mit starker Lauge bis zum Trockenwerden erhitzt wurde, wozu es Temperaturen von über 3ooo bedarf.
  • Das Mengenverhältnis zwischen Alkali und Fett wird dabei so gewählt, daß mit einem Überschuß an ersterem gearbeitet wird, welcher das Mehrfache beträgt, als zur eigentlichen Verseifung erforderlich ist.
  • Wenn auch in der Literatur darauf hingewiesen wird, daß sich die Varrentrappsche Reaktion gegenüber stark ungesättigten Fettsäuren, wie sie z. B. im Tran enthalten sind, auch mit starken, etwa 5o%igen Laugen an Stelle der Alkalischmelze ermöglichen läßt, so bleibt doch auch hier die Notwendigkeit der Anwendung eines großen Überschusses an Alkali bestehen, was beide Verfahren unwirtschaftlich macht.
  • Es wurde nun gefunden, daß die aliphatischen -einwertigen Alkohole der tierischen Wachse, wie sie insbesondere das Spermöl und der Walrat enthalten, auch dann in Fettsäuren bzw. deren Seifen umgewandelt werden können, wenn man gemäß der Varrentrappschen Reaktion nur mit solchen Mengen an Lauge arbeitet, welche das zur Seifenbildung nötige Maß nur um etwa i o/o übersteigen, d. h. wenn man nur mit einem solchen Überschuß arbeitet, wie er bei der technischen Verseifung von verseifbaren Fetten angewendet wird.
  • Erst durch diese Arbeitsweise wird die Varrentrappsche Reaktion . wirtschaftlich in vorliegender Richtung durchführbar.
  • Beispiel i ooo kg Walratöl werden in einem destilHerblasenartigen Apparat auf etwa i 5o° C erhitzt und dann unter Steigerung der Temperatur auf über zoo° C zunächst lebhaft Lauge von etwa 5o° Bd zufließen gelassen, bis die normale Aufspaltung des Walrats in Seife und Fettalkohol erfolgt ist. Unter Kontrolle der jeweiligen Alkalität der Masse verlangsamt man darauf den Laugenzufluß derart, daß der Alkaliüberschuß.nicht wesentlich i °/o Atzalkali übersteigt. Zeigt diese Alkalität am Schluß der Abbaureaktion keinen wesentlichen Rückgang mehr, so ist neben der Verseifung auch die Umwandlung der Fettalkohole in fett-. saures Alkali beendet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Verseifung von Walrat und Walratöl unter Abbau der aliphatischen einwertigen Alkohole in fettsaures Alkali durch Behandlung mit konzentrierter Lauge bei über 20o°, dadurch gekennzeichnet, daB eine solche Menge konzentrierter Lauge allmählich dem Wachs zugesetzt wird, welche die berechnete Alkalimenge nur um ein geringes übersteigt.
DEST45056D 1928-11-19 1928-11-20 Verfahren zur Verseifung von Walrat und Walratoel Expired DE524366C (de)

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DEST45056D DE524366C (de) 1928-11-19 1928-11-20 Verfahren zur Verseifung von Walrat und Walratoel

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DE2027936X 1928-11-19
DEST45056D DE524366C (de) 1928-11-19 1928-11-20 Verfahren zur Verseifung von Walrat und Walratoel

Publications (1)

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DE524366C true DE524366C (de) 1931-06-09

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DEST45056D Expired DE524366C (de) 1928-11-19 1928-11-20 Verfahren zur Verseifung von Walrat und Walratoel

Country Status (1)

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DE (1) DE524366C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE886902C (de) * 1940-04-19 1953-08-17 Henkel & Cie Gmbh Verfahren zur Herstellung von seifenbildenden Fettsaeuren

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE886902C (de) * 1940-04-19 1953-08-17 Henkel & Cie Gmbh Verfahren zur Herstellung von seifenbildenden Fettsaeuren

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