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DE523621C - Doppeldrehkondensator - Google Patents

Doppeldrehkondensator

Info

Publication number
DE523621C
DE523621C DESCH89570D DESC089570D DE523621C DE 523621 C DE523621 C DE 523621C DE SCH89570 D DESCH89570 D DE SCH89570D DE SC089570 D DESC089570 D DE SC089570D DE 523621 C DE523621 C DE 523621C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotor
capacity
turning
stator
double
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH89570D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE523621C publication Critical patent/DE523621C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G5/00Capacitors in which the capacitance is varied by mechanical means, e.g. by turning a shaft; Processes of their manufacture
    • H01G5/04Capacitors in which the capacitance is varied by mechanical means, e.g. by turning a shaft; Processes of their manufacture using variation of effective area of electrode
    • H01G5/06Capacitors in which the capacitance is varied by mechanical means, e.g. by turning a shaft; Processes of their manufacture using variation of effective area of electrode due to rotation of flat or substantially flat electrodes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description

  • nie Priorität der Anmeldung in Österreich vom 17. Januar ig2g ist in Anspruch genommen. Von den bekannten Drehkondensatoren erreichen fast alle bei einer Drehung des Rotors um zQo° ihre volle Endkapazität, so daß der ganze Wellenumfang nur in den Drehbereich eines Halbkreises fällt.
  • Ferner sind die normalen Rundfunkkondensatoren von 5oo cm nicht für den Kurzwellenbereich geeignet, während andererseits wieder mit den kleineren Kurzwellenkondensatoren die normalen Rundfunkstationen nicht erreicht werden können. Der Radioamateur, der sich auch mit Kurzwellen beschäftigt, ist daher gezwungen, sich verschiedene Apparate zu bauen, da er wohl die Spulen auswechseln kann, nicht aber den Kondensator.
  • Es sind zwar Drehkondensatoren bekannt, die mehrere Rotorgruppen aufweisen, welche nacheinander entgegen der Wirkung einer Feder eingedreht werden können. Ebenso sind Drehkondensatoren mit zwei Rotoren bekannt, welche durch Drehung nach einem gleichen Gesetz erfolgende Kapazitätsänderungen ermöglichen.
  • Schließlich gibt es Drehkondensatoren mit zwei Rotoren, die einem gemeinsamen dritten Rotor -zugeteilt sind und in diesen eingedreht werden können.
  • Alle diese bekannten Einrichtungen haben den Nachteil, daß eine Feineinstellung erschwert und der gesamte Einstellungsbereich begrenzt ist. Die Erfindung betrifft einen Doppeldrehkondensator, welcher erfindungsgemäß ausschließlich aus zwei Rotoren besteht, deren Platten so geformt sind, daß beim Eindrehen des ersten Rotors in den anfänglich als Stator dienenden zweiten der Zuwachs an Kapazität nach einem anderen Gesetze erfolgt, als wie beim nachfolgenden Eindrehen des zweiten Rotors in den hierfür als Stator verwendeten ersten.
  • Die zwei Rotoren R1 und R' sind um zwei parallel gelegene Achsen drehbar gelagert. Jeder Rotor ist einzeln und unabhängig vom anderen uni z8o° drehbar. Stator ist keiner vorhanden; bei Drehung des einen Rotors übernimmt der andere die Rolle des Stators und umgekehrt.
  • In einer vorteilhaften Ausbildung des Doppeldrehkondensators nach der Erfindung bestehen die Platten jedes Rotors aus einem Streifen, dessen äußere Begrenzungslinie knapp an der Achse des anderen Rotors vorbeigeht und bei dein ersten Rotor einen in der Nullstellung gegen die Symmetrielinie der beiden Achsen gekrümmten schnabelförmigen Fortsatz aufweist, während der Streifen des zweiten Rotors in eine spiralig begrenzte Fläche mit abnehmendem Krümmungsradius ausläuft, so daß durch die Drehung des ersten Rotors ein möglichst langsames Anwachsen der Kapazität, dagegen durch Eindrehen auch des nveiten Rotors eine schnellere Zunahme der Kapazität bis zum Maximum erreicht wird.
  • Die Wirkungsweise und die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten des Drehkondensators sind folgende: R" bleibt in Nullstellung als Stator, R= wird tun iSo° eingedreht. Die Endkapazität dieses Kondensators beträgt etwa 3o bis 4.o cm zur Einstellung ganz kurzer Wellen.
  • R' bleibt in Nullstellung, Rf wird um iSo° eingedreht. In dieser Anwendung wird eine Endkapazität von etwa i2o cm erreicht und der Kondensator für Kurzwellenempfang verwendet (Abb. 2).
  • R= wird um 9o° eingedreht und in dieser Stellung als Stator verwendet. Durch Eindrehen von R'I um iSo° wird die Endkapazität etwa 25o cm betragen. Man kann somit durch Drehen von R2 den Stator beliebig verändern, so daß man einen Drehkondensator von jeder gewünschten Endkapazität herstellen kann.
  • Wird der Kondensator unter Ausnutzung seiner vollen Endkapazität (5oo cm) für den normalen Rundfunkbereich verwendet, so wird zuerst R1 um iSo° (Abb. 2) und anschließend R' tun i8o° (Abb.3) eingedreht. Die Abstimmung wird somit auf einen Drehbereich von 2 X ISO - 36o° erstreckt, wodurch das Suchen der Wellen und Eichen ganz wesentlich erleichtert wird.
  • Aus den Darstellungen ergibt sich die Tatsache, daß durch Heranziehung verschiedener Endkapazitäten jeweils ein beliebiger Wellenbandabschnitt der Eichung unterzogen werden kann, wodurch eine bisher unerreichte Abstimmöglichkeit in allen Bereichen erzielt wird.
  • Infolge der Form und Gegenüberstellung der beiden Rotorpakete ist die Anfangskapazität eine äußerst geringe (Abb. i), was speziell für den Kurzwellenempfang von Bedeutung ist.
  • Zur Betätigung der beiden Rotoren ist eine Doppelfeineinstellscheibekonstruiert (Abb.d.), die aus zwei nebeneinanderliegenden je eine Rotorachse betreibenden Einstellscheiben besteht. Um einen größeren Durchmesser dieser Scheiben und daher auch feinere Einstellmöglichkeit zu erzielen, sind dieselben übereinandergelagert.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Doppeldrehkondensator, dadurch gekennzeichnet, daß er ausschließlich aus zwei Rotoren besteht, deren Platten so geformt sind, daß beim Eindrehen des ersten Rotors in den anfänglich als Stator dienenden zweiten der Zuwachs an Kapazität nach einem anderen Gesetze erfolgt als wie beim nachfolgenden Eindrehen des zweiten Rotors in den hierfür als Stator verwendeten ersten.
  2. 2. Doppeldrehkondensator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten jedes Rotors aus einem Streifen bestehen, dessen äußere Begrenzungslinie knapp an der Achse des anderen Rotors vorbeigeht und bei dem ersten Rotor einen in der Nullstellung gegen die Symmetrielinie der beiden Achsen gekrümmten schnabelförmigen Fortsatz aufweist, während der Streifen des zweiten Rotors in eine spiralig begrenzte Fläche mit abnehmendem Krümmungsradius ausläuft, so daß durch die Drehung des ersten Rotors ein möglichst langsames Anwachsen der Kapazität, dagegen durch Eindrehen auch des zweiten Rotors eine schnellere Zunahme der Kapazität bis zum Maximum erreicht wird.
  3. 3. Doppeldrehkondensator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotoren mittels einer aus zwei nebeneinanderliegenden, je einen Rotor betreibenden Einstellscheiben bestehenden Doppelfeineinstellscheibe betätigt werden, welche übereinandergelagert sind, um einen größeren Durchmesser der Scheiben und damit feinere Einstellmöglichkeit 'zu erzielen.
DESCH89570D 1929-01-17 1929-03-08 Doppeldrehkondensator Expired DE523621C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT523621X 1929-01-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE523621C true DE523621C (de) 1931-04-25

Family

ID=3675941

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH89570D Expired DE523621C (de) 1929-01-17 1929-03-08 Doppeldrehkondensator

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