[go: up one dir, main page]

DE521655C - Verfahren zum Befestigen von aus korrosionswiderstaendigem Baustoff bestehenden Sitzringen fuer Ventile und Absperrschieber durch Eingiessen - Google Patents

Verfahren zum Befestigen von aus korrosionswiderstaendigem Baustoff bestehenden Sitzringen fuer Ventile und Absperrschieber durch Eingiessen

Info

Publication number
DE521655C
DE521655C DE1930521655D DE521655DD DE521655C DE 521655 C DE521655 C DE 521655C DE 1930521655 D DE1930521655 D DE 1930521655D DE 521655D D DE521655D D DE 521655DD DE 521655 C DE521655 C DE 521655C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
casting
groove
valves
corrosion
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930521655D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE521655C publication Critical patent/DE521655C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D19/00Casting in, on, or around objects which form part of the product

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valve Housings (AREA)

Description

  • Verfahren zum Befestigen von aus korrosionswiderständigem Baustoff bestehenden Sitzringen für Ventile und Absperrschieber durch Eingießen Zur Befestigung von aus harten, korrosionswiderstandsfähigen Metallen, insbesondere vanadium- oder nickelhaltigen Legierungen bestehenden Sitzringen in den aus Gußeisen oder Stahlguß bestehenden Gehäusen und Kegeln von Ventilen und Absperrschiebern, war es bisher üblich, in einer Befestigungsstelle des Gußkörpers Ringnuten von schwalbenschwanzförmig unterschnittenem Ouerschnitt einzudrehen, in welche der zum engsten Ouerschnittsteil der Ringrinne passend beiderseits zylindrisch bearbeitete Ring in kaltem Zustand durch Pressen oder Hämmern einge#>taucht Nvird. Durch dieses Verfahren läßt sich aber ein zuverlässiges Abdichten des Sitzringes in seiner Befestigungsnut sehr oft nicht erreichen. Auch das zur Erleichterung des Breitstauchens des unteren Randes ides Ringes vorgeschlagene Mittel, wonach in der Mitte des Bodens der Ringnut ein Keilvorsprung vorgesehen werden soll, erfüllt vielfach seinen Zweck nicht, da die Stauchung des Ringes sich auch hierbei nur in dessen frei liegenden und dem sich hieran unmittelbar anschließenden oberen Teil des Ringes auswirkt.
  • Man hat auch vorgeschlagen, solche Sitzringe mit schwalbenschwanzförmig unterschnittenem Profil in den Gußkörper der Ventile und Kegel unmittelbar durch Eingießen zu befestigen. Aber auch hierbei läßt sich selbst unter Anwendung nachträglichen Einstauchens der Ringe in die Eingußnut ,die erforderliche dichte Verbindung zwischen Guß-und Ringkörper nicht erzielen, weil die dadurch erreichbare Formänderung des Ringes nicht genügend groß und gesetzmäßig ist, um, wie für das Abdichten erforderlich, auf eine, wenn auch schmale, so doch ringsum laufende Zone der Berührungsflächen zwischen dem Ring und Gußkörper ein dicht abschließendes Anliegen beider Oberflächen aneinander zu erreichen.
  • Nach vorliegender Erfindung wird dies unter Anwendung des Eingießens der Ringe in solche schwalbenschwanzar tig unterschnittene Nuten dadurch ermöglicht, daß eine an der unteren Endfläche des Ringes angebrachte Aushöhlung durch Ausfüllen mit Lehm o. dgl. beim Gießen frei gehalten wird, so da.B der verbleibende Hohlraum bei Niederstauchen des Ringes eine Formänderung des Ringendes in der Breite schon bei verhältnismäßig geringem Stauchdruek ermöglicht, wodurch die Endkanten des Ringes in die Breite gestreckt und auf schmale Ringzonen in das Gußmaterial mit sicherer --%#bdichtwirkung eingedrückt werden. Auf der Zeichnung ist in Abb. i der die Ventilöffnung enthaltende Teil der Stegwand eines Ventils mit darin gemäß dem Verfahren eingegossenen Sitzring im Querschnitt in dem Zustand dargestellt, in welchem er stich. vor dem Einstauchen des Ringes befindet.
  • Abb.2 zeigt einen entsprechenden Querschnitt mit fertig niedergestauchtem Sitzring.
  • Abb. 3 erläutert in einem teilwieisen Querschnitt den Gießschritt, Abb.4 den Stauchschritt einer anderen Ausführungsform des Verfahrens.
  • Abb. 5 zeigt eine Ansicht eines mit doppelter Krümmung gebogenen Sitzringes für das Hahngehäuse, Abb.6 einen entsprechenden Schnitt nach Linie VI-VI der Abb. 5. In Abb.7 ist im Längsschnitt ein mit den Sitzringen nach Abb. 5 ausgestattetes Hahngehäuse dargestellt.
  • Der Sitzring i wird nach dein in A bb. t bis 4 angedeuteten Verfahren in der Weise zum Eingießen vorbereitet, daß die untere Endfläche des in den Gußkörper 2 ,des Ventils einzubettenden Teiles des Ringes, welcher schwalbenschwanzförmig erweitert ,ist, mit einer rinnenförmigen Eindrehung 3 versehen ist. Diese wird vor dem Einsetzen des Ringes in die Gießform mit Lehm oder ähnlichem, am Eisen des Sitzringes auch nach dem Trocknen sicher haftendem Füllstoff ausgefüllt. Beim Eingießen des Ringes kann daher das Gußmetall mit der unteren Endfläche des Sitzringes nicht oder doch nur auf einer schirealen Zone seiner beiden ringförmigen Außenkanten in unmittelbare Berührung kommen, so daß nach Vollendung des Gusses unter dieser Endfläche ein kleiner, nur von dem lockeren und leicht zusammendrückbaren Füllmaterial erfüllter Hohlraum vorhanden ist.
  • Wenn nach dem Erkalten des Gußstücks der Sitzring einem hinreichenden Preßdruck in seiner Achsenrichtung unterworfen wird, so findet das dadurch in die Ei ingußnut niedergestauchte zähe und harte Material des Sitzringes den geringsten Bewegungswiderstand im- mittleren Teil der Rinne. Die formändernde Kraft des Stauchdruckes konzentriert sich daher auf die beiden kreisförmigen Ränder dieser unteren Fläche, so daß sie seitwärts auseinandergedrängt werden und mehr oder weniger in das Gußmaterial eindringen. Hierdurch wird eine vollkommen zuverlässige Abdichtungswirkung erzielt.
  • Bei der in Abb. i und 2 vorausgesetzten symmetrischen Ausbildung des Ringquerschnitts muß natürlich der Abstand der Ringnut von der freien Durchgangsöffnung des Ventilsteges genügend groß gewählt werden, um eine entsprechende Widerstandsfähigkeit des Gußkörpers gegen den waagerechten Abdichtungsdruck der unteren Ringkanten zu sichern.
  • Zwecks Verminderung des A.bmessung sunterschie:des zwischen der Durchgangsöffnung des Ventilsteges und des Sitzringes kann man die Ouerschnittsform des Sitzringes auch unsymmetrisch so ausbilden, daß, wie aus Abb. 3 und q. ersichtlich, die Innenfläche des in das Gußmetai_l eingebetteten Ringteils zylindrisch ausgebildet ist, während der Unterschnitt, das heißt die Erweiterung des Querschnitts gegen die untere Ringfläche hin lediglich auf dessen Außenseite vorhanden ist. Wie aus Abb. 4. ersichtlich, wird in diesem Fall die Streckung der unteren, hohl gewölbten Endteile des Ringes sich beim Stauchen wenigstens in der Hauptsache gegen die Außenseite hin erstrecken und daher eine nachteilige Druckbeanspruchung der schmalen, inneren Eingußleiste des Ventilstegkörpers vermieden werden.
  • Man kann unter Umständen auch mit Vorteil zum Beispiel an der inneren oder äußeren Fläche des Ringes-den von dem Gußteil beim Eingießen zu erreichenden Vorsprung anbringen, der an seiner unteren Fläche mit einer Eindrehung versehen wird. Wenn man diese vor dem Guß mit Lehm o. dgl. ausfüllt, so kann man am Rande dieser Eindrehung beim Niederstauden des Ringes ein auf eine schmale Zone beschränktes Andrücken des Ringes an die Gußoberfläche erreichen, welche die Abdichtung des Ringes sichert.
  • Unter Anwendung des beschriebenen Verfahrens ist es auch möglich, im Gehäuse von Hähnen die Ei nmündungsstellen der Zugangskanäle umgebende Dichtungsringe von korrosionswiderstandsfähigem Metall dicht schließend anzubringen. Auch für diesen Zweck werden die dazu erforderlichen Ringkörper in ebener Form durch Drehen. oder Fräsen mit dem der Weite der Zugangskanäle 4 des Halmkörpers 5 entsprechendem Durchmesser an ihrem einzugießenden Teil nach eineue Schwalbenschwanzprofil bearbeitet, dessen Endfläche mit einer rinnenförmigen Vertiefung 3 versehen ist. Danach wird jeder einzelne Ring durch Pressen entsprechend der Hohlkegelform des Halmkörpers 5 aus seiner Ebene abgebogen, wie aus 203b.4 und 5 ersichtlich, in dieser Gestalt mit nach außen gerichtetem Schwalbenschwanzprofil an der Außenfläche des Kernes der Gießforen befestigt und nach Ausfüllen der Rinne 3 mit Lehm o. d-1. mit diesem in die Form eingesetzt, so daß beim Gießen der Schwalbenschwanzteil von dem Gußmetall umflossen wird. Nach dem Gießen wird der Ringkörper durch Einpressen eines kegelförmigen Stempels in das Hahngehä use oder andere Mittel so in die ihren Randteil umfassende Rinne eingestaucht, daß unter Zusammendrückung der lockeren Lehmausfüllung der Rinne 3 die eingegossenen Kanten des Ringkörpers überall fest und dicht in das Gießmetall eindringen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Befestigen von aus korrosionswiderständigem Baustoff bestehenden Sitzringen für Ventile und Absperrschieber durch Eingießon in den Gußkörper der Gehäuse, Ventilkegel und Schieber, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitzring an der unteren Endfläche des gegen diese schwalbenschwanzartig erweiterten unteren Teils ihres Ouerschnittes mit einer rinnenförmigen Eindrehung versehen wird, die vor dem Einsetzen in die Gießform mit Lehm ausgefüllt wird und beim Gießen einen von Gußmetall frei bleibenden Hoblrainn bildet, wonach nach dem Gießen der Sitzring unter die Abdichtung sichernder Ouerstreckung sein .°.r unteren Randteile in seine unterschnittene Eingußnut niedergestaucht wird.
  2. 2. Ausführungsart des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitzring an einer der Seitenflächen seines Querschnitts mit einem rinnenförmig unterschnittenen Vorsprung versehen wird, dessen Unterschnittrinne ebenfalls vor dem Einsetzen in die Form mit Lehm ausgefüllt und durch das Gußmetall unter Bildung eines das abdichtende Niederstauchen des Sitzringes in kalten Zustand erleichternden Hohlraums abgeschlossen wird.
  3. 3. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch i zum Anbringen von Dichtungsringen in der kegelförmigen Höhlung des Hahngehäuses, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe aus hartem, korrosionswiderständigem Metall in ebener Form mit im Ouerschnitt schwalbenschwanzförmigem Eingußteil und putenförmiger Ausdrehung in der Endfläche gedreht, hiernach durch Pressen in die der Kegelform der Hahngehäusehöhlung entsprechende, doppelt gekrümmte Form gebracht und nach dem Eingießen mittels eines kegelförmigen Stempels in die Eingußnut eingestaucht werden.
DE1930521655D 1930-04-09 1930-04-09 Verfahren zum Befestigen von aus korrosionswiderstaendigem Baustoff bestehenden Sitzringen fuer Ventile und Absperrschieber durch Eingiessen Expired DE521655C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE521655T 1930-04-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE521655C true DE521655C (de) 1931-03-25

Family

ID=6551440

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930521655D Expired DE521655C (de) 1930-04-09 1930-04-09 Verfahren zum Befestigen von aus korrosionswiderstaendigem Baustoff bestehenden Sitzringen fuer Ventile und Absperrschieber durch Eingiessen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE521655C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2718665A (en) * 1949-12-29 1955-09-27 W K M Mfg Company Inc Plastic sealed valve
DE4429295A1 (de) * 1994-08-18 1996-02-22 Klein Schanzlin & Becker Ag Armatur mit eingegeossenen Sitzringen
DE102015212930A1 (de) * 2015-07-10 2017-01-12 Heraeus Deutschland GmbH & Co. KG Verfahren zur Herstellung supraleitender Dichtungsringe

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2718665A (en) * 1949-12-29 1955-09-27 W K M Mfg Company Inc Plastic sealed valve
DE4429295A1 (de) * 1994-08-18 1996-02-22 Klein Schanzlin & Becker Ag Armatur mit eingegeossenen Sitzringen
WO1996005927A1 (de) * 1994-08-18 1996-02-29 Ksb Aktiengesellschaft Armatur mit eingegossenen sitzringen
DE102015212930A1 (de) * 2015-07-10 2017-01-12 Heraeus Deutschland GmbH & Co. KG Verfahren zur Herstellung supraleitender Dichtungsringe
DE102015212930B4 (de) * 2015-07-10 2019-05-23 Heraeus Deutschland GmbH & Co. KG Verfahren zur Herstellung supraleitender Dichtungsringe

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH658219A5 (de) Vorrichtung zum bilden einer ausnehmung in kalt zu giessenden werkstuecken.
DE521655C (de) Verfahren zum Befestigen von aus korrosionswiderstaendigem Baustoff bestehenden Sitzringen fuer Ventile und Absperrschieber durch Eingiessen
DE4408137A1 (de) Zylinderblock einer Brennkraftmaschine mit vorgeformter Zylindereinheit
DE2558763C2 (de) Tauchkolben aus gepreßtem Leichtmetall mit eingepreßtem Bodenschutz aus einem anderen Material
DE2704835C3 (de) Stockrahmen für Doppelschiebefenster mit zwei Fensterebenen
DE19719767A1 (de) Mehrwegeventil
DE1916347A1 (de) Verfahren zum Herstellen von Hohlkoerpern mit in Hohlraeumen emgeschlossenen gesonderten Gliedern,insbesondere zum Giessen von Ventilgehaeusen um Ventilorgane
CH345206A (de) Selbsttätig sich einstellendes Lager
DE2144893B2 (de) Schieber, insbesondere Heißwindschieber
DE1813156B2 (de) Als keillager ausgebildetes gummimetallbauteil
DE616115C (de) Verfahren zur Befestigung von Kopfabschluessen auf Metallrohren
DE627735C (de) Befestigung von Dichtungsringen, insbesondere fuer Absperrorgane fuer Heiss- und Hochdruckdampf
DE426657C (de) Metalldichtung fuer Motor- oder Pumpenkolben
DE917659C (de) Verfahren zur Herstellung eines Uhrgehaeuses
DE518397C (de) Dichtungsring
DE2128532B1 (de) Bremsbelagträgerplatte für die von dem Schenkel einer Schwimmsattel- oder Schwimmrahmen-Teilbelag scheibenbremse beaufschlagte Bremsbacke und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2803442A1 (de) Dichtung fuer einen kolben
DE386424C (de) Mehrteiliger Stahlpfannenstopfen
DE932678C (de) Verstaerkung von Umbugstellen an Kesseloeffnungen, insbesondere fuer Dampfdomoeffnungen von Lokomotivkesseln
DE679107C (de) Rechteckige gegossene Schachtabdeckung
AT85887B (de) Verfahren zum Verschließen der Nuten elektrischer Maschinen.
DE2906511C2 (de) Sitzring-Rohling aus nichtrostendem Stahl für Armaturen
DE728557C (de) Gleitlager
EP1788291A2 (de) Spannring einer spannbaren Rohrkupplung
DE1818050C2 (de) Rolle zum Kaltverformen von Walzdraht zu Bewehrungsstäben