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DE521024C - Fangkeil zum Halten von Bohrgestaengen - Google Patents

Fangkeil zum Halten von Bohrgestaengen

Info

Publication number
DE521024C
DE521024C DEE38916D DEE0038916D DE521024C DE 521024 C DE521024 C DE 521024C DE E38916 D DEE38916 D DE E38916D DE E0038916 D DEE0038916 D DE E0038916D DE 521024 C DE521024 C DE 521024C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wedge
lining
inner lining
channel
drill rods
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEE38916D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Emsco Derrick and Equipment Co
Original Assignee
Emsco Derrick and Equipment Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Emsco Derrick and Equipment Co filed Critical Emsco Derrick and Equipment Co
Application granted granted Critical
Publication of DE521024C publication Critical patent/DE521024C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B19/00Handling rods, casings, tubes or the like outside the borehole, e.g. in the derrick; Apparatus for feeding the rods or cables
    • E21B19/10Slips; Spiders ; Catching devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Fangkeil zum Halten von Bohrgestängen u. dgl. Vorausgeschickt wird, daß es bekannt ist, solche Fangkeile mit einem von der Seite her in eine schwalbenschwanzförmig unterschrittene Nut einschiebbaren Futter zu versehen und dieses Futter gegen Verschiebung zu sichern. Diese Sicherung sollte nach den bis jetzt bekannten Vorschlägen entweder mit Federbolzen oder mit seitlich aufzuschraubenden Laschen geschehen. Indes ist zu berücksichtigen, daß Fangkeile der hier in Frage stehenden Art auf dem Bauplatz wohl kaum schonend behandelt werden, die der Befestigung der Sicherheitslaschen dienenden Schrauben oft stark verbeult werden und dann nicht mehr ohne weiteres gelöst oder umgekehrt nicht mehr ohne weiteres in die Gewindelöcher hineingeschraubt werden können. Der Zweck der Erfindung geht dahin, für das Innenfutter eine Sicherung zu schaffen, die den äußerst hohen Beanspruchungen in jeder Weise gewachsen ist und jederzeit eine leichte Auswechslung des Innenfutters gestattet, andererseits aber auch eine genügende Sicherung gegen Verlagerung des Innenfutters gibt.
Die, wie oben erwähnt, ebenfalls schon bekannte Sicherung des Inneinfutters mit einem in den Keil federnd eingepaßten und zum Eingriff in eine entsprechende Rast des Innenfutters bestimmten Bolzen genügt praktisch den Anforderungen, die hinsichtlich Auswechselbarkeit des Innenfutters gestellt werden, nicht, wenngleich sie die Nachteile der eben beschriebenen Konstruktion schon im gewissen Maße überholt, da Staub und Schmutz usw. die Funktion des abgefederten Bolzens beeinträchtigen und im übrigen durch die Abfederung des Bolzens, der vorn gewöhnlich noch etwas abgeschrägt wird, eine genügende Sicherheit gegen selbsttätige Verlagerung des Innenfutters unter keinen Umständen gegeben ist.
Demgegenüber besteht das Neue gemäß der Erfindung darin, daß in den Keilkörper von oben eine Längsnut und ebenso in das in an sich bekannter Weise von,der Seite her in eine schwalbenschwanzförmig unterschnittene Rinne einschiebbare Futter eine Längsnut von oben her eingearbeitet ist, beide Nuten aufeinander abgepaßt und mit einem Sperrkeil ausgefüllt sind. Das Innenfutter ist gemäß der Erfindung oben ungefähr auf einer Länge entsprechend der zum Einsetzen des Sperrkeiles dienenden Nut mit einer Ver-Stärkung versehen, während der von oben einschiebbare Sperrkeil mit einer Nase versehen, mit dieser Nase über den oberen Rand des Innenfutters gepaßt und darüber mit einem Splint oder Vorstecker gesichert ist. Er-
reicht wird mit dieser Anordnung, daß der Sperrkeil, selbst wenn der ganze Fangkeil auf dem Bauplatz rücksichtslos hin und her geworfen wird, niemals beschädigt wird, unter allen Umständen das Innenfutter vorschriftsmäßig festhält und jederzeit zur Auswechslung des Innenfutters bequem herausgenommen und umgekehrt zur Sicherung des neu eingesetzten Futters auch bequem wieder eingesetzt werden kann.
Weitere Kennzeichen der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung. In der Zeichnung stellen dar: Abb. ι in schaubildlicher Ansicht die eine· Hälfte einer dieser Erfindung entsprechenden Fangkeilkonstruktion,
Abb. 2 einen Schnitt nach Linie 2-2 der Abb. i,
Abb. 3 in vergrößertem Maßstabe einen ao Schnitt nach Linie 3-3 der Abb. 1,
Abb. 4 ein Futter von der Rückseite gesehen und in schaubildlicher Darstellung.
Die Fangkeilkonstruktion setzt sich aus mehreren Keilen zusammen, die hier allgemein mit 11 bezeichnet sind. Die Keile 11 werden, wie das in Abb. 1 dargestellt ist, paarweise zusammengenommen und mit einem Handgriff 12 verbunden, der ein bequemes Einsetzen in die zur Aufnahme der Fangkeilkonstruktion bestimmte Öffnung eines geeigneten Trägers ermöglicht. Je zwei Fangkeile sind durch mit 13 bezeichnete Glieder gelenkig zusammengeschlossen. Die Glieder 13 sind in besonderen Ausschnitten 14 untergebracht. Diese Ausschnitte sind wiederum in aneinanderstoßenden Flächen je zweier Keile vorgesehen. Vertikal von oben ist durch jeden Keil ein Bolzen gesteckt, der durch die Ausschnitte 14 und durch in den Gliedern 13 vorgesehene Löcher hindurchführt, somit also zwei zusammengehörige Keile gelenkig zusammenschließt.
Die Erfindung als solche besteht nicht in der Konstruktion, soweit sie bis jetzt be-♦5 schrieben wurde, sondern in den besonderen Mitteln, mit denen ein Futter am Grundkörper des Fangkeiles verriegelt wird. Im folgenden soll nunmehr einer der Fangkeile 11 näher beschrieben werden. Der Keil 11 ist mit einer kegelstumpfförmigen Außenfläche 20 versehen, die zum Eingriff in einen entsprechend geformten Sitz eines gegebenen Trägers bestimmt ist. Die Innenfläche des Keiles 11 ist mit einer im Querschnitt kreisbogenförmigen Rinne 21 versehen. Die' vertikalen Seiten der Rinne 21 sind offen. Die oberen und unteren Seiten werden durch unterschnittene Ränder 22 begrenzt. Der vertikale Querschnitt der Rinne 21 stellt sich somit als eine schwalbenschwanzförmig unterschnittene Nut dar. Im horizonfalen Querschnitt erscheint die Rinne 21 dahingegen auf beiden Seiten offen. Im oberen Teil der Rinne 21 ist eine Vertiefung 24 vorgesehen. Wie am besten aus Abb. 3 ersichtlich, ist ferner eine Keilnut 2 5 oben in den Grundkörper 20 eingeschnitten. Diese Keilnut führt vertikal nach unten durch die schon einmal erwähnte Vertiefung 24 der Rinne 21 hindurch.
In die Rinne 21 ist ein im Querschnitt kreisbogenförmiges und auf der Innenseite mit kreisbogenförmigen Zähnen 28 versehenes Futterstück 27 eingepaßt. Die Zähne 28 verlaufen horizontal. Die oberen und unteren 'Ränder des Futters 27 sind, so wie es bei 29 dargestellt ist, entsprechend dem Profil der unterschnittenen Ränder 22 der Rinne 21 abgeschrägt. Auf Grund dieser · Konstruktion kann das Futter 27 niemals nach innen aus der Rinne 21 herausfallen. Das obere Ende des Futters 27 ist mit. einer Verstärkung 30 versehen und mit derselben in die Vertiefung 24 der Rinne 21 eingepaßt. Das Futter 27 ist ferner mit einer Keilnut 31 versehen, die in S5 vertikaler Richtung quer durch die Verstärkung 3 ο hindurchführt. Ist das Futter 27 in die Rinne 21 richtig eingeschoben, so werden sich die Keilnuten 25 und 31 miteinander genau decken. Das Einschieben des Futters 27 in die Rinne 21 kann immer nur von der Seite her geschehen.
Um das Futter 27 mit der Rinne 21 festzulegen, ist eine Verriegelung in Gestalt eines Sperrkeiles 34 vorgesehen, der von oben nach unten in die sich deckenden Keilnuten 25 und 31 eingeschoben wird. Das obere Ende des Sperrkeiles 34 ist mit einem Kopf 35 versehen. Auf der Unterseite 36 ist dieser Kopf 35 entsprechend der Schräge des oberen Randes 29 des Futters 27 abgeschrägt. Um zu verhindern, daß der Sperrkeil 34 durch irgendeinen Zufall aus seinem Sitz herausfällt, ist er hier mit einem Vorstecker bzw. Splint 37 gesichert. Dieser Splint ist horizontal durch mit 38 und 39 bezeichnete Löcher des Kopfes 35 und des oberen Teiles des Grundkörpers 20 hindurchgesteckt.
In der beschriebenen Konstruktion der Erfindung werden die oberen und unteren unterschnittenen Ränder der Rinne 21 jede nach oben oder nach unten gerichtete Verschiebung und auch jedes Herausfallen des Futters aus der Rinne 21 verhindern. Da die Seiten der Rinne vollständig offen stehen, ist die Sperrvorrichtung geschaffen, die jede Verschiebung des Futters in der Rinne 21 in seitlicher Richtung verhütet. Die Sperrvorrichtung bzw. Sicherung ist für den Erfindungsgegenstand von besonderer Bedeutung. Infolge ihrer Einfachheit sowie auch infolge der Leichtigkeit, mit welcher der Sperrkeil 34
herausgenommen werden kann, bedeutet das Herausnehmen eines Futters 27 und Einsetzen eines anderen Futters eine höchst einfache Maßnahme.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Fangkeil zum Halten von Bohrgestängen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß in den Keilkörper von oben eine Längsnut und ebenso in das in an sich bekannter Weise von der Seite her in eine schwalbenschwanzförrnig unterschnittene Rinne einschiebbare Futter von oben her eine Längsnut eingearbeitet ist, beide Nuten aufeinander abgepaßt und mit einem Sperrkeil (34) ausgefüllt sind.
  2. 2. Fangkeü nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Innenfutter oben ao ungefähr auf einer Länge entsprechend der Länge der zum Einsetzen des Sperrkeiles dienenden Nut mit einer Verstärkung (30) versehen ist.
  3. 3. Fangkeil nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der von oben zwischen Futter und Fangkeil eingeschobene Sperrfceil (34) mit einer Nase (35) versehen, mit dieser Nase über den oberen Rand (29) des Innenfutters gelegt und darüber mit einem Splint oder Vorstecker (37) gesichert ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    ihnnucKT in der
DEE38916D 1928-05-14 1929-03-12 Fangkeil zum Halten von Bohrgestaengen Expired DE521024C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US521024XA 1928-05-14 1928-05-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE521024C true DE521024C (de) 1931-03-16

Family

ID=21975482

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE38916D Expired DE521024C (de) 1928-05-14 1929-03-12 Fangkeil zum Halten von Bohrgestaengen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE521024C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19546974A1 (de) * 1995-12-15 1997-06-19 Renk Ag Radialgleitlager

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19546974A1 (de) * 1995-12-15 1997-06-19 Renk Ag Radialgleitlager

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