DE514907C - Als laeufergespeister Induktionsmotor anlaufender Synchronmotor - Google Patents
Als laeufergespeister Induktionsmotor anlaufender SynchronmotorInfo
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- DE514907C DE514907C DEY470D DEY0000470D DE514907C DE 514907 C DE514907 C DE 514907C DE Y470 D DEY470 D DE Y470D DE Y0000470 D DEY0000470 D DE Y0000470D DE 514907 C DE514907 C DE 514907C
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- stator
- synchronous motor
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K19/00—Synchronous motors or generators
- H02K19/02—Synchronous motors
- H02K19/14—Synchronous motors having additional short-circuited windings for starting as asynchronous motors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Induction Machinery (AREA)
Description
Es sind schon asynchron anlaufende mehrphasige Synchronmotoren bekannt, deren Läufer
eine mehrphasige Primärwicklung und eine von dieser unabhängige, über einen Kollektor
und einen einstellbaren Widerstand sowohl im Anlauf als auch im Betrieb an die mehrphasige
Ständerwicklung angeschlossene Gleichstromankerwicklung tragen und die selbsttätig in
Synchronismus fallen.
to Es ist weiter auch die Anordnung einer Käfigwicklung bei Induktionsmotoren mit Selbsterregung
bekannt.
Die Erfindung besteht nun im wesentlichen darin, daß bei einem als läufergespeister Induktionsmotor
anlaufenden Synchronmotor, dessen Läufer eine zusätzliche, mit der Ständerwicklung
über regelbare Widerstände verbundene Kollektorwicklung trägt, in die ■Verbindungsleitungen zwischen der Ständerwicklung und
der Kollektorwicklung Induktivitäten in Reihe mit den regelbaren Widerständen eingeschaltet
sind. Weiter ist erfindungsgemäß auf dem Ständer eine zusätzliche Käfigwicklung von hohem
Widerstand angeordnet.
Durch die Anordnung dieser Käfigwicklung, und der Induktivitäten in Reihe mit den regelbaren
Widerständen wirkt die neue Kombination in einer sehr empfindlichen selektiven Weise,
und zwar entwickelt beim Beginn des Anlassens,
d. h. wenn die Sekundärfrequenz hoch ist, hauptsächlich die Käfigwicklung das Drehmoment,
während die Statorwicklung die Zugkraft aufbringt, wenn der Motor sich dem Synchronismus
nähert.
Der Motor nach der Erfindung arbeitet vom Augenblick des Einschaltens an bis zum Synchronismus
stets annähernd mit voller Zugkraft, wobei der Übergang der Maschine vom Induktionsmotor
zum Synchronmotor erheblich erleichtert wird.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
dieselbe eine schematische Darstellung eines als Induktionsmotor anlaufenden Synchronmotors.
Der Synchronmotor gemäß der Erfindung besteht aus dem Rotor X und dem Stator Y.
Die Primärwicklung P, die in Nuten auf dem Rotorkern angeordnet ist, ist durch die Schleifringe
5' mit einer Wechselstromquelle verbunden. Die Gleichstromankerwicklung A, die
zweckmäßig in denselben Nuten angeordnet ist, in welchen sich die Primärwicklung P befindet,
hat im Vergleich zu der Primärwicklung eine kleine Anzahl Windungen, um die durch
den Gleichstrom in der Primärwicklung induzierte Spannung zu verringern. Die Gleichstromankerwicklung
A ist durch den Kommutator C und durch die Bürsten B mit der
Feldwicklung S verbunden, die auf dem Stator Y angeordnet ist. Beim Anlaufen wirkt die Feld-Wicklung
S als Sekundärwicklung; sie ist mit der Gleichstromwicklung A über die einstellbaren
Widerstände R1, i?2, R3 und erfindungsgemäß
über die hochinduktiven Reaktanzen L1, L2, L3 verbunden. Diese Reaktanzen und
Widerstände brauchen nicht notwendigerweise in jeder der Phasen getrennt angeordnet zu
sein, sondern es kann nur je eine von ihnen, z. B.
W-*
L1 und R1, vorgesehen sein. Nachdem die
Maschine in den Synchronismus gekommen ist, können die einstellbaren Widerstände R1, R2, Rs
für die Regelung des Erregerstromes verwendet werden. Um das Anlaufen zu erleichtern,
ist zweckmäßig eine Käfigwicklung K von hohem Widerstand auf dem Statorkern angeordnet.
Auf der Zeichnung ist die Statorwicklung S als eine Sternschaltung dargestellt, jedoch
ίο kann aucheineDreieckschaltung benutzt werden.
Die Wicklungen P und S können außer, der Dreiphasenwicklung auch aus einer Zwei- oder
Mehrphasenwicklung bestehen.
Wenn bei der vorstehenden Maschine durch die Schleifringe S' der Primärwicklung P ein Wechselstrom zugeführt wird, so wird die Maschine wie ein gewöhnlicher Induktionsmotor anlaufen, da die Stätorwicklung S induktiv gegen die Primärwicklung P wirkt. Bei Ver-Wendung einer Käfigwicklung K von hohem Widerstand und von Drosselspulen L1, Z2, Xs von hoher Induktivität wirkt die Kombination wahlweise derart, daß beim Anlaufen zunächst die Käfigwicklung arbeitet, während dann,
Wenn bei der vorstehenden Maschine durch die Schleifringe S' der Primärwicklung P ein Wechselstrom zugeführt wird, so wird die Maschine wie ein gewöhnlicher Induktionsmotor anlaufen, da die Stätorwicklung S induktiv gegen die Primärwicklung P wirkt. Bei Ver-Wendung einer Käfigwicklung K von hohem Widerstand und von Drosselspulen L1, Z2, Xs von hoher Induktivität wirkt die Kombination wahlweise derart, daß beim Anlaufen zunächst die Käfigwicklung arbeitet, während dann,
»5 wenn die Maschine sich dem Synchronismus
nähert, die Feldwicklung S infolge der allmählichen Verringerung der Sekundärfrequenz zur
Wirksamkeit kommt. Wenn die Drehzahl der Maschine steigt und die relative Geschwindigkeit
des Primärfeldes im Vergleich zu der Sekundärwicklung S bis zu einem gewissen Betrag
abnimmt, so wird das magnetische Feld in der Feldwicklung S je nach den Umständen
in der einen oder anderen Richtung erzeugt, und es wird von diesem Augenblick an die
Ankerwicklung A als Gleichstromgenerator arbeiten und der Statorwicklung der Maschine einnen
Gleichstrom liefern. Dieser in die Statorwicklung fließende Strom erzeugt ein stationäres
magnetisches Feld im Ständer, und es wird so der Rotor durch die gegenseitige elektromagnetische
Kraft angezogen und die Maschine auf diese Weise selbsttätig synchronisiert.
Die Ankerwicklung A des Motors gemäß der Erfindung wird von dem Augenblick an, in dem
die Maschine mit dem Netz verbunden wird, durch das magnetische Feld der Primärwicklung
erregt, und es wird die Erzeugung des Erregerstromes in dem Sekundärstromkreis in sicherer
Weise bewirkt.
Claims (2)
1. Als läufergespeister Induktionsmotor anlaufender Synchronmotor, dessen Läufer
eine zusätzliche, mit der Ständerwicklung über regelbare Widerstände verbundene
Kollektorwicklung trägt, dadurch gekennzeichnet, daß in die Verbindungsleitungen
zwischen der Ständerwicklung und der Kollektorwicklung Induktivitäten in Reihe
mit den regelbaren Widerständen eingeschaltet sind.
2. Synchronmotor nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch eine auf dem Ständer angeordnete zusätzliche Käfigwicklung hohen
Widerstandes.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEY470D DE514907C (de) | 1923-01-04 | 1923-01-04 | Als laeufergespeister Induktionsmotor anlaufender Synchronmotor |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEY470D DE514907C (de) | 1923-01-04 | 1923-01-04 | Als laeufergespeister Induktionsmotor anlaufender Synchronmotor |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE514907C true DE514907C (de) | 1930-12-19 |
Family
ID=7617343
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEY470D Expired DE514907C (de) | 1923-01-04 | 1923-01-04 | Als laeufergespeister Induktionsmotor anlaufender Synchronmotor |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE514907C (de) |
-
1923
- 1923-01-04 DE DEY470D patent/DE514907C/de not_active Expired
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