Verbindung für mehrläufige Gewehre Die Erfindung betrifft eine mechanische
und Weichlotv erbindung für mehrläufige Gewehre, insbesondere für Gewehre mit übereinanderliegenden
Läufen. Mechanische und Lotverbindungen sind bekannt. Bei der mechanischen Verbindung
kamen beispielsweise Scliwalbenschwanzverbindungen in Anwendung. Die Verbindungen
verlangten, daß die Läufe weit auseinandergelegt wurden, was sich auf dasAussehen
des Gewehres ungünstig auswirkte. Weiterhin war bei dem Zusammenpassen der Läufe
das Nacharbeiten der Schwalbenschwänze äußerst schwierig. Es " r # e.,chab
oft, daß beim Fortnehmen von Material die Schwalbenschwänze zu klein wurden, womit
der ganze entsprechende Lauf als Ausschuß zu betrachten war. Es ist auch eine bekannte
Tatsache, daß die Schwalbensch-,van7verbindungen bei Anwendung an Teilen, die starken
Erschütterungen ausgesetzt sind, nicht günstig sind, da auf Grund der spitzen Winkel
leicht Reißmöglichkeiten gegeben sind. Da die Schwalbenschwanzverbindungen eine
besondere präzise Spezialarbeit erforderten, verursachte ihre Anwendung hohe Kosten.Connection for multi-barreled rifles The invention relates to a mechanical and soft soldering connection for multi-barreled rifles, in particular for rifles with superimposed barrels. Mechanical and solder connections are known. For the mechanical connection, for example, wove tail connections were used. The connections required that the barrels be placed wide apart, which had an adverse effect on the appearance of the rifle. Furthermore, when fitting the barrels together, reworking the dovetail was extremely difficult. It "s # e., Often chab that the taking away of material dovetails were too small, so all the appropriate run was to be regarded as waste. It is also a known fact that the Schwalbensch-, van7verbindungen when applied to parts, which are exposed to strong vibrations, are not favorable, since the acute angles easily give rise to the possibility of tearing.
Um die Läufe der Gewehre ohne komplizierte mechanische Verbindung
zusammenzufügen, verwendete man unter anderen die Hartlotverbindung, die z. B. bei
Gebrauch von Messing eine Wärme von etwa i ooo° erforderte. Da nun die heute meist
gebräuchlichen Spezialstähle bei Erwärmung Tiber 300° C einen Einfluß auf ihre Struktur
erleiden, also zu einer Minderwertigkeit gestempelt wurden, verlor auch die Hartlotverbindung
sehr an Wert. Es galt also entweder einmal eine komplizierte mechanische Verbindung
mit der Weichlotverbindung in Anwendung zu bringen, oder ein andermal eine einfache
mechanische Verbindung in Vereinigung mit einer Hartlotverbindung vorzusehen. Erstere
Verbindung kam teuer zu stehen, während letztere minderwertige Ware erzeugte.Around the barrel of the rifle without any complicated mechanical connection
join together, one used, among other things, the hard solder connection, the z. B. at
The use of brass required a heat of about 10,000 degrees. Since most of them today
Conventional special steels when heated to over 300 ° C have an influence on their structure
suffered, so were stamped to an inferiority, also lost the hard solder connection
very in value. So there was either a complicated mechanical connection
to bring with the soft solder connection in use, or another time a simple one
provide mechanical connection in combination with a brazed joint. The former
Connection was dearly, while the latter produced inferior goods.
In Umgehung vorstehend beschriebener Übel- und Umstände besteht die
Erfindung aus einer einfachen und doch sicheren mechanischen Verbindung, die mit
der Weichlotverbindung vereinigt wird bzw. sogar ohne diese bestehen könnte. Die
Läufe brauchen nicht weit auseinander zusammengesetzt zu werden. Beim Zusammensetzen
geschieht die Nachbearbeitung so, daß nur ein bestimmter Teil nachgearbeitet zu
werden braucht, der, falls er fehlerhaft bearbeitet wurde, im Verhältnis zu den
Läufen in pekuniärer Hinsicht kaum einen Wert besitzt, so daß also gewissermaßen
bei fehlerhafter Bearbeitung der mechanischen Verbindung ein Ausschuß so gut wie
ausgeschlossen ist. Dadurch, daß die vorliegende mechanische Verbindung sehr fest
und sicher ist, genügt als Zusatzverbindung eine solche mit Weichlot, die nur eine
Wärme von etwa 23o° benötigt, so daß also niemals eine Strukturveränderung des Materials
und damit eine Minderwertigkeit des ganzen Gewehres erzeugt werden kann. Die
vorliegende
mechanische Verbindung ist so ausgebildet, daß zwei seitlich an einem Lauf angeordnete
Lappen über ein entsprechendes Profilstück, das am Gegenlauf angeordnet ist, greifen.
Der Kopf dieses Gegenstückes ist ein Stück für sich selbst, so daß die Differenzen
bei Nachbearbeitung durch Bearbeitung des einen Stückes ausgeglichen werden können.
Jetzt ist ein seitliches Ausbiegen der Rohre zueinander ganz unmöglich. Um ein L
ängsverschieben der Läufe zu vermeiden, wird je ein Lappen und die entsprechende
Gegenfläche so angebohrt, daß beim Schneiden von Gewinde in die gebohrten Löcher
dieses mit der einen Seitenhälfte in den Lappen und mit der anderen Hälfte in das
sich am Gegenlauf befindliche Stück zu liegen kommt. In die Gewinde werden nun Schraubenbolzen
eingeschraubt, so daß ein unbedingt sicherer und fester Halt der Läufe zueinander
gewährleistet ist.In circumventing the evils and circumstances described above, the
Invention of a simple and yet secure mechanical connection that with
the soft solder connection is combined or could even exist without it. the
Runs do not need to be placed far apart. When assembling
the post-processing is done in such a way that only a certain part is post-processed too
which, if it was processed incorrectly, in relation to the
Runs has hardly any value in pecuniary terms, so that in a sense
if the mechanical connection is incorrectly machined, a scrap is as good as possible
is excluded. Because the present mechanical connection is very strong
and it is safe, an additional connection with soft solder is sufficient, the only one
Heat of about 23o ° is required, so that there is never a structural change in the material
and thus an inferiority of the whole rifle can be created. the
present
mechanical connection is designed so that two laterally arranged on a barrel
Rags over a corresponding profile piece, which is arranged on the opposite direction, grip.
The head of this counterpart is a piece for itself, so that the differences
can be compensated for in post-processing by processing one piece.
It is now completely impossible for the pipes to bend sideways in relation to one another. To an L
To avoid longitudinal displacement of the barrels, a flap and the corresponding one is required
Counter surface drilled so that when cutting threads in the drilled holes
this with one half of the side in the flap and with the other half in the
the piece located on the opposite direction comes to rest. Screw bolts are now inserted into the thread
screwed in, so that an absolutely secure and firm hold of the barrels to each other
is guaranteed.
Die mechanische Verbindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar
zeigen Abb. i die Verbindung im Längsschnitt A-B nach Abb. q., Abb. 2 beispielsweise
einen Ober- und einen Unterlauf im nicht verbundenen Zustande, Abb. 3 das Zwischenstück,
Abb. q. Ober- und Unterlauf im verbundenen Zustande nach Schnitt C-D der Abb. i.
Auf Grund der rechtwinkligen Anordnung der amLauf a sich befindlichenLappen d und
c werden diese über das am anderen Lauf b befindliche Gegenstück e gesetzt (Abb.
2 und .4). Die Höhendifferenz des am Lauf b befindlichen Gegenstückes e wird durch
das Zwischenstück f, das leicht nachbearbeitet werden kann, ausgeglichen. Damit
nach Zusammensetzen der beiden Läufe a und b das Zwischenstück f (Abb. g.) sich
nicht herausschieben kann, ist dieses mit einem einfachen Bolzen i, der in das Gegenstück
e eingelassen ist, gegen Verschiebung gesichert. Die mit einer Gewindeseite in die
Lappen d und c und mit der anderen Gegenseite in das Gegenstücke greifenden Bolzen
l und k (Abb. q.) genügen vollkommen, um ,ein Wiederabheben der beiden
Läufe voneinander bzw. ein gegenseitiges Längsverschieben unbedingt trotz größter
Beanspruchung verhindern. -"NTach Vornahme der mechanischen Verbindung wird noch
eine Weichlotverbindung vorgenommen, so daß die vielfache Sicherheit der mechanischen
Verbindung noch eine Vergrößerung erfährt. Die vorliegende mechanische Verbindung
gestaltet sich in der Herstellung äußerst billig, da betreffs der Ausfräsungen nur
rechtwinklige in Frage kommen. Versuche haben gezeigt, daß Gewehre mit Verbindungen
nach der Erfindung eine Beanspruchung von 3ooo Atm. und noch mehr ausgehalten haben.The mechanical connection is shown in the drawing, namely Fig. I shows the connection in longitudinal section AB according to Fig. Q., Fig. 2, for example, an upper and a lower course in the non-connected state, Fig. 3 the intermediate piece, Fig. Q . Upper and lower reaches in the connected state according to section CD in Fig. I. Due to the right-angled arrangement of the tabs d and c on barrel a, they are placed over the counterpart e on the other barrel b (Figs. 2 and 4). The difference in height of the counterpart e located on the barrel b is compensated for by the spacer f, which can easily be reworked. So that the intermediate piece f (Fig. G.) Cannot slide out after the two barrels a and b have been put together, it is secured against displacement with a simple bolt i, which is embedded in the counterpart e. The bolts l and k (Fig . After the mechanical connection has been made, a soft solder connection is made so that the multiple security of the mechanical connection is increased has shown that rifles with connections according to the invention have withstood loads of 3,000 atmospheres and even more.