DE50651C - Festspannvorrichtung für auf der Drehbank zu Faconstücken zu verarbeitende Blechscheiben - Google Patents
Festspannvorrichtung für auf der Drehbank zu Faconstücken zu verarbeitende BlechscheibenInfo
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- DE50651C DE50651C DENDAT50651D DE50651DA DE50651C DE 50651 C DE50651 C DE 50651C DE NDAT50651 D DENDAT50651 D DE NDAT50651D DE 50651D A DE50651D A DE 50651DA DE 50651 C DE50651 C DE 50651C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B31/00—Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
- B23B31/02—Chucks
- B23B31/10—Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
- B23B31/12—Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable
- B23B31/20—Longitudinally-split sleeves, e.g. collet chucks
- B23B31/201—Characterized by features relating primarily to remote control of the gripping means
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B31/00—Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
- B23B31/40—Expansion mandrels
- B23B31/4073—Gripping the work or tool between planes almost perpendicular to the axis
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
. KLASSE 49: Mechanische Metallbearbeitung.
Die bis jetzt gebräuchlichen Spannvorrichtungen haben den Uebelstand, dafs man, um
ein Lösen der Spannvorrichtung und damit verbundenes Lösen bezw. Abnehmen des hergestellten
Faconstückes zu bewerkstelligen, stets die Drehbank, auf welcher die Faconstücke
hergestellt werden, anhalten und, wenn die Drehbank für Motorenbetrieb eingerichtet ist,
die Spannmutter durch Linksdrehen derselben mit der Hand von ihrem Dorn herunterschrauben
mufs. Ist die Drehbank für Fufsbetrieb construirt, so ist das Abnehmen der
Spannmutter für den Arbeiter noch unangenehmer, weil derselbe die Drehbank nach ihrem Anhalten der Zeitersparnifs wegen rückwärts
in Drehung versetzen mufs, wobei die Spannmutter durch Festhalten mit der Hand
von ihrem Dorn heruntergedreht wird. Natürlich mufs beim Aufbringen einer neuen Scheibe
und erneutem Aufschrauben der Spannmutter die Drehbank erst wieder rechts herumgedreht
werden, wodurch aufser grofsem Zeitverlust auch die Kräfte des Arbeiters ungemein in
Anspruch genommen werden.
Bei der vorliegenden Erfindung, bei welcher sich die Drehbank immer unverändert rechts
herumdrehen kann, werden die beregten Uebelstände nicht nur gänzlich vermieden, sondern
auch die Herstellung der Faconstücke läfst sich ganz bedeutend steigern.
;' Fig. ι ■ zeigt die Spannvorrichtung im Längsschnitt
bei angezogener und geschlossener Spannmutter und Fig. 2 bei geöffneter Spannmutter
und bereit zum- Abnehmen.
Fig. 3 ist ein theilweiser Längsschnitt durch die in Ruhelage befindliche federnde Spannmutter.
Fig. 4 bezw. 5 sind .Querschnitte durch, die
geschlossene bezw. geöffnete Spannmutter.
Auf den im Stirnende der Drehbankwelle a befestigten Dorn b ist wie gewöhnlich das
Futter c geschraubt und vor dieses die zu bearbeitende Blechscheibe d gesteckt, gegen welche
sich der durchbohrte Boden e eines über den Dorn b gesteckten Rohres / legt. In dem
Rohre/" befindet sich, genau passend, ein zweites Rohr g, dessen dem Boden e zugekehrtes
Ende sich im angezogenen Zustande der Spannvorrichtung gegen die Innenseite dieses Bodens
legt, und dessen anderes Ende zu einem runden Flantsch h ausgebildet ist, gegen welchen sich
die mit Führungswarze und in der Mitte mit einem eckigen Loch k versehene runde Scheibe i
legt. Der Flantsch h und die Scheibe i sind in einen hölzernen Knauf / so tief eingelassen,
dafs letzterer noch mit einer kleinen Ringfläche m über den Flantsch h vorsteht; der
Knauf/ ist mittelst kleiner Schrauben mit dem Flantsch h und der Scheibe i fest verbunden.
Ueber das Rohr/ ist ein hölzernes und auf diesem leicht drehbares Rohr η geschoben,
dessen eines Ende bis zum äufseren Durchmesser des Knaufes /verstärkt und wie dieser
mit einer Ringfläche 0 versehen ist, welche sich leicht gegen die Ringfläche m des Knaufes /
legt. Durch einen weich aufgelötheten Ring ρ wird das Holzrohr η am Abgleiten vom Rohr/
gehindert.
In dem Rohre g sind an zwei gegenüberliegenden Seiten zwei kleine Schräubchen q,
deren vorstehende Enden in zwei Schlitze r des Rohres f greifen, so dafs sich die Rohre f
und g zwar gegen einander verschieben, jedoch nicht aus einander ziehen lassen. Das dem
Boden e zugekehrte Ende des Rohres g ist bei χ nach innen verstärkt und umschliefst
eine aus zwei oder mehreren Backen s gebildete, aufsen kegelförmig abgestumpfte Spannmutter.
Jede dieser Backen s trägt an dem einen Ende eine Blattfeder t, welche Federn
sich bei u zu einer Führungsstange ν vereinigen, deren hinteres, freies, viereckiges Ende durch
das ebenfalls viereckige Loch k der Scheibe i geht und sich in diesem leicht hin- und herbewegen
kann. Eine am Boden i befestigte Schraubenfeder n> greift mit einem angebogenen
Haken in ein durch die Stange ν gebohrtes Loch und bewirkt, dafs sich die Spannmutter
stets gänzlich in das Rohr hineinzieht, wie Fig. ι zeigt.
Bei der Arbeit mit dieser neuen Spannvorrichtung gestaltet sich das Aufschrauben derselben
auf den Dorn b genau so, wie bei den bisher gebräuchlichen. Der Arbeiter steckt die
Spannvorrichtung oder den Spanngriff mit dem im Boden e befindlichen Loch über den sich
stets rechts drehenden Dorn b und drückt leicht gegen den Knauf /, worauf sich der
Dorn sofort in die durch den Wulst χ zusammengehaltene Spannmutter schraubt und
diese so lange anzieht, bis die Vorderfläche der Mutter s gegen die Rückflä'che des Bodens e
drückt, so dafs dieser die zu bearbeitende Scheibe d fest gegen das Futter c preist,
worauf der Arbeiter den Knauf Z losläfst. Nach Fertigstellung des Arbeitsstückes umgreift der
Arbeiter mit der rechten Hand das lose sitzende Holzrohr η und zieht in der Richtung des
Pfeiles, Fig. 2, während die Drehbank, ohne anzuhalten, in rechtsdrehender Bewegung bleibt.
Die Ringfläche ο des Holzrohres η legt sich hierbei gegen die Ringfläche m des Knaufes /,
diesen sammt dem Rohr g zurückziehend. Die innere Verstärkung χ des Rohres g gleitet
an der konischen Aufsenfläche der vom Gewinde des Domes b festgehaltenen Spannmutter
s entlang und gestattet dieser, dem Druck der Feder t nachgebend, sich mehr und
mehr aus einander zu sperren, bis die .Gewindegänge der Backen s und die des Domes b
gänzlich aufser Eingriff kommen, Fig. 2, worauf ein schnelles Herausgleiten des Domes aus
der Spannvorrichtung erfolgt. Die einerseits durch den sich fortbewegenden Boden i, und
andererseits durch die vom Dorn b festgehaltene Spannmutter s ausgedehnte Feder w
zieht nach erfolgtem Abgleiten der Spannmutter vom Dorn die erstere sofort in die in
Fig. ι gezeichnete Lage zurück, somit die Spannvorrichtung in weitere Arbeitsbereitschaft
versetzend.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Anspannvorrichtung für rotirend zu bearbeitende Metallscheiben u. s. w., gekennzeichnet durch die Anordnung einer ihrer Länge nach zwei- oder mehrtheiligen, äufserlich konischen Spannmutter, deren einzelne Theile durch an ihren einen Enden zu einer einzigen Führungsstange sich vereinigende Blattfedern aus einander gehalten werden, in Verbindung mit einem Rohr und einer die aus einander federnde Mutter zwecks Zusammenspannung derselben in das Rohr hineinziehenden Schraubenfeder.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE50651C true DE50651C (de) |
Family
ID=325480
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DENDAT50651D Expired - Lifetime DE50651C (de) | Festspannvorrichtung für auf der Drehbank zu Faconstücken zu verarbeitende Blechscheiben |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE50651C (de) |
-
0
- DE DENDAT50651D patent/DE50651C/de not_active Expired - Lifetime
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