DE50277C - Röhrenverbindung für Dampferzeuger mit Wassereinspritzung - Google Patents
Röhrenverbindung für Dampferzeuger mit WassereinspritzungInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B27/00—Instantaneous or flash steam boilers
- F22B27/16—Instantaneous or flash steam boilers involving spray nozzles for sprinkling or injecting water particles on to or into hot heat-exchange elements, e.g. into tubes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13: Dampfkessel nebst Ausrüstung.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom g. Juni 1889 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Dampfkessel, in welchem das Speisewasser,
nachdem es in einem den Kessel utnschliefsenden Vorwärmer bis auf ioo° C. erhitzt
ist, mittelst einer Pumpe continuirlich und tropfenweise in ein erhitztes Röhrensystem eingespritzt
wird, in welchem dann eine schnelle Verdampfung stattfindet. Der Dampf wird auf seinem langen Wege überhitzt und gelangt
schliefslich als vollkommen trockener Dampf in das Dampfsammeirohr, aus welchem er zum
Gebrauch entnommen wird. Das Charakteristische der Erfindung gegenüber ähnlichen Dampferzeugern
liegt in der Art und Weise, wie die dickwandigen engen Verdampfungsröhrchen concentrisch um die Dampfsammeiröhre gelagert
und mit einander sowie mit letzterer in Verbindung gesetzt sind.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt eine Seitenansicht, Fig. 2 einen Längsschnitt und
Fig. 3 einen Querschnitt durch den ganzen Dampfkessel sammt Vorwärmer. Die in
gröfserem Mafsstabe gezeichneten Fig. 4 bis 6 veranschaulichen dieLagerung der Verdampfungsröhrchen
sowie ihre Verbindung unter einander.
Der Dampfkessel besteht aus dem Vorwärmer F, dem in dem Heizraum liegenden
Dampfsammeirohr R und den concentrisch um letzteres herumgelegten Verdampfungsröhrchen rx
bis r16.
Zum Zweck der Lagerung und Inverbindungsetzung der Verdampfungsröhrchen T1 bis r16
sind an der Innenseite der Kesselstirnwände f
die beiden dickwandigen ringförmigen Platten k um die Dampfsammeirohre R angeordnet.
Jede dieser Ringplatten k besitzt, entsprechend
der Anzahl der Verdampfungsröhrchen, 16 Oeffnungen, in welche die Enden
jener Röhrchen eingeschoben werden. Die Oeffnungen liegen paarweise eng zusammen,
und zwischen je zwei Paaren verbleibt ein gröfserer Zwischenraum, so dafs hier die Befestigung
der Ringplatten k an den Kesselstirnwänden f durch Schrauben s stattfinden
kann. Aufserdem sind die Oeffnungspaare der einen Ringplatte gegen die der anderen derart
versetzt, dafs eine von einem Schraubenmittelpunkt ausgehende, zur Kessellängsachse parallel
laufende Linie auf der anderen Seite durch den Mittelpunkt des entsprechenden Oeffnungspaares
hindurchgehen würde. Infolge dessen weichen die in jenen Oeffnungen lagernden Verdampfungsröhrchen r, bis r,e abwechselnd
nach der einen und anderen Seite um einen spitzen Winkel von der Kessellängsachse ab.
Man kann die Oeffnungen jedoch auch in jeder Ringplatte gleich weit aus einander
liegend anordnen und zwecks Verschraubung mit den Kesselwänden die Ringplatte breiter
machen oder besondere Befestigungslappen an derselben anbringen. In diesem Falle kommen
sämmtliche Röhrchen T1 bis rle parallel zur
Kesselachse zu liegen. Indessen ist die erste Anordnung als die zweckmäfsigere anzusehen
wegen der besseren Rohrabdichtung. Eine dritte Modification wäre die, bei welcher die
Oeffnungen ebenfalls gleich weit aus einander
liegen und zwischen je zweien genügender Spielraum für die Verschraubung verbleibt.
Diese Anordnung empfiehlt sich aus dem Grunde weniger, weil hierbei der Umfang der
Ringplatten unnöthig grofs werden würde.
Die Verdampfungsröhrchen erhalten an jedem Ende, um i8o° gegen einander versetzt, je
einen Ausschnitt, der sich zweckmäfsig auf den halben Umfang erstreckt und eine Länge von
der halben Dicke der Ringplatten k besitzt. Die Ausschnitte der in einem Oeffnungspaar
ruhenden Röhrchen sind einander zugekehrt (Fig. 5) und dadurch mit einander in Verbindung
gesetzt, dafs an dieser Stelle auch die Ringplatte k ausgespart ist. Auf diese Weise
wird eine schlangenförmige Communication zwischen sämmtlichen 16 Röhrchen hergestellt.
Das letzte Verdampfungsröhrchen r16 endlich
wird durch eine ähnliche Aussparung in der Ringplatte k und dem Mantel des Dampfsammelrohres
R mit diesem in Verbindung gesetzt.
Die Röhrchen T1 bis rx 6 können auch so
kurz gehalten sein, dafs ihre Enden nur bis an die Aussparungen der Ringplatten heranreichen,
also ohne Ausschnitte in diese einmünden.
Das in das am höchsten liegende Röhrchen T1
eingespritzte Speisewasser wird hier sofort in Dampf verwandelt, welcher nun sämmtliche
Röhrchen T1 bis rle durchströmt, bis er vollkommen
trocken aus dem letzten Röhrchen in das Sammelrohr i? gelangt.
Nach Abschrauben der Stirnwände kann der Kessel leicht gereinigt und ein unbrauchbar
gewordenes Rohr durch ein neues ersetzt werden. Ueberhaupt soll sich die ganze Anlage
bei vorzüglicher Wirksamkeit durch ihre verhältnifsmäfsig einfache Zusammensetzung sowie
durch leichte und billige Ersetzbarkeit der Einzeltheile auszeichnen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An einem Dampferzeuger mit Wassereinspritzung die Lagerung und Inverbindungsetzung der Verdampfungsröhrchen r, bis rle in der Weise, dafs die Enden derselben in Oeffnungen zweier dickwandigen, die Dampfsammelrohre R umgebenden und mit den Stirnwänden f des Kessels verschraubten Ringplatten k eingeschoben werden und hier in Aussparungen dieser Ringplatten einmünden, welche der Reihe nach abwechselnd auf der einen und anderen Seite des Kessels die benachbarten Oeffnungen mit einander in Verbindung setzen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE50277C true DE50277C (de) |
Family
ID=325143
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT50277D Expired - Lifetime DE50277C (de) | Röhrenverbindung für Dampferzeuger mit Wassereinspritzung |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE50277C (de) |
-
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