DE499142C - Verfahren zur Herstellung eines haltbaren Anstrichmittels - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines haltbaren AnstrichmittelsInfo
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- DE499142C DE499142C DEE32315D DEE0032315D DE499142C DE 499142 C DE499142 C DE 499142C DE E32315 D DEE32315 D DE E32315D DE E0032315 D DEE0032315 D DE E0032315D DE 499142 C DE499142 C DE 499142C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C04—CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
- C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
- C04B14/00—Use of inorganic materials as fillers, e.g. pigments, for mortars, concrete or artificial stone; Treatment of inorganic materials specially adapted to enhance their filling properties in mortars, concrete or artificial stone
- C04B14/02—Granular materials, e.g. microballoons
- C04B14/04—Silica-rich materials; Silicates
- C04B14/10—Clay
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Description
- Verfahren zur Herstellung eines haltbaren Anstrichmittels Es sind verschiedene Wasserglas enthaltende Anstrichmittel für Holz oder Mauerwerk bekannt, die zur Erhöhung der Wetterfestigkeit der betreffenden Materialien dienen und das Holz gegen Fäulnis schützen sollen. Indessen sind diese Mittel sehr kompliziert und teilweise schwierig herzustellen sowie aus verhältnismäßig teuren Bestandteilen zusammengesetzt, bedingen also erhebliche Herstellungskosten und sind infolgedessen sehr teuer. Außerdem verbinden sie sich nicht fest mit dem Untergrund., sondern blättern ab und verhalten sich chemischen Einflüssen gegenüber nicht neutral, da sie zum Teil chemisch sehr energisch wirksame Bestandteile, wie Alkalilauge und Zement, enthalten. Demgegenüber besteht das Anstrichmittel gemäß der Erfindung aus sehr billigen und chemisch zu mindest nicht energisch wirksamen, wenn nicht gar neutralen Materialien, nämlich aus Ton und Wasserglas, gegebenenfalls unter Zusatz von Wasser- oder Ölfarben, ist also außerordentlich billig, verbindet sich außerdem aber auch fest mit dem Untergrund und ist chemischen Einflüssen nicht unterworfen.
- # Das Verfahren zur Herstellung dieses neuen Anstrichmittels besteht darin, daß Ton in Aufschlämmung oder fein gepulvert mit dem Wasserglase verrührt wird, das sich mit ihm derart verbindet, daß ein haltbarer fester Anstrich entsteht. Der Zusatz von Wasserglas regelt sich dabei nach dem Grade der erforderlichen Wetterbeständigkeit des Farbanstriches.
- Beispielsweise wird Ton von. der gewünschten natürlichen Färbung oder mit einem entsprechenden Zusatz von Wasserfarben mit Wasser angerührt und dann Wasserglas hinzugefügt, das gut mit der Lösung verrührt wird. Dabei genügt z. B. für Anstrichflächen im Innern von Gebäuden ein Zusatz an Wasserglas von nur ro°/o der Tonlösung, um einen hinsichtlich Festigkeit und Farbton genügend haltbaren Anstrich zu erzielen. Der Anstrich ist dann sofort verwendungsbereit. Für Außenflächen wählt man etwa einen Wasserglaszusatz von 5o°/, der Gewichtsmenge des Tones und erhält dadurch einen Anstrich, der allen Anforderungen hinsichtlich Festigkeit; Farb- und Wetterbeständigkeit sowie Schutz gegen Entflammbarkeit des Holzes genügt und etwa einem zweimaligen Ölfarbenanstrich an Wert gleichkommt, ohne dessen leichte Entflammbarkeit zu besitzen.
- Will man einen besonders dauerhaften Anstrich erzielen, der wenigstens einen dreifachen Ölfarbenanstrich ersetzt, so vermischt man fein gepulverten naturfarbenen Ton, gegebenenfalls unter Hinzufügung der gewünschten Wasserfarben, unmittelbar mit Wasserglas, oder man wählt an Stelle von Wasserfarben Ölfarben, verrührt diese zunächst mit dem Tone und setzt darauf Wasserglas hinzu, das sich dann leicht mit der Ton-Ölfarben-Lösung vermischen läßt. In dem letzteren Falle kann man die Ölfarben auch zunächst mit dem Wasserglas verrühren und dann dem Tone zusetzen.
- Außer für Holz oder Steine kann der Anstrich z. B. auch für Dachpappe verwendet werden, um sie haltbar zu machen und vor allem gegen Entflammbarkeit zu schützen. Besonders vorteilhaft ist das Mittel für bereits etwas rissigen Putz, der@sogar schon leiccft zu blättern anfangen kann, da er in die Risse eindringt und den Putz wieder veiliäifet, so daß dieser nicht mehr abfällt, wie beispielsweise beim Ölfarbenanstrich. Der Putz erhält dadurch unter Umständen eine größere Festigkeit und Härte, als er früher gehabt hat.
- Das neue Mittel ist somit nicht -nur-hinsichtlich der Preiswürdigkeit und leichteren Herstellung, sondern auch hinsichtlich des natürlichen Farbtones und der mechanischen Festigkeit sowie wegen seiner geringen Entflammbarkeit den bereits bekannten Anstrichmitteln überlegen und ist außerdem sehr gut und sparsam verstreichbar.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines haltbaren Anstrichmittels, dadurch gekennzeichnet, daß -Ton, der gegebenenfalls mit Farbzusätzen versehen ist, mit Wasserglas bzw. Gemischen von Wasserglas und Ölfarbe zu einer streichfähigen Masse verarbeitet wird.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEE32315D DE499142C (de) | 1925-04-05 | 1925-04-05 | Verfahren zur Herstellung eines haltbaren Anstrichmittels |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEE32315D DE499142C (de) | 1925-04-05 | 1925-04-05 | Verfahren zur Herstellung eines haltbaren Anstrichmittels |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE499142C true DE499142C (de) | 1931-05-06 |
Family
ID=7075567
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEE32315D Expired DE499142C (de) | 1925-04-05 | 1925-04-05 | Verfahren zur Herstellung eines haltbaren Anstrichmittels |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE499142C (de) |
-
1925
- 1925-04-05 DE DEE32315D patent/DE499142C/de not_active Expired
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