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DE496383C - Verfahren und Formmaschine zur Herstellung von Sandkernen aller Art unter Benutzung von Druckluft - Google Patents

Verfahren und Formmaschine zur Herstellung von Sandkernen aller Art unter Benutzung von Druckluft

Info

Publication number
DE496383C
DE496383C DER70755D DER0070755D DE496383C DE 496383 C DE496383 C DE 496383C DE R70755 D DER70755 D DE R70755D DE R0070755 D DER0070755 D DE R0070755D DE 496383 C DE496383 C DE 496383C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
core
container
sand
compressed air
molding machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER70755D
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DER70755D priority Critical patent/DE496383C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE496383C publication Critical patent/DE496383C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C13/00Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes
    • B22C13/12Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes for cores

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren und Formmaschine zur Herstellung von Sandkernen aller Art unter Benutzung von Druckluft Formmaschinen zur Herstellung von Kernen unter Verwendung von Preßluft sind bekannt. Größtenteils sind diese Maschinen so eingerichtet, daß die Kernformen mit der Hand v orgefüllt, vorgestampft und auch mit der Hand nachgepreßt werden. Diese an sich sehr umständlichen, zeitraubenden und teuren Arbeiten verhüten, daß diese Maschinen Absatz finden. Steht doch der teure Anschaffungspreis in gar keinem Verhältnis zu den Lohnersparnissen, die sonst zwischen Maschine und Handarbeit üblich sind.
  • Neuerdings ist eine Maschine bekannt geworden, welche von einem hin und her fahrbaren Sandbehälter aus den Kernkasten unter Druck mit Sand füllt. Wohl ist hierbei die eigentliche Preßarbeit in kürzester Zeit bewirkt. Berücksichtigt man aber die Zeit der Maschinenumstellung, d. h. das Herausnehmen des Kernkastens aus der Maschine mit der Hand, das Entfernen aus dem Kasten durch Handarbeit, so ergibt sich, daß die Zeit, die beim Pressen des Kernes gespart worden ist, durch die Handarbeit der Maschinenumstellung zugesetzt wird. Eint weiterer größerer übelstand an diesen Maschinen ist das unkontrollierbare Sandniveau in dem Sandbehälter. Achtet der Arbeiter nicht auf das rechtzeitige Nachfüllen des Druckbehälters, dann arbeitet die Maschine leer.
  • Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, aus einem Sandbehälter heraus nach zwei Seiten hin verschiedene Kerne herauszupressen. Der Sandbehälter ist hierbei vertikal federnd gelagert. Die Abdichtung des Sandbehälters während des Preßvorganges wird mit Hilfe einer mittels Schwungrades auf und ab beweglichen Druckplatte bewirkt. Ein besonders wichtiger Umstand bei der Herstellung dieser zylindrischen Kerne ist der, daß die Festigkeit des Sandgefüges reguliert werden kann, da das Füllen der Kernformbehälter unter Gegendruck geschieht. Je mehr die Gegenluft während des Sandeinpressens gedrosselt wird, je loser wird der Kern, und umgekehrt.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand erläutert. Es zeigt Abb. i die Vorderansicht der Maschine, Abb. 2 die Seitenansicht der Maschine, Abb. 3 die Draufsicht auf dieselbe, Abb. q. die Draufsicht auf C bis D der Abb. i.
  • Die Maschine besteht im wesentlichen aus der Grundplatte a, auf welcher zwei Säulen b und b1 lotrecht errichtet sind. Das obere Ende beider Säulen verbindet eine auf und ab bewegbare Platte c. Die Bewegung dieser Platte wird durch Schwungrad d, Zahnstange e und Zahnrad f ausgeführt. Zwischen Grundplatte a und Platte c ist in zwei Lageraugen g und g1 der Sandbehälter h geführt. Die beiden Druckfedern i und il heben die starre Lage des Behälters h auf. Der Boden k des Behälters h ist offen.. Unter dieser Öffnung wird ein fahrbares Gestell Z horizontal hin und her geführt. in und ms sind Kernformen, deren Oberkanten mit der Unterkante des Sandbehälters h abschließen. Der Sandbehälter lt. mündet oben in einen an der Platte c befestigten umlaufenden Rahmen za. In letzteren führt der trichterförmige Zufuhrbehälter o, mit dessen Hilfe dem Druckbehälter h Sand zugeführt wird. Die Höhenlage des letzteren wird der Kernformhöhe entsprechend durch Anschläge p und p" begrenzt. Zu beiden Seiten A und B des fahrbaren Gestelles Z sind Abhebevorrichtungen q und q1 derart aufgestellt, daß die von dem Wagen 1 abgewendeten Kernkästen m oder nag unmittelbar auf der Platter bzw. rl- der Abhebevorrichtungen q und ql- zu liegen kommen. Der Mechanismus q und qI ist in bekannter Weise ausgeführt, und zwar so, daß durch einen Handhebel vier unter den Kernkasten greifende Abhebestifte gehoben werden, welche den Kernkasten nach oben von der Platte r, y' abheben, während der gepreßte Kern auf der Platte r, r" liegenbleibt für den Abtransport in den Ofen. Mit s ist die Luftzuleitung für den Sandbehälter h bezeichnet.
  • Im rechten Winkel zum Fahrgestell l ist eine zweite fahrbare Einrichtung t vorgesehen. Diese Einrichtung trägt den Kernbehälter u und führt diesen vor die und von der seitlichen Öffnung v des Sandbehälters h. Der Kernbehälter u ist so ausgeführt, daß in diesem die eigentlichen den Formen der Kerne entsprechenden Kernbuchsen mit einem Boden X auswechselbar eingeschoben oder eingeschraubt sind. An dem Boden des Kernbehälters zs ist eine Druckluftleitung w angebracht. Diese Leitung w läßt den Gegendruck in den Behälter u eintreten, so daß die ser gegen den Boden X der Kernbuchsen wirkt und dem durch die Öffnung v eintretenden Kernsand entgegendrückt. Damit der Druck gegen. den Boden X, je nach der gewünschten Festigkeit des Kernes, mehr oder weniger stark ist, kann die Druckluftleitung w mittels eines nicht gezeichneten Drosselventils abgedrosselt werden.
  • DieArbeitsweise der Maschine ist folgende: Nachdem die beiden Anschläge p und p1 so eingestellt sind, daß der Boden des Sandbehälters h auf der Oberkante der Kernform in oder in= lose aufliegt, wird dem Behälter h von dem Zufuhrtrichter o aus Sand zugeleitet. Hierauf wird das Schwungrad d angeworfen. Die Platte c senkt sich bis auf die Oberkante des Behälters h und dichtet letzteren nach oben ab. Gleichzeitig wird aber auch durch die Schwungradbewegung der Sandbehälter h nach unten auf dem Kasten m bzw. mW luftdicht abgeschlossen, wobei die beiden Federn i und 2l gespannt sind. Nunmehr wird die Druckluftleitung s geöffnet, und die eintretende Preßluft drückt den Kernsand aus dem Behälter h heraus in die Kernform m oder m-. Nach Beendigung dieses Vorgangs wird die Druckleitung geschlossen, der Druck aus dem Behälter entweicht ins Freie, und das Schwungrad wird zurückgeworfen. Der Sandbehälter h federt infolge der Spannkraft nach oben und gibt den Kernkasten m oder w0 fahrfrei. Der fertiggepreßte Kern wird seitwärts aus der Maschine heraus einer der beiden Abnahmevorrichtungen q oder q' zugeführt, hierselbst gewendet, abgehoben und abtransportiert. Wie schon in der Einleitung erwähnt, kann die Arbeitseinteilung an der Maschine so vorgenommen werden, daß ein Mann die Kernpresse und der zweite die Nebenarbeiten vollführt. Auf diese Weise sind alle Fassonkerne herstellbar. Sind dagegen zylindrische oder prismatische Kerne in einem Stück herzustellen, wird das Fahrgestell t auf die Fahrschienen der Maschine aufgestellt, wie Abb. 2 zeigt. Der Wagen t mit den Kernformen u wird vor die Öffnung v des Behälters h gefahren und hier mit Hilfe eines Handhebels (punktiert) gegen die Öffnung v abgedichtet, nachdem zuvor die Bodenöffnung des Sandbehälters da verschlossen wurde. Hierauf wird die Druckplatte c wieder gesenkt, die Druckleitungen s und w werden geöffnet, wobei gleichzeitig der Auslaß der Luft aus dem Behälter u ins Freie abgedrosselt wird. Der Kernsand drückt sich aus dem Behälter h heraus mehr oder weniger schnell in die Kernbehälter zz hinein. Nach. Beendigung der Presswing wird die Druckluft wieder ins Freie gelassen, die Druckplatte c mit dem Schwungrad nach oben geworfen- und der Wagen t zu der Auffangvorrichtung y und z gefahren. Es wird hieraufhin vermittels der durch w erneut eintretenden Preßluft der fertiggepreßte Kernstrang auf die gewählte Platte z hinaufgedrückt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Formmaschine zum Herstellen von Kernen aller Art unter Benutzung von Druckluft zum Überführen der in einem Vorratsbehälter durch mechanischeDruckwirkung vorverdichteten Kernmasse in die Kernbüchse, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter sowohl auf seiner unteren Seite mit einer Kernbüchse verbunden wie auch mit einer seitlichen Öffnung und daran anschließender Kernbüchse ausgerüstet ist.
  2. 2. Formmaschine zur Ausführung des Verfahrens .nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Sandbehälter (h) auf Druckfedern (i und i') in senkrechter Richtung beweglich gelagert ist und die Abdichtung des Sandbehälters während des Preßvorganges durch eine Schwungradbewegung gleichzeitig oben und unten erfolgt.
  3. 3. Formmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sandzufuhr zum Sandbehälter (h) während des Pressens von der niedergehenden Druckplatte (c) abgeschnitten wird. q.. Formmaschine nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die vor dem seitlichen Preßmundstück zu verwendenden Kernbüchsen in einer Umhüllung liegen, in deren freiem Stirnende eine abdrosselbare Druckluftleitung angebracht ist, um die Kerne unter elastischem Gegendruck herstellen zu können.
DER70755D 1927-04-01 1927-04-01 Verfahren und Formmaschine zur Herstellung von Sandkernen aller Art unter Benutzung von Druckluft Expired DE496383C (de)

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DE496383C true DE496383C (de) 1930-04-26

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ID=7413965

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DER70755D Expired DE496383C (de) 1927-04-01 1927-04-01 Verfahren und Formmaschine zur Herstellung von Sandkernen aller Art unter Benutzung von Druckluft

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