DE496017C - Vorrichtung zur Herstellung von Bleistiften - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von BleistiftenInfo
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- DE496017C DE496017C DEA52472D DEA0052472D DE496017C DE 496017 C DE496017 C DE 496017C DE A52472 D DEA52472 D DE A52472D DE A0052472 D DEA0052472 D DE A0052472D DE 496017 C DE496017 C DE 496017C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43K—IMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
- B43K19/00—Non-propelling pencils; Styles; Crayons; Chalks
- B43K19/16—Making non-propelling pencils
Landscapes
- Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)
- Extrusion Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Bleistiften durch Umpressen
einer Mine mittels einer plastischen Masse aus Zellstoff o. dgl., bei der die Mine durch
die Düse eines Zellstoffzylinders hindurchgeführt und dabei mit Zellstoffmasse umkleidet
wird.
Das Neue an dieser Vorrichtung besteht darin, daß die durch einen axial durchbohrten
Kolben und eine ebenso durchbohrte Schraubenspindel vorbewegte Masse bei ihrem Austritt
aus der Düse durch eine Heizvorrichtung zur Bleistiftfassung gehärtet und durch tin Trag- und Führungsgestänge abgestützt
wird", das seinerseits durch den Kolbendruck mitbewegt wird.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der weiteren Beschreibung.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Es sind:
Abb. ι ein Längsschnitt der Vorrichtung,
Abb. 2 ein Schnitt nach Linie 2-2,
Abb. 3 ein Schnitt nach Linie 3-3 und
Abb. 4 ein Schnitt nach Linie 4-4 der Abb. 1.
Abb. 4 ein Schnitt nach Linie 4-4 der Abb. 1.
Der die Masse aufnehmende Zylinder 5 ruht waagerecht auf Ständern 6 und empfängt
seine Zufuhr an einem Ende aus einem Trichter j, während sein anderes Ende zu einer
trichterförmigen Düse 8 ausgestaltet ist. Der Ausstoßkolben 9 im Zylinder 5 wird mittels
einer Schraubenspindel 10 vorgetrieben, die sich in Muttergewinde des Zylinderdeckels 11
führt und mit einem Handrad 12 ausgestattet ist. Die Spindel greift mit Kugellagerung an
den Kolben an, so daß beim Drehen des Handrades der Kolben, ohne sieb zu direten,, vorgetrieben
werden kann, um die Masse 13 auszustoßen. Die Düsenmündung besitzt den Querschnitt
des zu formenden Bleistiftes und die Spindel eine axiale Bohrung 14.
Im Zylinder und der zugehörigen Düse 8 ist in axialer Lage ein Rohr 15 angeordnet,
das auf Stegen 16 in der Düse fest gelagert ist, während sein anderes Ende frei in der
Spindelbohrung 14 ruht. Dieses Rohr 15 nimmt die Graphitmine oder den Graphitkern
170. dgl. für den herzustellenden Bleistift auf. '
Vor der Düsenmündung sind auf Ständern 19 zwei waagerecht liegende, parallele Führungsstangen
18 angeordnet, auf denen sich eine mit einem Kopf 21 versehene Stange 20 mittels
zweier zu Hülsen 23 ausgebildeten Arme 22 führt. Das Kopfende der Stange 20 besitzt
eine axiale Bohrung 24 zur Aufnahme des einen Endes des Graphitkerns 17.
An der Düsenmündung ist eine Heizvorrichtung vorgesehen, die aus einem äußeren
Zylinder 25 mit Öffnungen 26 im Boden und einer darunter angeordneten Kammer 27 be- 6q
steht, in der der Gasbrenner 28 eingebaut ist. In dem Zylinder 25 ist ein mit Lochungen 30
versehener Zylinder 29 konaxial eingeordnet, in den die Düse 8 einmündet. Der eine Ständer
19. ist zu einem Führungslager 31 für den
aus der Düse ausgetretenen und getrockneten Bleistift o. dgl. ausgebildet.
Beim Betriebe wird zunächst ein Graphitkern o. dgl. 17 in das Rohr 15 eingelegt und
die Stange 20 auf den Führungen 18 so eingestellt, daß ihr Kopf 21 den Mündungsrand der
Düse berührt, wobei das eine Ende des Graphitkerns in der Bohrung 24 liegt. Nunmehr
wird mittels des Handrades der Kolben vorgetrieben und damit die aus Papier- oder
Holzstoff bestehende Masse unter allmählich steigendem Druck durch die Düse 8 getrieben.
Bei dem erheblich verkleinerten Querschnitt der Düse von den Stegen 16 auswärts
gerechnet, werden die Fasern in der Masse 13 stark zusammengedrückt und mit der Graphitmine
fest vereinigt, und der soweit fertige Bleistift wird gegen den Kopf 21 gepreßt,
wobei er die durch den Querschnitt der Diisenmünduing gegebene Umhüllung erhiält.
Dabei bewirkt die vom Brenner 28 in die innere Zylinderkammer 29 aufsteigende Wärme
eine vollständige Verdampfung der Feuchtigkeit der Masse, so daß sie hart und fest wird.
Diese Härtung erfolgt fortschreitend und nach Maßgabe des Druckes des Kolbens im
Zylinder sowie der Bildung des Bleistiftes vor der Düse, während sich die Stange 20 dabei
auf ihren Führungen 18 verstellt und damit der Graphitkern mit der gleichen Bewegungsgeschwindigkeit
aus dem Rohr 15 herausgezogen wird, mit der die Masse aus der Düse ausgestoßen wird. Ist dabei der Kopf
der Stange 20 über den ersten Ständer 19 weggegangen, so findet der Bleistiftkörper
eine Stütze auf dem Lager 31 und kann auch
Hier neben dem Lager 31 mittels einer beliebigen,
geeigneten Schneidvorrichtung in einzelne Bleistifte von gewünschter Länge zerschnitten
werden. Ist eine Bleistiftlänge abgeschnitten, so wird die Stange 20 auf ihren Führungen zurückgeschoben, bis ihr Kopf 21
wieder gegen den von der Düse ausgestoßenen Bleistiftkörper anliegt. Diese Vorgänge lassen
sich so lange wiederholen, bis die ganze Füllmasse 13 des Zylinders 5 verarbeitet ist.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Vorrichtung zur Herstellung von Bleistiften, bei der die Mine durch die Düse eines Zellstoffzylinders hindurchgeführt und mit Zellstoffmasse umkleidet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die durch einen Kolben mit Schraubenspindel, beide axial duuchbohrt, vorbewegte Masse beim Austritt aus der Düse durch eine Heizvorrichtung zur Bleistiftfassung gehärtet und durch ein durch den Kolbendruck m'itbewegtes Trag- und Führungsgestänge abgestützt wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Stütze für den bereits gehärteten Teil des Werkstückes ein Ständer (19) mit Führungslager (31) vorgesehen ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen ringförmigen Heizkasten (25, 27, 29) über oder vor der Mündung der Formdüse (8) zur Trocknung und Härtung der ausgestoßenen geformten plastischen Masse.Hierzu ι Blatt Zeichnungengedruckt in 1>K»
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
US148154A US1649892A (en) | 1926-11-13 | 1926-11-13 | Method and apparatus for making pencils |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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DE496017C true DE496017C (de) | 1930-04-12 |
Family
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Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
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Country Status (5)
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DE (1) | DE496017C (de) |
FR (1) | FR702870A (de) |
GB (1) | GB280597A (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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- BE BE346739D patent/BE346739A/xx unknown
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1926
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1927
- 1927-11-12 FR FR702870D patent/FR702870A/fr not_active Expired
- 1927-11-14 GB GB30553/27A patent/GB280597A/en not_active Expired
- 1927-11-15 DE DEA52472D patent/DE496017C/de not_active Expired
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Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
GB280597A (en) | 1928-07-26 |
BE346739A (de) | |
FR702870A (fr) | 1931-04-18 |
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