DE486025C - Laengsverschiebliche, mit einem Schlitz versehene Giessrinne fuer um eine waagerechte Achse umlaufende Schleudergussformen zur Herstellung von Rohren o. dgl. - Google Patents
Laengsverschiebliche, mit einem Schlitz versehene Giessrinne fuer um eine waagerechte Achse umlaufende Schleudergussformen zur Herstellung von Rohren o. dgl.Info
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- DE486025C DE486025C DEC40803D DEC0040803D DE486025C DE 486025 C DE486025 C DE 486025C DE C40803 D DEC40803 D DE C40803D DE C0040803 D DEC0040803 D DE C0040803D DE 486025 C DE486025 C DE 486025C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D13/00—Centrifugal casting; Casting by using centrifugal force
- B22D13/10—Accessories for centrifugal casting apparatus, e.g. moulds, linings therefor, means for feeding molten metal, cleansing moulds, removing castings
- B22D13/107—Means for feeding molten metal
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- Casting Support Devices, Ladles, And Melt Control Thereby (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
9.N0VEMBER1929
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 486 KLASSE 31 c GRUPPE
Compagnie Generale des Conduites d'Eau in Lüttich
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Dezember 1927 ab
Die Erfindung bezieht sich auf Gießrinnen, wie sie vorzugsweise als Auslaß der Schmelzrinne
in eine Form verwendet wird, wobei beide Teile sich relativ zueinander bewegen.
Im besonderen bezieht sich die Erfindung auf Einrichtungen zum Gießen von Rohren mittels
Schleudergusses, wobei also die Form eine Drehbewegung ausführt und gleichzeitig eine axiale
Relativbewegung zwischen Form und Gießrinne stattfindet.
Bisher verwendet man Rinnen, aus denen das flüssige Metall mit so großer Geschwindigkeit in
die Form gelangt, daß ein Spritzen des flüssigen Metalls nicht zu vermeiden ist. Dieses Spritzen
tritt an den herunterfließenden Rändern des Metalls auf, und die Spritzer selbst kühlen sich
infolgedessen schnell ab. Liegen diese nun vor dem ausfließenden Metallstrom, so werden sie
nicht ohne weiteres von der in flüssigem Zustand befindlichen Metallmasse wieder aufgenommen,
so daß also die Bildung von kalten Tropfen nicht vermieden werden kann.
Besonders bei Anwendung des Schleudergusses besteht die Gefahr, daß sich diese kalten Tropfen
zusammenschließen und zusammenhängende Körper bilden, wodurch die Widerstandsfähigkeit
des Gußstückes und außerdem sein Aussehen beeinträchtigt werden.
Es ist daher bereits vorgeschlagen worden, eine Gießrinne zu verwenden, die vorn abgebogen
ist, so daß der Ausguß mit der Achse der Rinne einen Winkel bildet, um dadurch den Metallstrom ungefähr im Sinne der Drehbewegung
der Form abzulenken.
Gemäß anderen Vorschlägen wird der Metallstrom einfach dadurch abgelenkt, daß die Gießrinne
die Form einer nach unten abgebogenen Röhre aufweist. Es sind auch Gießrinnen bekanntgeworden,
die entweder mehrere seitliche Auslaßdüsen besitzen oder aber einen Auslaßschlitz
in ihrem unteren Teil, die sich über den größten Teil der Länge der Gießrinne erstrecken.
Solche Gießrinnen sind aber nicht verwendbar bei Einrichtungen, wo eine Relativbewegung
zwischen Gießrinne und Form während des Gieß-Vorganges statthat.
Bekannt sind aber auch Gießrinnen in Rohrform, die sich mit der gleichen Geschwindigkeit
drehen wie die Gießform selbst, um das flüssige Metall in letztere unter Vermeidung jeder ReIa-
48&Q25
zwischen dem Metall und dernder Form, auf die es auftrifft, zu
tivbewi
jenigen
gießen.
jenigen
gießen.
Schließlich ist noch eine Gießrinne bekannt, bei welcher der natürliche Auslauf in Richtung
der Gießrinnenachse mit Hilfe einer öffnung im Boden eines gegenüber der Gießnnne beweglichen
Teils erfolgt, der jenseits der Bodenöffnung einen nach der Seite gerichteten Auslaß
besitzt.
Durch Verschiebung dieses Teils gegenüber der Gießrinne kann die nach unten gerichtete
öffnung abgeschlossen werden, so daß der nach der Seite gerichtete Auslaß als Verlängerung der
Gießnnne in die Erscheinung tritt. Zum gleichen Zwecke hat man bereits Gießrinnen, hergestellt,
vor deren Auslaß drehbare Schirme angeordnet werden, mit Hilfe welcher der normalerweise
in Richtung der Gießrinnenachse aus-
ao tretende Metallstrom nach der Seite oder nach unten abgelenkt werden konnte.
Die Erfindung bezieht sich nun auf eine Gießrinne, durch deren besondere Ausgestaltung das
flüssige Metall am Ausfluß einerseits eine stark verminderte Geschwindigkeit aufweist und an-•
dererseits durch die Form des MetaHstrahls die sich schnell abkühlenden Tropfen bzw. Spritzer,
wenn sie sich überhaupt bilden, unmittelbar von der Masse des flüssigen Metalls wieder aufgenommen
werden. Um dies zu erreichen, nimmt der Querschnitt der Gießrinne nach dem Auslaß
im Sinne der Fließriehtung allmählich zu. Die Erfindung bezieht sich aber auch noch
auf eine besondere Form der Gießrinne, dergestalt, daß der ausfließende Metallstrom aus
zweiTeilen besteht, von denen der eine schmälere im Sinne der Bewegungsrichtung zwischen Rinne
und Form sich vor dem anderen Teil befindet. Dies wird erfindungsgemäß beispielsweise dadurch
erreicht, daß der Querschnitt der Ausfluß-Öffnung T-Form aufweist, wobei die Symmetrieachse
des T-förmigen Auslasses mit der Bewegungsrichtung zwischen Rinne und Form zusammenfällt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel de&Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar
Abb. ι den Schnitt gemäß I-I der Abb. 4,
Abb. 2 den Schnitt gemäß II-II der Abb. 1, Abb. 3 den Schnitt gemäß III-III der Abb.i, Abb. 4 den zu Abb. 1 gehörigen Grundriß.
Wie die Zeichnungen erkennen lassen, findet das flüssige Metall 2, das aus der Schmelzrinne kommt, an die bei 3^dIe Gießrinne 3 anschließt, einen sich nach dem Auslaß zu allmählich erweiternden Querschnitt. Abgesehen hiervon ist in. Richtung der Achse I-I eine Nut 36 vorgesehen. Durch diese eigenartige Ausgestaltung der Gießrinne wird das ausfließende Metall in einen breiteren Teil 2a und einen schmäleren 2* unterteilt, die zusammen im wesentlichen T-förmigen Querschnitt aufweisen,, wobei der Teil 2b etwa nur halb so breit ist als der Gesamtstrom beim Ausfluß. Angenommen, die Gießnnne 3 steht fest, und die Form bewegt sich in Richtung des Pfeiles x, so ist es klar, daß infolge der besonderen Ausgestaltung der Gießrinne die über den Teil za herausspritzenden Tropfen durch den Teil 2* unmittelbar aufgenommen und auf diese Weise wieder verflüssigt werden.
Abb. 2 den Schnitt gemäß II-II der Abb. 1, Abb. 3 den Schnitt gemäß III-III der Abb.i, Abb. 4 den zu Abb. 1 gehörigen Grundriß.
Wie die Zeichnungen erkennen lassen, findet das flüssige Metall 2, das aus der Schmelzrinne kommt, an die bei 3^dIe Gießrinne 3 anschließt, einen sich nach dem Auslaß zu allmählich erweiternden Querschnitt. Abgesehen hiervon ist in. Richtung der Achse I-I eine Nut 36 vorgesehen. Durch diese eigenartige Ausgestaltung der Gießrinne wird das ausfließende Metall in einen breiteren Teil 2a und einen schmäleren 2* unterteilt, die zusammen im wesentlichen T-förmigen Querschnitt aufweisen,, wobei der Teil 2b etwa nur halb so breit ist als der Gesamtstrom beim Ausfluß. Angenommen, die Gießnnne 3 steht fest, und die Form bewegt sich in Richtung des Pfeiles x, so ist es klar, daß infolge der besonderen Ausgestaltung der Gießrinne die über den Teil za herausspritzenden Tropfen durch den Teil 2* unmittelbar aufgenommen und auf diese Weise wieder verflüssigt werden.
Selbstverständlich läßt sich die Erfindung genau ebenso anwenden, wenn die Form feststeht
und die Rinne sich bewegt oder aber auch, wenn beide Teile gleichzeitig sich bewegen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Längsverschiebliche, mit einem Schlitz ver- 8 sehene Gießrinne für um eine waagerechte Achse umlaufende Schleudergußformen zur Herstellung von Rohren o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß sich der Schlitz (2*) an die Austrittsöffnung derart anschließt, daß der austretende Metallstrom in der Bewegungsrichtung der Rinne einen T-förmigen Querschnitt erhält.Hierzu r Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
BE653983X | 1927-12-10 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE486025C true DE486025C (de) | 1929-11-09 |
Family
ID=3876867
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEC40803D Expired DE486025C (de) | 1927-12-10 | 1927-12-17 | Laengsverschiebliche, mit einem Schlitz versehene Giessrinne fuer um eine waagerechte Achse umlaufende Schleudergussformen zur Herstellung von Rohren o. dgl. |
Country Status (4)
Country | Link |
---|---|
BE (1) | BE347262A (de) |
DE (1) | DE486025C (de) |
FR (1) | FR653983A (de) |
NL (1) | NL24063C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US4546907A (en) * | 1983-02-23 | 1985-10-15 | Kemble Mern S | Method and system for removal of residual material from torpedo cars |
-
0
- BE BE347262D patent/BE347262A/fr unknown
- NL NL24063D patent/NL24063C/xx active
-
1927
- 1927-12-17 DE DEC40803D patent/DE486025C/de not_active Expired
-
1928
- 1928-05-08 FR FR653983D patent/FR653983A/fr not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US4546907A (en) * | 1983-02-23 | 1985-10-15 | Kemble Mern S | Method and system for removal of residual material from torpedo cars |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
BE347262A (de) | |
FR653983A (fr) | 1929-03-29 |
NL24063C (de) |
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