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DE476193C - Vorrichtung zum Ein- und Ausruecken von Kupplungen, insbesondere an Scheren, Stanzenusw. - Google Patents

Vorrichtung zum Ein- und Ausruecken von Kupplungen, insbesondere an Scheren, Stanzenusw.

Info

Publication number
DE476193C
DE476193C DEM97493D DEM0097493D DE476193C DE 476193 C DE476193 C DE 476193C DE M97493 D DEM97493 D DE M97493D DE M0097493 D DEM0097493 D DE M0097493D DE 476193 C DE476193 C DE 476193C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electromagnet
scissors
cut
roller
roller bolt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM97493D
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Weber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitteldeutsche Stahlwerke AG
Original Assignee
Mitteldeutsche Stahlwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mitteldeutsche Stahlwerke AG filed Critical Mitteldeutsche Stahlwerke AG
Priority to DEM97493D priority Critical patent/DE476193C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE476193C publication Critical patent/DE476193C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D11/00Clutches in which the members have interengaging parts
    • F16D11/02Clutches in which the members have interengaging parts disengaged by a contact of a part mounted on the clutch with a stationarily-mounted member
    • F16D11/04Clutches in which the members have interengaging parts disengaged by a contact of a part mounted on the clutch with a stationarily-mounted member with clutching members movable only axially

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Scissors And Nippers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Ein- und Ausrücken von Kupplungen, insbesondere an Scheren, Stanzen usw. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum elektromagnetischen Einrücken und selbsttätigen Ausrücken von Kupplungen an Arbeitsmaschinen, wie Scheren, Stanzen, Pressen' usw., bei denen nach einer Umdrehung die Arbeitswelle wieder stillgesetzt «erden soll, während die Antriebsvorgelege ständig durchlaufen. Hierbei wird meist vermittels Handhebels ein mit einer Rolle versehener Bolzen aus seiner Sperrlage zurückgezogen, und eine Feder drückt die auf der stillstehenden Exzenterwelle befindliche verschiebbare Kupplungshälfte in die Klauenzähne eines ständig umlaufenden Gegenrades. Hierdurch kommt die Schere zum Schnitt, wobei nach Ausführung des Schnittes der nach Freilassung des Handhebels durch ein Gegengewicht in seine ursprüngliche Lage zurückgekehrte Rollenbolzen vermittels eines mit der beweglichen Kupplungshälfte verbundenen Kurvenstückes die bewegliche Kupplungshälfte aus dem Bereich der Gegenklauen herauszieht. Die Exzenterwelle kommt zum Stillstand, und die nächste Schnittbewegung kann von neuem eingeleitet werden.
  • Es hat sich nun als vorteilhaft und zweckmäßig erwiesen, die Schere nicht mehr von Hand, sondern durch einen Elektromagneten zu steuern. Da jedoch die Hubarbeit eines solchen Elektromagneten, der wegen des Raumbedarfes und aus wirtschaftlichen Gründen nicht allzu groß ausgeführt werden kann, nur gering ist, so bereitet es Schwierigkeiten, das Stillsetzen der- Schere durch ein Gegengewicht herbeizuführen, da der Magnet bei Einleitung der Schnittbewegung dieses Gegengewicht jeweils anheben müßte. Die Erfindung hat diese Schwierigkeiten dadurch beseitigt, daß der den beweglichen Kupplungsteil in an sich bekannter Weise in und außer Eingriff bringende Rollenbolzen einerseits an einem Elektromagneten angelenkt ist, dessen Ansprechen den Rollenbolzen zurückzieht und die bewegliche Kupplungshälfte freigibt, und anderseits derart in Verbindung mit einem beweglichen Maschinenteil steht, daß seine Rückbewegung in die Sperrlage nach jedem Schnitt selbsttätig bewirkt wird. Bringt man eine derart ausgestaltete Kupplungssteuerung in Verbindung mit einem an beliebiger Stelle angeordneten Druckknopfkontakt oder mit einer Vorrichtung, bei der beispielsweise ein zu schneidender Walzstab selbst die Einleitung der Schnittbewegung der Schere durch Schließung eines Stromkreises steuert und außerdem selbsttätig seine Unterbrechung regelt, so ergeben sich eine Reihe von Vereinfachungen in der Bedienung und Erleichterungen in der baulichen Ausgestaltung der ganzen Anlage.
  • Nach der Erfindung erweist es sich als vorteilhaft, daß das Ansprechen des Elektromagneten eine mit dem unter Federwirkung stehenden Rollenbolzen verbundene Sperrnase freigibt, die von einer bei jedem Schnitt hin und her schwingenden Scherenwelle nach Einfallen des Elektromagneten wieder in ihre Ausgangslage zurückgeführt wird. Die bauliche Ausgestaltung der neuen Vorrichtung wird zweckmäßig so getroffen, daß die auf den Rollenbolzen einwirkende, an einem Hebel sitzende Sperrnase von einer mit entsprechenden Eingriffsflächen versehenen Lasche beeinflußt wird, die an ihrem einen Ende gelenkig finit dem Elektromagneten verbunden ist, während das andere Ende an einen Schwinghebel angelenkt ist, der von einer mit der Arbeitswelle rotierenden Kurvenscheibe gesteuert wird.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar ist die Anwendung der neuen Steuerung in Abb. i und 2 bei einer Ständerschere in Ansicht und Schnitt nach Linie A-B, in Abb. 3 bei einer Unterflurschere in Ansicht veranschaulicht.
  • Der mit i bezeichnete Rollenbolzen, der den beweglichen Kupplungsteil 14 in oder außer Eingriff mit dem ständig umlaufenden Klauenrad r5 hält, steht in Verbindung mit dem Hebel 2, der auf einer Welle 4 angeordnet ist. Mit dem Hebel 2 verbunden ist ein weiterer Hebel 3, der eine Sperrnase 3' trägt, deren Lage durch einen Schraubenkopf 5 eingestellt werden kann.
  • 8 bezeichnet den Magneten, an clem unter Zwischenschaltung eines Gelenkstückes 9 die Lasche 7 angelenkt ist. Letztere besitzt der, Nase 3' am Hebel 3 entsprechende Eingriffsflächen 6. Das andere Ende der Lasche 7 ist an einen Schwinghebel io angelcnkt. Der Hebel ro ist auf einer Welle 2o befestigt, die vermittels eines Rollenhebels 1 z von einer Kurvenscheibe 12 oder durch aridere geeignete Mittel zu bestimmten Zeiten (kurz, nach Beginn und rechtzeitig vor Ende der Schnittbewegung) in schwingende Bewegung versetzt wird. Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Kurvenscheibe 12 fest mit dem beweglichen Kupplungsteil 14. verbunden. Sie kann jedoch auch für sich auf die Exzenterwelle der Schere aufgekeilt werden. Ferner ist in dein Ausführungsbeispieldie Kurvenscheibe so ausgebildet, daß sie die Rolle 13 nur einseitig führt, während das Anliegen der Rolle an die Kurve durch eine Druckfeder 16, angreifend an Hebel io, bewirkt wird. Es ist jedoch auch möglich, die Kürvenscheibe 12 so auszubilden, daß sie die Rolle 13 zweiseitig führt.
  • Der Rollenbolzen i ist in einer Führung 17 angeordnet und steht dort unter der Wirkung einer Feder 18. r9 bezeichnet die Pufferfeder, die den beweglichen Kupplungsteil nach Freigabe durch den Rollenbolzen i mit den Gegenklauen in Verbindung bringt.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Der Rollenbolzen wird zunächst durch das Hebelpaar 2 und 3 infolge der Stellung der Sperrnase 3' hochgehalten, wie es Abb. r zum Ausdruck bringt. Wird nun der Magnet durch Steuerung zum Ansprechen gebracht und der Kern nach oben gezogen, so hebt sich die Lasche 7 an ihrem dem Magneten. 8 zugekehrten Ende, und die Sperrnase 3' wird von der entsprechenden Stirnfläche 6 freigegeben. Die Feder 18 drückt den Rollenbolzen i nach unten, wobei der Hebel 3 so ,weit nach rechts klappt, bis seine Bewegung durch Anschlag an die Einstellschraube 5 begrenzt wird. Nunmehr rückt die Feder 19 die bewegliche Kupplungshälfte ein, und damit beginnt die Schere ihren Schnitt. Gleichzeitig beginnt die Kurvenscheibe 12 zu rotieren, wobei der Hebel ro in diesem Falle zuerst nach rechts ausschwingt. Er nimmt hierdurch die Lasche 7 bei dieser Bewegung mit und schiebt die untere Fläche 6 so weit nach rechts bis hinter die Stirnfläche 3'. Nunmehr fällt durch den inzwischen wieder stromlos gewordenen Elektromagneten dessen Kern wieder ein, und die dann einsetzende Bewegung des Schwinghebels io nach links drückt den Rollenbolzen. zwangläufig wieder in seine Ausgangsstellung zurück, wodurch die Kupplung ausgerückt wird und die Schere samt Kurvenscheibe zum Stillstand kommt.
  • Wird beabsichtigt, die Arbeitswelle beispielsweise erst nach zwei oder drei Umdrehurigen wieder zum Stillstand kommen zu lassen, so ist es ohne weiteres möglich, die Kurvenscheibe auf eine Welle aufzukeilen, die von der Arbeitswelle so angetrieben ist, daß diese in der gleichen Zeit nur 112 oder der Umdrehungen derselben ausführt.
  • Bei Unterflurscheren gemäß Abb. 3, deren Messer sich kurz vor dem Schnitt aus dem Walztverksflur herausheben, um kurz nach den. Schnitt wieder darin zu verschwinden, gestaltet sich die Einrichtung, wie in Abb. 3 dargestellt, noch einfacher. Es ist hier nur nötig, den Hebel io auf die Welle 21 aufzukeilen, auf der gleichzeitig die das Heben und Senken der Messer herbeiführenden Hebel angeordnet sind. Die erforderliche schwingende Bewegung der Welle 21 ist hier- ohne weiteres gegeben. Der Kupplungsvorgang ist der gleiche wie der für die Ständerschere beschriebene.

Claims (3)

  1. PAT1_N'1'ANSL'IttJCliE' i. Vorrichtung zum Ein- und Ausrücken von Kupplungen, insbesondere an Scheren, Stanzen usw., bei der die Kupplung nach Freigabe einer Sperrung durch Federdruck eingerückt und nach vollzogenem Schnitt wieder ausgerückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der den beweglichen Kupplungsteil in an sich bekannter Weise in oder außer Eingriff bringende Rollenbolzen (i) einerseits an einen Elektromagneten angelenkt ist, dessen Ansprechen ihn zurückzieht und die bewegliche Kupplungshälfte freigibt, und anderseits derart in Verbindung mit einer von der Arbeitswelle angetriebenen Kurvenscheibe steht, daß die Rückbewegung des Rollenbolzens-(i) in die Sperrlage nach jedem Schnitt selbttätig bewirkt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Ansprechen des Elektromagneten eine mit dem unter Federwirkung stehenden Rollenbolzen verbundene Sperrnase freigibt, die von einer bei jedem Schnitt im gegebenen Augenblick hin und her schwingenden Welle nach Einfallen des Elektromagneten wieder in ihre Ausgangslage zurückgeführt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Rollenbolzen einwirkende, an einem Hebel (3) sitzende Sperrnase von einer mit entsprechenden Eingriffsflächen versehenen Lasche (7) beeinflußt wird, die an ihrem einen Ende gelenkig mit dem Elektroniagneten verbunden ist, während das andere Ende an einen auf der Welle (2o oder 21) sitzenden Schwinghebel (io) angelenkt ist.
DEM97493D 1926-12-19 1926-12-19 Vorrichtung zum Ein- und Ausruecken von Kupplungen, insbesondere an Scheren, Stanzenusw. Expired DE476193C (de)

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DE476193C true DE476193C (de) 1929-05-11

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DEM97493D Expired DE476193C (de) 1926-12-19 1926-12-19 Vorrichtung zum Ein- und Ausruecken von Kupplungen, insbesondere an Scheren, Stanzenusw.

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