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DE472670C - Sturmlaterne mit doppeltem Schornstein - Google Patents

Sturmlaterne mit doppeltem Schornstein

Info

Publication number
DE472670C
DE472670C DEST43676D DEST043676D DE472670C DE 472670 C DE472670 C DE 472670C DE ST43676 D DEST43676 D DE ST43676D DE ST043676 D DEST043676 D DE ST043676D DE 472670 C DE472670 C DE 472670C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chimney
inner chimney
lantern
projection
lower edge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEST43676D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fr Stuebgen & Co
Original Assignee
Fr Stuebgen & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fr Stuebgen & Co filed Critical Fr Stuebgen & Co
Priority to DEST43676D priority Critical patent/DE472670C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE472670C publication Critical patent/DE472670C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21LLIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
    • F21L19/00Lanterns, e.g. hurricane lamps or candle lamps
    • F21L19/003Fastening or lifting of the lamp glass

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

  • Sturmlaterne mit doppeltem Schornstein Vorrichtungen, mittels deren der Innenschornstein der mit doppeltem Schornstein. versehenen Sturmlaternen angehoben. und in seiner oberen Stellung aufgehalten werden kann, um das zum Abnehmen des Brennerhuts und Brenners und zur Reinigung der Laterne erforderliche Umlegen des Schutzglases bequem vornehmen zu können, sind bekannt. Die dem genannten Zwecke dienenden bekannten Vorrichtungen bestehen. entweder aus einen am Führungsring gelagerten und durch einen schräg ansteigenden Schlitz des Innenschornsteins greifenden, drehbaren Ring oder aus einer mehrfach gekröpften Welle- -und einem oder mehreren Kniehebeln, wobei-das Anheben des Innenschornsteins im ersten Falle durch Drehung des Ringes in einer wagerechten Ebene, im zweiten Falle aber durch eine mittels einer Art Kurbel zu veranlassende Teildrehung der mehrfach gekröpften Welle und eine dadurch bewirkte Strekkung des Kniehebels herbeigeführt werden muß. Alle diese bekannten Vorrichtungen haben den Nachteil, daß sie aus einer größeren Anzahl besonderer Einzelteile bestehen und daß diese Teile sowohl für ihre Herstellung als auch für ihre Lagerung und Montage sehr erhebliche Kosten erfordern und damit die Herstellung der mit ihnen ausgestatteten Sturmlaternen außerordentlich verteuern. Die für die Herstellung und Montage der bekannten Vorrichtungen aufzuwendenden hohen Kosten haben jedenfalls dazu geführt, daß eine praktische Ausführung der bekannten Anhebe- und Feststellvorrichtungen für den Innenschornstein bislang unterblieben ist.
  • Demgegenüber bietet die den Gegenstand der -Erfindung bildende neue Vorrichtung den Vorteil, daß sie nur eines oder zweier biesonderer Teile bedarf und daß diese kleinen Teile leicht und einfach, gegebenenfalls sogar aus Blech- oder Drahtabfällen herzustellen und ebenso einfach an der Sturmlaterne anzubringen sind, so daß die neue Vorrichtung ohne nennenswerten Kostenaufwand hergestellt und montiert werden kann. Im wesentlichen besteht die Erfindung darin, daß ein oder zwei Vorsprünge an der Sturmlaterne, z. B. an einem oder beiden Luftleitungsrohren, derart angebracht sind, daß der Innenschornstein bei einem auf ihn ausgeübten axialen Zug an diesem Vorsprung bzw. an diesen Vorsprüngen vorbei und über sie hinaus angehoben werden kann, alsdann aber von dem Vorsprung bzw. den Vorsprüngen in seiner oberen Stellung festgehalten wird. Die Einrichtung kann dabei so getroffen werden, daß der Innenschornstein beim Anheben von dem an dem Luftleitungsrohr angeordneten Vorsprung bis zum Herübertreten über die Oberfläche des Vorsprunges verdrängt wird, oder man kann die Vorrichtung auch so ausführen, daß der Innenschornstein die an der Laterne in der Ein-oder Mehrzahl angeordneten Vorsprünge zeitweilig verdrängt. Es bedarf also bei dem Gegenstand der Erfindung überhaupt keiner oder doch keiner so weitgehenden Drehbewegung oder gar einer Kurbelbewegung wie bei den bekannten Vorrichtungen, sondern nur des auch bei den gewöhnlichen Sturmlaternen erforderlichen, also üblichen und dem Bedienungspersona.l geläufigen Emporziehens des Innenschornsteins mittels des bekannten Zugbügels, um den Innenschornstein ohne weiteres in seiner oberen Stellung festzulegen, worauf man dann das Schutzglas jederzeit umlegen und danach den Brenner .entfernen kann.
  • Die Zeichnung veranschaulicht den Gegenstand der Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen.
  • Bei der Ausführung ,nach Abb. i ist an dem einen Luftleitungsrohr i ein Vorsprung, d. 1i. eine aus einem Stück Blech bestehende starre Nase 2 derart vorgesehen, daß sie beim Anheben des Innenschornsteins 3 diesen etwas aus seiner senkrechten Lage verdrängt. Ist der Innenschornstein 3 dann mittels ides Zugbügels q. so weit angehoben, daß der untere Schornsteinrand 3a über die @obere Kante ;der Nasse 2 gelangt, so nimmt der Innenschornstei:n.3 seine senkrechte Lage wieder ein, wobei der untere Schornsteinrand 3a sich auf die Nase 2 legt. Der Innenschornstein 3 wird somit in seiner obren Lage oder Stellung festgehalten, worauf das Umlegen' des Schutzglases 5 jederzeit und gegebenenfalls mit derselben Hand, die den. Schornstein anhob, vorgenommen werden kann. Auch wähnend der Reinigung verbleibt der Innenschornstein ,3 in seiner oberen Stellung, so daß er die Reinigungsarbeit nicht behindert. Zum Niederlassen des Innenschornsteins 3 mach erfolgtem Wiederaufrichten des Schutzglases 5 braucht man nur am Zugbügel ¢ ebnen (in der Zeichnung) nach links gerichteten Zug auszuüben, wodurch der untere Schornsteinrand 3a eine Verschiebung (in der Zeichnung) nach rechts erfährt und von der Nase 2 frei wird. Der Forderung, da.ß die Nase nach dem zwecks Anzünders des Dochtes vorzunehmenden Anheben des Schutzglases 5 mittels des bekannten Hebels 6 den Schornstein nicht festhalten darf, kann ohne weiteres durch eine entsprechende Formgebung und Anordnung der Nase 2 Rechnung getragen werden.
  • Statt nur einer starren Nase 2 an dem einen Luftleitungsrohr könnte eine derartige Nase auch an jedem der beiden Luftleitungsrohre vorgesehen sein, wobei dann der untere Rand 3a des Innenschornsteins 3 mit zwei Ausnehmung-en zu versehen wäre, die lein Herüberheben des Innenschornsteins bzw. dessen Randes 3a über die Nasen ermöglichen. Die Festlegung des Innenschornsteins 3 in seiner oberen Stellung würde dann durch eine ganz geringe Drehung des Schornsteins 3 zu bewirken sein, die mittels des Zugbügels ¢ und des das Anheben besorgenden Fingers bequem vorgenommen werden kann. Zur Freigabe des Innenschornsteins ist dann nur einentsprechendes Zurückdrehen mittels des Zugbügels q. erforderlich, derart, -daß die Ausnehmungen im unteren Schornsteinrand 3a wieder über die Nasen gelangen.
  • Wie Abb. 2 zeigt, kann man statt einer starren Nasse auch einen federnden Vorsprung 7 an einem oder an jedem &r beiden Luftleitungsrohre i anordnen. Beim Anheben des Innenschornsteins 3 werden diese federnden Vorsprünge 7, deren auch einer genügen würde, zurückgedrängt, um wieder gegen die Mittelachse der Sturmlaterne zurückzufedern und sich unter den unteren Rand dies Innenschornsteins 3 zu legen, sobald dieser über die Vorsprünge 7 selbst hinaus angehoben ist. Zur Freigabe des Innenschornsteins 3 nacherfolgter Reinigung und nach dem Wiederaufrichten des Schutzglases braucht man nur die Federn 7 mittels der an ihnen vorgesehenen griffartigen Aufbiegung 8 nach außen zu ziehen.
  • Wise ohne weiteres ersichtlich ist, erfordert die neue Vorrichtung weder für ihre Herstellung noch für ihre Anbringung irgendwie nennenswerte Kosten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRfrcHE: i. Sturmlaterne mit doppeltem Schornstein und einer zum Festlegen des Innenschornsteins in seiner öberen Stellung dienenden Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststellvorrichtung aus einem oder mehreren Vorsprüngen besteht, die .derart an der Laterne angeordnet sind, daß der Innenschornstein (3) durch einen auf ihn in axialer Richtung ausgeübten. Zug an dem in der Ein- -ader Mehrzahl vorgesehenen Vorsprung vorbeibewegt werden kann und alsdann durch diesen Vorsprung oder diese Vorsprünge in seiner oberen Stellung festgehalten wird.
  2. 2. Sturmlaterne nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung aus einer an dem einen Luftleitungsrohr (i) befestigten starren -Nase (2) besteht, auf die sich der Innenschornstein (3) in seiner oberen Stellung mit seinem unteren Rande (3a) oder mit einem aus ihm aufgedrückten Vorsprung auflegt.
  3. 3. Sturmlaterne nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Luftleitungsrohr (i) mit einer starren Nase (2) und der untere Rand (3a) des Inrienschornsteins (3) mit entsprechenden Ausnehtnungen versehen ist, die ein Anheben des Innenschornsteins über die Nasen herüber gestatten. q.. Sturmlaterne nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der an einem oder jedem Luftleitungsrohr angeordnete Vorsprung federnd ausgebildet ist. und daß diese federnde Nase (7) bzw. dies: federnden Nasen beim Anheben des Innenschornsteins zurückgedrängt werden, um sich in der oberen Stellung des Innenschornsteins unter den unteren Rand des letzteren oder unter :einen aus dem Innenschornstein aufgedrückten Vorsprung zu legen, indem sie gegen die Mittelachse der Laterne zurückfedern.
DEST43676D 1928-01-10 1928-01-10 Sturmlaterne mit doppeltem Schornstein Expired DE472670C (de)

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DE472670C true DE472670C (de) 1929-03-02

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