DE47230C - Vorrichtung zum Verstopfen von Lecken in Schläuchen und anderen Röhren - Google Patents
Vorrichtung zum Verstopfen von Lecken in Schläuchen und anderen RöhrenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L55/00—Devices or appurtenances for use in, or in connection with, pipes or pipe systems
- F16L55/16—Devices for covering leaks in pipes or hoses, e.g. hose-menders
- F16L55/168—Devices for covering leaks in pipes or hoses, e.g. hose-menders from outside the pipe
- F16L55/17—Devices for covering leaks in pipes or hoses, e.g. hose-menders from outside the pipe by means of rings, bands or sleeves pressed against the outside surface of the pipe or hose
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die dargestellte Vorrichtung dient zum Verstopfen von Lecken in Schläuchen und anderen
Röhren, z. B. Kalt- oder Heifswasser- oder Dampfleitungsröhren, welche einem hohen
Druck ausgesetzt sind. Sie kann an der Rohrleitung angebracht werden, ohne dafs der
Druck in derselben aufgehoben bezw. der Zuflufs abgesperrt werden mufs, -eignet sich deshalb
besonders zur Anwendung in Fällen, wo ein von einem Wasserpfosten gespeister Feuerwehrschlauch
während des Löschens eines Feuers berstet, oder in ähnlichen Fällen.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Hohlcylinder aus Kautschuk oder anderem
geeigneten wasserdichten Stoff, welcher an einer Stelle seines Umfanges der Länge
nach durchgeschnitten ist und eine genügende Dicke hat, um dem Druck, welcher durch die
aus dem Leck heftig herausspritzende Flüssigkeit erzeugt wird, widerstehen zu können.
Dieser Kautschukcylinder ist in einem anderen zweitheiligen, aus Eisen, Stahl oder anderem
geeigneten Metall bestehenden Hohlcylinder eingeschlossen, dessen beide Hälften auf der
einen Seite durch Gelenke mit einander verbunden und auf der anderen Seite mit Ansätzen
versehen sind. In letztere sind ein oder mehrere Paar Handgriffe eingeschraubt, mittelst
deren die beiden Hälften des Metallcylinders behufs Verbindung mit einander zusammengedrückt
werden können. Dieser den Kautschukcylinder umgebende Metallcylinder kann auch aus einem einzigen, aus biegsamem Stahl
hergestellten Stück bestehen, oder er kann ganz wegfallen, und die zur Befestigung der
Handgriffe dienenden Ansätze können unmittelbar an dem Kautschukcylinder angebracht sein.
Die zusammenstofsenden Ränder des Metallcylinders werden durch Schrauben mit einander
verbunden und sind zu diesem Zwecke mit je einem Flantsch versehen. An jedem Theil des
Metallcylinders angebrachte Lappen, welche, wenn die Vorrichtung geschlossen wird, über
den gegenüberliegenden Theil des Metallcylinders greifen, drücken die zusammenstofsenden
Ränder des Kautschukcylinders nach innen.
Ueber den gespaltenen Kautschukcylinder A ist ein ein- oder zweitheiliger Metallcylinder 5
gelegt, dessen zusammenstofsende Ränder mit Flantschen ff1 versehen sind, welche entsprechende
Löcher zur Aufnahme von Schrauben haben. Neben den Flantschen ff1 sind
an dem Metallcylinder 5 Ansätze B B1 befestigt, welche mit je einem oder mehreren mit
Muttergewinde versehenen Löchern τρτρ versehen
sind, in welche die mit je einem Gewindezapfen versehenen Handgriffe h h1 eingeschraubt
werden. Die Flantschen ff* sind bei c und c1 ausgeschnitten, um einem oder mehreren
Paaren Lappen s s1 Durchgang zu gewähren, welche an je einem der zusammenstofsenden
Theile des Metallcylinders S befestigt sind, über den gegenüberliegenden Theil desselben
greifen und den Zweck haben, die zusammenstofsenden Ränder e e des Kautschukcylinders A
zu verhindern, zwischen den Flantschen/und Z1
des Metallcylinders hervorzudringen, wodurch der dichte Verschlufs der Vorrichtung beeinträchtigt
werden würde. An dem Ansatz B ist bei 0 eine gebogene Zahnsstange R befestigt,
welche durch eine in dem Ansatz JB1 vorgesehene Oeffhung o1 hindurchgeht. Beim
Schliefsen der Vorrichtung wirkt der Ansatz Ε1
wie eine Sperrklinke, welche in die Zähne der Zahnstange R eingreift.
Wenn in einer Rohrleitung ein Leck entsteht, so wird der gespaltene Kautschukcylinder
A an der betreffenden Stelle um das Rohr herum und sodann über den Kautschukcylinder
der Metallcylinder S gelegt. Hierauf drückt man die Handgriffe h und h1, welche in die
Ansätze B und B1 eingeschraubt sind, mit der Hand gegen einander, bis die Flantschen f
und f x einander so weit genähert sind, dafs
sie mittelst der Schrauben an einander befestigt werden können, wobei die Lappen ss1 die
Ränder des Kautschuks in der richtigen Lage erhalten. Dafs die Flantschen f und fl während
des Zusammenschraubens derselben wieder aus einander schnellen können, wird durch die
Zahnstange R verhindert, deren Zähne sich beim festen Zusammenpressen der Handgriffe.
h h1 nach einander gegen den Ansatz -B1
legen. Sobald die Muttern der die Flantschen ff x verbindenden Schrauben fest angezogen
sind, ist ein wirksamer Verschlufs des Leckes erreicht. Die Handgriffe h und hl können
darauf wieder abgeschraubt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An Vorrichtungen zum Verschliefsen von Lecken in Schläuchen und Röhren, welche aus einem gespaltenen Stahlcylinder oder einer um Gelenke aufklappbaren Schelle bestehen, die Anordnung abnehmbarer Handgriffe h W- und eines Sperrklinkenverschlusses B B1 behufs Erleichterung des Schliefsens und Verhinderung des Zurückschnellens der Vorrichtung während des Schliefsens..Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE47230C true DE47230C (de) |
Family
ID=322282
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT47230D Expired - Lifetime DE47230C (de) | Vorrichtung zum Verstopfen von Lecken in Schläuchen und anderen Röhren |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE47230C (de) |
-
0
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