DE471056C - Elektromagnetisches Spannbackenfutter fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere Drehbaenke - Google Patents
Elektromagnetisches Spannbackenfutter fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere DrehbaenkeInfo
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- DE471056C DE471056C DEM101913D DEM0101913D DE471056C DE 471056 C DE471056 C DE 471056C DE M101913 D DEM101913 D DE M101913D DE M0101913 D DEM0101913 D DE M0101913D DE 471056 C DE471056 C DE 471056C
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- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B31/00—Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
- B23B31/02—Chucks
- B23B31/24—Chucks characterised by features relating primarily to remote control of the gripping means
- B23B31/26—Chucks characterised by features relating primarily to remote control of the gripping means using mechanical transmission through the working-spindle
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B23B2270/00—Details of turning, boring or drilling machines, processes or tools not otherwise provided for
- B23B2270/38—Using magnetic fields
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Gripping On Spindles (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein elektromagnetisches
Spannbackenfutter für Werkzeugmaschinen, insbesondere Drehbänke, mit einer mit der Arbeitsspindel umlaufenden Zugstange
oder Spannseele zur Verschiebung der Spannbacken. Von bekannten elektromagnetischen
Spannbackenfuttern dieser Art unterscheidet sich das Spannbackenfutter gemäß der Erfindung dadurch, daß der zur Verschiebung
der Spannseele in ihrer Längsrichtung dienende Elektromagnet ein stillstehender, die
Arbeitsspindel gleichachsig umgebender Ringelektromagnet mit zwei innenliegenden feststehenden
Polschuhen ist, die entsprechend der Erfindung mit zwei umlaufenden Ringeisen zusammenwirken, von denen das eine
fest auf der Arbeitsspindel und das andere fest auf der Spannseele sitzt, und die mit
ihren Stirnflächen einander gegenüberliegen.
Ein entsprechend der Erfindung ausgebildetes elektromagnetisches Spannbackenfutter
zeichnet sich durch die Einfachheit seines Aufbaues und bequeme Betriebsweise aus und
hat weiterhin den Vorteil, daß die Zuführung des Stromes zu dem Elektromagneten des
Spannbackenfutters mittels feststehender Klemmen erfolgt. Das Spannbackenfutter nach
der Erfindung besitzt auch den Vorteil, daß die durch den Elektromagneten erfolgende
Verschiebung der Spannseele oder Zugstange gegenüber der Arbeitsspindel vollkommen frei,
d. h. ohne Übertragung irgendwelcher Kräfte auf die Arbeitsspindel erfolgt, so daß die
Lager der Arbeitsspindel bei dem Schließen des Spannbackenfutters keinerlei Axialkräfte
aufzunehmen haben.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform eines Spannbackenfutters
entsprechend der Erfindung in
Abb. ι in Ansicht und in Abb. 2 im Längsschnitt dargestellt.
ι ist das Gestell der Drehbank oder einer ähnlichen Werkzeugmaschine, und 2 die Arbeitsspindel
der Drehbank. Am Ende der Arbeitsspindel sitzt das in üblicher Weise
ausgebildete eigentliche Spannbackenfutter 3, dessen Spannbacken 4 durch eine Verschiebung
der im Innern der Arbeitsspindel 2 angeordneten Spannseele 5 oder einer Zugstange
geschlossen werden. Am hinteren Ende der Arbeitsspindel ist an dem Gestell 1 der Maschine
erforderlichenfalls unter Zwischenanordnung einer Isolierung oder in eine solche
eingehüllt ein Ringelektromagnet 6 befestigt, der demnach stillsteht und dessen beide
Stromzuführungen mit 7 bezeichnet sind. Der Elektromagnet 6 liegt innerhalb eines
ebenfalls feststehenden Gehäuses, das zwei ringförmige 'Polschuhe 8 und 9 bildet. Innerhalb
dieser Polschuhe 8, 9 sind zwei Ringeisen 10, 11 angeordnet, von denen, das Eisen ι ο
auf der in ihrer Längsrichtung unverrückbar gelagerten Arbeitsspindel 2 und das Eisen 11
auf der ebenfalls umlaufenden, jedoch in ihrer Längsrichtung verschiebbaren Spann,-seele
5 sitzt.
Die einander gegenüberliegen-
den Stirnflächen ίο' und ii' der Eisen ι ο
und 11 liegen schräg zur Spindelachse, so idaß
sie sich überdecken.
Erhält der Elektromagnet 6 Strom, so werden -die Ringeisen ι ο und ii ungleichpölig
magnetisiert, und dies hat zur Folge, daß das mit der Spannseele 5 verschiebbare Eisen
11 von dem in Längsrichtung nicht verschiebbaren
Poleisen 10 angezogen wird und somit .die Spannseele 5 eine Bewegung in Richtung
des Pfeiles 12 erhält, die das Schließen: der
Spannbacken 4 zur Folge hat.
Wird die Stromzuführung zu, dem Elektromagneten
6 unterbrochen, so hört die Anzie,-hungskraft der Ringeisen io,>
11 aufeinander auf oder wird wenigstens so stark verringert,
daß die Spannbacken 4 gegebenenfalls unter Mitwirkung von eingeschalteten Federn sich
in bekannter Weise wieder öffnen und die
ao Spannseele 5 mit dem Eisen 11 in ihre Anfangslage
in entgegengesetzter Richtung zum Pfeile 12 zurückkehrt.
Da die Anziehungskraft der Beiden Eisen 10 und 11 im wesentlichen in senkrechter
Richtung zu den Schrägflächen io' und 11'
verläuft, so erhält man eine größere Verschiebung des Ankereisens 11 und der Spannseele
5, als wenn bei sonst gleicher Ausbildung der elektromagnetischen Einrichtung die
Flächen 11' und 10' senkrecht zur Spindelachse
stehen wurden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Elektromagnetisches Spannbackenfutter für Werkzeugmaschinen, insbesondere Drehbänke, mit einer mit der Arbeitsspindel umlaufenden Zugstange oder Spannseele zur Verschiebung der Spannbacken, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Verschiebung der Spannseele (5) in ihrer Längsrichtung dienende Elektromagnet ein stillstehender, mit der Arbeitsspindel gleichachsig angeordneter Ringelektromagnet (6) mit zwei innenliegenden feststehenden Polschuhen (8, 9) ist, die mit zwei umlaufenden, mit ihren Stirnflächen einarider gegenüberliegenden Ringeisen (10, 11) zusammenwirken, von denen das eine Ringeisen (10) fest auf der Arbeitsspindel (2) und das andere Ringeisen. (ti) fest auf der längsverschiebbaren Spannseele (5) sitzt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEM101913D DE471056C (de) | 1927-11-01 | 1927-11-01 | Elektromagnetisches Spannbackenfutter fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere Drehbaenke |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEM101913D DE471056C (de) | 1927-11-01 | 1927-11-01 | Elektromagnetisches Spannbackenfutter fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere Drehbaenke |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE471056C true DE471056C (de) | 1929-02-01 |
Family
ID=7324713
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEM101913D Expired DE471056C (de) | 1927-11-01 | 1927-11-01 | Elektromagnetisches Spannbackenfutter fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere Drehbaenke |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE471056C (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1183394B (de) * | 1957-08-02 | 1964-12-10 | Commissariat Energie Atomique | Durch einen Schutzschirm gegen schaedliche Strahlung bedienbare Vorrichtung zum OEffnen eines roehrenfoermigen Teiles eines Behaelters |
US4422652A (en) * | 1982-04-16 | 1983-12-27 | Western Electric Co., Inc. | Releasably retaining articles for rotation thereof |
-
1927
- 1927-11-01 DE DEM101913D patent/DE471056C/de not_active Expired
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1183394B (de) * | 1957-08-02 | 1964-12-10 | Commissariat Energie Atomique | Durch einen Schutzschirm gegen schaedliche Strahlung bedienbare Vorrichtung zum OEffnen eines roehrenfoermigen Teiles eines Behaelters |
US4422652A (en) * | 1982-04-16 | 1983-12-27 | Western Electric Co., Inc. | Releasably retaining articles for rotation thereof |
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