Selbsttätige Luftpumpe Gegenstand der Erfindung ist eine in Luftschläuche
einzusetzende Vorrichtung zum . selbsttätigen Aufpumpen der Luftreifen von Kraftfahrzeugen
und Fahrrädern während des Fahrens, die gegenüber den bekannten, meist recht kbmplizierten
und unzuverlässig arbeitenden amerikanischen und englischen Einrichtungen solcher
Art die Vorteile hat, daß sie in der technischen Ausführung und Herstellung außerordentlich
einfach ist und somit billig und preiswert an die Verbraucher geliefert werden kann,
jedoch auch unbedingt betriebssicher arbeitet.Automatic air pump The invention relates to air hoses
device to be used for. automatic inflation of the pneumatic tires of motor vehicles
and bicycles while driving, which are usually quite complicated compared to the known ones
and unreliable American and English institutions such
Art has the advantage that it is extraordinary in terms of its technical design and manufacture
is simple and can therefore be delivered cheaply and inexpensively to consumers,
however, it is also absolutely reliable.
Auf .der Zeichnung ist die neue Einrichtung in einen Ausführungsbeispiel
dargestellt. Abb. i zeigt ,einen Luftreifen mit einer eingesetzten Vorrichtung nach
der Erfindung. Abb. 2 veranschaulicht die Einrichtung gleichfalls im Längsschnitt
in größerem Maßstabe im Augenblick des Arbeitens bei der Berührung mit der Fahrstraße.The drawing shows the new device in an exemplary embodiment
shown. Fig. I shows a pneumatic tire with an inserted device according to
the invention. Fig. 2 also shows the device in longitudinal section
on a larger scale at the moment of work in contact with the route.
Abb. 3 stellt einen Schnitt in der Richtung A-B dar, während die Abb.
q. einen Schnitt in der Richtung C-D durch den KörperA zeigt.Fig. 3 shows a section in the direction A-B, while Fig.
q. shows a section in the direction C-D through the body A.
Die neue Einrichtung besteht aus einem Körper A, der aus elastischem,
weichem Gummi. hergestellt ist und den gleichen Querschnitt hat wie der Luftschlauch
und die ihn umgebende Decke. Auf die Ansätze i und 2 werden die Schlauchenden nach
vorherigem Bestreichen mit Gummilösung aufgeschoben oder durch Vulkanisieren zu
.einem Ganzen vereinigt. In der Mitte des Gummikörpers A befindet sich eine Ausnehmung
3, zweckmäßig, wie die Abbildungen zeigen, von der Form eines abgestumpften Pegels,
mit einer Öffnung zum Hindurchstecken des Luftfeintrittsstutzens q.. In die Ausnehmung
3 werden, nachdem der Stutzen q. eingesetzt ist, -'' ein mit Kanälen 8 und 9 versehener
Stopfen 7 sowie ein Stopfen i i, mit dem KörperA ein Ganzes bildend, mit Gummilösung
eingeklebt und letzterer zur Sicherheit mit einer elastischen Gummiplatte 12 vermittels
Gummilösung luftdicht überklebt .oder nötigenfalls vulkanisiert. Zwischen den Stopfen
7 und i i bleibt ein kleiner Hohlraum 18 bestehen, welcher als Pumpraum wirkt,
sobald der Stopfen ii durch die Fahrzeugbelastung beim Berühren der Fahrstraße,
wie ein beweglicher Kolben wirkend, sich auf den Stopfen 7 aufsetzt. Die hierdurch
aus dem nunmehr verschwundenen kleinen Hohlraum 18 restlos verdrängte Luft
wird aus diesem durch die Kanäle 8, 9 und i o und das auf dem Stutzen i q. sitzende
Ventil 16 in den Luftschlauch S gepreßt. Das am Einsaugstutzen q. angeordnete Ansaug-
und Rückschlagventil 5, welches von einem Staubfilter 6 überdeckt ist, verhindert
in bekannter Weise ein Austreten der aus dem Raum 18 verdrängten Luft ins Freie,
gestattet also nur das Einsaugen von Frischluft in den Raum 18, sobald dieser mit
dem Stopfen i i nicht mehr unter der Druckbelastung des Fahrzeuges steht und sich
durch seine eigene Elastizität in seine Normalform zurückzubilden beginnt, wobei
wieder Luft in den Raum 18 angesaugt wird. Dieses Spiel wiederholt sich bei jeder
Radumdrehung. Das Ventil 16, zweclnnäßig ein Lippenventil, gestattet der hindurchgepreßten
Luft nur den Weg nach dem Schlauch S, jedoch nicht zurück nach dem Hohlraum 18.
Die in den Luftschlauch S zuviel geförderte Luft kann, wenn erforderlich, durch
ein in den Stutzen 15 angeordnetes, auf einen bestimmten Druck geprüftes
Ventil 17 und durch einen Kanal 13 sowie Öffnungen i9 in der Schlauchdecke M und
20 in der Radfelge F ins Freie entweichen.The new device consists of a body A, which is made of elastic, soft rubber. is made and has the same cross-section as the air hose and the ceiling surrounding it. The hose ends are pushed onto approaches i and 2 after they have been coated with rubber solution or are combined to form a whole by vulcanization. In the middle of the rubber body A there is a recess 3, expediently, as the figures show, of the shape of a truncated level, with an opening for inserting the air inlet nozzle q .. In the recess 3, after the nozzle q. - '' a plug 7 provided with channels 8 and 9 as well as a plug ii, forming a whole with the body A, glued in with rubber solution and the latter glued over airtight with an elastic rubber plate 12 by means of a rubber solution, or if necessary vulcanized. Between the plug 7 and ii a small cavity 1 8 remains, which acts as a pump chamber as soon as the stopper ii by the vehicle load when touching the traveling road, such as a movable piston acting, is seated on the plug. 7 The air that has now been completely displaced from the small cavity 1 8, which has now disappeared, is released from this through the channels 8, 9 and io and that on the connection piece i q. seated valve 16 pressed into the air hose S. The one on the intake manifold q. arranged suction and check valve 5, which is covered by a dust filter 6, prevents the air displaced from space 18 from escaping into the open air in a known manner, thus only allowing fresh air to be sucked into space 18 as soon as it is not with plug ii is more under the pressure load of the vehicle and begins to return to its normal shape due to its own elasticity, with air being sucked into the space 18 again. This game is repeated with every revolution of the wheel. The valve 16, which is a lip valve, only allows the air forced through it to travel to the tube S, but not back to the cavity 18. The air that is too much conveyed into the air tube S can, if necessary, open through a nozzle 15 arranged in the connection piece 15 A certain pressure tested valve 17 and escape through a channel 13 and openings i9 in the hose cover M and 20 in the wheel rim F to the outside.