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Zahnbürste. Die Erfindung betrifft eine Zahnbürste, die mit einer
einfachen borstenbesetzten Reinigungsfläche und mit einem abnehmbaren T-förmigen
Borstenträgerteil versehen ist, so daß die Bürste sowohl als einfache Bürste zum
Reinigen nur einer Fläche der Zahnreihen als auch mit dem T-förmigen Zusatzteil
zusammen zum gleichzeitigen Reinigen aller Flächen beider Zahnreihen verwendet werden
kann.
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In den Zeichnungen sind einige Ausführungsformen der neuen Bürste
dargestellt. Abb. i zeigt eine Ausführungsform der Bürste mit abnehmbarem Stiel
in der Seitenansicht. Abb. :2 den abgenommenen Stiel in Vorderansicht und Abb.3
die Stirnansicht der Bürste mit um go° verdrehtem Stiel. Abb. 4 zeigt den mit dem
Stiel verbundenen Bürstenteil in Vorderansicht ohne Borsten und Abb. 5 denselben
in Rückansicht, während Abb.6 die Seitenansicht einer Hälfte dieses Bürstenteiles
darstellt. Abb. 7 zeigt den gleichen Bürstenteil wie Abb. 4 in einer anderen Ausführungsform
und Abb.8 denselben Teil in der Rückansicht, während Abb.9 einen Längsschnitt dieses
Bürstenteiles veranschaulicht. Abb. io stellt den zur Ausführungsform nach Abb.
7 bis 8 gehörenden besonderen T-förinigen Bürstenteil dar und Abb. i i die beiden
Teile nach Abb. 9 und i o zusammengestellt im Längsschnitt. Abb. 12 zeigt eine Einzelheit
dieser Ausführungsform in größerem Maßstab, Abb. 13 zeigt den in Abb. io dargestellten
Bürstenteil von der linken Seite betrachtet ohne Borsten und ebb. 14 einen Querschnitt
zur Abb. i i. Abb. 15 zeigt eine weitere Ausführungsform ,ier Zahnbürste,
Abb. 16 den zweiteiligen Stiel mit den zusammenhängenden Flanschteilen ,fieser Bürste
in Vorderansicht ohne Borsten und Abb. 17 die eine Hälfte dieser Bürstenteile.
Abb. 18 und ig zeigen zwei weitere Ausführungsformen im Schnitt, Abb. 2o stellt
die Vorderansicht des Stiels und Flansches der Bürste nach Abb. 18 und ig ohne Borsten
dar, während Abb.2i die Rückansicht des zur Bürste nach Abb. ig gehörenden Stieles
veranschaulicht.
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Die in den Abb. i .bis 3 dargestellte Bürste besteht aus einem mit
dem Stiel ¢ gelenkig verbundenen Borstenträger 2, der an seiner mit Borsten besetzten
Seite mit einer Schwalbenschwanznut 17 (Abb. 7) versehen ist. In diese Nut
kann der Steg 3 eines T-förmigen besonderen Borstenträgerteiles eingeschoben und
in beliebiger Weise- befestigt werden. Dieser T-förmige Borstenträgerteil besteht
aus einem Flansch i, der mit dem Steg 3 zusammenhängt und mit dem Borstenträger
2 verbunden eine Zahnbürste mit H-förmigem Bürstenkopf gibt, mit welcher sowohl
die äußeren als auch die inneren Flächen beider "Zahnreihen zugleich gebürstet werden
können; ist auch- der Steg 3. mit Borsten versehen, so «-erden auch die Beiß- -bzw.
Kauflächen der Zähne gereinigt. Nach Abnahme des T-förmigen Teiles kann die Bürste
als gewöhnliche Zahnbürste verwendet werden. Zur Befestigung des Steges 3 am Borstenträger
2 bzw. in
dessen Nut 17 ist am Boden der letzteren eine Vertiefung
2o vorgesehen, in welche ein Federbolzen 21 (Abb. 12) einschnappt.
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Bei der Ausführungsform nach Abb. ¢ bis 6 besteht der äußere Borstenträger
der Bürste aus zwei Teilen io, ii, die mittels Schrauben 12 o. dgl. verbunden sind.
Die Vorderseite der Teile io, i i sind mit Borstenreihen versehen, die aber in der
Abb. 4 nicht dargestellt sind. Die beiden Teile io und ii besitzen an ihren Stoßflächen
schwalbenschwanzförmige Vertiefungen 13, 14, die nach Zusammenschrauben der Teile
io und il zur Aufnahme des Steges 3 des T-förmigen Bürstenteiles dienen. Die Teile
io, ii sind an ihrer Rückseite mit Vertiefungen 15 versehen (Abb. 5), in welche
Warzen 16 des Stieles (Abb.2 und 3) einschnappen, wodurch der Stiel in den beiden
Gebrauchslagen festgestellt wird, aber durch die Federung des Stieles leicht herausgeschwenkt
werden kann.
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Bei der Ausführungsform nach Abb. io bis 14 besteht der Steg des T-förmigen
Bürstenteiles aus zwei Teilen, aus dem Fuß 18 und dem eigentlichen Stegteil i9,
von welchen der Fuß 18 zum Einschieben in die Nut -37 entsprechend geformt ist und
einen federnden Zapfen 21 trägt, der beim Einschieben des Fußes 18 in die Nut 17
in ein Loch 2o des Teiles 2 einschnappt, wodurch der Fuß r8 festgehalten wird. Der
Fuß i8 ist mit zwei feststehenden Zapfen 22 versehen, auf welche die Bohrungen 23
des Stegteiles i9 gesteckt werden können (Abb. ii). Mit dem Stegteil ig und dem
Zapfen 22 sind Zugfedern 24 verbunden, die den Steg ig mit dem Fuß 18 federnd verbinden,
so daß der Stegteil ig vom Fuß 18 ein wenig entfernt werden kann. Wesentlich hierbei
ist, daß der @ Flansch i federnd nachgiebig ist. Durch diese Anordnung kann die
Entfernung zwischen den beiden Borstenreihen des äußeren Flansches a und des inneren
Flansches i ganz gering bemessen werden, so daß die Bürsten sich allen Stärken der
Zähne anpassen. Zwecks leichteren Einbaus der Federn 24 kann der Stegteil ig geteilt
sein, wie dies die Linie 25 (Abb.14) veranschaulicht, und die beiden Teile können
durch Zusammenkleben oder Zusammenschmelzen vereinigt werden.
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Bei der Ausführungsform nach Abb. 15 bis 17 ist der Stiel auf seiner
Breitseite in der Längsrichtung geteilt und sind die Griffteile mit den Teilen des
Borstenträgers aus einem Stück gebildet. Der Borstenträger besteht infolgedessen
wie bei der Bürste nach Abb. 4 und 6 ebenfalls aus zwei Teilen i o, i i ; mit dem
Teil io ist die eine Hälfte 26 und mit dem Teil i i die zweite Hälfte 27 des Stieles
verbunden. Die eine Hälfte io, a6 der Bürste ist mit Zapfen 28 versehen, die in
Löcher 29 der anderen Bürstenhälfte passen. Eine weitere Verbindung der beiden Hälften
ist nicht erforderlich, da sie durch Erfassen des Stieles beim Bürsten genügend
fest zusammengehalten werden. Der Bürstenkopf 18, ig, i kann in ähnlicher Weise
gebaut sein wie bei der Bürste nach Abb. io und 14. Bei dieser Ausführungsform kann
nur eine Hälfte der Bürste als ganz schmale Bürste verwendet werden. Es kann auch
diese in .der Längsrichtung geteilte Bürste ohne die Vertiefungen 13, 14 hergestellt
werden, wobei sie dann nur zum Reinigen einer Fläche der Zahnreihen zu gleicher
Zeit dient.
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Die Zahnbürste nach den Abb. 18 bis 21 entspricht derjenigen nach
den Abb. 7 bis 1 i mit dem Unterschiede, daß zum Festhalten des Steges ein in einer
Vertiefung 3o des Stieles versenkbarer Haken 31 dient, dessen Nase 32 in eine entsprechende
Vertiefung des Stegfußes 18 gedrückt werden kann; beim Gebrauch der Bürste wird
der Haken mit der Hand in der eingedrückten Lage festgehalten.