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DE453470C - Schachtofenbegichtung - Google Patents

Schachtofenbegichtung

Info

Publication number
DE453470C
DE453470C DEM90172D DEM0090172D DE453470C DE 453470 C DE453470 C DE 453470C DE M90172 D DEM90172 D DE M90172D DE M0090172 D DEM0090172 D DE M0090172D DE 453470 C DE453470 C DE 453470C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bucket
steep
shaft furnace
guide carriage
elevator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM90172D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority to DEM90172D priority Critical patent/DE453470C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE453470C publication Critical patent/DE453470C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B7/00Blast furnaces
    • C21B7/18Bell-and-hopper arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Tunnel Furnaces (AREA)

Description

  • Schachtofenbegichtung. Die Begichtung von Hochöfen durch Kübel mit senkbaren Böden erfolgt im wesentlichen durch Schrägaufzüge oder Steilaufzüge. Umfaßt eine Anlagemehrere Öfen, so legt man den Schrägaufzug in der Regel rechtwinkelig zu der die Ofenachsen verbindenden Ebene. Steilaufzüge werden in diese Ebene gelegt.
  • Bei ersteren ist für jeden Ofen ein Aufzug erforderlich, es sei denn, daß das ganze schwere Aufzugsgerüst vori Ofen zu- Ofen verfahren wird, was unwirtschaftlich ist und schon bei Öfen mittlerer Größe und normalem Ofenabstand die Anlage nicht auf genügende Leistung kommen läßt, oder aber es müßte der Schrägaufzug, zwischen den Ofen liegend, seinen Kübel einem besonderen über den Ofen angeordneten Transportmittel abgeben, welches ihn zu den einzelnen Ofen bringt. Dasselbe ist erforderlich, wenn die je zu einem einzelnen Ofen gehörigen Aufzüge sich gegenseitig zur Reserve dienen sollen.
  • Beim Steilaufzug fällt dieses Sondertransportmittel weg, weil die Katze auf der die Ofen verbindenden -Gichtbrücke verfahrbar ist und infolgedessen jeden- Ofen bedienen kann, oder es kann bei Verwendung mehrerer Katzen jede die andere ersetzen. Während aber der Schrägaufzug die Kübel seitlich der Ofenreihe unmittelbar von den Füllwagen entnehmen kann, hat beim Steilaufzug' der Füllwagen den von der Schrägbrücke überspannten Weg zu durchlaufen, um in den Bereich der Steilaufzugskatze zu kommen, und da in den meisten Fällen dieser Weg durch Hüttengeleise durchkreuzt wird, ist ein besonderer Quertransportwegen, welcher auf einer Brücke oberhalb. oder in einem Tunnel unterhalb der Hüttengeleise verkehren muß, und ein Kübelüherhebekran erforderlich.
  • Die Vorteile, beider Anordnungen unter Vermeidung der anhaftenden Nachteile werden vereinigt durch die neue Erfindung, welche darin besteht, daß eine bei Steilaufzügen bekannte, @ auf der - Gichtbrücke längs verfahrbare Katze mit einem kombinierten Schräg-Steilaufzug zusammenarbeitet.
  • In Abb. i ist eine Ausführungsform in einem Aufriß dargestellt, Abb. 3, 4 . und sind Einzelanordnungen.
  • In Abb. t ist S das Gerüst für den Steilaufzug. Seitlich an den Steilaufzug angebaut ist der Schrägaufzug f. Der Kübel K hängt an dem Seil T der Katze a, weiche als Motor oder Seilkatze ausgebildet sein kann. Wird der Kübel aus der höchsten Stellung abgelassen, so bewegt er sich zunächst im Steilaufzug S abwärts und geht dann auf die Schrägbahn über. Um dies zu ermöglichen, ist_ das Traggeschirr so ausgebildet, wie Ab. 4 und 5 zeigen. .
  • Das Traggeschirr b, welches den Kübel K trägt, ist seitlich mit Laufrollen d und dl ausgerüstet, welche sich beim Senken des Kübels bzw. des Traggeschirres in die Schienen e des -Schrägaufzuges f nach Abb. i einsetzen und alsdann das Traggeschirr auf der schrägen Bahn hinabgleiten lassen, bis sich der Kübel auf den Füllwagen i abset::t.-avobei bei weiterer Abwärtsfahrt der- Kübe lknopffänger oder Haken g die Tragstange h des Kübels K in bekannter Weise freigibt. Nachdem der Füllwagen,i del - leeren Kübel aufgenommen hat, bringt er den auf ihm stehenden vollen Kübel in den Bereich des Hakens g, der Kübel wird -selbsttätig erfaßt, auf der Schrägbahn hochgezögen und hängt nach Verlassen der Schiene e frei an der Katze a und kann zum einen oder andere il Ofen gefahren und dort entleert werden.
  • Befinden sich die Begichtungssfoffe auf verschiedenen Seiten der Ofen, z. B. Erz auf der linken; Koki auf der, rechten -Seite, so können Steilschräg- und 'Steilaufzüge gleichzeitig angewendet werden. Abb. i zeigt den Steilschräg ägaufzug, Abb.2 den Steilaufzug, Abb. 6 den Grundriß,.aus welchem die gegenseitige Lage der Aufzüge und: der Hochöfen hervorgeht. H1, H2; H, :find die drei Hochöfen, 31 ist die Hochbahn, auf welcher die Katze läuft, S ist der Steilaufzug, L der Steilschrägäufzug.. Die gemeinsame Katze. kann dann den einen oder anderen Aufzug bedienen, wobei Schrägstrecke und Senkrechtschacht beispielsweise gemäß Abb. 6 an verschiedenen Steilen liegend gedacht sind. Liegen beide an gleicher Stelle oder liegt- der Steilsckrägaufzug nicht zwischen je zwei Ofen, sondern .hat jeder Ofen seinen eigenen Steilschrägaufzug, so erhält das obere Ende des- Geleisese gemäß Abb. 3 einen ausschwenkbaren Teil k,. welcher den Laufrollen d=äden Weg zum Senkrechtschacht bzw. zur Gicht öffnung nach Bedarf freigibt oder zum Zweck des Abgleiten: auf der Schrägbahn versperrt.
  • Für den Fall,. daß die Ablenkung des Seiles von der,Katze a zur. Überführungsr olle l zu groß 'sein sollte, kann bei Seilkatzen die Katzenrolle in schwenkbar eingerichtet werden, bei Motorkatzen kann eine an dieser befestigte Wanderrolle zwischen Windentrommel und Überführungsrolle-eingeschaltet werden.
  • Bei der in Abb. q. und 5 gezeichneten Ausführungsart des Traggeschirres ist eine Unterflasche.sa vorgesehen, welche die .Lauf= rollen -d-d, trägt. Laufräder o und o. sind zur besseren Führung angeordnet und mit den ersteren Laufrollen durch einen Wagenrahmen p-. verbunden. Zwischen den Rädern d, dl und der Flasche n ist das Gehänge q, q1 des Hakens g gelagert. Anden Hinterachsen r, r, .sind die beiden Deckelhälften s, s pendelnd aufgehängt, derart,- daß sie einen Schlitz zum#Durchführen der Kübeltragstange Ir freilassen. Beim Übergang des Wagens p von der Schrägbahn in den Steilschacht schwenken die Deckelhälften ein und hängen über dem Kübel. Abb. 5 zeigt das System frei an der Katze hängend. Steht die Katze über dem Ofen, so wird die Unterflasche samt "Kübel gesenkt. - Zuerst setzt sich der Kübelrin die Gichtöffnung in bekann-. ter Weise ein; dann senkt sich der Kübelboden tt mit Unterfia.$che n weiter, dk schräggestellten ISeckelhälften s und s1 setzen sich auf den oberen Kübelrand auf, wobei sich der Schlitz- ,zwischen beiden Deckeln schligßt; nunmehr hat der Kübelboden u die Gichtglocke erreicht@und-drückt dieselbe auf, beün Weitersenken entleert sich der Kübelinhalt, wobei .die Gelenkbolzen v, v1 sich in den - Schlitzen zu, w1 der Deckelaufhängung _x, x1 herabbewegen und die Deckelhälften dicht zusammenpressen köhnen: Die Zusammenführung der Deckelh ften kann auch durch Verschieben der Aufhängbleche auf den "Achsen r; Yi vermittels fester Anschläge am oberen Ende der -Bahn erfolgen, die Deckelhälften können -alsdann stets- wagerecht hängen: -Um' den Kübeltragknopf gegen Aushängen besonders beim Gichten zu sichern, ist ein Riegel-,y vorgesehen, welcher am Wagenrahmen p befestigt ist und -sich über den Tragknopf legt,- sobald der Wagenrahmen. die Schrägbahn verläßt. Beim Steilaufzug wird die Auslösung durch eine Kuryenfühfung x am Fuße des Aufzuges (s. Abb. 2) 'bewirkt. Der Riegel y kann auch am Traggeschirr bzw. Haken g befestigt werden und unter Einschaltung einer Kette o. dgl. mit dem Wagenrahmen in- Verbindung stehen. .Die .Siehe= rang kann auch bereits .auf -der Schrägbahn erfolgen. Die Auslösung - des Riegels am. unteren Ende der Bahn erfolgt alsdann durch Hilfsschienen, welche .die Hinterräder gegenüber den Vorderrädern anheben, vvödurch die Schwenkung des Wagenrahmens bewirkt wird.
  • Es ist nicht erforderlich, daß die'den Kübel auf der = Schrägbahn, führenden - Laufrollen d, d,, am Traggeschirr b befestigt sind, sie können auch am Kübel K bzw.- an. .den beiden Enden einer innerhalb des Kübels =befindlichen, _ die Wandung -beiderseits durch, brechenden Traverse angebracht sein, welche von der Kübelstange getragen wird. Letztere Anordnung eignet sich besonders dann, wenn nicht auswechselbare Kübel verwendet werden sollen. _ -

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Schachtofenbegi@htung, gekennzeichnet durch die. Verbindung einer bei Steilaufzügen bekannten, auf der Lichtbrücke verfahrbaren Katze (a) oder mehrerer solcher Katzen mit einem kombinierten Steil- und Schrägaufzug- oder einer Mehrzahl solcher Aufzüge.
  2. 2. Schachtofenbegichtung nach .Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Auf±ugsschacht gegabelt ist, so daß das Begichtungsgefäß wahlweise den reinen Steilaufzug oder den kombinierten Steil-und Schrägaufzug durchfahren kann.
  3. 3. Schachtofenbegichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufzugsgerüst an der Gabelungsstelle mit einer umstellbaren Weiche (k) versehen' ist, durch welche das abwärts gehende Begichtungsgefäß wahlweise in die Steilbahn (s) oder die Schrägbahn (f ) geleitet werden kann.
  4. 4. Schachtofenbegichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Traggeschirr des Kübels oder dieser selbst mit Laufrollen (d, dl) versehen ist, welche sich beim Ablassen des Kübels selbsttätig auf die Schrägbahn aufsetzen und die Führung bei der Durchfahrt der Schrägbahn übernehmen.
  5. 5. Schachtofenbegichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daB in das Kübelgehänge ein mehrachsiger Führungswagen (p) eingebaut' ist, welcher während der Bewegung des Kübels im Steilschacht senkrecht hängt, beim Ablassen sich aber selbsttätig auf der Schrägbahn aufsetzt und hierbei in Schräglage übergeht.
  6. 6. Hochofenbegichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der aus zwei Hälften (s, s1) bestehende Kübeldeckel an den Hinterachsen des Führungswagens (p) angehängt ist, so daß der Deckel bei Schrägstellung des Führungswagens selbsttätig bei Seite geschwenkt, beim Übergang des Führungswagens in lotrechte Stellung hingegen wieder über den Kübel zurückgeführt wird.
  7. 7. Schachtofenbegichtung `nach Anspruch 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung des Kübelknopfes (h) gegen unbeabsichtigtes Lösen am hinteren Ende des schwenkbaren Führungswagens ein Riegel (y) angeordnet ist, welcher bei senkrechter Stellung des Führungswagens (also auch auf der Gicht) den K,übelknopf- sichert, bei Schrägstellung des Führüngswagens ihn aber selbsttätig freigibt.
DEM90172D 1925-06-20 1925-06-20 Schachtofenbegichtung Expired DE453470C (de)

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