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DE452653C - Rechenlehrmittel - Google Patents

Rechenlehrmittel

Info

Publication number
DE452653C
DE452653C DEW70441D DEW0070441D DE452653C DE 452653 C DE452653 C DE 452653C DE W70441 D DEW70441 D DE W70441D DE W0070441 D DEW0070441 D DE W0070441D DE 452653 C DE452653 C DE 452653C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
units
arithmetic
tens
cover
slide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW70441D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOSEPH WANNER
Original Assignee
JOSEPH WANNER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOSEPH WANNER filed Critical JOSEPH WANNER
Priority to DEW70441D priority Critical patent/DE452653C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE452653C publication Critical patent/DE452653C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B19/00Teaching not covered by other main groups of this subclass
    • G09B19/02Counting; Calculating

Landscapes

  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Entrepreneurship & Innovation (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Educational Administration (AREA)
  • Educational Technology (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Input From Keyboards Or The Like (AREA)

Description

  • Rechenlehrmittel. Die Erfindung betrifft ein Rechenlehrmittel für Addition, Subtraktion, Vervielfachen und Teilen. Es besteht nach der Erfindung aus drei Gruppen von Rechenzeichen, die je mit selbständigem Deckschieber und mit verschiebbaren Zeigern ausgestattet sind. Die Gruppe I enthält die Einertafel, zweckmäßig mit 2o Einheiten, die Gruppe II die Zehnertafel mit ioo Einheiten und die Gruppe III eine seitlich angeordnete Tafel mit Bezeichnungen für die höheren Einheiten. Gruppe I mit dem unteren Teil der Gruppe III ist in Abb. i dargestellt. Ein feststehendes Rechenbrett a enthält 2o in Zehnerreihen angeordnete, in Fünfergruppen abgeteilte Rechenzeichen. Über jede Zehnerreihe läuft in einfacher Führung f j e ein Deckschieber d und dl und je ein Zeiger z und z1. Seitlich sind im unteren Teil der Gruppe III die Rechenzeichen zu höheren Einheiten zusammengefaßt, was durch ein Zehnpfennigstück in einem Kreise oder durch eine römische Zehn angedeutet werden kann. Darüber läuft in einer Führung f ein Deckschieber d2. Die Abbildung zeigt die Aufgabe »9 -f- 5«. Beim Zerlegen innerhalb 20 teilt der Zeiger ab, beim Addieren ist er der Ausgangspunkt der zuzulegenden, beim Subtrahieren der Endpunkt der wegzunehmenden Rechenzeichen. Der Deckschieber isoliert den jeweiligen Rechenfall. Durch das Umwerten der Einer in den Zehner, des Zehners in die Einer ist die sinnfällige Einführung in das dezimale Zahlensystem möglich und dadurch das Zahlenverständnis gewährleistet (vgl. abb. 2). Für Addition und Subtraktion innerhalb des Zahlenraums i bis ioo wird gemäß Abb. 3 Gruppe I mit Gruppe II oder gemäß Abb. 4 Gruppe I mit Gruppe III verwendet. Gruppe I ist bereits beschrieben. Sie wird stabil mit dem Gesamtapparat verbunden und hier Einertafel genannt. Abb. 3 zeigt die stabile, große Zehnertafel b mit ioü Rechenzeichen, in Zehnerreihen angeordnet. In einer Führung f läuft der große Zehnerdeckschieber d3, in derselben Führung der große Zehnerzeiger z2. Dargestellt ist die Aufgabe »34. + 22«. Es wird erst »3.I« mit Hilfe der Zeiger markiert, dann werden durch weiteres Zurückschieben des Zehnerdeckschiebers zwei Zehnerreihen, durch Zurückschieben des Einerdeckschiebers zwei Einer dazugelegt. Auf diese Weise ist nicht bloß das Endresultat »56«, sondern, was rechenmethodisch sehr wichtig ist, es sind auch die Teile des Rechenfalls ersichtlich. Um andere Aufgaben zur Darstellung zu bringen, werden Zeiger und Deckschieber auf der Einer- oder Zehnertafel entsprechend verschoben. Bei Subtraktionen wird die Vollzahl an der Einer- oder Zehnertafel eingestellt, durch entsprechendes Schieben der Zeiger die wegzunehmende Zahl nach Zehnern und Einern abmarkiert, durch entsprechendes Schieben des Zehner- und Einerdeckschiebers die Zehner- und Einerwerte weggenommen. In Aufgaben, die die Zehn überschreiten, ist es notwendig, bei Additionen an der oberen Reihe der Einertafel, bei allen übrigen Aufgaben an der unteren Reihe der Einertafel zu beginnen. Da das Kind vor der Ausrechnung nicht beurteilen kann, ob Zehnerüberschreitung vorliegt, wird es zweckmäßig sein, alle Additionen oben, alle übrigen Aufgaben unten zu beginnen.
  • Gruppe III, in Abb. 4 mit Gruppe I in Tätigkeit, zeigt die Anschauung für das schriftliche Rechnen. Sie besteht aus der Zusammenfassung von je zehn Rechenzeichen zu höheren Einheiten (kleine Zehnertafel c). Diese ist ebenfalls stabil. In einer Führung f läuft der kleine Zehnerdeckschieber d4 und der kleine Zehnerzeiger z3, wie bei der Aufgabe »34 -i- 22« ersichtlich. Bei Zehnerüberschreitungsaufgaben, z. B. »34 + 27«, werden die zehn Einer an der Einertafel in den »Einerzehner« umgewandelt analog Abb. 2.
  • Beim Vervielfachen innerhalb ioo werden mit Hilfe des Deckblattes nach Abb-. 5 und des Zehnerdeckschiebers in der großen Zehnertafel die Einmaleinsreihen isoliert aufgebaut. Das Deckblatt stellt den jeweiligen Einmaleinsfaktor ein, der Zehnerdeckschieber vollzieht von unten nach oben die ein- bis zehnfache Reihung. In Abb. 6 ist die Aufgabe »3 # 4« dargestellt. Zur Gewinnung des Resultates legt man zehn Zifferblättchen mit den Ziffern i bis io in die Zahlenreihe der großen Zehnertafel ein (vgl. Abb. 7). Z. B. beim Einmaleins mit »4« legt man das Blättchen mit Ziffer i nach vier Rechenzeichen ein, das Blättchen mit Ziffer 2 nach acht Rechenzeichen, das Blättchen mit Ziffer 3 nach zwölf Rechenzeichen ein usw. (vgl. Abb. 8). So läßt man das jeweilige Einmaleins auch mit Rest (i4- ? 4) üben und überträgt dann die gefundenen Resultate auf die isolierte Einmaleinsreihe (ein- bis zehnfache Reihung). Auf gleiche Weise werden alle übrigen Einmaleinsreihen veranschaulicht.
  • Das Teilen kann erst begonnen werden, wenn alle Einmaleinsreihen dargestellt sind. Bei Behandlung der »Hälfte« zeigt man mit Hilfe des Zehnerdeckschiebers und des Deckblattes alle »Zweifachen«: 2# i, 3, 5, 9, 7, 2, $, 4 6, io, und leitet die jeweilige »Hälfte« ab (vgl. Abb.9). Beim »dritten Teil« stellt man 3 # i, 3, 5, 9, 7, 2, 8, 4, 6, io ein und leitet den dritten Teil ab. Auf gleicheWeise wird der vierte mit zehntem Teil behandelt. Beim Teilen stellt der Zehnerdeckschieber den jeweiligen Teil ein, und das Deckblatt läßt durch seitliches Schieben die verschiedenen Fälle erscheinen.
  • Beim Schülerapparat wird das Deckblatt mit dem Zapfen unter den großen Zehnerzeiger eingeschoben. Beim Lehrapparat; der senkrecht steht, ist für das Deckblatt eine eigene seitliche Führung angebracht (vgl. Abb. io), in welcher es läuft. Die Zifferblättchen sind aus Pappe, mit der jeweiligen Ziffer doppelseitig beschrieben. Für den Lehrapparat sind diese noch mit einem Stift versehen zum Einstecken in die mit Löchern versehenen Rechenzeichen der großen Zehnertafel.
  • Wenn in Gruppe I und Il statt der schwarzen Einereinheiten die gelben Zehnereinheiten, in Gruppe III statt der gelben Zehnereinheiten die weißen Hundertereinheiten in symbolischen Markstücken gegeben werden, so ist der Apparat für den Zahlenraum i bis iooo bestimmt.
  • In Abb. i ist anstatt »9 + 5« »90 -f- 50«, in Abb. 3 ist anstatt »34 +:22« »340 -f- 22o«, in Abb. 5 ist anstatt »3 # 4« »3 ' 40«, in Abb. 8 ist anstatt »i0 # 4« »1o # 40«, in Abb. 9 ist anstatt »die Hälfte von i4« »die Hälfte von 14o« veranschaulicht.
  • Das Lehrmittel kann in Pappe, Holz, Metall oder Celluloid hergestellt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rechenlehrmittel mit fester Unterlage und Deckschiebern, gekennzeichnet durch die Verbindung dreier je mit selbständigem Deckschieber und mit verschiebbaren Zeigern ausgestatteten Gruppen von Rechenzeichen, von denen die erste die Einertafel, zweckmäßig mit 2o Einheiten, die zweite die Zehnertafel mit ioo Einheiten und die dritte eine seitlich angeordnete Tafel mit Bezeichnungen für die höheren Einheiten umfaßt.
  2. 2. Rechenlehrmittel nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Deckblattes und zehn Zifferblättchen, vermöge deren sich alle Einmaleins-und Teilungsfälle zeigen lassen.
DEW70441D 1925-09-13 1925-09-13 Rechenlehrmittel Expired DE452653C (de)

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DEW70441D DE452653C (de) 1925-09-13 1925-09-13 Rechenlehrmittel

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW70441D DE452653C (de) 1925-09-13 1925-09-13 Rechenlehrmittel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE452653C true DE452653C (de) 1927-11-15

Family

ID=7608638

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW70441D Expired DE452653C (de) 1925-09-13 1925-09-13 Rechenlehrmittel

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DE (1) DE452653C (de)

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