Vexierkörper. Es gibt - z. B. als Trinkgläser - ausgebildete Vexierkörper,
bei denen durch eine Doppelwandung Räume gebildet sind, so daß die Flüssigkeit beim
Neigen des Körpers durch entsprechende Öffnungen von einem dieser beiden Räume in
den anderen gebracht werden kann. Bei den bekannten Vexiertrinkgläsern dieser Art
ist der die Flüssigkeit in der gewohnten Weise aufnehmende Innenraum (Kelch) offen,
so daß beim Neigen des Glases zum Entleeren des mit dem Kelch durch Löcher in Verbindung
stehenden Hohlraumes ein Übertreten der Flüssigkeit in den offenen Kelch überhaupt
nicht möglich ist, sondern dieselbe ausgegossen werden muß. Es muß daher für den
Gebrauch eines solchen Vexierglases die Flüssigkeit in dem Kelch dauernd nachgefüllt
werden.Puzzles. There are - e.g. B. as drinking glasses - trained puzzles,
in which spaces are formed by a double wall, so that the liquid when
Incline the body through corresponding openings in one of these two spaces
can be brought to the other. In the case of the well-known drinking glasses of this type
the interior (cup) that receives the liquid in the usual way is open,
so that when tilting the glass to empty the with the cup through holes in connection
standing cavity, a transfer of the liquid into the open calyx at all
is not possible, but the same must be poured out. It must therefore be for the
Use of such a puzzle jar, the liquid in the chalice is constantly refilled
will.
Dieser Nachteil wird erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß die beiden
Räume -nach außen hin geschlossen sind, so daß bei den Bewegungen des Körpers ein
Hinüberlaufen einer und derselben Flüssigkeit aus einem Hohlraum in den anderen
und wieder zurück durch Löcher einer Trennungswand ohne Ausschütten ermöglicht wird.This disadvantage is eliminated according to the invention in that the two
Spaces - are closed to the outside, so that when the body moves
One and the same liquid spill over from one cavity into the other
and back through holes in a partition wall without pouring it out.
Die vorstehend in ihren Grundzügen angedeutete Erfindung ermöglicht,
wie an mehreren Ausführungsbeispielen gezeigt werden soll, eine mannigfache Anwendung,
z. B. bei Trinkflaschen für Puppen, die das Trinken aus einer Flasche nachahmen,
bei Spielbällen, bei denen in den von der Doppelwandung umschlossenen Hohlteilen-Figuren
untergebracht sind, welche abwechselnd sichtbar werden, wenn die Flüssigkeit beim
Bewegen des Balles aus dem einen der zwischen beiden Wänden des Doppelmantels gebildeten
Räumen in den anderen tritt.The invention indicated above in its basic features enables
as is to be shown in several exemplary embodiments, a manifold application,
z. B. with drinking bottles for dolls that imitate drinking from a bottle,
with game balls, in which in the hollow part figures enclosed by the double wall
are housed, which are alternately visible when the liquid is
Moving the ball from one of the two walls formed between the double jacket
Spaces in the other occurs.
Die Zeichnung veranschaulicht mehrere Ausführungsbeispiele des Vexierkörpers
gemäß der Erfindung, und zwar zeigen Abb. i und 4 eine mit dem Doppelmantel versehene
Trinkflasche im Schnitt und Ansicht in senkrechter und geneigter Stellung. Abb.
2 und 3 sind wagerechte Schnitte nach den Linien II-l I- bzw. III-III der Abb. i.
Abb. 5 stellt eine nicht mit Doppelmantel, aber mit Trennungswand verseheneTrinkflasche
dar. Abb. 6 und 8 veranschaulichen einen Vexierkörper in Form eines in seinem Innern
mit Figuren ausgestatteten Spielballes. Abb.7 zeigt die mit kleinen Öffnungen versehene
Zwischenwand desselben.The drawing illustrates several embodiments of the pex
according to the invention, namely Figs. i and 4 show one provided with the double jacket
Drinking bottle in section and view in vertical and inclined position. Fig.
2 and 3 are horizontal sections along the lines II-l I- and III-III of Fig. I.
Fig. 5 shows a drinking bottle which is not provided with a double jacket but is provided with a partition
Figs. 6 and 8 illustrate a body puzzle in the form of an interior
cue ball equipped with figures. Fig.7 shows the one with small openings
Partition wall of the same.
In dem in Abb.5 dargestellten Ausführungsbeispiel ist davon ausgegangen,
daß der vom Flaschenhals durch die Zwischenwand 6 getrennte Raum i der Flasche nicht
vollständig mit Flüssigkeit gefüllt ist, so daß beim Ansetzen und Neigen der Flasche
der esamte Flüssigkeitsinhalt durch die Öffnungen 5 der Trennungswand 6 in den entweder
durch die Puppenhand verdeckten oder undurchsichtig gemachten Oberteil der Flaschen
übertreten kann und in diesem Platz findet. Um nun eine vollständige Füllung und
Entleerung
der Flaschen bei geringer Flüssigl;eitsmenge vorzutäuschen,
erweist sich die in Abb. i bis .4 dargestellte Ausführungsform einer Trinkflasche
als zweckmäßig. Hierbei ist die Flasche i durch den Einsatz 2 mit einem Doppelmantel
versehen, dessen Hohlraum 3 zur Aufnahme der Flüssigkeit dient. Dieser Hohlraum
ist ebenso wie der Innenraum des Einsatzes 2 (Abb. i) durch die Zwischenwand 6 von
dem- als Einlaufkörper dienenden Flaschenhals q. und Saugpfropfen 7 getrennt. Vom
Hohlraum des Doppelmantels nach dem Innern des Flaschenhalses führen zwei oder mehrere
in der Trennungswand 6 vorgesehene Durchlaßöffnungen 5, - durch welche bei der Neigung
der Flasche (Abb. q.) der Flascheninhalt aus der eigentlichen Flasche in den Einlaufkörper
(Flaschenhals) übertritt, während die in den beiden Hohlräumen vorhandene Luftmenge
beim übertreten der Flüssigkeit aus einem in den anderen Raum durch einen Teil der
Öffnungen hindurchtreten kann und so dem übertreten der Flüssigkeit aus einem Raum
in den anderen ein Hindernis nicht darbietet. Der Vorgang des Übertritts der Flüssigkeit
in den Hals und umgekehrt wird unsichtbar gemacht, und das Entleeren sowie Wiederfüllen
der Fläsche durch die trinkende Puppe wird auch hier dadurch vorgetäuscht, daß-der
Einlaufkörper oder der Hals der Flasche entweder von der Puppenhand umfaßt oder
durch einen Farbüberzug undurchsichtig gemacht wird. Beim Neigen der. Flasche in
entgegengesetzter Richtung wie in Abb. q. ergießt sich der flüssiger Inhalt von
dem undurchsichtigen Flaschenoberteil q. wieder in den Hohlraum 3 des Doppelmantels
und verteilt sich derart in demselben, daß eine vollständige Füllung der Flasche
vorgetäuscht wird.In the embodiment shown in Figure 5, it is assumed that
that the space i of the bottle separated from the bottle neck by the partition 6 is not
is completely filled with liquid, so that when placing and tilting the bottle
the entire liquid content through the openings 5 of the partition wall 6 in either
the tops of the bottles covered or made opaque by the doll's hand
can trespass and take place in this place. To now a full filling and
Emptying
to pretend the bottles with a small amount of liquid,
The embodiment of a drinking bottle shown in Fig. i to .4 turns out to be
as appropriate. Here, the bottle i is provided with a double jacket through the insert 2
provided, the cavity 3 of which is used to receive the liquid. This cavity
is like the interior of the insert 2 (Fig. i) by the partition 6 of
the bottle neck serving as the inlet body q. and suction plug 7 separately. From the
Cavity of the double jacket to the inside of the bottle neck lead two or more
In the partition wall 6 provided passage openings 5, - through which at the inclination
the bottle (Fig. q.) the contents of the bottle from the actual bottle into the inlet body
(Bottle neck) passes over while the amount of air present in the two cavities
when the liquid passes from one space into the other through part of the
Openings can pass through and so the passage of the liquid from a room
does not present an obstacle in the other. The process of passage of the liquid
in the throat and vice versa is made invisible, and emptying and refilling
the bottle through the drinking doll is here also simulated by the fact that the
Enema body or the neck of the bottle either embraced by the doll's hand or
is made opaque by a coat of paint. When tilting the. Bottle in
opposite direction as in Fig. q. the liquid content of the pours out
the opaque bottle top q. back into the cavity 3 of the double jacket
and is distributed in the same in such a way that a complete filling of the bottle
is faked.
In den Abb. 6 und 8 ist der Vexierkörper als durchsichtiger Spielball,-
z. B. aus Celluloid, ausgebildet, der aus zwei ineinandergeschobenen Kugeln besteht,
die zur Bildung eines Doppelmantels i', 2', i", 2" untereinander einen gewissen
Spielraum belassen. Durch eine diametral angeordnete Trennungswand 6 wird der Hohlraum
dieser Kugeln in zwei Halbkugeln mit den Doppelmantelhälften i', 2', i", 2" zerlegt.
Diese Halbkugeln sind im Innern mit Spielzeugfiguren 7, 8 irgendwelcher Art besetzt.
Die Doppelmäntel 3', 3" der beiden Kugelhälften stehen miteinander durch eine Anzahl
Öffnungen 5 in Verbindung, die in dem Teile der Trennungswand 6 vorgesehen sind,
welcher innerhalb des Doppelmantels i', i", 2', 2" liegt. Der Hohlraum 3' dieses
Doppelmantels ist nun zur Hälfte mit einer Flüssigkeit angefüllt; die in der Ruhelage
des Balles infolge ihre Eigengewichtes stets die untere und innere Kugelhälfte umschließt
und je nach der mehr oder weniger intensiven Färbung der Flüssigkeit den Innenraum
der betreffenden Kugelhälfte unsichtbar macht. Bei der Drehung des Balles tritt
daher die innerhalb des Doppelmantels vorhandene Flüssigkeit durch die Öffnungen
5 bald in die eine, bald in die andere Mantelhälfte über, so daß entweder die Figurengruppe
7 oder die Figurengruppe 8 abwechselnd in die Erscheinung tritt oder durch den die
betreffende Kugelhälfte umschließenden Flüssigkeitsmantel ganz oder teilweise unsichtbar
gemacht wird, wie aus den Abb. 6 und 8 ersichtlich ist.In Fig. 6 and 8 the puzzle is as a transparent game ball,
z. B. made of celluloid, which consists of two nested spheres,
which for the formation of a double jacket i ', 2', i ", 2" among each other a certain
Leave leeway. Through a diametrically arranged partition wall 6, the cavity
these balls are divided into two hemispheres with the double jacket halves i ', 2', i ", 2".
These hemispheres are inside with toy figures 7, 8 of any kind.
The double jackets 3 ', 3 "of the two halves of the ball are connected to one another by a number
Openings 5 in connection which are provided in the part of the partition wall 6,
which lies within the double jacket i ', i ", 2', 2". The cavity 3 'this
The double jacket is now half filled with a liquid; those in the rest position
the ball always encloses the lower and inner halves of the ball due to its own weight
and depending on the more or less intense color of the liquid, the interior
makes the relevant half of the sphere invisible. When rotating the ball occurs
hence the liquid present inside the double jacket through the openings
5 now in one, now in the other half of the coat, so that either the group of figures
7 or the group of figures 8 alternately appears or through which the
relevant half of the sphere enclosing liquid jacket completely or partially invisible
is made, as can be seen from Figs. 6 and 8.