DE450160C - Gasdampferzeuger - Google Patents
GasdampferzeugerInfo
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- DE450160C DE450160C DED51111D DED0051111D DE450160C DE 450160 C DE450160 C DE 450160C DE D51111 D DED51111 D DE D51111D DE D0051111 D DED0051111 D DE D0051111D DE 450160 C DE450160 C DE 450160C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02G—HOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F02G3/00—Combustion-product positive-displacement engine plants
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)
Description
- Gasdampferzeuger. Es sind Gasdampferzeuger bekannt, bei denen eine Explosionsbrennkraftmaschine das Kraftgas erzeugt und Wasser in den Explosionsraum zur Erzeugung eines Gasdampft;einisches gespritzt wird.
- Diese Einrichtungen haben die 1\Tachteile, daß dieselben für das einzuspritzende Wasser, «-elchs gleichzeitig zur Kühlung des Zylinders dient, besondere Pumpen und außerdem entsprechend gesteuerte Einspritzdüsen erfordern, wobei das Wasser vom Zylinderdeckel aus in den Zylinder eingespritzt wird. Hierbei trifft das Wasser wohl auf den Koll,eti und einen Teil der Zylinderwandung, aber nicht auf den Deckel und an die an diesen anschließende Zylinderwandung, wodurch die Verdampfung wesentlich beeinträchtigt wird. Eine gute und intensive Kühlung des Kolbens ist hierbei nicht möglich, auch dann nicht, wenn, wie nach einem anderen Verfahren das Wasser nur durch den Kolben geleitet und in diesem vorgewärmt wird, weil eine schnelle Durchspülung des Kolbens wegen der beabsichtigten Vorwärmung des Wassers nicht angängig ist. Im Kolben befindet sich vielmehr ständig hochgradig erwärmtes Wasser.
- Durch die Erfindung soll diesen Nachteilen abgeholfen werden. Sie besteht darin, daß die Kolbenstange der Brennkraftmaschine mit einem über den angreifenden Kreuzkopf hinausragenden Ende als Pumpenkolben für die Wasserförderung wirkt, wobei das aus dem Pumpenzylinder zu fördernde Wasser durch eine Längsbohrung in der Kolbenstange in den Kolben der Brennkraftmaschine gedrückt und aus diesem durch eine die Kolben-Stirnfläche einnehmende Spritzdüsenplatte beim Abwärtsgehen des Kolbens während des ganzen Hubes gegen den Zylinderdeckel und die Wandung gespritzt wird: Der Kolben der Brennkraftmaschine bewirkt also selbsttätig die Wasserförderung, seine Kühlung und ebenfalls die Kühlung des Zylinders. Das im Zylinder erzeugte Gasdampfgemisch gelangt in einen den Zylinder der Brennkraftmaschine umgebenden Kanal, wird in diesem durch den Zylinder noch getrocknet und dabei durch den Kolben der Brennkraftmaschine unter Druck an die Verbrauchsstelle befördert. Der ganze Vorgang steht also unter dem Einfluß des Kolbens und seiner Stange, so daß besondere Hilfsmittel wie Steuerungen, Wasserpumpen mit eigenem Kraftantrieb usw., nicht erforderlich sind.
- Als Brennstoff kommt vornehmlich Rohöl in. Betracht, und. da bei, Dies:ehna;sichinen die Auspuffgase bis 6oo° erreichen, so wird ein nutzbares Gasdampfgemisch erzeugt, welches sich für Dampfmaschinen verwenden läßt.
- Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt; es zeigt: Abb. i einen Längsschnitt durch dieselbe und Abb. 2 eine Seitenansicht von Abb. i.
- In dem kesselartigen Behälter i ist der Motorzylinder :2 angeordnet, dessen Einlaßventil 3 und Zylinderkerze q. durch den Behälter i nach außen führen, während das Auspuffventil 3a ganz im Behälter i liegt. Der Kolben 5 besitzt in seiner Stirnfläche eine Ausdrehung zur Aufnahme der mit Zerstäuberdüsen 6 versehenen Platte 7. Diese Platte 7 reieht nur so weit, daß noch ein Kanal 8 im Kolben 5 verbleibt, der mit der Längsbohrung 9 in der Kolbenstange io in Verbindung steht. Unterhalb der Stopfbüchse i i im Behälter i, durch welche die Kolbenstange io führt, ist an diese die Gabel 1.2 der Pleuelstange 13 angelenkt, die mit ihrem Kopf i q. mit der Kurbel 15 verbunden ist. Zwischen der Gabel 12 ist der Pumpenzylinder 16 feststehend angeordnet, durch dessen Stopfbüchse 17 das Ende der Kolbenstange io führt. Im Boden des Pumpenzylinders 16 ist das Saugventil i8 angeschlossen, welches mit der Wasserleitung i9 in Verbindung steht. Im unteren Ende der Kolbenstange io kann in deren Bohrung 8 noch ein Rückschlagventil angeordnet sein. Die Wirkungsweise ist folgende: Beim Hochgehen des Motorkolbens 5 saugt die Kolbenstange io in den Pumpenzylinder 16 Wasser, welches nach erfolgter Explosion irrt Motorzylinder 2 beim Abwärtsgehen des Kolbens 5 durch die Bohrung 9 der Kolbenstange io hoch und in den Kolbenkanal 8 gedruckt ürid- durch die Düsen 6 im Zvlinder 2 an dessen Wandung zerstäubt wird. Hierbei werden einerseits der Kolben 5 und der Zylinder2 gekühlt und wird andererseits das Wasser verdampft, worauf der erzeugte Dampf beim nächsten Hub des Kolbens 5 mit den Auspuffgasen in den Behälter i gedrückt wird. Durch eine am Flansch 2o des Behälters i angeschlossene Leitung kann das Gasdampfgemisch zwecks weiterer Verwertung entnommen werden. Da nun das Gemisch den Motorzylinder 2 im Behälter i umgibt, so wird es noch weiter erhitzt und allenfalls getrocknet, wodurch eine bessere Verwertung desselben ermöglicht wind.
- Es bleibt freigestellt, den Behälter i neben dem Motor anzuordnen und an das Auspuffventil 3d eine Leitung für den weiteren Verbrauch des Gasdampfgemisches anzuschließen.
Claims (3)
- PATRNTANspRÜcHE: i. Gasdampferzeuger, bei welchem eine Explosionsbrennkraftmaschine das Kraftgas erzeugt und Wasser in den Explosionsraum gespritzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Einspritzen des Wassers in den Motorzylinder (i) durch dessen Kolben (5) und Stange (io) bewirkt wird.
- 2. Gäsdampferzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (io) des Motorkolbens (5) über die Kreuzkopfanlenkung hinaus als Pumpenkolben für die Wasserzuführung in den Kolben (5) verlängert und in der Stirnfläche des Kolbens (5) eine über die ganze Breite sich ausdehnende Spritzdüsenplatte (6, 7) zum Einspritzen des Wassers in den Zylinder (2) angeordnet ist.
- 3. Gasdampferzeuger nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme und Trocknung des Gasdampfgetnisches ein den Motorzylinder (,2) einschließender Kessel (i) dient und aus dein das Gemisch unter Druck des Motorkolbens fortgeleitet wird.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DED51111D DE450160C (de) | 1926-08-19 | 1926-08-19 | Gasdampferzeuger |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DED51111D DE450160C (de) | 1926-08-19 | 1926-08-19 | Gasdampferzeuger |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE450160C true DE450160C (de) | 1927-09-29 |
Family
ID=7053159
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DED51111D Expired DE450160C (de) | 1926-08-19 | 1926-08-19 | Gasdampferzeuger |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE450160C (de) |
-
1926
- 1926-08-19 DE DED51111D patent/DE450160C/de not_active Expired
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