DE447220C - Zweitakt-Verbrennungskraftmaschine mit gegenlaeufigen Kolben - Google Patents
Zweitakt-Verbrennungskraftmaschine mit gegenlaeufigen KolbenInfo
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- DE447220C DE447220C DEB112890D DEB0112890D DE447220C DE 447220 C DE447220 C DE 447220C DE B112890 D DEB112890 D DE B112890D DE B0112890 D DEB0112890 D DE B0112890D DE 447220 C DE447220 C DE 447220C
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- pistons
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B7/00—Machines or engines with two or more pistons reciprocating within same cylinder or within essentially coaxial cylinders
- F01B7/02—Machines or engines with two or more pistons reciprocating within same cylinder or within essentially coaxial cylinders with oppositely reciprocating pistons
- F01B7/04—Machines or engines with two or more pistons reciprocating within same cylinder or within essentially coaxial cylinders with oppositely reciprocating pistons acting on same main shaft
- F01B7/12—Machines or engines with two or more pistons reciprocating within same cylinder or within essentially coaxial cylinders with oppositely reciprocating pistons acting on same main shaft using rockers and connecting-rods
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B75/00—Other engines
- F02B75/28—Engines with two or more pistons reciprocating within same cylinder or within essentially coaxial cylinders
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)
Description
- Zweitakt-Verbrennungskraftmaschine mit- gegenläufigen Kolben. Bekannt sind im Zweitakt arbeitende Verhrennungskraftmaschinen mit zwei gleichachsig und symmetrisch zur Kurbelwelle liegenden Zylindern und gegenläufigen steuernden Kolben, welche gemeinschaftlich auf eine Kurbelwelle wirken, wobei die den Zylinderdeckeln zugekehrten Räume in den Zylindern als Vorkompressionsräume dienen und der nacheilende Kolben beim Auspuffgang die verbrannten Gase ausstößt.
- Im Gegensatz zu den bisher bekannten Ausführungen, bei welchen lediglich eine Kompressionsänderung durch Kolbenhubv erstellung erreicht wird und wobei das Volumen, «-elches komprimiert werden soll, immer vom Hub des Arbeitskolbens abhängt, oder bei welchen durch Frischgasgemischpumpen die verbrannten Gase ausgetrieben und dann lediglich das Gasgemisch durch den Arbeitskolben komprimiert wird, wird durch die vorliegende Erfindung bezweckt, daß das in besonderen Kompressionskammern angesaugte Volumen größer ist als es das lediglich durch den Arbeitskolben angesaugte Volumen wäre, wodurch naturgemäß die Leistung des Motors in viel größeren Außenmaßen regelbar ist, da hierdurch die Menge der Frischgase und die Kompression geregelt werden können und nicht nur die Kompression allein. Außerdem soll die Bewegung der Kurbel über den Totpunkt erleichtert werden. Das geschieht gemäß der Erfindung dadurch, daß die den Zylinderdeckeln zugekehrten, als Kompressionsräume dienenden Räume von größerem Durchmesser als die Explosionsräume sind, und daß zwischen den beiden gegenläufigen Kolben mit ihnen zusammen ein doppelt wirkender, ebenfalls steuernder Kolben arbeitet, der so auf die gemeinschaftliche Kurbel wirkt, daß seine Totpunktlage nicht mit der der anderen Kolben übereinstimmt: In Abb. i bis 3 ist der Motor in verschiedenen Arbeitsstellungen im Schnitt dargestellt.
- Die in den Explosionskammern A und Al zur Entzündung gelangenden Gase werden in den Vorkompressionsräumen B und B1 komprimiert. Die überleitung der Gase erfolgt ventillos über den Mittelkolben c.
- In den gegenüberliegenden Zylindern a und dl mit Zündkanälen k und k1 (Zündkerzen), Auspuffkanälen L und- l' und Ansaugkanälen -in und in' bewegen sich die Kolben b und b1 mit Verlängerungen n und n1, welche Kanäle o und o1 einschließen, und der Doppelkolben c mit-- CTberleitungskanälen p -und p1. Mit der gemeinschaftlichen Kurbel q sind die Kolben b und b1 verbunden durch die Pleuelstangen v und v1, Schwinghebel s und s1 mit Drehpunkt d und dl und Kolbenstange x und x1 und weiter der Doppelkolben c durch die Pleuelstange v2, Schwinghebel s2 mit Drehpunkt w. .Die Zylinder a und a1 sind auf der äußeren Seite verschlossen durch die Deckel z und N1.
- Die Kolben b und b1 teilen die Zylinder a und a1 .in j e zwei Kammern A und B und A1 und B1. Die dem Doppelkolben c zugekehrten Kammern sind Arbeitskammern A und Al und die nach außen liegenden Kammern B und BI durch Deckel z und z1 verschlossen, dienen zum Aussaugen und Verdichten der Gase und besitzen zur Regelung der Verdichtung größere Zylinderbohrungen als die Arbeitskammern A und Al. Nachdem auf der linken Zylinderseite a1 in Kammer BI die durch Kanal in' angesaugten und dann verdichteten Gase durch die Kanäle o1 und p1 sowie die Kanäle p über die Verjüngung der Kolbenverlängerung n des Kolbens b in den Verbrennungsraum A gelangt sind, werden sie durch die -Zündkerze k iur Entzündung gebracht. Die Kanäle p wurden einige Grad vor der Kurbelstellung i durch die Kolbenverlängerung ya des Kolbens -b geschlossen, damit die entzündeten Gase im Augenblick der Zündung nicht zurückschlagen können. Der durch die Zündung erfolgte Explosionsdruck in der Arbeitskammer A schiebt den Kolben b von G nach D, wobei die Kurbel q den Weg im Uhrzeigersinn nach Abb. 2 zurücklegt und der Kolben b gleichzeitig das durch den Kanal in angesaugte Gasgemisch in der Verdichtungskammer B verdichtet. Die verdichteten Gase gelangen dabei durch den Kanal o oder Kolbenverlängerung za und durch die Kanäle p über die Kolbenverjüngung n1 nach der Verbrennungskammer der linken ZylinderseiteAl.
- Gleichzeitig drückt der Explosionsdruck in Kammer A auf den Doppelkolben c und dieser auf den Schwinghebel s2, Pleuelstange v2 und den Kurbelzapfen q, und erleichtert somit die Bewegung der Kurbel über den Totpunkt bezüglich der Pleuelstange o und o1. Befindet sich der Doppelkolben ,c wieder in seiner Ausgangsstellung E, so beginnt der Kolben b in Stellung D und Kurbelstellung 2 in Abb. 2 den Auspuffkanal i zu öffnen. Beim zweiten Abschnitt der Drehung der Kurbel q von 2 nach 3 verschiebt sich der Kolben b von D über seine Endstellung nach D zurück und hält währenddessen den Auspuffkanal i offen, und der Doppelkolben c- geht -von E nach (Abb.3) und' stößt dabei die verbrannten Gase durch Kanal i aus.
- Beim dritten Abschnitt der Drehung der Kurbel q von 3 nach i verschieben sich die beiden Kolben b und c nach links in ihre Stellungen G und E (Abb. i), wobei der Auspuffkanal i durch den Kolben b geschlossen wird und die im Verdichtungsraum B1 verdichteten Gase wiederum .durch die Kanäle o, p1, p über Verjüngung der Kolbenverlängerung st nach Arbeitskammer A überführt werden.
- Dasselbe Arbeitsspiel erfolgt bei Kurbelstellung um i$o° auf der linken Zylinderseite. Der Motor kann auch als ijlmaschine umgestellt werden, indem anstatt Gas nur Luft angesaugt und verdichtet wird und die Ö1-zerstäubung durch Düsen in den Verbrennungsräumen erfolgt.
- Der Motor kann mit demselben Prinzip auch als Umlaufmotor ausgeführt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zweitakt - Verbrennungskraftmaschine mit mindestens zwei gleichachsig und symmetrisch 'zur Kurbelwelle liegenden Zylindern und gegenläufigen steuernden Kolben, welche gemeinschaftlich auf eine Kurbelwelle wirken, dadurch gekennzeichnet, daß die den Zylinderdeckeln zugekehrten, als Kompressionsräume dienenden Räume (B und B1) von größerem Durchmesser als die Explosionsräume sind und zwischen den beiden gegenläufigen Kolben (b und b1) mit ihnen zusammen eindoppelt wirkender, ebenfalls steuernder Kolben (c) arbeitet, der so auf die gemeinschaftliche Kurbel (q) wirkt, daß seine Totpunktlage nicht mit der der anderen Kolben übereinstimmt.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEB112890D DE447220C (de) | 1924-02-22 | 1924-02-22 | Zweitakt-Verbrennungskraftmaschine mit gegenlaeufigen Kolben |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEB112890D DE447220C (de) | 1924-02-22 | 1924-02-22 | Zweitakt-Verbrennungskraftmaschine mit gegenlaeufigen Kolben |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE447220C true DE447220C (de) | 1927-07-19 |
Family
ID=6993330
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEB112890D Expired DE447220C (de) | 1924-02-22 | 1924-02-22 | Zweitakt-Verbrennungskraftmaschine mit gegenlaeufigen Kolben |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE447220C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1003984B (de) * | 1953-12-31 | 1957-03-07 | Adolf Roth Dipl Ing | Zweitakt-Motor mit neben dem Zylinder liegender Kurbelwelle und drei Kolben je Zylinder |
-
1924
- 1924-02-22 DE DEB112890D patent/DE447220C/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1003984B (de) * | 1953-12-31 | 1957-03-07 | Adolf Roth Dipl Ing | Zweitakt-Motor mit neben dem Zylinder liegender Kurbelwelle und drei Kolben je Zylinder |
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