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DE446862C - Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Gasen mittels hochgespannter Elektrizitaet - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Gasen mittels hochgespannter Elektrizitaet

Info

Publication number
DE446862C
DE446862C DEW67137D DEW0067137D DE446862C DE 446862 C DE446862 C DE 446862C DE W67137 D DEW67137 D DE W67137D DE W0067137 D DEW0067137 D DE W0067137D DE 446862 C DE446862 C DE 446862C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
electrodes
spray
raw gas
spray electrodes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW67137D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ARTHUR WEIGAND
Original Assignee
ARTHUR WEIGAND
Publication date
Priority to DEW67137D priority Critical patent/DE446862C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE446862C publication Critical patent/DE446862C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C3/00Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
    • B03C3/34Constructional details or accessories or operation thereof
    • B03C3/36Controlling flow of gases or vapour
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C3/00Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
    • B03C3/34Constructional details or accessories or operation thereof
    • B03C3/40Electrode constructions

Landscapes

  • Electrostatic Separation (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Gasen mittels hochgespannter Elektrizität. Bei den bekannten, in der Industrie verwendeten elektrischen Gasreinigern, seien es Röhren- oder Kammerapparate, übt der Umstand auf die Reinigungswirkung einen nachteiligen Einfluß aus, daß bei vertikalem, von unten kommendem Rohgasstrom das in .die Höhe steigende, gerade gereinigte Gas gleich darauf wieder reit dem herabfallenden Staub der darüberliegenden Gasschicht in Berührung kommt, ehe es den Gasreiniger verlassen kann, während bei horizontalem Rohgasstrom die unteren Schichten, d. h. das Rohgas, am Boden des Gasreinigers aus demselben Grunde eine schlechtere Reinigung erfährt als die oberen Schichten. Ferner belädt sich bei vertikalem Gasstrom das ankommende Rohgas mit einem Teil der aus den darüber befindlichen Gas abgeschiedenen Verunreinigungen.
  • Das Resultat ist, daß die elektrischen Gasreiniger mit geringer Geschwindigkeit arbeiten und daher sehr große Abmessungen erhalten müssen oder, daß die Reinigung mehrfach wiederholt werden muß, wenn ein hoher Reinheitsgrad des Gases erzielt werden soll.
  • Elektrische Gasreiniger, welche zu diesem Zweck mit mehreren hintereinandergeschalteten Niederschlagsfeldern versehen sind, sind bereits bekannt, besitzen aber alle den erwähnten Nachteil und bedingen außerdem höhere Anschaffungskosten und größeren Raumbedarf.
  • Zweck und Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist nun, die Zuführung des Rohgasstroms und seine Durchleitung durch den elektrischen Gasreiniger so zu bewirken, daß die vorbeschriebene Beeinträchtigung der Reinigungswirkung ganz oder teilweise vermieden wird, indem der Hauptteil des ankommenden. Rohgases in :den unteren Teil des Gasreinigers geleitet wird, dann beim Indie-Höhe-Steigen nur mit einem geringen Restteil des Rohgases in Berührung kommt und schließlich am oberen Ende des Gasreinigers eine Zone des elektrischen Feldes durchläuft. wo überhaupt kein Rohgas mehr hinzutritt. und zwar sollen sich diese Vorgänge in einer einzigen Gasreinigungskammer und in dein gleichen elektrischen Feld abspielen.
  • Zur Ausführung dieses Verfahrens leitet man das Rohgas- in kanalartig ausgebildete' Ausströmerelektroden, «-elche an die Rohgasleitung angeschlossen sind und deren den Niederschlagselektroden zugewandte Seiten aus Reibeisenblechen bestehen, d. h. au:' dünnen Blechen, welche durch Lochung mit einem vierkantigen oder auch anders geformten Spitzdorn auf einer, nämlich der den Niederschlagselektroden zugekehrten Seite wie Reibeisen aufgerauht sind, damit einerseits eine große Sprühkantenlänge und anderseits die nötigen Durchtrittsöffnungen gegeben sind, durch welche .das Rohgas senkrecht oder schräg zur Fläche der in bekannter Weise aus Blechplatten bestehenden Niederschlagselektroden in das elektrische Feld eintreten kann. Da in den Austrittsöffnungen die Gasgeschwindigkeit größer ist als im Gasreiniger selbst, werden die Sprühkanten der Ausströmer- oder Sprühelektroden dauernd durch den Gasstrom von Staub usw. gereinigt.
  • Die schräge, nach unten zu gerichtete Lochung der Sprühbleche kommt dann zur Anwendung, wenn man die Sprühelektroden auch zur periodischen Abreinigung der Niederschlagselektroden benutzen will.
  • Hohle Sprühelektroden mit derartigen Austrittsöffnungen für das Rohgas sind bereits bekannt, sie dienen aber in diesem Falle nur als geeignete Sprühorgane und nicht einer eigenartigen Gasführung und Bellandhing wie bei der vorliegenden Erfindung.
  • Nach dem Austritt des Rohgases aus den Sprühelektroden in ,das elektrische Feld wandern die Verunreinigungen nach den N iederschlagsefektroden und fallen schließlich infolge ihrer Schwere nach unten, «älirend das Reimgas nach oben strömt, nach der ani oberen Ende des Gasreinigers befindlichen Austrittsöffnung. .
  • Die einzelnen Sprühelektrodenkanäle, die aus reibeisenartig gelochtem Blech bestehen und an ihrer ganzen äußeren Oberfläche gleichmäßig sprühen, sind nun in ihrem mittleren Teil mit grob gelochten, glatten und an ihrem oberen Ende mit umgelochten, inneren Abdeckblechen versehen, so daß unten t-iel Rollgas, in der Mitte weniger und oben gar kein Rohgas ausströmt, wie für die Zwecke der Erfindung erforderlich.
  • Mit Hilfe des beschriebenen Verfahrens und der Einrichtungen wird auch das Rohgas gut über die ganzen Elektrodenoherflächen verteilt und wird verhindert, daß das Rohgas hauptsächlich an einer Stelle, beispielsweise in der Mitte, durch den Gasreiniger strömt.
  • Soll der elektrische Gasreiniger nur der `'orreinigtuig dienen und nach bekannten Verfahren arbeiten, so kann man darin Aussirömerelektroden verwenden, welche aus einfachen Reibeisenblechen mit Rauliung auf beiden Seiten bestehen.
  • In Abb. i und 2 ist eitle ,#£lisfülirungsforin des clt#n G.genstand .der Erfindung bildenden elektrischen Gasreinigers oder Filters schematisch im Schnitt dargestellt, in Abb. 3 _ta:l die kanalartigen Ausströtnerelektroden finit Ahdeckhlechen und in Abb. j ein Schnitt durch den unter en Teil der letzteren in größerem Maßstab.
  • Das Filter bestellt aus dem Gehäuse i mit lebt Staubtrichter 2, der Staubablaßöffnung 3, der oberen Reingasaustrittsöffnung .t und dem Deckel ä, woran das die Sprühelektroden tragende Isolierstück 6 befestigt und die Rollgasleitung; angeschlossen ist. Die Nieflerschlagselektroden 8 sind in bekannter Weise aufgehängt, während die kanalartigen Sprühelektroden 9 durch ein konisches ÜbergangSstück io mit der Rohgasleitung 7 in Verbindung stehen. Die Abdeckbleche i i befinden sich am oberen Ende der Sprühelektroden, wo der Staubgehalt des Gases schon stark reduziert ist; ihre Anordnung ist aus Abb. 3 und 4. näher ersichtlich.
  • Wenn sich der Gasreiniger in Betrieb befindet, strömt das Rohgas durch die Leitung ; und das L bergangsstück io in die kanalartigen Sprühelektroden 9, dann nach unten an den Abdeckblechen i i vorbei und schließlich durch die nicht abgedeckten Öffnungen der Sprühelektroden in deren mittlerem und unterem Teil in den nach oben abgedeckten Abscheideraum, wo die Ausscheidung der Verunreinigungen an den Niederschlagselektroden erfolgt. Das gereinigte Gas steigt nun nach oben und durchströmt am oberen Ende der Sprühelektroden noch eine Zone, in der kein Rohgas mehr zutritt, in der aber ebenfalls eine Reinigung durch das gemeinsame elektrische Feld erfolgt; von dort zieht schließlich das Reimgas durch seitliche Öffnungen in den den Konus io umgobenden Raum, um dann durch die Öffnung ,4 den Gasreiniger rein zu verlassen. Die abgeschiedenen Verunreinigungen fallen, nachdem sie an den N iederschlagsplatten 8 eine gewisse Stärke erreicht haben, durch ihr Eigengewicht in den Staubsairmeltricliter 2, aus dein sie in bekannter Weise entfernt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Reinigen von Gasen ,mittels hochgespannter Elektrizität, dadurch gekennzeichnet, daß das Gas von oben nach unten durch derart durchlässige Sprühelektroden geleitet wird. daß es in ihnen zunächst abwärts strömt, dabei seine gräbsten Verunreinigungen abscheidend, dann in nach unten wachsenden Anteilen durch die Sprühelektroden nach außen tritt und in dem Elektrodenfeld zum Reingasauslaß aufsteigt, dabei mit einem nach oben immer geringer werdenden Anteil des durch die Sprühelektroden hindurchdringenden Rollgases sich kreuzend und schließlich eine Zone des Feldes durchstreichend, in welcher überhaupt kein Rohgas mehr hinzutritt.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, claß der obere Teil der durchlässig, zweckmäßig in bekannter Weise rei.heisenartig ausgebildeten Ausstroiinerelektroden von innen gänzlich durch umgelochtes Blech und der mittlere Teil teilweise durch grob gelochtes Blech abgedeckt ist.
DEW67137D Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Gasen mittels hochgespannter Elektrizitaet Expired DE446862C (de)

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DE446862C true DE446862C (de) 1927-07-12

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DE (1) DE446862C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2488712A (en) * 1945-05-01 1949-11-22 American Air Filter Co Electrical dust-precipitating unit

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2488712A (en) * 1945-05-01 1949-11-22 American Air Filter Co Electrical dust-precipitating unit

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