DE4445472C2 - Preßmantel für eine Preßvorrichtung zur Entwässerung einer Papierbahn - Google Patents
Preßmantel für eine Preßvorrichtung zur Entwässerung einer PapierbahnInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Preßmantel für eine Preßvorrichtung
zur Entwässerung einer Papierbahn in einem Preßspalt einer
Papiermaschine, umfassend eine elastomere Schicht, die sich
quer zur Bahnlaufrichtung über einen Preßbereich, der der Breite
des Preßspaltes entspricht, und über sich an beiden Seiten
anschließende Randbereiche erstreckt, wobei die elastomere
Schicht mit Vertiefungen zur Wasseraufnahme versehen ist.
Ein derartiger Preßmantel ist aus der DE 44 01 580 A1 bekannt.
Bei dem bekannten Preßmantel sind zusätzliche Vertiefungen im
Randbereich vorgesehen, um die Steifigkeit des Preßmantels im
Randbereich herabzusetzen. Dadurch soll der Verschleiß der
Filzbänder und des Preßmantels herabgesetzt werden.
Bei einem ähnlichen aus der DE 38 28 179 C2 bekannten Preßmantel ist eine Mehrzahl von Blindbohrungen
oder Sacklöchern über den Preßmantel verteilt, wobei die Tiefe
und/oder der Durchmesser der Blindbohrungen nach außen zu den
Rändern des Preßmantels hin zunimmt.
Hierdurch soll die Preßkraft an den Rändern der den Preßspalt
durchlaufenden Papierbahn herabgesetzt werden. Der Preßdruck
soll auf diese Weise quer zur Bahnlaufrichtung hin auf besonders
feinfühlige Weise beeinflußbar sein.
Um höhere Preßkräfte im Preßspalt zu erzielen, sind in neuerer
Zeit Schuhpressen gebräuchlich. Die hierfür vorgesehenen
Preßmäntel sind als schlauchförmige Bänder ausgebildet und
schließen in der Regel entweder an beiden Stirnseiten der
Schuhpreßwalze flüssigkeitsdicht ab oder aber sind als an den
Seiten offene Bänder ausgebildet, die über mehrere Walzen
umlaufen.
In derartigen Preßmänteln (vgl. DE 37 27 563 C1, US 4,978,428),
sind in Bahnlaufrichtung verlaufende Rillen gebräuchlich, um
das Wasseraufnahmeverhalten des Preßmantels zu verbessern. Dabei
sind die Rillen über den gesamten Bereich des Preßmantels bis
in die Randzonen außerhalb des Preßspaltes gleichmäßig ausgebil
det. Hierdurch soll eine gleichmäßige Wasseraufnahmemöglichkeit
geschaffen werden.
Es hat sich nun gezeigt, daß beim Dauerbetrieb von Preßmänteln
insbesondere im Übergangsbereich zwischen dem Preßbereich, der
der Breite des Preßspaltes entspricht, und den anschließenden
Randbereichen häufig Beschädigungen in Form von Rissen oder
dgl. auftreten.
Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, einen Preß
mantel der eingangs genannten Art derart zu verbessern, daß
die Gefahr von Beschädigungen des Preßmantels verringert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Preßmantel der
eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß das Volumen der
Vertiefungen pro Flächeneinheit an beiden Seiten jeweils
innerhalb eines Diskontinuitätsbereiches, der innerhalb des
Preßbereiches beginnt, in Richtung zu den jeweiligen Randbe
reichen hin abnimmt und dann mit zunehmender Entfernung vom
Preßbereich entweder auf einem konstant niedrigeren Wert als
im Preßbereich verbleibt, oder daß außerhalb des Diskontinuitäts
bereiches überhaupt keine Vertiefungen vorgesehen sind.
Erfindungsgemäß wird durch das verringerte Volumen der Vertie
fungen pro Flächeneinheit eine höhere Stabilität des Preßmantels
insbesondere in den Zonen erreicht, in denen der Preßmantel
einer erhöhten Beanspruchung ausgesetzt ist. Insbesondere bei
Preßmänteln für Schuhpreßwalzen, die an beiden Stirnseiten der
Schuhpreßwalze flüssigkeitsdicht abschließen, treten nämlich
im Bereich des Übergangs zwischen Preßbereich und Randbereich
erhöhte Scherbelastungen auf, die nunmehr erfindungsgemäß durch
die erhöhte Stabilität des Preßmantels in diesen Bereichen
ausgeglichen werden.
Dies schließt nicht aus, daß ein erfindungsgemäßer Preßmantel
noch weiter außerhalb im Bereich der Ränder mit Zungen versehen
ist oder eine verringerte Dicke aufweist, um eine bessere
Flexibilität zur Befestigung an Tragscheiben zu erreichen, wie
dies beispielsweise gemäß der DE 35 01 635 A1 vorgesehen ist.
Obwohl die Erfindung bevorzugt bei einem Preßmantel für eine
Schuhpresse anwendbar ist, versteht es sich, daß die Erfindung
auch bei einem mit einem drehbaren Walzenkörper verbundenen
Preßmantel oder Walzenbezug vorteilhaft anwendbar ist.
Durch das verringerte Volumen der Vertiefungen im Randbereich
wird natürlich das Entwässerungsverhalten der Presse beeinflußt,
da eine verringerte Wasseraufnahmemöglichkeit besteht. Erfin
dungsgemäß wurde erkannt, daß sich dies nicht nachteilig auf das
Gesamtverhalten der Presse auswirkt, da an den Rändern der Pa
pierbahn ausgepreßtes Wasser nicht nur von den Vertiefungen auf
genommen werden kann, sondern auch ein direktes Ausweichen zur
Seite hin möglich ist. Insgesamt läßt sich so erfindungsgemäß
sogar eine gleichmäßigere Entwässerung der Papierbahn über den
gesamten Pressenquerschnitt erreichen. Erfindungsgemäß wird
so also nicht nur eine erhöhte Lebensdauer des Preßmantels
erreicht, sondern gleichzeitig auch eine gleichmäßigere Entwäs
serung der Papierbahn sichergestellt.
Die Vertiefungen können in an sich bekannter Weise als Rillen
oder als Blindbohrungen vorgesehen sein.
Das verringerte Volumen der Vertiefungen pro Flächeneinheit
kann durch eine verringerte Tiefe der Vertiefungen, durch einen
verringerten Querschnitt der Vertiefungen oder auch durch eine
geringere Zahl von Vertiefungen pro Flächeneinheit erreicht
werden, wobei auch Kombinationen dieser Maßnahmen möglich sind.
Insgesamt wird durch das verringerte Volumen der Vertiefungen pro
Flächeneinheit im äußeren Bereich eine erhöhte Stabilität des
Preßmantels erreicht, so daß die starken Beanspruchungen, die in
diesem Bereich einerseits durch erhöhte Scherkräfte und anderer
seits durch thermische Beeinflussungen auftreten, ohne weiteres
auch im Langzeitbetrieb ohne Beschädigungen aufgenommen werden
können.
Das Volumen der Vertiefungen pro Flächeneinheit kann dabei im
Diskontinuitätsbereich entweder allmählich oder auch
sprunghaft abnehmen und ggf. außerhalb dieses Bereiches konstant
auf einem niedrigeren Wert verbleiben.
Es versteht sich, daß in beiden äußeren Bereichen des Preßmantels
auch gänzlich auf Vertiefungen verzichtet werden kann, sofern
dies in Einzelfällen erwünscht ist.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus 1
der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele
der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer herkömmlichen
Schuhpresse im Bereich des Preßspaltes;
Fig. 2 eine schematische Schnittdarstellung eines her
kömmlichen Preßmantels in der Randzone am Übergang
zwischen Preßbereich und Randbereich;
Fig. 3 eine alternative Ausführung eines herkömmlichen
Preßmantels;
Fig. 4 eine weitere Abwandlung eines herkömmlichen Preß
mantels, der als Walzenbezug für eine konventionelle
Preßwalze vorgesehen ist;
Fig. 5 eine erste Ausführung eines erfindungsgemäßen Preß
mantels in geschnittener Darstellung im Über
gangsbereich zwischen Preßbereich und Randbereich;
Fig. 6 eine alternative Ausführung des erfindungsgemäßen
Preßmantels;
Fig. 7 eine weitere Abwandlung des erfindungsgemäßen Preß
mantels;
Fig. 8 eine weitere Alternative des erfindungsgemäßen
Preßmantels;
Fig. 9 eine weitere Abwandlung des erfindungsgemäßen Preß
mantels und
Fig. 10 einen erfindungsgemäßen Preßmantel in nochmals
abgewandelter Form.
Fig. 1 zeigt die Verhältnisse an einem Preßspalt 10 einer
Schuhpresse bekannter Art in schematischer Darstellung, bei
der der Preßmantel 13 über einen Preßschuh 16 zwischen einer
Gegenwalze 15 umläuft, wobei eine wässrige Papierbahn 11 zwischen
der Gegenwalze 15 und einer Filzbahn 12 geführt ist, die über
den Preßmantel 13 läuft. Infolge eines hohen Preßdruckes im
Preßspalt 10 wird die Papierbahn 11 im Preßspalt 10 entwässert,
wobei das Wasser von der Filzbahn 12 und zum Teil von Rillen
oder Blindbohrungen im Preßmantel 13 aufgenommen wird.
Der Preßmantel 13 ist als endloses, schlauchförmiges Band
ausgebildet, das eine elastomere Matrix aufweist, die vor
zugsweise aus Polyurethan besteht.
In den Fig. 2 bis 4 sind verschiedene herkömmliche Preßmäntel
ausschnittsweise dargestellt und insgesamt mit den Ziffern 13,
18, 19 bezeichnet.
Der Preßschuh 16 verläuft in Querrichtung zur Bahnlaufrichtung
14 seitlich bis zu der gestrichelten Linie und legt so den
Preßbereich P fest, der der Breite des Preßspaltes 10 entspricht.
Außerhalb des Preßbereiches P beginnt auf beiden Seiten der
Randbereich R.
Betrachtet man nun die Vertiefungen bei den herkömmlichen
Preßmänteln 13, 18, 19 gemäß den Fig. 2 bis 4, die als in
Bahnlaufrichtung 14 verlaufende Umfangsrillen 17 ausgebildet
sind, so sieht man, daß diese Vertiefungen innerhalb des
Preßbereiches P in einem gleichmäßigen Abstand voneinander
angeordnet sind und einen konstanten Querschnitt und eine
konstante Tiefe aufweisen. Auch außerhalb des Preßbereiches
bis in den Randbereich R hinein weisen die Vertiefungen 17 einen
konstanten Querschnitt und eine konstante Tiefe auf.
Lediglich bei dem Preßmantel gemäß Fig. 4, der als Walzenbezug
für eine herkömmliche Presse ausgebildet ist, laufen die Rillen
17 im Randbereich R nach außen hin nach und nach aus, da die
Walze konisch abgeschrägt ist.
Bei den herkömmlichen Preßmänteln, insbesondere bei solchen,
die für Schuhpreßwalzen vorgesehen sind und daher als endlose
schlauchförmige Bänder ausgebildet sind (vgl. Fig. 2 und 3)
treten im Langzeitbetrieb häufig Beschädigungen im Über
gangsbereich zwischen dem Preßbereich P und dem Randbereich
R auf.
Derartige Beschädigungen werden durch einen erfindungsgemäßen
Preßmantel vermieden, der in verschiedenen Ausführungen in den
Fig. 5 bis 10 dargestellt ist.
Sämtlichen Ausführungen gemäß der Fig. 5 bis 10 ist gemeinsam,
daß das Volumen der Vertiefungen pro Flächeneinheit in einem
äußeren Bereich A, der noch innerhalb des Preßbereiches P beginnt
und sich bis in den Randbereich R erstreckt, verringert ist.
Dadurch wird eine erhöhte Stabilität des Preßmantels in diesem
Bereich erzielt und somit Beschädigungen infolge verstärkter
Beanspruchung vermieden.
In Fig. 5 ist eine erste Ausführung eines erfindungsgemäßen
Preßmantels insgesamt mit der Ziffer 20 bezeichnet. Der Preß
mantel weist eine elastomere Matrix 24 auf, die in der Regel
durch ein Gewebe oder ein Gelege verstärkt ist (nicht darge
stellt). Die elastomere Matrix 24 erstreckt sich über den
Preßbereich P über die gesamte Breite des Preßspaltes und über
die sich an beiden Seiten daran anschließenden Randbereiche
R. Der Preßmantel 20 ist an den beiden Randbereichen R durch
eine Schräge 25 nach außen hin konisch abgeschrägt, an den sich
ein Bereich 26 mit geringerer Stärke 26 anschließt.
Der Preßmantel 20 weist Vertiefungen 21, 22, 23 auf, die als
in Umfangsrichtung verlaufende Rillen ausgebildet sind und zur
Aufnahme ausgepreßten Wassers vorgesehen sind. Die Rillen weisen
in der Mitte des Preßbereiches P über einen Kontinuitätsbereich
K einen konstanten rechteckigen Querschnitt mit konstanter Breite
und konstanter Tiefe auf und sind in gleichmäßigen Abständen
voneinander angeordnet.
An diesen Kontinuitätsbereich K schließt sich jeweils nach außen
zu den Randbereichen R hin ein Diskontinuitätsbereich D an,
innerhalb dessen die Vertiefungen 21, 22, 23 eine gleichmäßig
abnehmende Tiefe bei gleichbleibendem Querschnitt und gleich
bleibendem Abstand voneinander aufweisen. Weiter nach außen
hin bleibt die Tiefe der Vertiefungen 23 im äußeren Bereich A
konstant auf einem geringeren Wert als im Kontinuitätsbereich K.
Insgesamt wird so durch die erheblich verringerte Tiefe der
Vertiefungen 22, 23 im äußeren Bereich A eine verbesserte
mechanische Stabilität erreicht.
Bei den nachfolgenden Abwandlungen gemäß der Fig. 6 bis 10 sind
gleiche Bezugsziffern für entsprechende Teile verwendet.
Eine Abwandlung des Preßmantels gemäß Fig. 5 ist in Fig. 6
insgesamt mit der Ziffer 30 bezeichnet.
Der Preßmantel 30 gemäß Fig. 6 unterscheidet sich von der zuvor
beschriebenen Ausführung gemäß Fig. 5 dadurch, daß die Vertie
fungen 31, 32 im Diskontinuitätsbereich D nicht nacheinander
in Abstufungen auf eine verringerte Tiefe übergehen, sondern
sprunghaft, so daß sich an die Vertiefungen 31 innerhalb des
Kontinuitätsbereiches unmittelbar Vertiefungen 32 mit stark
verringerter Tiefe anschließen.
Bei der Abwandlung gemäß Fig. 7 ist ein erfindungsgemäßer
Preßmantel insgesamt mit der Ziffer 40 bezeichnet. Diese
Ausführung unterscheidet sich von den zuvor beschriebenen
Ausführungen dadurch, daß außerhalb des Kontinuitätsbereiches
K der Vertiefungen 41 vollständig auf Vertiefungen im Preßmantel
verzichtet wurde, so daß im äußeren Bereich A, der sich an den
Diskontinuitätsbereich D anschließt, gar keine Vertiefungen
vorhanden sind.
Eine in Fig. 8 dargestellte Ausführung eines erfindungsgemäßen
Preßmantels ist insgesamt mit der Ziffer 50 bezeichnet.
Sie unterscheidet sich von der zuvor anhand der Fig. 7 erläuter
ten Ausführung dadurch, daß die Vertiefungen 51, 52, 53 stufen
förmig von einer größeren Tiefe bei der Vertiefung 51 im
Kontinuitätsbereich K zu Vertiefungen 52, 53 im Diskon
tinuitätsbereich mit geringerer Tiefe übergehen. Jenseits davon
sind im äußeren Bereich A überhaupt keine Vertiefungen vor
gesehen.
Eine weitere Abwandlung der Erfindung ist in Fig. 9 dargestellt
und insgesamt mit der Ziffer 60 bezeichnet. Auch hierbei sind
innerhalb des Kontinuitätsbereiches K Vertiefungen 61 in Form
von in Umfangsrichtung verlaufenden Rillen mit gleichmäßigem
Querschnitt in gleichmäßigen Abständen voneinander angeordnet.
An den Kontinuitätsbereich K schließt sich der äußere Bereich
A an, der innerhalb des Preßbereiches P beginnt und bis in den
Randbereich R hinein verläuft. Im dargestellten Ausfüh
rungsbeispiel verlaufen die Vertiefungen 61, 62, 63, 64, 65,
66 über den gesamten äußeren Bereich A diskontinuierlich, so
daß der Diskontinuitätsbereich D hier mit dem äußeren Bereich
A zusammenfällt. Die Vertiefungen weisen einen gleichmäßig nach
außen hin abnehmenden Querschnitt sowie eine gleichzeitig
verringerte Tiefe auf. Ferner nimmt der Abstand der Vertiefungen
voneinander nach außen hin allmählich zu.
In Abwandlung von den zuvor beschriebenen Ausführungen ist der
Preßmantel 60 im Randbereich R nicht konisch zur Mittelachse
hin abgeschrägt.
Eine weitere Abwandlung ist in Fig. 10 dargestellt und insgesamt
mit der Ziffer 70 bezeichnet.
Hierbei weisen die Vertiefungen 71 innerhalb des Konti
nuitätsbereiches K einen gleichmäßigen Querschnitt und gleich
mäßigen Abstand voneinander auf, gehen in einem sich daran
anschließenden Diskontinuitätsbereich D sprunghaft auf Vertie
fungen 72 mit einem geringeren Querschnitt und einer geringeren
Tiefe über, und setzen sich im äußeren Bereich A mit gleich
bleibendem kleinen Querschnitt in gleichmäßigen Abständen
voneinander fort.
Es versteht sich, daß weitere Abwandlungen möglich sind, um
ein verringertes Volumen der Vertiefungen pro Flächeneinheit
im äußeren Bereich zu erreichen. Dabei können insbesondere auch
die Querschnittsformen variiert werden.
Es versteht sich ferner, daß anstelle von Rillen natürlich auch
Blindbohrungen vorgesehen sein können, die beispielsweise in
vergrößerten Abständen voneinander angeordnet sind oder aber
eine verringerte Tiefe, einen verringerten Querschnitt usw.
aufweisen.
Claims (8)
1. Preßmantel für eine Preßvorrichtung zur Entwässerung einer
Papierbahn (11) in einem Preßspalt (10) einer Papier
maschine, umfassend eine elastomere Schicht (24), die sich
quer zur Bahnlaufrichtung (14) über einen Preßbereich (P),
der der Breite des Preßspaltes (10) entspricht, und über
sich an beiden Seiten anschließende Randbereiche (R)
erstreckt, wobei die elastomere Schicht (24) mit Vertie
fungen (21, 22, 23; 31, 32; 41; 51, 52, 53; 61, 62, 63,
64, 65, 66; 71, 72) zur Wasseraufnahme versehen ist, dadurch
gekennzeichnet, daß das Volumen der Vertiefungen (21, 22,
23; 31, 32; 41; 51, 52, 53; 61, 62, 63, 64, 65, 66; 71,
72) pro Flächeneinheit an beiden Seiten jeweils innerhalb
eines Diskontinuitätsbereiches (D), der innerhalb des
Preßbereiches (P) beginnt, in Richtung zu den jeweiligen
Randbereichen (R) hin abnimmt und dann mit zunehmender
Entfernung vom Preßbereich (P) entweder auf einem konstant
niedrigeren Wert als im Preßbereich (P) verbleibt, oder
daß außerhalb des Diskontinuitätsbereiches (D) überhaupt
keine Vertiefungen vorgesehen sind.
2. Preßmantel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Vertiefungen (22, 23; 32; 52; 62, 63, 64, 65, 66)
innerhalb des Diskontinuitätsbereiches (D) eine abnehmende
Tiefe aufweisen.
3. Preßmantel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vertiefungen (62, 63, 64, 65, 66) innerhalb des
Diskontinuitätsbereiches (D) einen abnehmenden Querschnitt
aufweisen.
4. Preßmantel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß eine innerhalb des Dis
kontinuitätsbereiches (D) abnehmende Zahl von Vertiefungen
(61, 62, 63, 64, 65, 66) pro Flächeneinheit vorgesehen
ist.
5. Preßmantel nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Volumen der
Vertiefungen (21, 22, 23; 51, 52, 53; 61, 62, 63, 64, 65,
66) pro Flächeneinheit jeweils innerhalb des Diskontinuitäts
bereiches (D) allmählich abnimmt.
6. Preßmantel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß das Volumen der Vertiefungen
(31, 32; 41; 71, 72) pro Flächeneinheit jeweils innerhalb
des Diskontinuitätsbereiches (D) sprunghaft abnimmt.
7. Preßmantel nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Diskon
tinuitätsbereich (D) innerhalb des Preßmantels (P) befindet.
8. Preßmantel nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen
(21, 22, 23; 31, 32; 41; 51, 52, 53; 61, 62, 63, 64, 65,
66; 71, 72) als Rillen oder Blindbohrungen ausgebildet
sind.
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