DE443898C - Kopiermaschine zur Bearbeitung von harten und sproeden Materialien - Google Patents
Kopiermaschine zur Bearbeitung von harten und sproeden MaterialienInfo
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- DE443898C DE443898C DED46333D DED0046333D DE443898C DE 443898 C DE443898 C DE 443898C DE D46333 D DED46333 D DE D46333D DE D0046333 D DED0046333 D DE D0046333D DE 443898 C DE443898 C DE 443898C
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- Germany
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- tool
- pantograph system
- copying machine
- machine according
- brittle materials
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q35/00—Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually
- B23Q35/04—Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually using a feeler or the like travelling along the outline of the pattern, model or drawing; Feelers, patterns, or models therefor
- B23Q35/08—Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work
- B23Q35/20—Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work with special means for varying the ratio of reproduction
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)
Description
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Kopiermaschine zur Bearbeitung von harten
und spröden Materialien mit einem die Bewegung des Führungsstiftes auf das Werkzeug
übertragenden Pantographensystem. Das Neue besteht in der- Verbindung und Anordnung
eines Schlagwerkzeuges mit bzw. an dem Pantographensystem (Storchschnabel). Das Schlagwerkzeug selbst ist derart ausgebildet,
daß eine Arretiervorrichtung das durch eine Kurve hochgehobene Schlagwerkzeug
während eines Teils des Hubes für eine Drehung des Schlagwerkzeuges freigibt. Die
Stärke des Schlages wird durch Verändern der elastischen Spannung der das Schlagwerkzeug
bewegenden Kraft eingestellt.
Um diese Kopiermaschine am Standort des zu bearbeitenden Werkstückes zu verwenden,
sind erfindungsgemäß das fahrbare Gestell des Pantographensyetems und das getrennt
davon fahrbare Gestell des Schablonentisches mittels Schrauben in ihrer Höhenlage zueinander
ein- und feststellbar.
Auf den Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung dargestellt, und zwar ist
Abb. ι eine Seitenansicht der gesamten Kopiermaschine mit Schablonentisch und
Abb. 2 ein Schnitt durch die Schlagvorrichtung;
Abb. 3 veranschaulicht eine zweite Ausführungsart der Schlagvorrichtung in Ansicht
und
Abb. 4 in Draufsicht.
Ein Pantographensystem 1, 2, 3 und 4 ist in einem Träger 5 in Spitzen gelagert. An
dem Arm 3 ist die später näher beschriebene Schlagvorrichtung angeordnet, während der
Arm 4 den Führungsstift 6 trägt.
Der Pantographenträger 5 ist in einem Schlitten 7 um eine wagerechte Achse
schwenkbar gelagert, so daß das ganze System des Pantographen nach drei Koordinatenachsen
bewegt werden kann. Ein Gegengewicht 8 ist auf einem Schaft des Trägers 5 verstellbar angeordnet. Der Schlitten 7 ist in
einem fahrbaren Gestell 9 senkrecht geführt und kann mittels einer Zahnstange 10 und
eines Zahnrades 11 durch ein Handrad 12 gehoben
oder gesenkt werden. Rollen 13, die das Gastell tragen, können durch Schrauben
14 vom Boden abgehoben werden. Diese Schrauben ermöglichen ferner, bei Unebenheiten
des Bodens eine genaue-wagerechte Einstellung des Pantographensystems. Ein getrennt
von dem Pantographensyetem angeordneter Schablonentisch 15,- ' der als Kreuzsupport
ausgebildet ist, wird von einem durch Rollen 20 fahrbaren Gestell 16 getragen. Auch
der Schablonentisch kann durch eine Zahnstange 17 und ein Zahnrad 18 mittels eines
"Händrades 19 lotrecht eingestellt werden. Die Rollen 20 können wie beim Fahrgestell des
Pantographensystems durch Schrauben 21 vom Boden abgehoben werden. Die auf dem
Pantographenarm 3 angeordnete Schlagvorrichtung (Abb. 2) ist mittels eines Lagers 22
auf dem Arm 3 verschiebbar befestigt. Das in diesem Lager ruhende Gehäuse 23 kann
durch eine auf dem Lager 22 drehbar befestigte Mutter 24 lotrecht verstellt werden.
Eine Schnurscheibe 26 übermittelt die Drehbewegung auf eine Kurvennuß 25, die mit
einer rohrförmigen Verlängerung im Gehäuse 23 drehbar gelagert ist. In der Bohrung des
Teiles 25 ist ein das Schlagwerkzeug 27 tragender Schaft 28 geführt. Dieser Schaft trägt
eine zweite Kurvennuß 29 und steht in lotrechter Richtung unter dem Einfluß einer
Druckfeder 30. Als Widerlager der Feder 30 dient eine im Gehäuse 23 verstellbar angeordnete
Mutter 31, die gleichzeitig zur Führung der Verlängerung des Schaftes 28 dient. Die
Kiurvennuß 29 ist an ihrem oberen Rande außen mit Rillen versehen, in die ein Sperrbolzen
32 eingreift. Dieser ist in einer im Gehäuse 23 befestigten Büchse 33 geführt und
steht unter dem Einfluß einer Feder 34, deren Spannung durch eine Schraube 35 verändert
wenden kann. Durch die Bewegung der Kurvennuß 25 wird die Gegenkurve 29 und mit
ihr der Schaft 28 und das Werkzeug 27 entgegen der Wirkung der Feder 30 in die Höhe
gehoben. Bei dem plötzlichen Abfallen der Kurve wird der Schaft 28 und das Werkzeug
27 durch die Spannung der Feder 30 nach
unten geworfen. Der Hub des Schaftes 28 kann durch die Mutter 31 verändert werden,
derart, daß ein Teil des Hubes durch eine am 5 oberen Ende des Schaftes angebrachte Mutter
$6 abgefangen wird. Eine Filzscheibe 37 dient
zur Milderung des aufgefangenen Schlages. Durch die Verstellung der Mutter 31 wird
gleichzeitig die Spannung der Feder 30 gemildert, so daß ein leichterer Stoß des Schlagwerkzeuges
27 erfolgt. Während des oberen Teiles jedes Hubes treten die Randrillen der Kurvennuß 29 über den Sperrbolzen 32 hinaus,
so daß der letztere außer Wirksamkeit tritt, die Kurvennuß 29 mit dem Schaft 28 und dem Schlagwerkzeug 27 infolge der zwischen
den beiden Kurven bestehenden Reibung mitgenommen wird und eine kurze Teildrehung
ausführt, bis der Sperrbolzen bei der darauf eintretenden Bewegung der Kurve nach unten wieder in Wirksamkeit treten
kann.
Eine weitere Ausführungsart der Schlagvorrichtung zeigen die Abbildungen 3 und 4,
bei denen ein Träger 38 am Pantographensystem befestigt wird, der einen Schlitten 39
führt. Letzterer kann durch ein Handrad 58 lotrecht verstellt werden, so daß die ScMagstärke
des Werkzeuges beliebig eingestellt werden kann. An dem Schlitten sind zwei Arme 40 und 41 parallel angelenkt, die an
ihrem anderen Ende einen Lagerkörper 42 für einen ein Schlaglwerkzeug 43 tragenden
Schaft 59 führen. Ein fester Arm 49, der an dem Schlitten 39 mittels Schrauben 60 befestigt
ist, trägt ein Lager für eine Schnurscheibe 50 und eine damit verbundene Kurve
47. An dem Arm 49 ist ein Schwinghebel 51 angelenkt, der durch eine Rolle 52 mit der
Kurve 47 in Berührung steht. Der Hebel 51 wird durch eine Blattfeder 53 nach unten gehalten.
Das äußere Ende dieser Feder übt einen Druck auf den das Schlagwerkzeug tragenden
Schaft 59 aus. Eine verstellbare Schraube 57, die in einem über die Blattfeder .-.ich erstreckenden Arm 61 vorgesehen ist,
gestattet ein mehr oder weniger starkes Spannen der Blattfeder. Eine Kugel 54 ist zwischen
dem Schaft 59 und der Blattfeder eingeschaltet, um die Reibung zu verringern. Am
Schwinghebel 51 befestigte Leisten 62 führen die Blattfeder 53. Das Auf- und Abschwingen
des Stößellagers 40, 41, 42 bzw. des Schlagwerkzeuges wird durch eine Feder 56 und die
Blattfeder 53 bewirkt, und zwar wird die Blattfeder periodisch durch die Kurve 47 angehoben
und außer Wirkung gesetzt, so daß die schwächere Feder 56 das Stößellager mit
dem Schlagwerkzeug hochziehen kann, bis die plötzlich freigegebene Blattfeder in Wirkung
tritt und den Schaft mit dem Werkzeug nach unten wirft. Das Schlagwerkzeug 43 wird
mittels eines auf dem Schaft 59 gelagerten Schaltrades 44 und eines Schalthebels 45 in
ruckweise Drehung versetzt, und zwar wird eine auf dem Schalthebel 45 befestigte Rolle
mit der Kurve 47 durch eine Feder 55 in Berührung gehalten. Eine am Schalthebel befestigte
federnde Klinke 48 verursacht bei Bewegung des Schalthebels die ruckweise Drehung des Schaltrades und somit des
S chlag Werkzeuges.
Die rasch aufeinander folgenden Schläge des Werkzeuges auf das Werkstück haben die
gleiche Wirkung wie die Meißelhübe eines das Gestein o. dgl. bearbeitenden Arbeiters;
die Wirkung wird außerdem durch das ruckweise Drehen des Werkzeuges erhöht. Treten
in dem Material unterschiedlich harte Stellen auf, so wird man diese Stellen längere oder
kürzere Zeit bearbeiten, um eine gleichmäßige Graviertiefe zu erreichen.
Es können selbstverständlich auch pneumatische ader hydraulische Schlagvorrichtungen
verwendet werden.
Claims (4)
- Patentansprüche:ι . Kopiermaschine zur Bearbeitung von harten und spröden Materialien mit einem die Bewegung des Führungsstiftes auf das go Werkzeug übertragenden Pantographensystem, gekennzeichnet durch die Verbindung und Anordnung eines Schlagwerkzeuges (27, 45) mit bzw. an einem Pantographensystern (Storchschnabel).
- 2. Kopiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Arretiervorrichtung (32,48) das durch eine Kurve (25, 47) hochgehobene Schlagwerkzeug während eines Teils des Hubes für die Seitwärtsdrehung des Schlagwerlo zeuges freigibt.
- 3. Kopiermaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagstärke des Werkzeuges durch Ein- 10g stellen der elastischen Spannung der das Schlagwerkzeug bewegenden Spannungsfeder (30, 53) verändert wird.
- 4. Kopiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das fahrbare Gestell (9) des Pantographensystems und das getrennt davon fahrbare Gestell (16) des Schablonentisches (15) mittels Schrauben (14, 21) in ihrer Höhenlage zueinander ein- und festgestellt werden können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DED46333D DE443898C (de) | Kopiermaschine zur Bearbeitung von harten und sproeden Materialien |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DED46333D DE443898C (de) | Kopiermaschine zur Bearbeitung von harten und sproeden Materialien |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE443898C true DE443898C (de) | 1927-05-09 |
Family
ID=7049646
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DED46333D Expired DE443898C (de) | Kopiermaschine zur Bearbeitung von harten und sproeden Materialien |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE443898C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US2649033A (en) * | 1950-08-26 | 1953-08-18 | Metal Arts Company | Die cutting machine |
-
0
- DE DED46333D patent/DE443898C/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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US2649033A (en) * | 1950-08-26 | 1953-08-18 | Metal Arts Company | Die cutting machine |
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