DE4422044A1 - Verfahren zur Isolierung, Reinigung und ggf. Lagerung von Nukleinsäuren - Google Patents
Verfahren zur Isolierung, Reinigung und ggf. Lagerung von NukleinsäurenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Isolierung und Reinigung von
Nukleinsäuren aus unterschiedlichen biologischen und anderen
Ausgangsmaterialien. Es ist für eine Vielzahl von biologisch-, molekularbiologisch-,
medizinisch-analytisch- sowie biochemisch arbeitenden Laboratorien von großer
Bedeutung. Damit sind Anwendungsgebiete der Erfindung die Molekularbiologie,
Biochemie, Gentechnik und Medizin.
Üblicherweise werden Nukleinsäuren aus Zellen und Geweben dadurch gewonnen,
daß die Ausgangsmaterialien unter stark denaturierenden und reduzierenden
Bedingungen, teilweise auch unter Verwendung von proteinabbauenden Enzymen
aufgeschlossen, die austretenden Nukleinsäurefraktionen über Phenol-Chloroform-
Extraktionsschritte gereinigt und die Nukleinsäuren mittels Dialyse oder
Ethanolpräzipitation aus der wäßrigen Phase gewonnen werden (Sambrook, J.,
Fritsch, E.F. und Maniatis, T., 1989, CSH, "MolecularCloning").
Diese "klassischen Verfahren" zur Isolierung von Nukleinsäuren aus Zellen und
besonders aus Geweben sind sehr zeitaufwendig (teilweise länger als 48 h), erfordern
einen erheblichen apparativen Aufwand und sind darüber hinaus auch nicht unter
Feldbedingungen realisierbar. Außerdem sind solche Methoden auf Grund der
verwendeten Chemikalien wie Phenol und Chloroform in einem nicht geringen Maße
gesundheitsgefährdend.
Verschiedene alternative Verfahren zur Isolierung von Nukleinsäuren aus
unterschiedlichen biologischen Ausgangsmaterialien ermöglichen, die aufwendige
und gesundheitsschädigende Phenol-Chloroform-Extraktion von Nukleinsäuren zu
umgehen sowie eine Reduzierung der zeitlichen Aufwendungen zu erreichen.
Alle diese Verfahren basieren auf einer von Vogelstein und Gillespie (Proc. Natl.
Acad. Sci. USA, 1979, 76, 615-619) entwickelten Methode zur präparativen und
analytischen Reinigung von DNA aus Agarosegelen.
Die Methode kombiniert die Auflösung der die zu isolierende DNA-Bande
enthaltende Agarose in einer gesättigten NaJ-Lösung mit einer Bindung der DNA an
Glaspartikel in Gegenwart einer gesättigten Lösung des chaotropen Salzes NaJ. Die
an die Glaspartikel fixierte DNA wird anschließend mit einer Waschlösung (20 mM
Tris HCl [pH 7,2]; 200 mM NaCl; 2 mM EDTA; 50% v/v Ethanol) gewaschen und
abschließend von den Trägerpartikeln abgelöst.
Diese Methode erfuhr bis heute eine Reihe von Modifikationen und wird zum
gegenwärtigen Zeitpunkt für unterschiedliche Verfahren der Extraktion und
Reinigung von Nukleinsäuren aus unterschiedlichen Herkünften angewendet (Marko,
M.A., Chipperfield, R. und Birnboim, H.G., 1982, Anal. Biochem., 121, 382-387).
Ein kommerziell verfügbares Verfahren zu Isolierung von Nukleinsäuren aus
unterschiedlichen biologischen Herkünften ist in der Patentschrift DE 36 39 949
aufgeführt.
Das Verfahren nutzt Vorrichtungen, mit welchen die Nukleinsäuren nach erfolgtem
schonenden Aufschluß der Gewebezellen, Körperzellen und Körperflüssigkeiten an
einer porösen Matrix (modifiziertes Silicagel; Partikelgröße der porösen Matrix 15
bis 250 µm; Porendurchmesser 100 bis 2500 nm; Anionenaustauscher) fixiert werden,
die abzutrennenden Substanzen von der Matrix mittels einer Waschlösung geringer
Ionenstärke abgetrennt und die fixierten Nukleinsäuren anschließend von der Matrix
mittels einer Lösung hoher Ionenstärke eluiert werden.
Ein weiteres patentiertes Verfahren (DE 40 34 036) besteht darin, daß Zellen in
einer porösen Matrix immobilisiert, anschließend lysiert, die austretenden
Nukleinsäuren auf der Oberfläche der Matrix fixiert und davon eluiert werden. Dabei
wird eine Vorrichtung benutzt, welche aus einem Hohlkörper besteht, bei dem sich
die Matrix zwischen zwei porösen Einrichtungen befindet. Die eingesetzte Matrix
(ein organisches oder anorganisches Polymeres mit Ionenaustauschereigenschaften;
Partikelgröße 15 bis 25 µm) weist eine Hohlraumgröße von 10 bis 50 µm auf. Die
Elution der Nukleinsäuren von der Matrix erfolgt unter der Verwendung von Puffern
hoher Ionenstärke bzw. alkalischer Puffer.
Das Patent DE 41 19 574 beschreibt ein Verfahren zur Lagerung und zum Transport
von Nukleinsäuren. Dabei werden Nukleinsäuren unter Bedingungen hoher
Pufferkonzentrationen an mineralische Feststoffe der Partikelgröße von 0,1 bis
1000 µm gebunden und unter Bedingungen geringer Ionenkonzentrationen vom
mineralischen Träger wieder eluiert. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß
als Hochsalzpuffer 5 M NaCl verwendet wird und der Elutionspuffer 100 mM NaCl
ist. Die Nukleinsäuren werden weiterhin in getrockneter Form oder in Suspension mit
organischen Lösungsmitteln, vorzugsweise Ethanol, gelagert.
Ein wesentlicher Nachteil der Verwendung poröser Trägermaterialien (Patent DE 36 39 949
und Patent DE 40 34 036) besteht in einer ungenügenden Reinigung der
Nukleinsäuren. In diesem Zusammenhang kann z. B. eine Kontamination extrahierter
DNA mit Salzen u. U. eine weitere Bearbeitung der Nukleinsäuren unmöglich
werden lassen.
Die Erfindung hat das Ziel, eine Trennung, Reinigung und ggf. Lagerung von
Nukleinsäuren aus unterschiedlichen biologischen und anderen Ausgangsmaterialien
zu erreichen.
Dabei soll das Verfahren sehr einfach handhabbar sein, nur geringe apparative
Ausrüstung benötigen, auf Phenol-Chloroform-Extraktionen sowie
Ethanolpräzipitationen verzichten sowie mit geringem zeitlichen Aufwand
realisierbar sein, was gestatten soll, einen großen Probenumfang zu bearbeiten.
Die isolierten Nukleinsäuren sollen einem breiten Spektrum unterschiedlicher
Anwendungen, wie z. B. PCR, Hybridisierungen, Klonierungen, Sequenzierungen,
zugänglich sein.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird gemäß den Ansprüchen 1-12 realisiert. Es ist
dadurch gekennzeichnet, daß die Nukleinsäuren enthaltenden Ausgangsmaterialien
lysiert, das Lysat mit einem nichtporösen, hochdispersen SiO₂-Träger inkubiert, der
Träger mit den gebundenen Nukleinsäuren abgetrennt und mit Pufferlösung
gewaschen und nachfolgend die Nukleinsäuren mit einem Puffer geringer
Salzkonzentration vom Träger abgelöst werden.
Die Fixierung der Nukleinsäuren erfolgt an der Oberfläche von hochdispersen und
nichtporösen Feststoffpartikeln, vorzugsweise mit einem Partikeldurchmesser von
40 nm, bei einer aktiven Oberfläche von ca. 50 m²/g unter Anwesenheit chaotroper
Salze hoher Ionenstärken.
Überraschenderweise ist das erfindungsgemäß eingesetzte Trägermaterial gemäß den
Ansprüchen 13-14 mit diesen physikalischen Eigenschaften ideal für die Isolation
und Reinigung von Nukleinsäuren geeignet.
Dieses Trägermaterial gemäß den Ansprüchen 13-14 ist wesentlich kleiner als von
anderen Autoren verwendete Materialien zur Fixierung von Nukleinsäuren und
besitzt in Kombination mit den verwendeten Techniken zur Isolierung von
Nukleinsäuren eine Reihe entscheidender Vorteile. So setzt sich das Trägermaterial
unter Einfluß der Schwerkraft nicht ab und verbleibt damit in Suspension. Dies ist
von nicht unerheblichem Einfluß auf das DNA-Bindungsvermögen je Zeiteinheit.
Eine hohe Bindungskapazität sowie Rückgewinnungseffizienz fixierter
Nukleinsäuren wird zudem durch die sehr große spezifische Oberfläche der
Trägerpartikel erreicht. Weiterhin wirkt sich die direkte Exponierung trägerfixierter
Nukleinsäuren auf der Oberfläche der SiO₂-Partikel günstig auf die Reinigung der
Nukleinsäuren von Proteinen, Salzen und anderen möglichen Kontaminationen aus,
was in diesem Zusammenhang auch einen wesentlichen Vorteil vor allem gegenüber
verwendeten porösen Trägermaterialien bedeutet.
In dem erfindungsgemäßen Verfahren erfolgt die Bindung der zu isolierenden und
zu reinigenden Nukleinsäuren an die SiO₂-Partikel in Gegenwart von 6 M
Natriumjodid bzw. 5 M Guanidinthiocyanat. Dabei handelt es sich bei den an die
SiO₂-Partikel zu bindenden Nukleinsäuren vorrangig um DNA, welche aus
verschiedensten Quellen isoliert wird, wobei die Verfahren in modifizierter Form
auch zur Isolierung von RNA eingesetzt werden können. Mit den
erfindungsgemäßen Verfahren besteht die Möglichkeit der Extraktion von
Nukleinsäuren aus TAE- bzw. TBE-Gelen, aus bakteriellen Lysaten, aus
Zellkulturen, intakten oder gefrorenen Gewebeproben, Gewebeschnitten, Viren,
Spermien, Körperflüssigkeiten, Pflanzenzellen, Hefezellen und auch aus musealen
biologischen Trockenpräparaten.
Die Möglichkeit der Extraktion von DNA-Fragmenten aus TBE-Agarosegelen kann
ohne Zusatz spezieller Pufferkomponenten erfolgen, da Borat-Ionen keinen
inhibierenden Einfluß auf die Fixierung der DNA an den Träger besitzen. Dies
bedeutet einen erheblichen Vorteil gegenüber anderen Trägermaterialien.
Von sehr großer Bedeutung ist, daß das erfindungsgemäße Verfahren zur Isolation
von Nukleinsäuren aus Zellkulturen, gefrorenen oder intakten Geweben und
Gewebeschnitten sowie Biopsiematerial mit einem extrem geringen zeitlichen sowie
auch apparativen Aufwand realisiert wird.
Dabei werden auch nur sehr geringe Mengen an biologischen Ausgangsmaterialien
benötigt.
Die Lyse der biologischen Ausgangsmaterialien, außer bei der Präparation von
Plasmid-DNA aus Bakterien, ist mit der Fixierung der austretenden Nukleinsäuren
an den Träger kombiniert, d. h. sowohl Lyse als auch Bindungsreaktion erfolgen im
selben Reaktionsgefäß unter den selben Pufferbedingungen.
Dabei besteht der verwendete Lysepuffer vorzugsweise aus 5 M Guanidinthiocyanat,
0,6% w/v Sarcosyl, 0,2 M EDTA, 0,2 mM DTT.
Es sind dadurch keine zeitaufwendige SDS-Lyse bzw. Proteinase K-Verdauung,
Phenol-Chloroform-Extraktions- und aufwendige Zentrifugationsschritte notwendig.
Eine solche kombinierte Methode ermöglicht es, Nukleinsäuren aus eukaryontischen
Zellkulturen und auch aus Gewebematerialien in ca. 0,5-1,5 h zu isolieren. Der
geringe zeitliche Aufwand von solchen Präparationsmethoden stellt für eine Vielzahl
von potentiellen Anwendern von Methoden zur Isolierung von Nukleinsäuren eine
enorm wichtige Größe dar und bedeutet damit einen entscheidenden Vorteil
gegenüber anderen Verfahren. Die beschriebene Kombination von Lyse und
Bindungsreaktion in einem Reaktionsgefäß bei nur geringen apparativen Ansprüchen
gestattet es darüber hinaus, auch Nukleinsäuren aus biologischen Materialien unter
Feldbedingungen (z. B. bei Expeditionen) zu isolieren, ohne zusätzliche
Kühlbedingungen unter Waschpuffer zu lagern und zu transportieren und die
Nukleinsäuren ohne Verlust ihrer biologischen Aktivität einer weiteren Verwendung
zuzuführen.
Das erfindungsgemäße Verfahren unterscheidet sich neben der Kombination von
Lyse und Bindungsreaktion auch dadurch von der zitierten Patentschrift
DE 41 19 574, daß das verwendete Trägermaterial, wie schon beschrieben, andere
physikalische Eigenschaften besitzt. Weiterhin wird im erfindungsgemäßen
Verfahren 5 M Guanidinthiocyanat und andere Pufferzusätze als Hochsalzpuffer
verwendet. Der verwendete Elutionspuffer besteht bevorzugt aus 10 mM Tris HCl
und 1 mM EDTA.
Alle mit den erfindungsgemäßen Verfahren isolierten und am Träger fixierten
Nukleinsäuren aus unterschiedlichen Ausgangsmaterialien werden mit einem
Waschpuffer (50 mM NaCl; 10 mM Tris HCl; 1 mM EDTA; 70% v/v) mehrmals
gewaschen. Der verwendete Waschpuffer unterscheidet sich von dem in der von
Vogelstein und Gillespie beschriebenen Ausgangsarbeit durch eine geringere Salz- und
höhere Ethanolkonzentration. Eine solche Waschpufferzusammensetzung erlaubt
ein intensiveres Waschen ohne Verlust an gebundenen Nukleinsäuren.
Das erfindungsgemäße Verfahren benötigt keine Ethanolpräzipitation. Die Elution
der Nukleinsäuren erfolgt in einem Elutionspuffer (10 mM Tris HCl; 1 mM EDTA)
bei einer Temperatur von vorzugsweise 52°C innerhalb von 5 Minuten.
Die isolierten Nukleinsäuren sind für eine Vielzahl weiterer molekularbiologischer
bzw. biochemischer Methoden verfügbar, wie z. B. Spaltung mit
Restriktionsendonukleasen, Klonierungen, Sequenzierungen, Polymerase
Kettenreaktion, in vitro-Transkription, radioaktiven Markierungen,
Hybridisierungsverfahren u. a..
Die Erfindung soll im folgenden durch Ausführungsbeispiele näher erläutert werden.
Die Präparation von Plasmid-DNA aus bakteriellen Lysaten geschieht wie folgt:
1,5 ml einer E.coli-Übernachtkultur werden in einem Eppendorf-Reaktionsgefäß (1,5 ml) für 1 Minute zentrifugiert und der Überstand verworfen. Anschließend erfolgt die Zugabe von 100 µl Lösung I (50 mM Glukose, 25 mM Tris HCl [pH 8,0], 10 mM EDTA) und ein kurzes vortexen.
1,5 ml einer E.coli-Übernachtkultur werden in einem Eppendorf-Reaktionsgefäß (1,5 ml) für 1 Minute zentrifugiert und der Überstand verworfen. Anschließend erfolgt die Zugabe von 100 µl Lösung I (50 mM Glukose, 25 mM Tris HCl [pH 8,0], 10 mM EDTA) und ein kurzes vortexen.
Nach Zugabe von 200 µl Lösung II (0,2 N NaOH, 1,0% SDS) und einer Inkubation für
5 Minuten auf Eis werden 150 µl Lösung III zugegeben und der Ansatz erneut für 5
Minuten auf Eis inkubiert. Durch eine sich anschließende 3minütige Zentrifugation
erhält man einen klaren plasmidhaltigen Überstand, welcher in ein neues Eppendorf-
Reaktionsgefäß überführt wird. Zu diesem Überstand werden 550 µl
Natriumjodidlösung (6 M), 30 µl Trägersuspension sowie 4 ml RNase A (10 mg/ml)
zugegeben und das Reaktionsgefäß nach einem kurzen Mixen für 5 Minuten bei
Raumtemperatur inkubiert. Der Träger mit den gebundenen Nukleinsäuren wird
nachfolgend durch ein kurzes Zentrifugieren pelletiert und der Überstand verworfen.
Es erfolgt dann ein dreimaliges Waschen mit jeweils 1 ml Waschpuffer (50 mM
NaCl; 10 mM Tris HCl; 1 mM EDTA; 70% v/v), wobei jeder Waschvorgang ein
kräftiges Vortexen einschließt. Nach durchgeführtem letzten Waschschritt wird
soviel wie möglich Überstand vom Pellet entfernt und das geöffnete Reaktionsgefäß
für 2 bis 5 Minuten in einem Wasserbad bei 52°C zum Entfernen von Ethanol
aufbewahrt. Die Elution der Plasmid-DNA erfolgt durch Zugabe von 35 bis 70 µl
Elutionspuffer (10 mM Tris HCl; 1 mM EDTA) für 5 Minuten bei 52°C, wobei das
Pellet durch kurzes Vortexen im Elutionspuffer suspensiert wird. Nach einem
abschließenden Zentrifugieren für 2 Minuten zur Pelletierung der Trägerpartikel wird
der plasmidhaltige Überstand in ein neues Reaktionsgefäß überführt und steht nun
einer weiteren Verwendung (Sequenzierung; Restriktionsenzymspaltung; Ligation
u. a.) zur Verfügung.
Die Extraktion von DNA aus TBE- und TAE-Agarosegelen sowie aus wäßrigen
Lösungen geschieht wie folgt:
Zu einer DNA-Probe in wäßriger Lösung werden 3 Volumen Natriumjodidlösung (6 M) sowie 5 µl Trägersuspension zugegeben. Soll DNA aus Agarosegelen isoliert werden, wird als erstes die interessierende DNA-Bande herausgeschnitten und das Gewicht des Gelstückchens bestimmt. Nach Zugabe von 3 Volumen Natriumjodidlösung wird die Agarose bei 52°C innerhalb von ca. 5 Minuten aufgelöst. Danach erfolgt ebenfalls die Zugabe von 5 µl Trägersuspension. Nach einem kurzen Mixen wird der Ansatz für 3 Minuten auf Eis inkubiert und anschließend für 30 Sekunden zentrifugiert. Das erhaltene Pellet wird wie unter Beispiel 1 beschrieben weiter aufgearbeitet, wobei die Elution in der Regel in einem Volumen von 20 µl erfolgt.
Zu einer DNA-Probe in wäßriger Lösung werden 3 Volumen Natriumjodidlösung (6 M) sowie 5 µl Trägersuspension zugegeben. Soll DNA aus Agarosegelen isoliert werden, wird als erstes die interessierende DNA-Bande herausgeschnitten und das Gewicht des Gelstückchens bestimmt. Nach Zugabe von 3 Volumen Natriumjodidlösung wird die Agarose bei 52°C innerhalb von ca. 5 Minuten aufgelöst. Danach erfolgt ebenfalls die Zugabe von 5 µl Trägersuspension. Nach einem kurzen Mixen wird der Ansatz für 3 Minuten auf Eis inkubiert und anschließend für 30 Sekunden zentrifugiert. Das erhaltene Pellet wird wie unter Beispiel 1 beschrieben weiter aufgearbeitet, wobei die Elution in der Regel in einem Volumen von 20 µl erfolgt.
Die Isolierung von genomischer DNA aus HeLa-Zellen (Monolayer-Zellkultur;
1 × 10⁵ Zellen) geschieht wie folgt:
Die Zellen werden mit 1× PBS zweimal kurz gespült und aus der Kulturflasche bzw. Platte mit einem "Scrapper" geerntet und in ein 1,5-ml-Eppendorf-Reaktionsgefäß überführt. Die Lyse der Zellen erfolgt durch Zugabe von 1 ml Lysepuffer (5 M Guanidinthiocyanat, 0,6% w/v Sarcosyl, 0,2 M EDTA, 0,2 mM DTT) innerhalb von 5-10 Minuten. In das gleiche Reaktionsgefäß werden anschließend 30 µl Trägersuspension zugegeben, kurz gemixt, der Ansatz für 5 Minuten auf Eis inkubiert und anschließend für 1 Minute zentrifugiert. Nach Verwerfen des Überstandes wird das Pellet viermal wie unter Beispiel 1 beschrieben gewaschen und abschließend in einem Volumen von 50 bis 200 µl Elutionspuffer eluiert.
Die Zellen werden mit 1× PBS zweimal kurz gespült und aus der Kulturflasche bzw. Platte mit einem "Scrapper" geerntet und in ein 1,5-ml-Eppendorf-Reaktionsgefäß überführt. Die Lyse der Zellen erfolgt durch Zugabe von 1 ml Lysepuffer (5 M Guanidinthiocyanat, 0,6% w/v Sarcosyl, 0,2 M EDTA, 0,2 mM DTT) innerhalb von 5-10 Minuten. In das gleiche Reaktionsgefäß werden anschließend 30 µl Trägersuspension zugegeben, kurz gemixt, der Ansatz für 5 Minuten auf Eis inkubiert und anschließend für 1 Minute zentrifugiert. Nach Verwerfen des Überstandes wird das Pellet viermal wie unter Beispiel 1 beschrieben gewaschen und abschließend in einem Volumen von 50 bis 200 µl Elutionspuffer eluiert.
Die isolierte DNA kann sofort für PCR oder Sothern-Untersuchungen verwendet
werden.
Die Isolierung genomischer DNA aus 15 µg Hamsterleber geschieht wie folgt:
Das Gewebe wird mittels eines Scalpells oder anderer Verfahren mechanisch
zerkleinert, in einem 1,5-ml-Eppendorf-Reaktionsgefäß mit 500 µl Lysepufer (5 M
Guanidinthiocyanat, 0,6% w/v Sarcosyl, 0,2 M EDTA, 0,2 mM DTT) versetzt und
unter zeitweiligem kurzen Vortexen für ca. 45 Minuten bei Raumtemperatur
inkubiert. Nach erfolgter sichtbarer Lyse des Gewebematerials werden in das gleiche
Reaktionsgefäß 30 µl Trägersuspension zugegeben und der Ansatz für 5 Minuten auf
Eis inkubiert. Nach einer kurzen Zentrifugation wird das Pellet wiederum viermal
wie unter Beispiel 1 beschrieben gewaschen und die DNA abschließend in einem
Volumen von 100 µl Elutionspuffer aufgenommen. Die isolierte DNA ist wiederum
sofort für weitere Verwendungen zugänglich.
Claims (14)
1. Verfahren zur Isolierung, Reinigung und ggf. Lagerung von Nukleinsäuren,
dadurch gekennzeichnet, daß Nukleinsäuren enthaltende Materialien lysiert, das
Lysat mit einem nichtporösen, hochdispersen SiO₂-Träger inkubiert, der Träger mit
den gebundenen Nukleinsäuren abgetrennt und mit Pufferlösung gewaschen wird
und nachfolgend die Nukleinsäuren mit einem Puffer geringer Salzkonzentration vom
Träger abgelöst werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lyse des
Materials und die Bindung der Nukleinsäuren an das Trägermaterial in einem
Reaktionsgefäß durchgeführt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lyse des
Materials und die Bindung der Nukleinsäuren mit Puffern, welche chaotrope Salze
hoher Ionenstärke enthalten, durchgeführt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ionenstärke < 5
molar ist.
5. Verfahren nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß als chaotropes Salz
Guanidinthiocyanat oder Natriumjodid eingesetzt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die trägerfixierten
Nukleinsäuren mit einem Waschpuffer, vorzugsweise bestehend aus 50 mM NaCl, 10
mM Tris HCl und 1 mM EDTA sowie 70% v/v Ethanol, gewaschen werden.
7. Verfahren nach Anspruch 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die trägerfixierten
Nukleinsäuren vorzugsweise mit einem Puffer niedriger Ionenstärke (10 mM Tris
HCl, 1 mM EDTA) bei einer Temperatur von 48-56°C, vorzugsweise 52°C, eluiert
werden.
8. Verfahren nach Anspruch 1-7 dadurch gekennzeichnet, daß es als batch-Verfahren
durchgeführt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß es als
chromatographisches Verfahren durchgeführt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß Nukleinsäuren
enthaltene TBE- und TAE-Agarosegele als Material eingesetzt werden und mit einer
6 M Natriumjodidlösung bei einer Temperatur von 50-56°C, vorzugsweise 52°C
lysiert werden.
11. Verfahren nach Anspruch 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß Bakterien als
Material eingesetzt werden, unter alkalischen Bedingungen lysiert werden und die
Bindung von Plasmid-DNA in Anwesenheit einer 6 M Natriumjodidlösung erfolgt.
12. Verfahren nach Anspruch 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß eukaryontische
Zellen, intakte oder gefrorene Gewebeproben, Gewebeschnitte und museale
biologische Trockenpräparate als Material eingesetzt werden und mit einem Puffer,
weicher 5 M Guanidinthiocyanat und andere Pufferkomponenten enthält, lysiert
werden.
13. Mittel zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1-9, dadurch
gekennzeichnet, daß es aus hochdispersen, nichtporösen SiO₂-Partikeln mit einer
Korngröße von 7-40 nm, vorzugsweise 40 nm, bei einer spezifischen Oberfläche von
50-300 m²/g, vorzugsweise 50 m²/g, besteht.
14. Mittel zur Trennung von Nukleinsäuren nach Anspruch 13, dadurch
gekennzeichnet, daß es an unterschiedlichen Klebe- bzw.
Chromatographiematerialien fixiert ist.
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EP95921702A EP0765335B1 (de) | 1994-06-14 | 1995-06-14 | Universelles verfahren zur isolierung und reinigung von nukleinsäuren aus extrem geringen mengen sowie sehr stark verunreinigten unterschiedlichsten ausgangsmaterialien |
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Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
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Publication Number | Publication Date |
---|---|
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ID=6521355
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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