DE4421033C2 - Verfahren zum Aufbereiten einer wäßrigen Flüssigkeit für die Oberflächenbehandlung industrieller Teile sowie eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Aufbereiten einer wäßrigen Flüssigkeit für die Oberflächenbehandlung industrieller Teile sowie eine Einrichtung zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufbereiten einer
mit Schmutz, Öl, Fett oder waschaktiven Substanzen od. dgl.
verunreinigten wässrigen Flüssigkeit zum Oberflächenbehandeln
(Waschen, Spülen, Trocknen) industrieller Teile in einer,
mindestens eine Behandlungskammer enthaltende Behandlungsan
lage, mit der in einem Reinigungsverfahren die Teile von Öl,
Fett und anderen Rückständen, z. B. Bearbeitungsrückständen,
Staub oder Schmutz gesäubert werden, wobei in einem ersten
Verfahrensschritt die Teile in einer wässrigen Reini
gungsflüssigkeit gewaschen und in einem zweiten Verfahrens
schritt mit einer wässrigen Spülflüssigkeit oder reinem
Wasser abgespült werden, wobei gebrauchte Reinigungs-
und/oder Spülflüssigkeit kontinuierlich abgeschieden und
einem Aufbereitungsverfahren unterzogen wird, das eine
Verdampfung, Kondensation und Rückspeisung des Kondensats in
die Reinigungs- und/oder Spülflüssigkeit vorsieht, und daß
der dabei entstehende heiße Wasserdampf zum Erwärmen der
Reinigungs- und/oder Spülflüssigkeit verwendet werden kann.
Ferner betrifft die Erfindung eine Einrichtung zur Durchfüh
rung des Verfahrens.
Durch die DE 35 12 207 C2 ist ein Verfahren zum Wiederaufbe
reiten von wässrigen öl- und fetthaltigen Reinigungslösungen
bekannt.
Nach diesem Verfahren gelangt aus der Wascheinrichtung die
stark verschmutzte Reinigungslösung in einen Schwerkraft-
Ölabscheider. Im einzelnen wird gemäß der Abbildung die
Reinigungslösung an der Oberfläche durch eine Leitung
abgeleitet
Im Schwerkraft-Ölabscheider wird aus der oben liegenden
Ölphase kontinuierlich ein Gemisch aus Öl. Fett und Reini
gungslösung abgeschieden und dieses Gemisch einer Verdampfung
unterworfen.
In dem Schwerkraft-Ölabscheider soll sich unterhalb der oben
liegenden Ölphase eine zweite Phase ausbilden, die im
wesentlichen aus Reinigungslösung mit gelösten Bestandteilen,
also aus Öl, Fett und Reinigungsmittel besteht. Diese Phase,
aus der lediglich grober Schmutz sowie frei schwimmendes Öl
und Fett abgeschieden sind, wird durch eine Leitung direkt in
die Reinigungsanlage zurückgeführt.
Der durch die Verdampfung entstehende Wasserdampf wird zur
Beheizung des Schwerkraft-Ölabscheiders und zum Erwärmen der
Wasch- und Spüleinrichtung benutzt, wobei das Kondensatwasser
in die Spüleinrichtung eingespeist wird.
In an sich bekannter Weise sind Wasch- und Spüleinrichtung
über eine Leitung miteinander verbunden, um gebrauchtes
Spülwasser nach dem Spülen zum Waschen weiterzuverwenden.
Bei dem bekannten Verfahren ist der Verdampfer im Schwer
kraft-Ölabscheider integriert.
Dadurch, daß die am meisten verschmutzte Flüssigkeit einer
Verdampfung zugeführt wird, nämlich die oben schwimmende
Ölphase, wird der Verdampferteil mit eingedickten Restschlamm
verunreinigt, was häufige Reinigungsintervalle erfordert.
Ferner enthält die zur Verdampfung verwendete oben schwim
mende Ölphase in der Regel hoch- und/oder niedrigsiedende
Komponenten, die unter bzw. über der Siedetemperatur des
Wassers liegen. Es wird also der Fall eintreten, daß nicht
reiner Wasserdampf, sondern mit diversen Verunreinigungen
durchsetztes Dampfgemisch. Als Verunreinigungen können
gelten, dampfförmige waschaktive Substanzen, Öldämpfe oder
Spaltprodukte des Öls sowie Kohlenwasserstoffdämpfe. Diese
Rückstände werden sich im Kondensat wiederfinden lassen und
zu einer Belastung der Wasch- oder Spülflüssigkeit führen,
wenn nicht aufwendige Trennverfahren angewendet werden.
Wenn mit Dampf aus dem Aufbereitungskreislauf getrocknet
wird, wobei zum Trocknen der Teile der Dampf in direktem
Kontakt mit den Teilen kommt, werden sich diese dampfförmigen
Verunreinigungen an den Teilen niederschlagen und das
Trocknungsergebnis negativ beeinflussen.
Durch die DE 42 08 665 C2 ist ein Verfahren zum Trocknen von
Gegenständen im Luftstrom einer Trockenkammer bekannt. Bei
diesem Verfahren ist die Trockenkammer als Vakuumkammer
ausgebildet und der Luftstrom wird durch die Vakuumkammer
geführt, wobei der Dampf aus dem Destillationskreislauf im
Luftstrom kondensiert und die dabei entstehende Wärme zum
Erwärmen des Luftstromes benutzt wird.
Bei der DE 42 08 665 C2 wird eine Kombination von Lufttrock
nung und Vakuumtrocknung angewendet. Die Erwärmung des
Luftstromes erfolgt in energiesparender Weise mit Hilfe des
Destillationskreislaufes und erlaubt im nachfolgenden
Vakuumtrockengang eine nicht so weitgehende Druckabsenkung in
der Vakuumkammer, da bereits eine Vortrocknung im Luftstrom
erfolgt ist, also schon ein Teil der Flüssigkeit entfernt
ist.
Das bekannte Verfahren führt zu guten Ergebnissen, erfordert
jedoch einen gewissen technischen Aufwand, um eine Vereisung
der Teile in der Vakuumkammer zu vermeiden. Durch die
Erwärmung der Luft wird die Gefahr einer Vereisung der Teile
verringert, jedoch ist eine mehrmalige Wiederholung der
Abfolge geboten. Es sei bemerkt, daß die max. erreichbare
Lufttemperatur 95 Grad Celsius nicht überschreitet.
Um bei dem bekannten Verfahren eine sehr reine Oberfläche zu
erhalten, muß mit einem weiteren Verfahrensschritt eine
Kondensationsspülung zwischen dem normalen Spülgang und dem
Trocknungsgang durchgeführt werden.
Zum Dampftrocknen sei folgendes bemerkt:
In technischen Dampferzeugungsanlagen also auch in Verdampf ern wird bei konstantem Druck verdampft (isobare Verdampf ung). Dampferzeugung und -entnahme sind dabei im Gleichge wicht, und Speisewasser muß entsprechend der Dampfentnahme kontinuierlich zugeführt werden. Wird Wasser unter konstantem Druck Wärme zugeführt, so steigt seine Temperatur stetig an bis zur Sättigungstemperatur, bei der die Verdampfung beginnt, diese Temperatur bleibt solange bestehen, bis alles Wasser in Dampf verwandelt ist. Erst dann steigt bei weiterer Wärmezufuhr die Temperatur wieder an.
In technischen Dampferzeugungsanlagen also auch in Verdampf ern wird bei konstantem Druck verdampft (isobare Verdampf ung). Dampferzeugung und -entnahme sind dabei im Gleichge wicht, und Speisewasser muß entsprechend der Dampfentnahme kontinuierlich zugeführt werden. Wird Wasser unter konstantem Druck Wärme zugeführt, so steigt seine Temperatur stetig an bis zur Sättigungstemperatur, bei der die Verdampfung beginnt, diese Temperatur bleibt solange bestehen, bis alles Wasser in Dampf verwandelt ist. Erst dann steigt bei weiterer Wärmezufuhr die Temperatur wieder an.
Führt man dem Wasser nicht Wärme zu, sondern ab, so sinkt
seine Temperatur stetig, bis bei der Erstarrungstemperatur
-0 Grad C bei nicht sehr hohen Drücken, die Umwandlung in
den festen Zustand beginnt.
Die Höhe der Sättigungstemperatur ist vom Druck abhängig. Je
höher der Druck, um so höher die Sättigungstemperatur und
umgekehrt, je niedriger der Druck, um so tiefer die Sättigun
gstemperatur. Bei p = 0,1 ata beträgt die Sättigungstempera
tur 45,5 Grad C, bei 0,5 ata 81 Grad C, bei 1,0 ata 99 Grad
C, bei 5 ata 151 Grad C, usw.
Daraus folgt, daß bei entsprechender Druckdifferenz eine
Verdampfung von Wasser, beispielsweise von 150 Grad C bis 100 Grad
C bei Normaldruck und weiter bis 0 Grad C erreicht
werden kann.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Aufbereitungs
verfahren anzugeben, mit dem weitgehend geklärte Flüssigkeit,
also nahezu reines Wasser zum Verdampfen zur Verfügung steht,
so daß die Verschmutzung des Verdampfers vermindert und
nahezu reiner Wasserdampf erzeugt wird. Ferner soll dieser
Wasserdampf zum Trocknen der Teile verwendet werden.
Die Aufgabe wird bei dem gattungsgemäßen Verfahren durch die
im Kennzeichen des Anspruches 1 aufgeführten Maßnahmen
gelöst. Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen beschrie
ben, die sich auch auf eine Einrichtung zur Durchführung des
Verfahrens beziehen.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird das Wasser zur
Dampferzeugung an der Stelle der Behandlungsanlage entnommen,
an der es am wenigsten verunreinigt ist, um eine Verschmutzung
des Verdampfers mit höhersiedenden Bestandteilen der
Spülflüssigkeit zu vermeiden und insbesondere bei Überdruck
betrieb der Behandlungskammer niedrigsiedende Bestandteile
der Spülflüssigkeit nicht in die Behandlungskammer gelangen
zu lassen.
Dadurch, daß weder die oben schwimmende ölige oder fetthal
tige Phase der Spülflüssigkeit, noch die untere schmutzhal
tige Phase der Spülflüssigkeit in den Verdampfer geleitet
wird, sondern die als Reinphase zu bezeichnende, zwischen den
beiden anderen Phasen befindliche Spülflüssigkeit, wird
nahezu reines Wasser in den Verdampfer geleitet, welches
nahezu frei ist von hochsiedenden Verunreinigungen wie Öl und
Fett oder nidrigsiedenden Bestandteilen wie Reinigungsmittel
rückstände oder kohlenwasserstoffhaltige Zusätze.
Die eventuell aus dem Waschverfahren in das Spülverfahren
verschleppten waschaktiven Substanzen oder Öl und Fett setzen
sich als oben schwimmende Phase auf der Spülflüssigkeit ab
und können abgeschieden und der Waschflüssigkeit zugeführt
werden.
Eine Angabe, an welcher Stelle unterhalb des Flüssigkeits
spiegels die Spülflüssigkeit abgeleitet wird, hängt von
mehreren Faktoren wie Form und Größe des Behälters, Grad der
Restverschmutzung der Flüssigkeit oder dem Regenerierungsin
tervall der Spülflüssigkeit ab. Die Anbringung der Ablei
tungsstelle der Flüssigkeit kann beispielsweise in der Mitte
zwischen dem Boden des Behälters und dem niedrigsten Flüssig
keitsspiegel des Behälterinhalts liegen.
Die Ableitung der Spülflüssigkeit kann durch einen Behälter
stutzen oder ein Tauchrohr erfolgen, das bis an die vorgese
hene Stelle in die Flüssigkeit eintaucht. Speist der Behäl
terstutzen bzw. das Tauchrohr ein Überlaufgefäß, kann dessen
Flüssigkeitsspiegel stets gleich mit dem Flüssigkeitsspiegel
des Spül- oder Spülmittelbehälters gehalten werden, nach dem
Prinzip "kommunizierender Röhren". Es wird dann stets nur die
Flüssigkeitsmenge in den Verdampfer geleitet, die durch
frisches Regenerat ersetzt wird. Eine komplizierte Niveaure
gelung wird vermieden.
Wird an dem Behälterstutzen oder dem anderen Ende des
Tauchrohres ein Schwerkraft-Flüssigkeitsabscheider ange
schlossen, kann die Qualität des Wassers für den Verdampfer
weiter verbessert werden, indem die Ableitung des Spülwassers
aus dem Schwerkraft-Flüssigkeitsabscheider unterhalb dessen
Flüssigkeitsspiegels erfolgt, beispielsweise im Bodenbereich,
weil dort auf Grund der weitgehenden Beruhigung der Flüssig
keit im Schwerkraft-Flüssigkeitsabscheider eine fortge
schrittene Entmischung der Flüssigkeit in eine untere reine
Wasserphase und eine darüberliegende Emulsionsphase bereits
erfolgt ist. Der Schwerkraft-Flüssigkeitsabscheider kann
einen bekannten Aufbau haben.
Wird Wasserdampf mit Überdruck in die Behandlungskammer
geleitet, die als Trockenkammer ausgebildet ist, nehmen die
darin befindlichen Teile allmählich die Temperatur des
Dampfes an. Bei einem Überdruck von 5 ata sind das ca. 150 Grad
C, bei 2 ata sind es ca. 120 Grad C. Der gesättigte
Dampf benetzt die Teile, und es bilden sich feine Kondens
wassertröpfchen an den Teilen, die von den Teilen abtropfen
und sich am Boden der Behandlungskammer als Kondensat
sammeln.
Über eine Dampfglocke kann dieses Kondensat abgepumpt und dem
Spülwasser oder der Waschflüssigkeit wieder zugeführt werden.
Die Teile in der Behandlungskammer werden auf diese Weise mit
reinem Destillat gespült, was zu einer reinen Oberfläche der
Teile führt. Wenn der Dampf durch Destillation von
deionisiertem Wasser erzeugt wird, erhalten die Teile eine
klinisch reine (sterile) Oberfläche.
Nachdem die Teile mit entsprechender Verweildauer in der
Behandlungskammer durch dem Dampf erhitzt sind und einer
ausreichenden Bedampfung unterworfen wurden, was einer
entsprechenden Kondensationsspülung entspricht, wird die
Dampfzufuhr gesperrt und der Druck in der Behandlungskammer
abgesenkt, beispielsweise durch Öffnen eines Ventils. Die
Druckabsenkung kann bis auf Normaldruck 1 atm erfolgen. Der
in der Trockenkammer vorhandene Dampf entweicht durch das
Ventil und kann mit einem Kondensator kondensiert werden und
dem Spülwasser oder der Waschlauge wieder zugeführt werden
oder der entspannte Dampf kann direkt in die Spül- und/oder
Waschflüssigkeit geleitet werden oder es kann der entspannte
Dampf aus der Behandlungskammer zum Erwärmen der Wasch-
und/oder Spülflüssigkeit benutzt werden.
Durch die Druckabsenkung in der Behandlungskammer erfolgt
eine intensive Verdampfung des an den Teilen haftenden
Kondensats, so daß in sehr kurzer Zeit die Teile trocken
entnommen werden können. Der dabei entstehende Dampf kann
abgesaugt oder über die bereits beschriebene Dampfglocke
entfernt werden.
An die Dampftrocknung kann sich eine Vakuumtrocknung anschließen,
indem nach dem Ablassen des Überdrucks aus der
Behandlungskammer der Druck beispielsweise mit einer Vaku
umpumpe weiter abgesenkt wird. Durch die Kombination von
Dampftrocknung mit Überdruck und Vakuumtrocknung durch
Unterdruck in der Behandlungskammer kann eine Ultratrocknung
der Teile nicht nur bei komplizierten Teilen mit zerklüfteten
spaltenartigen oder poorigen Oberflächenbereichen, sondern
auch bei durchnäßten Teilen erreicht werden. In Verbindung
mit der bereits beschriebenen Deionisation des Speisewassers
können beispielsweise medizinische Teile, Geräte, Instrumente
und Apparate für den Labor- und Klinikbereich für Forschungs
zwecke und in der Raumfahrttechnik sowie für Anwendungen in
der Industrie auch für Reinstraumbedingungen behandelt
(keimfrei gemacht) werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist sowohl für Mehrkammeran
lagen als auch für Einkammeranlagen bei denen in ein und
derselben Kammer gewaschen, gespült und getrocknet wird.
Die weiteren Ansprüche beziehen sich auf vorteilhafte
Weiterbildungen einer Anlage, die u. a. die Verbindung der
Behandlungskammer mit einer Vakuumerzeugungsanlage über eine
Saugleitung und eine Ionentauscheranlage beschreiben.
Nachfolgend werden zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung an
Hand der Zeichnungen näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 die schematische Darstellung der Anlage
für Überdruckbetrieb,
Fig. 2 eine technisch abgewandelte Darstellung
der Anlage nach Figur 1,
Fig. 3 eine Ableiteinrichtung der Spülflüssig
keit.
Die Figuren zeigen sogenannte Einkammeranlagen mit einer
Kammer, in der die Teile gewaschen, dann gespült und danach
getrocknet werden.
In den Figuren sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen
versehen.
Die Erfindung ist selbstverständlich auch für eine solche
Anlage anwendbar, die separate Kammern zum Waschen, Spülen
und Trocknen aufweisen und in denen die Teile in mehreren
Wasch-, Spül- und Trockengängen behandelt werden. Es sei
bemerkt, daß in den Figuren der Zeichnungen nur diejenigen
Baugruppen und Komponenten dargestellt sind, die für das
Verständnis der Erfindung unbedingt erforderlich sind. Die
mit 3 bezeichnete Kammer wird nachfolgend stets als Behand
lungskammer 3 bezeichnet, da in ihr auch gewaschen und
gespült werden kann. Da nicht zur Erfindung gehörend, sind in
der Behandlungskammer 3 keine Spritz- und Sprühdüsen einge
zeichnet. Da jedoch das Waschen, Spülen und Trocknen in
derselben Anlage erfolgt, wird die Funktion nachfolgend im
Zusammenhang beschrieben.
Außer der Behandlungskammer 3 weist die Anlage noch eine
Reinigungsmittelkammer 4, eine Spülmittelkammer 5 und einen
Verdampfer 6 auf.
Die Reinigungsmittelkammer 4 enthält eine wäßrige Reinigungs
flüssigkeit mit einer waschaktiven Substanz. Dabei kann es
sich um Detergenzien, Tenside, Lösungsmittel, auch organische
Lösungsmittel handeln. Die Spülmittelkammer 5 enthält reines
Wasser, mit dem die Teile nach dem Waschen abgespült werden.
Der Reinigungskreislauf wird aus der Reinigungsmittelkammer 4
gespeist und über die Leitung 7 mit der Pumpe 8 über das
Absperrventil 9 Waschlauge mit hohem Druck in die Behand
lungskammer 3 (Waschkammer) gepumpt, wodurch die in einem
nicht dargestellten Behälter befindlichen Teile gereinigt,
d. h. von Öl, Fett und anderen Verunreinigungen abgewaschen
werden. Die gebrauchte Reinigungsflüssigkeit wird in dem
Auffangbehälter 10 gesammelt und in Abhängigkeit von einem,
den Füllstand anzeigenden Geber 11 über die Leitung 12,
Absperrventil 13, Pumpe 14, Filter 15 (Schwerkraftölabschei
der) und der Leitung 16 zurück in die Reinigungsmittelkammer
4 gefördert.
Nach Beendigung des Waschvorganges wird in derselben Kammer 3
gespült. Die Spülmittelkammer 5 ist über die Leitung 17 und
den zwischengeschalteten Absperrventil 18 mit der Behand
lungskammer 3 verbunden. Durch Öffnen des Ventils 18 fließt
reines Wasser durch die nicht dargestellten Sprühdüsen in die
Trockenkammer 3 (Spülkammer), wodurch die Teile von den noch
anhaftenden Waschmittelresten abgespült werden. Das gebrauch
te Spülwasser sammelt sich im Auffangbehälter 10 und wird
in Abhängigkeit vom Schaltzustand des Gebers 11 über die
Leitung 19 mit der Pumpe 20 und ggf. durch das Absperrventil
21 zurück in den Spülmittelbehälter 5 gefördert.
Zwischen der Reinigungsmittelkammer 4 und der Spülmittelkam
mer 5 ist eine Verbindungsleitung 22 vorhanden, mit der
Spülflüssigkeit aus der Spülmittelkammer 5 in die Reinigungs
mittelkammer 4 geleitet werden kann, um die Reinigungsflüs
sigkeit aufzubessern.
Die Aufbereitung der Reinigungsflüssigkeit oder der Spülflüs
sigkeit geschieht durch Destillation in dem Verdampfer 6.
Zur Speisung des Verdampfers 6 wird über die Leitung 23 mit
der Pumpe 24 und ggf. durch das Absperrventil 25 Spülflüssig
keit kontinuierlich aus der Spülmittelkammer 5 in den
Verdampfer 6 gefördert.
Der Dampf aus dem Verdampfer 6 wird zum Erwärmen der Reini
gungs- und Spülflüssigkeit benutzt. Für diesen Zweck führt
eine Leitung 26, 28 mit einem Absperrventil 27 und einem nicht
dargestellten Dampfdruckreduzierventil vom Verdampfer 6 zu
einem Dampf/Flüssigkeit-Wärmetauscher 29 in der Spülmit
telkammer 5. Von dort gelangt der Restdampf über die Leitung
30 in den Kondensator 31.
Eine andere Leitung 32 mit einem Absperrventil 33 führt vom
Verdampfer 6 zu dem Dampf/Flüssigkeit-Wärmetauscher 34 in der
Reinigungsmittelkammer 4, und der Restdampf gelangt über die
Leitung 35 in den Kondensator 31. Der Kondensator wird durch
umgepumpte Spülflüssigkeit gekühlt und enthält einen Dampf/
Flüssigkeit-Wärmetauscher 36, der über die Leitung 37 und
dem Absperrventil 38 an die Pumpe 39 angeschlossen ist, die
über die Leitung 40 Spülflüssigkeit aus der Spülmittelkammer
5 fördert und über die Leitung 41 in die Spülmittelkammer
zurückpumpt. Das sich in dem Kondensator 31 sammelnde
Kondensat wird über eine nicht dargestellte Dampfglocke und
die Leitung 43 in die Spülmittelkammer 5 abgelassen.
Von der Dampfleitung 32 zweigt eine Dampfleitung 44 mit einem
Absperrventil 45 ab und führt in die Behandlungskammer 3. Aus
der Behandlungskammer 3 führt eine Leitung 46 mit einem
Absperrventil 47 sowie einem nicht dargestellten Dampfdros
selventil in den Kondensator 31. Aus der Behandlungskammer 3
führt ferner eine Leitung 48 mit einem Absperrventil 49 und
einem nicht dargestellten Dampfdrosselventil zu einem
Dampf/Flüssigkeit-Wärmetauscher 50 in der Reinigungsmittel
kammer 4, der über die Leitung 51 an den Kondensator 31
angeschlossen ist.
Durch einen Behälterstutzen 58 wird Spülflüssigkeit mit der
Pumpe 24 durch die Leitung 23 mit dem Absperrventil 25 in den
Verdampfer 6 gefördert. Der Behälterstutzen 58 befindet sich
unterhalb des Flüssigkeitsspiegels 59 etwa in der Höhe der
Mitte der Spülmittelkammer 5, so daß eventuell obenauf
schwimmende, aus der Reinigungsmittelkammer 4 eingeschleppte
Reste von waschaktiven Substanzen oder Öl und Fett nicht in
den Verdampfer 6 gelangen, sondern durch die Leitung 22 in
die Reinigungsmittelkammer 4 geleitet werden. In den Verdam
pfer 6 gelangt nahezu reines Wasser. Der Dampf aus dem
Verdampfer (6) kann beispielsweise zum Trocknen der Teile
verwendet werden.
Anstelle des Rohrstutzens 58 kann auch ein Tauchrohr 60
verwendet werden, das in die Spülflüssigkeit eintaucht und
mit dem anderen Ende an die Pumpe 24 bzw. Absperrventil 25
angeschlossen ist (Fig. 2).
Es kann auch eine andere Lösung für die Ableitung der
Spülflüssigkeit in den Verdampfer 6 vorgesehen werden
(Fig. 3), bei der die Spülflüssigkeit nicht direkt durch den
Stutzen 58 oder dem Tauchrohr 60 in den Verdampfer 6 geför
dert wird, sondern zunächst mittels einer Pumpe in ein
Überlaufgefäß 61 oder Schwerkraft-Flüssigkeitsabscheider.
Die bereits durch die erste Stufe stark geklärte
Spülflüssigkeit wird in der zweiten Stufe (Überlaufgefäß oder
Schwerkraft-Flüssigkeitsabscheider) noch weiter gereinigt,
indem durch Beruhigung der Flüssigkeit emulgierte Flüssig
keit, die leichter als reines Wasser ist und nach oben
steigt, von reinem Wasser getrennt werden kann. Die oben
schwimmende Emulsion aus Wasser und waschaktiven Resten kann
in die Reinigungsmittelkammer 4 durch den Überlauf 62
zurückgeführt werden und das reine Wasser kann durch den im
Bodenbereich angebrachten Rohrstutzen 63 und einer daran
angeschlossenen, nicht näher bezeichneten Leitung mit
eingebauter Pumpe 64 und einem Ventil 65 in den Verdampfer 6
geleitet werden. Die Ausführung eignet sich besonders bei
einer solchen Anlage, bei der die Spülflüssigkeit aus einem
separaten Spülbecken in den Verdampfer 6 geleitet wird.
Zur Überdruckbedampfung der Behandlungskammer 3 sind die
Ventile 9, 13, 18, 21, 27, 32, 47 und 48 geschlossen und Dampf,
beispielsweise mit 2 ata Überdruck wird aus dem Verdampfer 6
über die Leitungen 44 durch Öffnen des Absperrventils 45 in
die druckfeste Behandlungskammer 3 geleitet. Die in der
Behandlungskammer 3 befindlichen Teile werden durch den Dampf
bei 2 ata Überdruck und einer Sattdampftemperatur von ca. 120°C
erhitzt und können die Temperatur des Dampfes anneh
men. Allmählich setzt eine Kondensation des Dampfes durch
Tröpfchenbildung an den Teilen ein, was zu einem Kondensati
onsspüleffekt führt. Am Boden der Behandlungskammer 3 wird
sich Kondensat sammeln, daß durch die Dampfglocke 52 kontinu
ierlich in die Leitung 19 abgelassen wird, von wo es durch
die Pumpe 20 in die Spülmittelkammer 5 gepumpt wird.
In der Regel wird bei der Bedampfung der Behandlungskammer 3
weniger Dampf kondensiert als im Verdampfer erzeugt wird. Von
Zeit zu Zeit können die Ventile 27, 33 geöffnet und dadurch
kann ein konstanter Dampfdruck eingehalten werden.
Nach einer bestimmten Verweildauer der Teile in der bedampf
ten Behandlungskammer 3 wird das Ventil 45 geschlossen und
das Ventil 47 oder 48 geöffnet. Dadurch tritt eine verhält
nismäßig rasche Druckabnahme in der Behandlungskammer 3 ein,
was zu einer beschleunigten Verdampfung des an den Teilen
anhaftenden Kondensats führt. Im Ergebnis führt das zu einer
rückstandslosen Trocknung der Teile in sehr kurzer Zeit. Der
aus dem Kondensat rückgeführte Dampf wird entweder über die
Leitung 46 direkt in den Kondensator 31 geleitet oder über
den Dampf/Flüssigkeit-Wärmetauscher 50 in den Kondensator 31.
Im Anschluß an die beschriebene Dampftrocknung in der
Behandlungskammer 3 kann noch eine Vakuumtrocknung in
derselben Kammer durchgeführt werden. Für diesen Zweck ist
eine Vakuumanlage 53 bekannter Bauart vorgesehen, die über
die Saugleitung 54 und das Absperrventil 55 mit der Behand
lungskammer 3 verbunden ist. Die Vakuumanlage 53 wird
angefahren, wenn der Normaldruck 1 atm in der Behandlungskam
mer 3 erreicht ist. Während der Dampftrocknungsphase ist das
Ventil 55 geschlossen und wird mit dem Anfahren der Vakuuman
lage 53 geöffnet. Durch den Unterdruck in der Behandlungskammer
3 werden eventuell noch an den Teilen anhaftende
Flüssigkeitsreste verdampft, abgesaugt und kondensiert. Das
Kondensat kann über den Sammler 56 in die Leitung 19 einge
speist werden. Diese zweite Trockenstufe ist bei stark
benetzten Teilen oder bei schwammartigen, porösen oder
durchnäßten Teilen, beispielsweise textilen Stoffen vorteil
haft anwendbar.
Zur Erreichung von sehr reinen, beispielsweise sterilen
Oberflächen der Teile wird der Dampf aus deionisiertem Wasser
erzeugt. Hierfür kann eine von der übrigen Schaltungsanord
nung unabhängige Ionentauscheranlage vorgesehen werden, die
einen separaten Verdampfer speist, und der Dampf über eine
separate Leitung in die Behandlungskammer 3 geführt wird. In
diesem Fall entfällt die Leitung 44 und das Ventil 45. Eine
Vereinfachung ergibt sich insofern, wenn die Ionentauscher
anlage 57 mit dem gebrauchten Spülwasser aus dem Spülmittel
behälter 5 betrieben wird.
Die Fig. 2 zeigt eine vereinfachte Anlage, mit der eine
Bedampfung der Behandlungskammer 3 mit geringem Dampfdruck
oder drucklosem Dampf erfolgt. Hierbei kann die Leitung 46
mit dem Ventil 47 gemäß Fig. 1 entfallen. Das Ventil 49 in
der Leitung 48 nach Fig. 1 ist ebenfalls entbehrlich.
Es wird darauf verzichtet, Funktion und Wirkung dieser Anlage
noch einmal zu beschreiben, da die Wirkung und
Figurenbeschreibung sinngemäß auch für die Anlage mit
drucklosem Betrieb gemäß Fig. 1 gelten. Für den Betrieb der
Anlage mit den Zusatzagregaten für eine Vakuumtrocknungsstufe
oder der Ionentauscheranlage gilt ebenfalls die vorstehende
Beschreibung der Fig. 1 sinngemäß, mit der Einschränkung, daß
mit Vakuumbetrieb eine vakuumdichte Behandlungskammer 3
erforderlich ist. Im übrigen kann die Ableitung der Spülflüs
sigkeit wie vorstehend beschrieben erfolgen.
Die genannten industriellen Teile können aus Metall oder
Nichtmetall bestehen. In der Regel wird es sich dabei um
Massenteile wie Fertigteile oder Halbteile handeln, die durch
spanlose oder spangebende Methoden wie Pressen, Biegen,
Ziehen, Stanzen, Drehen, Fräsen, Schleifen, Gießen oder
Spritzen hergestellt sind. Als Beispiele für die Teile seien
Schrauben, Muttern, Niete, Stifte, Federn, Keile, Scheiben,
Bolzen genannt. Unter industriellen Teilen fallen selbstver
ständlich auch Geräte und Werkzeuge zum Bearbeiten, Messen
und Handhaben von Gegenständen wie Handwerkzeug oder medizi
nische Geräte aber auch die bereits erwähnten textilen und
plastischen und elastischen Gegenstände.
Claims (16)
1. Verfahren zum Aufbereiten einer mit Schmutz, Öl, Fett
oder waschaktiven Substanzen od. dgl. verunreinigten
wässrigen Flüssigkeit zum Oberflächenbehandeln (Waschen,
Spülen, Trocknen) industrieller Teile in einer, mindes
tens eine Behandlungskammer enthaltende Behandlungs
anlage, mit der in einem Reinigungsverfahren die Teile
von Schmutz, Öl, Fett und anderen Rückständen gesäubert
werden, wobei in einem ersten Verfahrensschritt die
Teile mit einer wässrigen Reinigungsflüssigkeit gewa
schen und in einem zweiten Verfahrensschritt mit einer
Spülflüssigkeit, beispielsweise Wasser abgespült werden,
wobei gebrauchte Reinigungs- und/oder Spülflüssigkeit
kontinuierlich abgeschieden und einem Aufbereitungsver
fahren unterzogen wird, das eine Verdampfung, Kondensa
tion und Rückspeisung des Kondensats in die Reinigungs-
und/oder Spülflüssigkeit vorsieht und dass der dabei
entstehende heiße Wasserdampf zum Erwärmen der Reini
gungs- und/oder Spülflüssigkeit verwendet werden kann,
dadurch gekennzeichnet, dass der Verdampfer (6) mit
wässriger Flüssigkeit aus einem Spülbehälter oder Spül
mittelbehälter (5) gespeist wird, und die Flüssigkeit
aus dem Spül- oder Spülmittelbehälter (5) an einer
Stelle abgeleitet wird, die sich im Abstand unter dem
Flüssigkeitsspiegel und im Abstand vom Boden des Spül-
oder Spülmittelbehälters (5) befindet, und die flüssig
keitsspiegelseitige obere Schicht der Spülflüssigkeit in
den Waschbehälter oder Waschmittelbehälter (4) geleitet
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die Spülflüssigkeit aus dem Bereich zwischen einer
bodenseitigen unteren Schicht und einer flüssigkeits
spiegelseitigen oberen öl- oder fetthaltigen Schicht der
Spülflüssigkeit abgeleitet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, dass die Ableitung der Spülflüssigkeit durch einen
Behälterstutzen (58) des Spül- oder Spülmittelbehälters
(5) erfolgt.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, dass die Ableitung der Spülflüssigkeit durch ein in
die Spülflüssigkeit eintauchendes Rohr (Tauchrohr) (60)
erfolgt.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, dass die Ableitung der Spülflüssigkeit
des Spül- oder Spülmittelbehälters (5) in ein Überlauf
gefäß (61) erfolgt und der Verdampfer (6) mit der
Flüssigkeit aus dem Überlaufgefäß (61) gespeist wird.
6. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach
Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Überlaufge
fäß (61) und der Spül- oder Spülmittelbehälter (5) nach
Art "kommunizierender Röhren" miteinander verbunden
sind.
7. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach
Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Überlauf
gefäß (61) als Schwerkraft Flüssigkeitsabscheider mit
übereinanderliegenden Emulsions- und Wasserphasen
ausgebildet ist und die obere Phase der Spülflüssigkeit
in den Wasch- oder Waschmittelbehälter (4) und die
darunter liegende Phase in den Verdampfer (6) geleitet
wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, dass der Wasserdampf aus dem Verdampfer
(6) zum Trocknen der Teile in eine Behandlungskammer (3)
geleitet wird, und die Teile in der Behandlungskammer
(3) auf Dampftemperatur erwärmt werden, dass nachdem die
Teile durch den Dampf erwärmt sind, die Dampfzufuhr
gesperrt und anschließend die Behandlungskammer (3)
belüftet wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass
die Behandlungskammer (3) druckdicht ausgebildet ist,
und der Wasserdampf mit Überdruck in die Behandlungs
kammer (3) geleitet wird, und die Teile auf eine
Temperatur oberhalb des Normaldrucksiedepunktes erwärmt
werden, und nachdem die Teile durch den Dampf erwärmt
sind, die Dampfzufuhr gesperrt und anschließend eine
zügige Absenkung des Dampfdruckes in der Behandlungs
kammer (3) herbeigeführt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeich
net, dass der Dampfdruck in der Behandlungskammer (3)
bis auf Normaldruck abgesenkt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeich
net, dass der Dampfdruck in der Behandlungskammer (3)
unter Normaldruck abgesenkt wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, dass der Verdampfer (6) druckdicht
ausgebildet ist und der Dampf aus dem Verdampfer (6)
direkt in die Behandlungskammer (3) geleitet wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, dass die Behandlungskammer (3) zum
Waschen, Spülen und Trocknen der Teile verwendet wird.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, dass bei der Absenkung des Dampfdruckes
die Behandlungskammer (3) über eine Saugleitung (54) mit
einer Vakuumanlage (53) verbunden wird.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, dass der Verdampfer (6) über eine
Leitung (23) mit einer Ionentauscheranlage (57) verbun
den wird.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass
die Ionentauscheranlage (57) mit Spülflüssigkeit
gespeist wird.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19944421033 DE4421033C2 (de) | 1994-06-16 | 1994-06-16 | Verfahren zum Aufbereiten einer wäßrigen Flüssigkeit für die Oberflächenbehandlung industrieller Teile sowie eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19944421033 DE4421033C2 (de) | 1994-06-16 | 1994-06-16 | Verfahren zum Aufbereiten einer wäßrigen Flüssigkeit für die Oberflächenbehandlung industrieller Teile sowie eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Publications (2)
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---|---|
DE4421033A1 DE4421033A1 (de) | 1995-12-21 |
DE4421033C2 true DE4421033C2 (de) | 2003-08-14 |
Family
ID=6520731
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DE19944421033 Expired - Lifetime DE4421033C2 (de) | 1994-06-16 | 1994-06-16 | Verfahren zum Aufbereiten einer wäßrigen Flüssigkeit für die Oberflächenbehandlung industrieller Teile sowie eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Country Status (1)
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---|---|
DE (1) | DE4421033C2 (de) |
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Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3512207C2 (de) * | 1985-04-03 | 1993-03-18 | Duerr Gmbh, 7000 Stuttgart, De | |
DE4208665C2 (de) * | 1992-03-18 | 1994-04-14 | Maerkische Oberflaechenanlagen | Verfahren zum Trocknen von Gegenständen sowie Anlage zur Durchführung des Verfahrens |
-
1994
- 1994-06-16 DE DE19944421033 patent/DE4421033C2/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3512207C2 (de) * | 1985-04-03 | 1993-03-18 | Duerr Gmbh, 7000 Stuttgart, De | |
DE4208665C2 (de) * | 1992-03-18 | 1994-04-14 | Maerkische Oberflaechenanlagen | Verfahren zum Trocknen von Gegenständen sowie Anlage zur Durchführung des Verfahrens |
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---|---|
DE4421033A1 (de) | 1995-12-21 |
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